Beiträge von Strindberg

    das merkwürdige ist, zu mindest bei mir, daß ich in der FP Hämmerli 150 nach dem Schiessen fast keinen Dreck habe und in der Steyr FP fast überhaupt nichts. In der Sportpistole GSP nach dem Schiessen dagegen mächtig viel Dreck sowohl im Lauf als auch am Verschluß. Alles bei Rifle Match.

    Gestern wurden mit mehreren Sportpistolen (unter anderem auch eine GSP) und einer Freien Pistole Hämmerli 150 jeweils über 60 Schuss RWS Rifle Match aus der identischen Charge verschossen.

    Die Waffen sehen im Lauf alle nahezu identisch verschmutzt aus, da kann ich keinen nennenswerten Unterschied feststellen.

    Bei den Selbstladern kommt halt noch naturgemäß dazu, dass auch der Bereich um das Patronenlader etwas mehr Schmutz abbekommen hat.

    Das Foto ist von der gestern geschossenen Hämmerli 150. Von vorne in den Laufgesehen mit dem Fokus im mittleren Drittel des Laufs. Die vereinzelten Schmutzpartikel/Krümmel sind gleichmäßig auf die ganze Lauflänge verteilt.

    Gereinigt habe ich das übrigens mit 1. einem leicht mit Ballistol geölten Filz und 2. dann nochmal ein trockener Filz hinterher.

    April 2018

    Sportpistole stehend frei

    Ich war nur ein einziges mal Spopi schießen, und das war ein Wettkampf mit 60 Schuss.

    Wie melde ich das?

    Präzision 90+91+92 = 273 Ringe

    Duell 87+94+89 = 270 Ringe

    Garnicht? Teilen?

    Tote putzen? 8o

    Abgesehen davon, wenn nicht falsch gereinigt wird hat auch regelmäßige Pflege meinen Waffen bislang nicht geschadet.

    Die von manchen „Spezialisten“ hier und in anderen Foren postulierte „Erkenntnis“ das Waffenreinigen der Waffe schadet ist keine brauchbare Weisheit.

    Es gibt in neinem Schrank eine seit 45 Jahren bei regelmäßiger Reinigung arbeitende GSP - der hat es jedenfalls alles andere als geschadet.

    das „ambulante“ Putzen / Konservieren nach jedem Training?

    Ich verwende an einer GSP und AW93 einen Kabelbinder in ca. 290 x 5 mm, an dem der Kopf abgeschnitten wurde und in den an das ehemalige Kopfende mit dem Dremel ein ca. 2cm langer Schlitz hineingeschliffen wurde.

    Durch den Schlitz ziehe ich ca. 3x3cm große aus alten T-shirts gewonnene Baumwollstoffabschnitte, die ich mit wenig Öl benetze.

    Den Kabelbinder stecke ich dann durch das Patronenlager nach vorne durch den Lauf und ziehe dann den Kabelbinder von vorne mit dem Stoff hindurch.

    lege Dir 2 Schlagbolzen her, manche halten ewig, andere knallen nach einigen Tagen........

    Seltsam, werden die unterschiedlich gehärtet?

    Ich habe nun zugegeben keine Ahnung von der Herstellung von Schlagbolzen, aber ich nehme mal an, brechen können die doch eigentlich nur, wenn der Schlagbolzen komplett gehärtet wäre.

    Wenn nur die Schlagbolzenspitze gehärtet ist, kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen.

    Und wie wäre es denn, wenn man jeden Schlagbolzen nocheinmal selber zum Glühen bringt, damit wieder das Gefüge verändert und dann nur die Spitze härtet?

    Oder werden die Schlagbolzen geschmiedet?

    Vielleicht liest ja ein Büchsenmacher mit und kann dazu etwas sagen :)

    Bleibt festzuhalten, dass es keine Vorschrift gibt, die Tasche etc. abzuschließen sondern nur die Anforderung besteht, für den Transport der Waffe ein verschlossenen Behältnis zu nutzen, und es nicht möglich sein soll, die Waffe zügig in Anschlag zu bringen.

    Alles andere sind mehr oder weniger sinnvolle Auslegungen des Gesetzestextes.

    So schlimm und teuer muss es nicht sein.

    Wenn man sich Zeit lässt und Augen und Ohren offenhält, gibt es auch sehr günstig klasse Waffen.

    In den letzten beiden Jahren habe ich folgende Angebote mitbekommen und eine der Waffen auch selbst gekauft und zum Kaufpreis direkt an einen Schützenkameraden durchgereicht.

    2x Steyr LP10 wie neu mit gültiger Kartusche für jeweils 500 Euro.

