Beiträge von schmidtchen

    Die Verlockung, neben inhaltlicher Dinge auch noch reichlich persönliche Diffamierungen austeilen zu müssen, scheint doch für einige zu groß zu sein.8)

    Das meinte "erasmus" sicher mit Poltern.

    Hast Du persönlich Deine Meinng noch nie geändert, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

    Das mag sein, aber sicher nicht bei jedem Windstoß. Ich kenne hier einige erbitterte Gegner von den immer wieder in Rede stehenden Personen der jetzigen RSB-Führung, die vor noch nicht mal 3 Jahren intensiv daran mitgewirkt haben, dass diese die Posten bekleiden, die sie nun inne haben.

    Es fand sich ja auch sonst niemand, der blöd genug gewesen wäre, sich solch einen "Schleudersitz" anzutun, nicht war?

    Woll'n wir mal hoffen, dass sich solche Irrtümer mit der PSSB-Entscheidung nicht wiederholen. :)

    Mal gespannt, ob mit einem neuen Kapitän das Thema Strukturreform wieder "Fahrt aufnimmt".

    Die Strukturreform ist bereits im Gange und bereits teilweise abgeschlossen, mein vorheriger Kreis existiert nicht mehr bzw. gibt es schon den neuen Bezirk.

    Gemeint war wohl weniger die Strukturreform des HSV sondern vielmehr die Strukturreform des DSB. Da der ehemalige 1. Vizepräsident des DSB ja nun zum Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit gewählt wurde, kann man das ja vielleicht "öffentlicher" verkaufen. ;)

    Es ist erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht.

    Heinz-Helmut Fischer (NSSV) übernahm 2012 das Amt des verstorbenen Präsidenten Josef Ambacher und wurde 2013 bestätigt.

    Und jetzt schon wieder ein neuer, ebenfalls aus einem der eher konservativen (Carcano würde wahrscheinlich schreiben: schützenfeindlichen) Landesverbände...

    Aufgrund seines damaligen Alters war schon bei seiner Wahl relativ klar vorherzusehen, dass er nur ein Übergangspräsident werden würde und da er unter Ambacher 1. Vize war, war er zunächst die logische Nachfolge bei Ambachers plötzlichem Tod.

    Das aber nun ein neuer Präsident gegen einen bayrischen Mitbewerber gewählt wurde, ist ja fast schon eine Palastrevolution. Insofern bleibt es sicher spannend zu beobachten, wo sich der DSB zukünftig hin bewegen wird. Das er sich weit genug von seinen Ursprüngen entfernen wird, um es einigen der "Extremsportler" hier Recht zu machen, ist nicht anzunehmen. Wenn ich viele Leute an der Basis höre, scheint dieses aber auch nur eine relativ kleine Gruppe zu stören. Der Rest kann auch ohne die große "Artenvielfalt" gut Leben, zumal diese an vielen Stellen auch Probleme verursacht (Lärmimmissionen, Behördenbeobachtung, etc.).

    Der Deutsche Schützenbund unterstützt das.


    Jupp, genauso wie er das Zusammengehen von Oberpfalz und BSSB und das Zusammengehen von NWDSB und NSSV und noch so ein paar weitere "Ungereimtheiten" unterstützt. Und das schon seit Jahren. ;)

    Ich denke, auch die Mehrheit der Delegierten wird dem zustimmen. Nicht nur ist diese Lösung vernünftig und logisch, sie schafft auch mehr finanzielle Sicherheit für den RPSSB. Logisch mag sie ja durchaus sein, finanzielle Sicherheit mag sie auch bringen, aber ob sie für jedes bisherige PSSB-Mitglied einen Vorteil bringt, ist eine andere Sache. Schließlich hat ein in der Ausdehnung deutlich größerer Verband nicht nur Vorteile für alle.

    Interessante Konstellation. Kennst du als profilierter (Verbands-)Jurist noch einen anderen Verband aus dem DOSB, wo es überschneidende Verbandsgebiete in den Landesverbänden gibt und sich die Vereine aussuchen können, wohin sie gehen ? Mir ist da kein Beispiel bekannt und das so etwas im Sinne einer kontinuierlichen Arbeit sinnvoll sein soll, kann ich mir auch nicht vorstellen.

