Beiträge von JohannesKK


    Der DAV hatte 2008 ~ 750 000 Mitglieder heute über 1 Million, lässt das nicht die Zahlen anders aussehen?


    Bei den Karthallen bin ich nicht so im Thema, würde aber auch vermuten, dass es nach dem Schumacher Sturm im Formel 1 Bereich (und seiner Kartgeschichte) einen enormen Anstieg gab der inzwischen wieder abflaut

    Karthallen und Bahnen waren zumindest im Süddeutschen Raum und Österreich nur ein Strohfeuer, da haben die ersten schon wieder zugesperrt als Schuhmacher noch WM Titel gesammelt hat.


    Hier liegt sicherlich auch ein Pluspunkt für den DAV - es gab keinen Medialen Faktor im Sinne des Kletterstars (oder hab ich was verpasst) an dem es sich aufhängt. Dann besteht auch nicht die Gefahr des Wegbrechens wenn diese Person nicht mehr da ist.

    Im Verband sind die Huberbuam schon bekannte Stars. Ich werde aber auch von langjährigen Mitgliedern gelegentlich gefragt wieso ich beim DAV von einem Sportverein spreche, für viele ist er halt nur ein Dienstleister im Fremdenverkehr.


    Bei vielen Kletterhallen ist der DAV nur Partner der für einen Kundenstamm sorgt und den Umsatz machen sie mit den Halligalli Events.


    Ich habe mich überhaupt nicht gegen LG/LP ausgesprochen. Und ich gebe Dir recht - eine Diskussion muss immer offen geführt werden - und vor allem mit belegbaren Argumenten.


    Was dabei Trends sind und was nicht.... Gute Frage.

    Ich habe zumindest keine Zahlen, wer im DSB Sommerbiathlon und/oder Blasrohrschießen betreibt.

    Wenig oder viele?


    Woher nimmst du denn die Aussage - dass man sich nicht öffnen will?

    Dass die Diskussion nicht offen ist, räumst Du mit deiner Bemerkung über "Lichtschießen" ja selbst ein.

    Zumindest die Foren Teilnehmer wollen sich nicht öffen, sonst würden sie anders argumentieren.


    Gib mal Blasrohr oder Sommerbiathlon bei Google ein, ich glaube kaum dass Du dann dort noch von Trend sprichst?

    Zu deinem Argument des Fremdenverkehrs (der in deinen Augen nicht ansteigt):

    Ich habe nur den Boom verneint und wenn ich heute für 10 Übernachtungen 3 Ankünfte mehr brauche ist der Gewinn auch nicht mehr so spektakulär.


    Zudem ist das Allgäu wirklich keine Mittelgebirgsregion und hat noch Neuschwanstein mit einer nicht unerheblichen Nachfrage eingepreist.


    Was daraus jetzt die Schlussfolgerung für den DSB ist - das wäre die spannende Frage:

    Müsste man verstärkt auf das Lichtgewehr setzen (die Diskussion hier zumindest im Forum ist ja sehr gespalten - gelinde formuliert)?

    Bouldern und Kletterhallen waren für den "alten" DAV genau das was das Lichtschießen heute für viele Schützen ist, heute leben sie damit.


    Kletterhallen können natürlich auch genauso schnell wieder verschwinden wie vor Jahren Tennishallen die dann vor dem entgültigen verschwinden noch Squashhallen wurden oder die Kartanlagen aus Schuhmachers Zeiten.


    Wenn ich mich wie einige User hier für Mitgliederwerbung einsetzen soll, erwarte ich natürlich eine offenere Diskussion. In einem Bereich indem kein GK - oder auch "nur" KK Stand möglich ist werde ich nicht auf LG verzichten wenn Nachfrage vorhanden ist nur weil für andere der WBK Erwerb oder die Waffenfreundlichkeit der Funktionäre wichtig ist. Die völligen Neugründungen (also kein Verein im bestehenden Verein) in unserer Region sind nun mal Luftdruckvereine.


    Sind es andere Trends wie Sommerbiathlon oder Blasrohr?

    Waren das irgendwann mal Trends?


    Sommerbiathlon ist im Vergleich zu den Sommerveranstaltungen der Biathleten (Skiroller) eine übersichtliche Veranstaltung.


    Vielleicht wäre es, nachdem man sich nicht öffen will wirklich besser sich auf den angebotenen Sport zu beschränken.

    Wenn ich es beim DAV richtig mitbekommen habe (meine Frau ist da aktiv) profitiert der DAV massiv vom boomenden Mittelgebirgstourismus. Da über die Mitgliedschaft z.B. Hüttenübernachtungen billiger werde, man kann sich über den DAV Ausrüstung billig ausleihen. Man ist besser versichert, bekommt verbilligte Bergführer, starke Vergünstigungen in Kletterhallen etc. etc

    Eine typische Waffenbesitzerantwort, Erfolge fallen den anderen nur durch die Entwicklung, hier den boomenden Mittelgebirgstourismus, von dem in vielen Regionen die Fremdenverkehrsverbände und das Gastronomiegewerbe noch nichts mitbekommen haben zu und nicht durch eigene Initiative. Verbilligte Hüttenübernachtungen günstiger Einkauf gab es beim DAV schon seit Jahrzehnten.