    1x Feinwerkbau P34 mit 2 gültigen Kartuschen für 150 Euro.

    Gekauft natürlich direkt von Sportschützen die Neu- bzw. Wiedereinsteigern durchaus auch eine Freude bereiten wollten, bzw. in einem Fall wurde ein Schütze die Waffe nicht los (!) weil er sein Angebot an einem Schwarzen Brett neben einem Feuerwaffenstand aufgehängt hatte.

    Günstige, neue Kartuschen die teilweise bei weitem weniger als 150 Euro kosten, gibt es z.B. hier:

    10punkt9.de

    prelutec.de

    oder IGS http://shop-wsv1850.de/IGS-Pressluftk…eyr-Luftpistole (ein Angebot mancher DSB Landesverbände. Es handelt sich un IGS gelabelte Kartuschen von 10punkt9)

    P.S. ach ja, meine aktuelle Walther LP300 habe ich auch erst 2016 gebraucht für 150 Euro gekauft. Für die erforderliche neue Kartusche waren 100 Euro mit Porto fällig.

    Vorher habe ich jahrzehntelang eine Feinwerkbau LP80 besessen, die ganz am Anfang mal zurück ins Werk musste und dann ab 2012-2016 eine LP100. Die letztere wäre durchaus wie schon geschrieben auch empfehlenswert.

    Du kannst für einen Preisüberblick über ein paar Wochen Waffen auf egun.de zum beobachten vormerken und dann die Verkaufspreise durcharbeiten. Anbieter die bislang keine Bewertungen haben erzielen eher normale, diejenigen mit gut gestalteten Angeboten und (wahrscheinlich) sehr guten Waffen teilweise auch mal Mondpreise.

    Wenn man z.B. bei Vereinskameraden kauft, die manchmal zu Schnäppchen- und manchmal auch zu Mondpreisen anbieten, hat man den Vorteil, die Waffe vorher meist ausgiebig tesren zu können.

    Um gut in Verhandlungen starten zu können ist es halt immer gut Referenzpreise zu kennen und eventuell auch vorzeigen zu können.

    Ich kann, wenn Du willst, mal in meine egun Beobachtungsliste schauen und Dir eine Zusammenstellung per Konversation schicken.

    Das Du Dich gerade auch mit Luftpistole-Schießen anfreundest freut mich für Dich. Spopi, Lupi oder was auch immer, viel Spaß und gerne auch Erfolg damit!

    Zum Thema Spopi-Materialschlacht wurde schon einiges beigetragen, folgendes "muss" ich aber noch dazu beitragen: Margolin und insbesondere Erma ESP 85(A) sind meiner Meinung nichts erstrebenswertes für Schützen (Margolin wird meist als zu filigran empfunden) oder Vereine (Erma ESP ist zu unzuverlässig da pflegebedürftig). Aber das ist nur meine Meinung dazu.

    Nun geht es ja vielleicht in die Lupi Materialschlacht - ich werfe mal LP65 und LP80 in den Ring ;)

    Abzugsfehler verzeihen diese beiden Waffen nicht. Das übt aber, und die Modelle sind meist relativ günstig ab 150 bis 250 Euro zu haben.

    Wenn man viel Glück hat gibt es Druckluftwaffen bereits ab 150 Euro (schwarze Bretter in Vereinen), üblich wäre aber dass es bei minimal 450 losgeht.

    Eine für mich sehr gute Zwischenlösung war die Feinwerkbau LP100, die mit vorkomprimierter Luft schießt. Die gibt es meist für etwas über 300 Euro.

    Und um vielleicht auch in die neuen DSB Zeitdisziplinen für Lupi zu gehen, die von den Abläufen auch für Sportpistole und Standardpistole üben, wäre eine mehrschüssige Luftpistole der Traum, aber da sind bei den Wettkampfwaffen sogar die Gebrauchtpreise entsprechend.

    Alternative zu Steyr etc. wäre vielleicht noch die mehrschüssige, tschechische Drulov ab ca. 400 Euro aufwärts, aber für diese Waffe muss man "bastelafin" sein.

    Wie "leistungsorientiert" mit verschwendeten Schüssen und der Sinn einer Lupi wäre für Dich nur Ersparnis bei den Munitionskosten zusammenpasst, weiss ich nicht richtig einzuordnen. Ach doch, viel lesen hilft viel aber verwirrt leider ohne Praxis auch ein wenig. Das ist nicht beleidigend gemeint. Lass Dich einfach weiter auf das Pistolenschießen (mit Druckluft oder Feuerwaffen ist egal, solange es keine Zeitdisziplinen sind) ein.

