Beiträge von schmidtchen

    ... verhindern die dringenden Lockerungen. Ein Schlag ins Gesicht für jeden, der gerade um seine Existenz bangt. :thumbdown:

    Wobei hier einschränkend sagen muss, dass manch einer, der um seine Existenz bangt mit dem betonen darauf, dass er er NATÜRLICH auch systemrelevant ist und er NATÜRLICH auch dringenst staatliche Hilfsbonbons braucht (und sei der Laden auch vor Corona schon wer weiß wie schlecht gelaufen), es den Entscheidern auch nicht gerade einfach macht. Und was da an sozialen Schäden alles in der Gesellschaft schlummert. Tse, tse, tse. Man kommt sich manchmal schon blöd vor, wenn man nicht klagt, was man gerade nicht schafft.

    Aber anscheinend besteht unser Volk nur noch aus überforderten Eltern, psyschich angeknacksten Persönlichkeiten und Superelbstständigen, die nur durch Corona in ihrer Existenz zerschmettert werden. Ich weiß gar nicht, wie wir es bis hierher geschafft haben. :rolleyes:

    irgendwie mäüssen wir den Laden ja wieder zum laufen bringen, nur die Disziplin sollte dazu auch vorhanden sein.......

    Ich frage mich, was es mit Disziplin zu tun hat, wenn mein Landesfürst in NRW ankündigt, dass ab 30.05.2020 wieder alle Sportarten, auch in der Halle, wettkampfmäßig zugelassen werden, incl. Kontaktsportarten wie Boxen, Judo etc. (von Fußball reden wir noch nicht mal), WENN die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Ja Leute, geht's noch?

    So viele Papiertiger (Abstands- und Hygieneregeln), wie derzeit produziert werden, die man hinterher als Papierflugzeuge durch die Luft fliegen lassen kann, gibt's gar nicht. Glaubt einer, dass sich in der Schule bei Grundschülern 1., 2. Klasse oder gar in Kita's diese Abstands- und Hygieneregeln stringed durchhalten lassen? Never! Aber die hohenen Herren werden, wenn's in die Hose geht, natürlich sagen "Ja, aber wir haben ja nur gesagt, dass gelockert werden darf, wenn auch die Regelungen eingehalten werden (können)." Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Und nein, den kompletten Lockdown kann an natürlich nicht unbegrenzt durchhalten und er ist sicher so auch nicht komplett notwendig, und von daher ist er sicher auch nicht in seiner Komplettheit Grundrechtskonform. Aber das, was nun als "Öffnungsorgie" da teilweise mit Vollgas anläuft wird aus meiner Sicht auch nicht die Zukunftslösung sein. Mit einem langsameren schrittweisen Öffnen (und kontrollieren der Fallzahlentwicklung) hätte man sich halt den Schritt der zusätzlichen Toten erspart. Aber so bekommt dann Califax Statistik wenigstens ein wenig "Futter", damit's die Skeptiker auch irgendwann glauben. Die 80.000 Toten beim Ami in 2 Monaten sind bestimmt auch ganz normaler Grippeschnitt (und dabei hatten die ja auch noch 2-3 Wochen Lockdown, sonst sähe es da auch noch ganz anders aus).

    Ich kann immer nur wieder den Kopf schütteln und schließe mich Geronimo an.

    ..."

    Der WSB schreibt heute:

    "...

    Was genau bedeutet dies für das Sportschießen?

    Genaue Angaben wie dieser Beschluss auf einzelne Sportarten herunterzubrechen ist, gibt es leider noch nicht. Sobald diese veröffentlicht werden, werden Sie von uns schnellstmöglich informiert.

    Was jetzt nun? Schießen in geschlossenen Räumen ab dem 11.5. erlaubt oder nicht erlaubt?

    Irgendwie vertraue ich da mehr dem WSB, dass die Details noch nicht geklärt wurden.

    Nun, NRW hat den Beschluss gefasst, dass

    "Ab 11. Mai: Eine Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wird wieder möglich."

    Da würde ich nun mal alle Sportausübungen drunter fall lassen, die als Einzelsport betrieben werden. Deshalb gibt es dann den ergänzenden Beschluss.

    "Ab 30. Mai: Die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wird wieder gestattet,..."

    Da ist aus meiner Sicht die Abgrenzung und wir sind sicherlich in der ersten Gruppe. Was aber bei den Abstands- und Hygieneregelön für euren Schießstand im Einzelnen notwendig ist, musst du mit deiner Ordnungsbehörde klären. Habe ich gestern für unseren Offenen Stand auch gemacht. Regelungen aufgeschrieben, Mitglieder-Info vorgstellt und 3 Stunden später hatte ich per Mail mein Go.