    @erasmus

    Es mag ja sein, dass nicht alle in dieser Linienorganisation eine solche Veränderung befürworten, aber auch du dürftest doch wissen, dass allerorten von Verschlankung gesprochen wird. Und das die Konstruktion in RLP nur der Historie geschuldet ist und nicht überall auf Gegenliebe trifft, hat nichts mit Einreden aus NRW zu tun sondern kommt aus dem Mund von Rheinland-Pfälzischen Politikern und Sportpolitikfunktionären. Insofern hast du natürlich Recht: Ihr braucht niemanden aus NRW. :)

    Ich bin übrigens ganz erstaunt, dass du die Sportkameraden aus dem PSSB auf einmal als "Schützenfreunde aus dem PSSB" bezeichnest. Das hörte sich hier vor ein paar Monaten in deinen Beiträgen noch ganz anders an. Da scheint es ja eine neue Windrichtung zu geben. ;)

    Bezüglich der Mittelverwendung sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft lehnst du dich sehr weit aus dem Fenster.

    Wenn mich nicht alles täuscht, wurde in der Vergangenheit immer sehr streng zwischen dem Gebiet Süd (RLP) und dem Rest des RSB getrennt. So kenne ich es aus Versammlungen. Und im Gebiet saßen einige Schützenkameraden mit im Vorstand, die heute angeblich von nichts gewusst haben wollen oder zumindest nichts gesagt haben. Das hört sich für mich wie die Wandlung vom Saulus zum Paulus an. Und was die Verwendung in der Zukunft angeht hätte ich gerne mal deine Glaskugel. ;) Der Rest dürfte Unterstellung sein !

    Kilolima und HoDi

    Es scheint so, als ob ihr unbedingt ein Feindbild braucht, um euren Traum vom eigenen Landesverband durchzusetzen und dem RSB vorsorglich schon mal den schwarzen Peter zuschieben möchte. Die Argumente bleiben immer die Gleichen, weshalb ich hier nicht nochmals drauf eingehe sondern auf meinen Beitrag #299 vom 11.11.2016 verweise, wo die zeitlichen Abläufe schon mal dargestellt wurden. Dem RSB da was zu unterstellen, hört sich gut an, dürfte aber kaum zu beweisen sein. Aber das braucht ihr ja auch nicht.

    Übrigens wäre ich mit der Aussage, jemand habe gelogen, in der Öffentlichkeit sehr vorsichtig. Da könnte man sich sehr schnell rechtliche Konsequenzen einhandeln. Da gibt es Paragraphen für !!!

    Zwischen einer unwahren Behauptung (so sie denn unwahr gewesen sein sollte) und einer Lüge gibt es rechtlich sehr wohl einen Unterschied. Letzteres setzt nämlich einen Vorsatz voraus, den man im Zweifelsfall beweisen muss ! Nur mal so am Rande. ;)

    Und HoDi,

    wenn du mal in die Satzung des RSB schaust ( RSB-Satzung ) , wirst du in § 9 lesen können, dass für die Wahl des Präsidiums, wozu nach § 11 auch die Vizepräsidenten der Gebiete als Vorsitzende gehören, die RSB-Delegiertenversammlung zuständig ist. Diese 3 Vizepräsidenten sind also gleichzeitig die Gebietsvorsitzenden ihrer Gebiete. Und wenn dein Verein an der Wahl von Frau Göbel nicht teilgenommen hat, war er vielleicht nicht bei der Delegiertenversammlung, auf der sie gewählt wurde. Da kann aber nun niemand was zu außer dein Verein.=http:>

    Wenn es schon um Zuschüsse geht, was sollte dann der Vorschlag des RSB Präsidenten an den Präsidenten des PSSB, eine Besprechung zur Gründung eines Landesfachverbandes zu terminieren. Hier wurde wiederhohlt der Versuch gestartet, an Fördergelder zu kommen die ausdrücklich den Vereinen zustehen.

    Das ist einfach mieser Stil, mehr möchte ich dazu nicht sagen. :thumbdown:

    Antworte nur nicht, davon hättest Du nichts gewusst!