    Und was dabei passiert und man z.B. Bewegungsabläufe lernt, dies steuert und später unbewusst ausführt, kann man ganz gut im Buch "die obere Hälfte des Motorrads" lesen (und dann in der Praxis "erfahren").

    c. die Aussagen dazu geben mir teilweise Rätsel auf.

    Verschiedene Waffen testen hat nichts mit Fetischismus zu tun, auch wenn natürlich "die gefällt mir" ;) durchaus was mit Fetisch zu tun haben könnte ;)

    unterschiedliche Waffen testen und in die Hand nehmen bildet. Eventuell liegt Dir der eine oder andere Schwerpunkt besser, wie wird das Magazin geladen und eingeführt, Rückstoß, Verstellmöglichkeiten und auch die Frage ob weniger mehr ist

    jede Waffe hat ihre Ecken und Haken. Lass Dir davon erzählen und erlebe sie selber, dann wird es vielleicht statt der 2000 Euro die 1500 Euro Waffe obwohl die Parameter der teureren Waffe auf dem Papier mehr hergegeben haben

    Und nach einem Jahr wirst Du wie der Großteil der Schützen/innen "heiss" sein auf die eigene Waffe - das man zügig eine eigene Waffe haben möchte, ist nicht ehrenrührig und absolut sinnvoll, sonst hätte der Gesetzgeber wohl formuliert, dass Leihwaffen austreichen.

    Februar 2018

    Sportpistole stehend frei

    Präzision = 136 Ringe (hatte ich bereits am 9. Februar gemeldet)

    Duell 42+43+37 = 122 Ringe (fehlte noch)

    März 2018

    Sportpistole stehend frei

    Präzision 42+47+44 = 133 Ringe

    Duell 43+42+49 = 134 Ringe

    Ich benutze auf 25m ein billiges und dank dem dass auch die Linsen aus Plastik sind, sehr leichtes Spektiv.

    Die Lichtstärke ist eher schlecht und die Farbsäume sind zum Fürchten, aber da sind die Bresser etc. durch die ich geschaut habe genauso gruselig bzw. bei den höheren Vergrößerungen sogar schlicht unbenutzbar. Eines mit fixer Vergrößerung reicht für mich aus.

    Will ich auch auf 100m noch Löcher im Schwarzen vor dunklem Hintergrund sehen können kommt das gebraucht (!) bestimmt 20mal teurere Modell von Zeiss zum Einsatz, das aber auch ein vielfaches wiegt und wo es mir leid täte wenn es kaputt geht weil es mir vielleicht herunterfällt. Das Zeiss kommt also immer dann mit, wenn ich auf 50 oder 100m Gewehr schießen gehe.

    Das Ding das ich regelmäßig bei den Ausflügen mit der Pistole einpacke ist ein billiges 20 Euro-Teil von Sutter mit fixer 20facher Vergrößerung, und das Spektiv ist wie eingangs beschrieben extrem leicht. Und wie sagt man doch so schön, das Teil das man regelmäßig benutzt ist das beste (oder so ähnlich).

    Hier ein link:

    https://www.sutter-gmbh.de/SUTTER-Spektiv…ativ::2396.html

    Das "Stativ" hab ich gar nicht bekommen - zumindest erinnere ich mich nicht daran. Wahrscheinlich habe ich es bekommen und zusammen mit der Verpackung sofort entsorgt.

    Als Stativ habe ich eines genommen , dass einigermaßen hoch einstellbar, relativ stabil und kompakt zusammenklapp/-schiebbar ist. Das Stativ war ein wenig teurer als das 25m Spektiv, ich habe es aber auch nicht neu sondern gebraucht gekauft.

    https://de.hama.com/00004291/hama-…veller-163-ball?

    "Überdämpfung" ist wie Salamander eindrücklich beschrieben hat ein großes Problem und das ist auch Fachleuten bekannt.

    Die Empfehlung für einen Peltor Optime III mit zusätzlichen Gehörschutzstöpseln ist wenig praxistauglich, insbesondere wenn man sich Schießstände mit anderen Menschen teilt und deren Anweisungen mitbekommen möchte ohne sie dauernd ansehen zu müssen.

    Gewehrschützen kommen mit dem Ding meiner Erfahrung nach auch nicht überzeugend zurecht.

    Die Antwort ob es einen aktiven Gehörschutz mit höherer Dämpfungsleistung gibt, bleibe ich Dir auch schuldig.

    Ich würde aber bedenken, dass mehr Dämpfungsleistung auch ein höheres Gewicht des Kapselgehörschützers nach sich zieht, und damit auch der sicher sitzt, muss der Anpressdruck höher sein, was wiederum auf Kosten des Komforts geht.