    So würde ich das für den 11.05. auch machen, wenn wir einen geschlossenen Stand hätten.

    Letztlich widersprechen sich die Infos vom RSB und WSB ja nicht, nur der WSB wartet auf was, was von der Landesregierung möglicherweise gar nicht mehr kommt. ;)

    Also ich finde wenn ich schon eine Maske trage, dann sollte die zumindest eine halbwegs gute Qualität besitzen, sonst könnte ich mir die selbst schnitzen, oder einfach eine FFP2- oder FFP3-Maske aufsetzen. Und für den Einkauf wären die durchaus auch geeignet.

    Zum einen dürfte es nicht so einfach sein, an eine solche klassifizierte Maske dran zu kommen und wenn dann zu noch ganz anderen Preisen als die einfachen (mal ganz abgesehen davon, dass ich finde, dass die vor allem mal die Bedienstenen in Krankenhäusern und Altenheimen bekommen sollten statt der Läppchen, mit denen die da teilweise tagelang rumlaufen müssen) und zum anderen ging es ja u.a. auch darum, dass man sich über die "horrenden Preise" erregte und sich, wenn man die nicht zahlen möchte, als isoliert ansah. DEM ist aber nicht so, weil eben ein Schal oder Mund-Nase-Tuch ZUR NOT auch reicht. Das es individuell möglicherweise ein besseres Gefühl hiterlässt, wenn man was "vernünftiges" hat, mag sein, aber im Zweifelsfall kann man halt nicht alles haben.

    Wir sind im DSB Mitglied und daher kann das nicht auf alle Schießsportverbände übertragen werden.

    Vorgabe im DSB oder gar "dringende Empfehlung" ist es aber wohl genausowenig, wie es eine solche Vorschrift in den Bundesländern per Landesgesetzgebung (VO) gibt. Zumindest konnte ich da nichts entsprechendes finden, als ich vor einiger Zeit danach gesucht habe. Aber die einzelnen Behörden basteln sich auch gerne selbst was zusammen.

    Unsere Behörde (in NRW) hat mal eine zeitlang probiert, die Schützen zu einem persönlichen Schießbuch zu zwingen. Als ich dann mal nach der Rechtsgrundlage gefragt habe und denen deutlich gemacht habe, dass in der Regel der Verband (Erstbedürfnis) oder der Verein (weiteres Bedürfnis) zuständig ist und ich dieses auch in mehreren Versammlungen kund getan habe, war das auf einmal kein Thema mehr.

    Erst rät man davon ab, Masken zu tragen, und warnt vor den Risiken, dann macht man es innerhalb von lediglich zwei Tagen erst zum Gebot und dann zur Pflicht. Und die Bürger sind gezwungen, völlig überteuert einen lieblos zusammengetackerten Stofffetzen zu erwerben, um öffentliche Verkehrsmittel nutzen und Einkäufe erledigen zu können. Die qualitativ etwas besseren Behelfsmasken, ich habe mir bei einigen Händlern die 2603 von Hakro bestellt, sind leider noch nicht lieferbar. Aber wenn das so weiter geht müssen wir die wohl öfter mal tragen. Also zumindest eine Investition für die Zukunft...

    Macht doch bitte nicht so eine Hysterie. Falls du zu bedürftig bist, brauchst du nichts völlig überteuertes zu kaufen:

    Zitat
    Muss es eine Maske sein?
    Mund und Nase müssen bedeckt sein - ob selbst genähte Masken, Schal, Tücher, Community-Masken bzw. Alltagsmasken - das ist egal.

    https://www.antenne.de/experten-tipps…-droht-bussgeld

    Ein Schal oder Taschentuch wird ja wohl da sein. Und jetzt bitte keine Diskussion zur Wirksamkeit, wenn man das Ding 3 Tage ohne waschen trägt.;)

    Das ist wieder typisch deutsch. Die einen sagen: Alle eine Maske, Hygiene und ein bisschen Abstand und wir brauchen alles andere nicht und die anderen diskutieren über die Preise und sagen: Für DEN Preis leg ich mir so ein Teil aber nicht zu. Hilft MIR ja eh nicht !

    Zwei unvereinbare Meinungen. So werden wir das Problem wohl nicht lösen.

    Du solltest dir die letzten Beiträge durchlesen. Dann wird das hoffentlich ein wenig klarer.

    Ebenso brauche ich nichts für GK. Habe ich auch nirgends geschrieben.

    Ok, dann habe ich da wohl was falsch verstanden. Da du dich in #106 auf die "LG und LP" Aussage von SETA bezogst und etwas davon schriebst, dass das dann was für den 50m Schusskanal sein könnte (wenn die TK abbildbar ist) und in #116 von KK und GK schriebst, hatte ich das Ganze zusammen genommen. Muss aber tatsächlich nicht so sein.