    Ich als Rheinland-Pfälzer habe die Nase voll, von solchen Unwahrheiten und Lügen verschiedener Funktionäre des RSB und werde bei den passenden, zukünftigen Gelegenheiten und weiteren Versuchen , die Wahrheit als Gegenargument bringen.

    @ Schmitchen

    Diese Antwort, wenn sie dann kommt, würde auch mich sehr interessieren.

    Oder sitzt man das beim RSB nach alter bekannter Methode wieder aus???

    Dem einen oder anderen der immer so gut informierten Diskutanten hier dürfte ja sicher nicht unbekannt sein, dass immer mal wieder in der Politik und Sportpolitik darüber diskutiert wird, das historische System der 3 Sportbünde in RLP zu reformieren und diese Säulen „abzuschaffen“, wie dieses in anderen BL ja schon lange der Fall ist. Was liegt dann näher, als das in anderen BL ebenfalls durchaus übliche System für den Fall, dass mehrere Landesverbände in einem BL existieren, zu wählen und mit den beteiligten LV einen Fachverband zu bilden, der die Mittelverteilung vornimmt ? So wie es in NRW der LSB sogar fordert. (Ich weiß durchaus um die Unterschiedlichkeit der Strukturen in den beiden BL ), aber der DOSB arbeitet auch daran.;)

    Und bevor hier jetzt wieder das große Palaver anfängt: Das diese Mittel nicht in den allgemeinen Verbandshaushalt einfließen sondern zur speziellen Förderung gemäß der Zweckbindung des Landes bzw. des jeweiligen LSB verwendet werden (also z.B. Leistungssportförderung oder Vereinsförderung oder was auch immer), sollte so sein und wird sicher aufgrund der Vergangenheit in Zukunft vom LSB/Sportbund sicher eh genauer geprüft werden.

    Übrigens wurden die Fördermittel aus RLP auch in der Vergangenheit nicht außerhalb von RLP verwendet. Aber das wissen einige der hier Beteiligten ja durchaus genau, denn sie waren ja mit in dem System. Das da nicht alles so gelaufen ist, wie es sollte, wissen wohl auch die jetzigen Handelnden im RSB, die aber eben nicht die damals Handelnden waren. Insofern sind alte Verfehlungen nicht zwangsläufig mit aktuellen Handlungen gleichzusetzen, so wie immer wieder versucht wird zu suggerieren. 8)

    Es ist aber so wie es hier in vorherigen Beiträgen schon mehrfach geschrieben wurde, das solche Umfragen dann von den Vorständen beantwortet werden die eventuell schon Jahrelang eingefahren, dem Sport selbst weit entrückt sind und nur keine Änderungen wollen.

    Nun, wenn die Basis der Vereinsmitglieder IN MEHRHEIT eine Änderung wollen, diese das aber nicht wollen, müssen sie diese Funktionäre eben abwählen. So ist Demokratie. Die Vorstände vertreten die Mitglieder, tun sie das nicht mehr, obliegt es diesen, dass durch ihr Stimmenvotum zu dokumentieren. Passiert dieses nicht, ist entweder noch keine Mehrheit dieser Meinung oder man ist zu träge, selbst diesen Job auszuführen und überlässt dieses lieber weiter den Anderen. Dann darf man sich aber auch nicht beklagen.

    Das (für Sportförderung i.d.R. zuständige) Innenministerium hat sich an en Grenzen seines Bundeslandes zu orientieren.

    Falls es dir entgangen sein sollte: Auch bereits heute dürfen Fördergelder des Landes RLP nur für rheinland-pfälzische Belange, in der Regel für Maßnahmen im Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz, ausgegeben werden, allerdings unabhängig von der Frage, ob nun Vereine oder Maßnahmen aus dem Sportbund Rheinland (mehrheitlich Gebiet Süd im RSB) oder der Sportbünde Rheinhessen und Pfalz (PSSB) betroffen sind. Es bleibt also alles auf RLP-Gebiet. Ich habe deutliche rechtliche Bedenken, wenn hier in die Verbandsautonomie des Sports eingegriffen werden soll und Diskriminierungen zu Lasten von RLP-Vereinen im "falschen" Landesverband vorgenommen werden sollten.