    Bei mir hat sich als Kapselgehörschützer der Sporttac bewährt, da man den dann auch regelmäßig trägt. Wenn ich mehr will setzte ich dann wie gesagt darunter noch Stöpsel ins Ohr.

    Bei Luftpistole reichen mir auch nur Stöpsel im Ohr. Andere nehmen gar keine, aber 1. es hängt ja immer vom Stand ab und 2. jede/r ist seines Glückes Schmied.

    In der Praxis (meine Erfahrung) reicht der Optime III auch ohne Gehörschutzstöpsel darunter aus, selbst um den Krach unangenehmer 9mm Laborierungen zu dämpfen.

    Mit einem Optime I ohne Gehörschutzstöpsel darunter finde ich den Knall z.B. einer S&B 8g 9x19 Patrone als gut gedämpft.

    Der Knall einer im Überschallbereich losfliegenden und ansonsten baugleichen 7,5g Patrone ist mit Optime I Gehörschutz teils doch unangenehm.

    Das vorher gesagte trifft nun zu, wenn ich diese Laborierungen mit dem Optime I selber schieße. Wenn der Standnachbar damit schießt ist bereits die 8g Laborierung je nach Standaufbau unangenehm. Aber nicht immer.

    Ein 3M Peltor Sporttac kommt für mich so wie ein Optime I bei 9mm also an seine Grenzen, aber mit Gehörschutzstöpseln darunter ist alles wunderbar.

    Insgesamt bin ich mit dem aktiven Sporttac sehr zufrieden. Es kommt einfach nicht mehr zu solch beknackten Unfällen, dass man ein Kommando oder Fragen etc. nicht versteht, weil ein Gehörschutz überdämpft und man nachfragt und kurz den Gehörschutz lupft um doch mal was zu verstehen, und genau in dem Moment feuert zwei Stände weiter jemand seinen .44er ab - das wars dann mit dem Gehör. Da gibt es dann die Helden die sagen man soll sich mal nicht so haben oder das dann mit einem Lächeln abtun, aber Tinitus, Hörschwäche etc. sind nicht lustig.

    Der Sporttac ist so wie der passive Optime I auch schön flach. Beim Gewehrschießen absolut empfehlenswert. Der sehr dicke Optime III ist zumindest für mich beim Gewehrschießen deswegen ungeeignet.

    Werte wie die 163db(A) kannte ich übrigens noch nicht, könnte sie mir aber erklären, wenn der Schalldruck direkt schräg vor der Mündung gemessen wird. Da wird und sollte man aber weder vor, noch während oder nach der Schussabgabe seinen Kopf hinhalten.

    Was nun im weiteren aus den 163db(A) wird, hängt vom Schießstand ab. Liegt er im Freien, Wetter und Temperatur, Holz oder andere Verkleidung die den Schall mehr oder weniger reflektiert, Matten zwischen den Ständen, Schießtunnel und ein winziger Aufenthaltsraum oder viel Platz hinter und vor den Schützen wo sich der Druck gut und schnell ausbreiten kann und es nicht zu Druckspitzen kommt usw.

    Hinter der Waffe ist man meist weniger Schalldruck ausgesetzt als wenn man schräg neben der Waffe steht. Insoweit sollte man also auch wenn man sogar nur KK schiesst immer auf ausreichenden Gehörschutz in Hinblick auf Großkaliber achten, falls man sich den Schießstand auch mit Großkaliberschützen teilt.

    Klar kann man wie ich beim long distance Schießen im Ausland erstaunt feststellen musste auch 8x57 IS ohne Gehörschutz schießen, aber das geht nur im Freien ohne dass irgendetwas was nennenswert den Schall reflektiert um einen herum ist. Auf den meisten Schießständen reicht aber selbst für Großkaliber wie eingangs geschildert ein Optime I mit Gehörschutzstöpseln darunter.

    Ohje, ich habe den Artikel gefunden (http://www.targettalk.org/viewtopic.php?f=4&t=57256) und es hat sich ein Europäer zu der Aussage hinreissen lassen, dass "Gwhite: declaring so little knowledge about firearms and ammunition, you really should NOT endeavour to coach. Not beyond scouts level."

    Das ist echt peinlich und zum Fremdschämen. Mit dem Freundlichkeitsniveau sollte man Nordamerikaner besser verschonen.

    Und abgesehen davon, wenn man Bundestrainer in Deutschland fragen würde, würden die als Trainingsmunition wahrscheinlich kaum was anderes als der US-Kollege nehmen.