    Das braucht uns nicht zu stören, wenn wir uns aber ernsthaft mit Mitgliederwerbung und Zuwachs beschäftigen wollen schadet ein Blick über den Tellerrand sicher nicht.

    Beim DAV hat sich eben mit dem "Lichtschießen" dass man dort Kletterhallen oder Bouldern nennt beschäftigt und diese angenommen.

    Ich bin hier eben der Meinung, daß das Großkaliberschießen als einstige "Königsdisziplin" des Schützenwesens und des DSB erhaltenswert ist und die Kernkompetenz des DSB sein sollte.

    Das Vorderladerschießen wird doch seit den 1970er Jahren wieder vermehrt betrieben, sicher nicht in der von manchem gewünschten Breite, aber das liegt auch an der Nachfrage.


    Soll der DSB jetzt auf den neumodischen Olympischen Kram verzichten weil es den bei der Gründung noch nicht gab?


    Oder meinst Du mit Kernkompetenz GK am Ende etwas was schon mit dem Beginn des letzten Jahrhunderts nicht die mehr Mittelpunkt der Arbeit war.


    Zitat

    Im 19. Jahrhundert gehörten die Schützen zu den Vorkämpfern eines liberalen geeinten Deutschlands. Mit der Wende zum 20. Jahrhundert vollzog sich der Übergang zum reinen Sportschießen.

    Zitat

    Das Schützenwesen und die Schützengesellschaften erlebten nach der Reichsgründung von 1871 einen starken Rückgang. War noch das 1. Deutsche Bundesschießen in Frankfurt am Main 1862 eine machtvolle nationale Demonstration mit fast 10.000 Teilnehmern gewesen, kamen 1872 zum 4. Bundesschießen nach Hannover nicht einmal mehr die Hälfte. Im Jahr 1900 waren es in Dresden gerade mal noch 2000 Schützen.

    Die Ursache dafür liegt in der Vielzahl an Krieger- und Veteranenvereinen, die im Kaiserreich wie Pilze aus dem Boden wuchsen und die einerseits in einem zunehmend militaristisch gesinnten Umfeld das Schießen mit Militärgewehren propagierten und ausübten und andererseits mit Großmacht- und Kolonialparolen die nationalistischen Gefühle großer Teile der Bevölkerung bedienten.

    Könnte es sein dass manche hier mit der Tradition die der Krieger und Veteranenvereine meinen?


    Zitat

    Auch die Einführung des „Wehrmanngewehrs“ und die Bildung von Jungschützenabteilungen konnte nicht verhindern, dass der Deutsche Schützenbund mit etwa 40.000 Mitgliedern zu Beginn der Dreißiger Jahre hinter dem „Reichsverband Deutscher Kleinkaliber-Schützenverbände“ (ca. 400.000) und dem „Kartell für Jagd- und Sportschießen“ (ca. 60.000) nur der drittgrößte Schießsportdachverband in Deutschland war.

    Zumindest vertritt der Verband hier auch die Tradition der anderen Verbände.


    Zitate: https://www.dsb.de/tradition/historie/

    Mir persönlich ist es schnurzwurzpiepegal, ob der DSB, der BDMP, die DSU oder sonst ein Schießsportverband ein neues Mitglied gewinnt


    Mir auch, aber Probleme bekomme ich dann, wenn ich den Eindruck gewinnen muss, dass ich mich vorrangig für die Interessen anderer kleinerer Gruppen einzusetzen habe, damit diese mir dann im Gegenzug zubilligen weiter mit der LP schießen dürfen.


    Soll doch jeder Verband sein eigenes Geschäft indem sie sich hoffentlich auskennen betreiben.

    Nun ist aber gut.
    Wir kehren jetzt die Geschichte und Tradition des DSB vor 1951 unter den Teppich damit die Argumente passen?

    Die Antwort auf den Rest (zweiter Beitrag) erspare ich mir.
    Für jemanden der ständig gepflegte Diskussionen fordert sinkt das Niveau deiner Argumentation gerade bedenklich und auf so etwas habe ich, salopp ausgedrückt, keinen Bock.

    Bei so hilflosen Argumenten wie Du sie anbringst ist das Niveau nun mal bodenlos.

    Weil es bei den anderen Verbänden kaum etwas zu meckern gibt?

    Ein Smiley dahinter und man kann jeden Blödsinn absetzen, war ja nur ein Späßchen.


    Mir fällt da ein großer Verband ein bei dem es seit Jahren Zirkus mit dem Präsidium bei unterschiedlicher Besetzung gibt. Nachzulesen in den anderen Foren.

    Das stört den kritischen Schützen überhaupt nicht, er ist ja wegen des Angebots dort.

    Was spricht dafür oder dagegen?


    Die Verwaltung würde sich vereinfachen.

    Geht es um Neustrukturierung im Schießsport?

    Kaum, da es ja nur eine Region betrifft.


    Bei anderen Bundesländern und Verbänden scheint es ja zu funktionieren.

    Sind die Vereine autonom, können selbst endscheiden was siewollen, oder brauchen sie den berühmten „Vorbeter“?

    Autonom sind die Vereine sicher, auch wenn man bei manchen den Vorbeter braucht der den Leuten erkärt dass es nur wenig Sinn macht als Garmischer Verein in Flensburg in der Grundklasse zu starten.