    Das ist so nicht richtig. Ich war z.B. im RSB Bezirk 12 bei der Versammlung dabei. Alle Vereine der 4 Kreise haben damals für einen Beitritt in den SSV-RLP gestimmt, nachdem sie vorab informiert worden sind und ihre Aktiven befragt haben. Ob nun SSV-RLP oder RPSSB ist doch wohl egal. Weg vom RSB war das Votum, nachdem alle Vor- und Nachteile diskutiert worden sind.

    Dann frage ich mich, warum die Vereine immer noch im RSB sind und nicht längst den Weg der Vereine um Bad Kreuznach gegangen sind ?

    Und davon mal ganz abgesehen, sind wir wieder bei dem Problem von Omega24v, nur in diesem Fall vermutlich im umgekehrten Sinne: Bei eurer Versammlung waren vermutlich nicht unbedingt in der Mehrzahl die Vereinsvorstände sondern Sportler, maximal Sportwarte anwesend. Das diese möglicherweise eine andere Sichtweise haben als ihr Vereinsvorstand, mag sein, muss aber nicht die Vereinsmeinung wiedergeben. Darüber hinaus sind öffentliche Willensbekundungen immer mit Vorsicht zu genießen. Manch einer scheut die öffentliche Diskussion über seine ggf. abweichende Meinung und hebt lieber die Hand mit der Mehrheit statt zu diskutieren. Wenn's dann an die Handlungen geht, sieht vieles oft anders aus.

    Und die Umfrage des Gebietes Süd kannst Du getrost in die Tonne kloppen. Man kann nicht argumentieren, in einen Bezirk war die Wahlbeteiligung 39% incl. der Befürworter eines Wechsels, folglich sind 61% dagegen. Auf eine solche Aussage kommt nur die "allgewaltige" in der Spur laufende Gebietsvorsitzende.

    Das ist ja eine interessante Ansicht. Ich kenne Demokratie und Wahlen in einer anderen Auslegung. Aber vielleicht bewirbst du dich bei den anstehenden Wahlen in der Politik ja mal als Analyst. Da kommen sicher sehr interessante Deutungen bei raus.

    Aber ganz im Ernst, nicht umsonst kommt es in Deutschland bei den meisten Wahlen und Abstimmungen eben nicht auf die Zahl der Wahlberechtigten sondern auf die Zahl der abgegebenen Stimmen an (Ausnahmen davon müssen ausdrücklich festgelegt werden, z.B. Quoten bei Satzungsänderungen, Zweckänderungen bei Vereinen etc.) . Mehr ist ohne Kaffeesatzleserei nicht zu erreichen. Und wenn bei einer Abfrage über die Fragestellung, ob man den Status Quo beibehält oder eine andere Option wählt, keine Mehrheit der abgegebenen Stimmen FÜR die ANDERE Option ist, dann muss man doch annehmen dürfen, dass die Mehrheit den Status Quo beibehalten will, sonst hätten sie doch ihre Stimme GEGEN den Status Quo abgeben müssen. Oder wie soll sonst eine Mehrheit für eine Veränderung zustande kommen ?

    Das hier bei diesem Thema der DSB viele Fehler gemacht hat ist unumstritten, mittlerweile denkt man in Wiesbaden anders (zum Wohle des Schießsports).

    Interessant ! Weißt du da genaueres ? Ich weiß nur, dass der seinerzeitige konkrete Vorstoß des 1. Vizepräsidenten des DSB bezüglich der (Gebiets-)Strukturen "eingebremst" wurde und man nun über vieles (im Hinblick auf Strukturen allgemein) diskutiert, aber noch ohne Zielrichtung. Aber wahrscheinlich ist auch dieses eine Frage der Sichtweise.

    Übrigens: Es bleibt dem DSB auch kaum was anderes übrig, als im Sinne des Schießsports zu denken. Er ist schließlich olympischer Sportverband und auf schießsportliche Fördergelder zwingend angewiesen.

