Hallo Dennis,
ich steig nochmal ein aber nicht sehr tief, das Thema ist ein zu glattes Parkett.
In der Fachsprache ist das von Dir angerissene Problem ,, der innere Anschlag,, Die Technik rund um den Ablauf des Schusses ist der äussere Anschlag.
Bei dem erstgenannten geht es viel um Psychologie und alles was damit zusammenhängt.
Es gibt Schützen die sind vom ersten Augenblick so abgebrüht, denen macht ein wettkampf nix aus, es gibt aber auch welche die nach 30 Jahren Schiessport noch so nervös sind wie am ersten Tag.
Zwischen diesen beiden Extremen bewegt sich irgendwo der gemeine Schütze.
Welche Wege Du da jetzt gehtst, obliegt nur Dir, diese Vorgänge erfassen, akzeptieren und sich selbst und die eigene Denke in Frage stellen, liegt nicht jedem ! Und das hier zu diskutieren schon gleich zweimal nicht.
Ein Dank an Homofaber, der hier ja etwas von sich Preisgegeben hat, und genau das meinte ich mit Gedanklicher Disziplin und Ordnung.
Es geht darum dieses zu konditionieren und zu kontrollieren, und das kann problematischer sein als der technische Teil.
., weil ich nur wütend auf mich selber war"
Auch die Aussage von Ritter war da nicht schlecht, das ich während dem schiessen gucke!
Ja wohin eigentlich, konzentration auf die technischen Abläufe, nicht auf ein vermeintliches Spitzen Ergebnis, das dann ohnehin nicht mehr erfolgt, sondern auf den erlernten Ablauf.
Es gilt ,, einen guten Schuss machen,, nämlich den nächsten.
Ich hatte dazu spezielle techniken, z.B. bei der Sportpistole in München, immer nur den ersten und zweiten Schuss anschauen in jeder Serie, und bestätigen das er im Rahmen ist. So fehlt die Grundlage zum rechnen, wenn es zu gut geworden ist, hab ich gar nicht mehr geschaut, zu was auch ?
So muss jeder seine List austüften.
Nicht an den Zehner denken, auch nicht an die 7 oder 8 das löst in der Regel ,,die sich selbst erfüllende Prophezeihung,, aus, der 8er kommt.
Mir hat es immer geholfen/hilft, dass ich während dem schießen gucke
viel Erfolg, weiterhin Bernd