    Und vermutlich behaupten auch alle anderen Protagonisten, nur das Beste für IHRE Vereine zu wollen (ich wähle bewusst den Begriff "Vereine", da wir ja neben den schießsporttreibenden Mitgliedern auch solche aus dem Traditionsbereich haben (immerhin sicher 50-60 %), deren Belange wir auch nicht ganz vernachlässigen sollten, sonst wird der Sport auf Dauer deutlich teurer, wenn diese nicht mehr da sein sollten.

    Geld.


    Was für Geld sollte das sein ? Das Geld der Sportbünde aus der Pfalz und aus Rheinhessen erhalten sie auch heute schon. Und das des Innenministeriums sollte sich doch wohl weniger am Namen eines Vereins als an dessen Inhalten orientieren.

    ja gerne, aber dann bitte die Umfrage unter allen Schützen aus dem Gebiet Süd des RSB direkt machen, so das jeder seine Stimme abgeben kann!

    Die Frage ist, wie oft man so eine Umfrage wiederholen soll ? Bis sie zum gewünschten Ergebnis führt ?

    Bereits vor 4 oder 5 Jahren bei den damaligen Aktionen für einen neuen Verband in den Landesgrenzen RLP (SSV Rheinland-Pfalz) hatte der damalige Gebietsvorsitzende des RSB für das Gebiet Süd eine Umfrage unter den RSB-Vereinen im Gebiet Süd gestartet, ob man im RSB bleiben wolle oder einen RLP-Verband haben möchte. Wenn mich nicht alles täuscht, war zwar die Rücklaufquote, wie meist bei solchen Umfragen, nicht besonders hoch, aber eine Mehrheit sprach sich für den Verbleib im RSB aus. Bei einer Mitgliederbefragung im gesamten RSB vor 2 Jahren gab es ebenfalls eine Frage, die in diese Richtung zielte, wobei wohl die Fragestellung nicht so eindeutig war, da sie einen anderen Hintergrund hatte. Aber auch hier war bei durchaus akzeptabler Rücklaufquote für den Bereich des Gebietes Süd keine mehrheitliche Zustimmung für einen Wechsel zu erkennen.

    Problem ist bei so Aktionen auch, dass nicht in allen Vereinen offen über so was kommuniziert wird. In manchen antwortet dann der Vorstand, ohne seine Aktiven bzw. Mitglieder zu befragen und ggf. deren Meinung zu kennen. Insofern ist das Ganze oft nicht besonders repräsentativ. Da direkte Verbandsmitglieder aber nun mal die Vereine und nicht die einzelnen Mitglieder direkt sind (deren Adressen die Verbände auch gar nicht alle haben), haben die Verbände gar keine andere Wahl bei der Ansprache.

    Warum läßt man die Verantwortlichen beim PSSB nicht einfach bis zum Ende arbeiten.
    Sie werden sich schon etwas dabei gedacht haben, diesen Schritt zu gehen, den ich persönlich nur begrüßen kann. Ein Verband in Landesgrenzen macht vieles einfacher und transparenter.

    Letztlich sollen doch die Funktionäre nur "den Willen des Volkes" umsetzen. Schließlich muss dieses auch hinterher mit den Konsequenzen leben. Und das große Flächenlandesverbände mit ihren Entfernungen durchaus auch schon mal Probleme an der Basis haben, davon kann selbst der BSSB ein Lied singen. ;)

    Insofern sollte man den Leuten reinen Wein einschenken und sie dann darüber entscheiden lassen, was sie wollen. Wenn dann die Mehrheit sagt: "Das wollen wir", dann ist's halt so.

    25.03.17 fand in Appenhofen eine Gesamtvorstandsitzung statt. Sorry, ich hatte es erst so verstanden, dass diese erst jetzt am Wochenende wäre. Es ist also sozusagen der Ergebnisreport den ich als Planung missverstanden hatte.

    Am PSSB Tag (21. Mai) soll die Satzungsänderung zur Abstimmung kommen.

    Wie schon gesagt, die vorgesehene Umbenennung war durchaus auch vorher schon als Thema bekannt.

    Man geht davon aus, dass Vereine aus den Kreisen Trier, Westerwald und Koblenz in den RPSSB eintreten. Anfragen sind wohl bereits da. Man hofft dass dann der RPSSB rund 45T Mitglieder hat,

    Man wird sehen, wieviele der angeblich Wechselwilligen es dann auch machen. Aus meiner Sicht hätten diese Vereine auch jetzt schon versuchen können zu wechseln, wenn sie gewollt hätten. Denn durch die Namensänderung ändert sich am Zuständigkeitsbereich erstmal nichts. Und vor 3 Jahren bei der Aktion, als der SSV RLP "baden" ging mit seinem Versuch, einen RLP-weiten neuen Verband zu etablieren, sind ja anschließend auch eine Reihe Vereine aus dem Kreuznacher Raum und dem Hunsrück in den PSSB gewechselt, ohne das der Name (oder gar die Zuständigkeit) des PSSB sich geändert hätte.
    Das Reden über etwas oder zu behaupten, es gäbe da hunderte von wechselwilligen Vereinen, ist das eine, das tatsächliche Tun ist dann noch mal ein zweiter Schritt.
    Fakt ist auf jeden Fall, dass die Verbandszugehörigkeit für die Gewährung von Fördermitteln aus dem RLP-Haushalt bzw. den Sportbünden mal keine Rolle spielt, solange sich alles auf RLP-Gebiet abspielt.

    Na ja, dises Bedürfnis existiert ja ohnehin nur für Brauchtumsschützen (§ 16 Abs. 2 WaffG) und nicht für Sportschützen.

    da wir hier ja meistens über die DSB-Aufgelegt-Disziplinen reden, vermute ich, dass @erasmus eher meint, dass die Anforderungen ans Bedürfnis DIESER Personengruppe verschärft werden. Dieses könnte aber wohl nicht durch die Verwaltung sondern nur durch Gesetzesänderung passieren (das es z.B. kein Grundbedürfnis und keine gelbe WBK mehr gibt und man für jede Waffe Wettkampfnachweise beibringen muss) . Sonst fällt mir da nichts ein, was man verschärfen könnte, was Ältere nicht erfüllen können/wollen.

    Es soll nun eine Umbenennung des PSSB in "Rheinlandpfälzischer Sportschützenbund" (RPSSB) geben. Danach sollen die Fördergelder wieder fließen. Die Zuschüsse sollen dann nur noch über Fachverband Pfalz laufen.

    Nun, es wird nach meiner persönlichen Meinung, wohl keinen ernstzunehmenden Widerstand geben. Wobei ich selbst drei Tage Vorlauf für die Information des gemeinen Schützenvolkes für eine Frechheit halte. Aber mit dem Filz ist besser zu verhandeln als mit dem gemeinen Mitglied :D

    Ich verstehe es so, dass wenn sie Fördermittel wollen sie in den RPSSB wechseln müssen. Anfragen soll es schon geben.

    Bezüglich der 3 Tage-Frist solltest du mal den Kalender heranziehen. ;)

    Wegen der Zuschussgewährung kann ich dir mitteilen, dass das mit den derzeitigen gesetzlichen Regelungen und den sportlichen Verhältnissen in RLP nicht vereinbar sein dürfte. da gibt es klare gesetzliche Regelungen zu und die dürften es kaum erlauben, in Verbandshoheiten einzugreifen. Was erlaubt ist und was heute ja auch schon praktiziert wird, ist, dass Fördergelder nur Vereinen in RLP oder für Fördermaßnahmen in RLP ausgegeben werden. Aber festzulegen, dass diese nur noch an Vereine des PSSB/RPSSB gehen, dürfte krass rechtswidrig sein.

    Übrigens ist es meines Wissens so, dass die Fördergelder für Leistungssportförderung und für Vereinsbaumaßnahmen eh nicht mehr gesperrt sind. Lediglich die Fördermittel für elektronische Schießstände, die aus einem Sondertopf kamen/kommen, sind derzeit noch gesperrt.

    Insofern scheinst du hier einer Ente aufgesessen zu sein. Da hat anscheinend auch ein anderer die Rakete zu früh gezündet. 8)

    Lediglich bezüglich der Umbenennung habe ich im letzten Jahr auch mal was davon gehört, ohne das das aber derzeit in einen direkten Zusammenhang mit einem RLP-Gesamtverband gebracht werden kann, schon gar nicht auf die von genannte Art. Was später mal wird, weiß heute eh noch niemand. ;)

    Hallo zusammen!

    Weiß schon jemand, was die Neuordnung der Alterseinteilung z.B. für Zielhilfen (Beispiel "Adlerauge") bedeutet?

    Auch eine der großen unbekannten der neuen SpO.

    Vermutlich wirst du bei Nachfrage bei Herrn Furnier auf die neue SpO ab August verwiesen. Anläßlich eines anderen Problems (elektronische Gehörschützer sind international seit 01.01.2017 für Schützen im Wettkampf verboten, Nachfrage beim Vize Sport, ob das in der neuen SpO auch so drin stehe, ergab die vorstehende Antwort) erging es einem Kollegen hier auch so. Der zuständige Landessportleiter kann die Frage nicht beantworten, da dem Bundesausschuss Sport keine textliche Fassung der neuen SpO vorgelegt wurde, über die man hätte abstimmen können. Man hat zwar über die internationale Regelung gesprochen, aber seiner Erinnerung nach nicht über eine Umsetzung in die SpO. Mal schauen, was der Gesamtvorstand in 4 Wochen bekommt, wenn er das neue Regelwerk ja abschließend absegnen muss.

    Ein Gutachten wäre i.d.R. zerstörend also nicht zielführend und die Polizei dürfte es nicht erstellen.

    Das schöne an der VDMA 24992 war ja, dass man für den Nachweis der Normeinhaltung eben NICHT den Schrank "zerstören" musste. Soll heißen, es waren nur gewisse ProduktMAßE einzuhalten (Weshalb der SB bei der Behörde ggf. durch Inaugenscheinnahme feststellen kann, ob ggf. diese Merkmalsmaße erfüllt sind, z.B. Wanddicke, Verriegelung, Materialstärke etc.). Anders bei der neuen EN DIN 1143-1 für Waffentresore, hier geht es weniger um die Produktmaße (die allerdings auch da sein müssen) sondern vor allem um EIGENSCHAFTEN, also was für einen Widerstand sie bei einem versuchten Eindringen in den Tresor entgegen setzen können. Hier wird im realen Versuch ermittelt, wie lange ein Tresor mit einem genormten Werkzeugsatz einem Einbruchsversuch standhält. Das Ergebnis ist dann ein Widerstandswert, der in der Maßeinheit RU angegeben wird und der zu einer gewissen Klassifizierung führt. Bei dieser Methode ist dieser geprüfte Tresor dann kaputt, baugleiche Tresore übernehmen aber diese ermittelte Klassifizierung. Ist er jedoch ein Einzelstück (wie z.B. ein alter Banktresor) kann zwar die Klassifizierung durchgeführt werden, man hat aber später eben leider keinen Tresor mehr. ;)8)

    Kann jemand etwas mehr Licht in diese Tabelle bringen.....was bedeuten gelbe Felder? Was ist der Unterschied zwischen nem grünen Feld und einem weißen mit nem E oder M?

    http://www.dsb.de/media/EVENTS/2…M_2018-2020.pdf

    Die gelben Felder sind die Olympischen Disziplinen. Die weißen Felder sind ausgeschriebene Disziplinen, E = Einzelwertung, M = Mannschaftswertung, BL = Bundesliga. Bei den grünen Feldern dürfen die Schützen dieser Klassen gem. 0.7.1.1 SpO in der nächstleistungsstärkeren Klasse starten. Bei rot besteht für die Klasse kein Startrecht und "b xx" bedeutet, dass ein Startrecht dieser Klasse nur in der verwiesenen Klasse besteht (also in Abweichung zu 0.7.1.1).

    Hi Schmidtchen,

    Gewehr ist nicht mein Ding, aber irgendwas war doch da mit 10tels Wertung die eingeführt werden soll, beim LG oder ? doch auch aus so einem Grund.

    Bei LG IST die 10tel-Wertung international ja schon eingeführt, auch beim Normalprogramm. Ähnlich ja jetzt auch national in den Auflagedisziplinen. Was spräche von daher dagegen, so was im Bedarfsfall auch bei SpoPi zu machen.

    Wobei ich betonen möchte, kein Freund dieser Wertungen zu sein, da aus meiner Sicht eine 9 immer noch eine 9 ist und für mich auch nicht durch noch so viele gute 10en ausgeglichen werden kann. Aber faktisch ist es nun teilweise mal so.

    Nun ja, Schmidtchen. Die Disziplin "50 m KK liegend" (in grauer Vorzeit: "English Match") ist unter anderem auch aus diesem Grunde aus dem olympischen Kanon geflogen. Zu Recht.

    Genau, u.a. . Ein weiterer Grund war die "lange" Dauer des Schießens. Theoretisch hätte man da auch eher 3 x 40 rausschmeißen müssen, aber da kam dann eben das 600er Argument. Für mich aber nur begrenzt tauglich, da sich heute für den Vorkampf eh kein Mensch mehr interessiert, selbst bei Weltcups nicht. Interessant ist doch nur noch das Finale, zumal da ja eh alles wieder bei 0 anfängt. :(

    schmidtchen

    Das hat nichts mit der SpO oder irgendwelchen Anschichten "verrückter Standaufsichten/Schießleiter" zu tun sondern ist die derzeit aktuelle Erkenntnis nach Gonsierowski/Reinkemeier (war in einer Veröffentlichung derer zu lesen).

    Ok. dann hab ich dich missverstanden. Wenn es um die "technische Betrachtung" geht, also was "sinnvoll" ist, dann halte ich mich als Pistolenschütze da raus. Ich dachte, da wir ja an anderer Stelle bzgl. 1.5.4 das Problem mit der Zuordnung von Regeln für das KK-Gewehr hatten, dass es aus sportrechtlicher Sicht (SpO) nicht zulässig sein soll. Auch dieses habe ich nämlich schon von Schützen bei der Waffenkontrolle gehört.

    Die derzeitige vorherschende Meinung besagt daß, wenn ein seitlichles verstellen erforderlich ist, die HK nur parallel seitlich verschieben, d.h. nicht verdrehen.

    Hat die "vorherrschende Meinung" auch eine Grundlage in der SpO für diese Sichtweise, wenn es wie hier, um das KK-Gewehr geht ?

    Vorbeugend möchte ich nur schon mal darauf hinweisen das Ziffer 1.4.7, in der selbiges steht, überschrieben ist mit "Schaftkappe 300m Standardgewehr, 10m Luftgewehr". Also nix mit KK-Gewehr.

    Aber wir haben ja bei Ziffer 1.5.4 schon gelernt, dass Zuordnungen in Überschriften Schall und Rauch sind, zumindest für einige Verantwortliche.

    Das hat man auf die übliche Weise wieder glattgebügelt, mit einer TK-Info. Das Regelwerk ist also wieder "selbsterklärend", wenn man alles zusammenhat :D

    Auflageschießen – Abmessungen für Luftgewehr

    Bezüglich aller abweichenden Abmessungen und Beschreibungen sowie den Optiken und Visieren für das Auflageschießen

    gilt die Auflagetabelle Teil 9. Grundlage ist die Tabelle 1.5.4 der Sportordnung.

    Aus meiner Sicht ist diese Info nicht mehr verwertbar, da sie aus 02/2016 stammt. Danach wurde das Regelwerk nochmals überarbeitet und WENN man diese Regelung so hätte (wieder) da rein haben wollen, hätte man sie einbauen müssen. Ich erwarte, dass alte Fehler, die durch TK-Infos "bereinigt" werden, in der nächsten Neuverabschiedung dann auch eingearbeitet sind. Ist dem nicht so, muss ich davon ausgehen, dass man sie nicht mehr haben will. Da die Ausgabe mit Stand 01.01.2017 im März 2016 im Gesamtvorstand des DSB verabschiedet wurde, wäre ausreichend Zeit gewesen, diesen Fehler in der neuen Ausgabe zu korrigieren.

    Aber wie schon gesagt, das Ding wird eine Unvollendete bleiben und immer wieder Stoff zum Ärgern bieten, gerade wenn man "wichtige" Kampfrichter oder Aufsichten hat.