    Nein aber KK und auch GK. Da aber die GK Schützen so gut treffen wie die Hundebesitzer die immer das Gacki wegräumen oder die Raucher die nie mehr als 10 Zigaretten am Tag rauchen brauche ich hier eine schnelle transportable Lösung. Dann ist das mein Zeug und ich habe keine Diskussionen.

    Hm, verstehe ich nicht. SETA schreibt, dass Ihre Anlage LG und LP kann. Du brauchst aber was für KK und GK. Da müsste ja wohl zunächst überhaupt etwas für KK/GK entwickelt werden, bevor du einen Trefferkreis anzeigen lassen und es irgendwo anbinden kannst. Oder habe ich da was falsch verstanden?

    Wie sieht es eigentlich mit den Bundesligafußballern aus, da sollte doch die Entscheidung durch sein, oder überlegen es die sich nochmal nach dem Echo in den Medien?

    Die wollen natürlich weiterhin unbedingt und haben auch ein umfangreiches Konzept vorgelegt. Wen wundert's, bei der "Kohle".

    Übrigens findet sich in dem Konzept wohl nichts dazu, wie man Anhänger davon abhält, trotz Geisterspiel zum Stadion zu pilgern (siehe Geisterspiel Gladbach-Köln am 11.03.2020 https://www.sport1.de/tv-video/video…F2-1D3BF8E56BED ) und es findet sich auch nichts dazu, wie man größere private "Fanparty's" vor dem Fernseher bei Fan's mit Sky/Dazn/Eurosport-Abo verhindert.

    ABER die Chefin bremst jetzt sowieso erst einmal bei dem ganzen Flickenteppich an Änderungen zu den Lockerungen

    Zitat

    Bund und Länder werden nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel sowohl am 30. April als auch eine Woche später am 6. Mai über weitere Schritte in der Corona-Krise beraten. Erst zu dem späteren Zeitpunkt könne man einen Überblick über die Auswirkungen der Öffnung der Geschäfte haben, sagte Merkel. Einige Bundesländer hätten ihre Läden am Mittwoch geöffnet, einige würden dies erst am 27. April tun.

    Man habe aber immer gesagt, dass man die Auswirkungen auf die Entwicklung der Corona-Neuinfektionen erst 12 oder 14 Tage danach beurteilen könne. "Das heißt, wir können dann am 6. Mai über diese Frage sprechen", sagte sie in Anspielung auf die Frage, ob es weitere Lockerungsschritte geben kann.

    https://www.n-tv.de/politik/Merkel…le21736359.html

    Ich kenne die Bedingungen sehr gut. Das lässt sich schon umsetzen. Natürlich bekommt nicht jeder ein eigenes Waschbecken.

    Mag ja von Kommune zu Kommune sehr unterschiedlich sein (für die Reinigung der Schulen sind ja die Kommunen selbst zuständig) aber hier bei uns habe ich direkten Einblick in 3 Schulen (in zwei Kommunen) und die sehen kastatrophal aus, nicht nur in den Sanitärbereichen (da haben sie sogar schon versucht, privat als Eltern Putzfrauen zu engagieren, die in den Pausen sofort "zwischenreinigen", was aber seitens des Schulträgers abgelehnt wurde) sondern auch in den Klassen. Wenn ich da meine Volkshochschulkurse gebe, sehe ich den gleichen Dreck und die gleichen Spinnweben, die ich auch schon 3 Tage vorher gesehen habe.

    Auf Nachfrage bei der Stadtz und der Schulleitung kommt dann als Grund a) zu wneig Geld (das hört ja jetzt anscheinend auf) und b) die Putzfirmen haben nicht genug Leute (bei dem Lohn, den die zahlen, kein Wunder). Und bei den Waschbecken ist klar, dass nicht jeder sein Waschbecken hat, aber wie willst du denn bei Vollbetrieb das Händewaschen (und das auch noch mit Abstand) sicherstellen. Da steht in der Pause vor den Toiletten (denn oftmals gibt es nur dort ausreichend Waschbecken, in dem mir bekannten Gymnasium hat der ganze Flur, auf dem ich bin, kein Waschbecken in den Klassenräumen) eine riesen Schlange und über den Abstand brauchen wir dann ja nicht mehr reden.

    Dagegen denke ich ist es nahezu unmöglich, den Kindern die Nähe untereinander zu untersagen, natürlich jahrgangsabhängig.

    Versuch mal einem Drittklässler den ganzen Tag eine Maske zu verabreichen und die beim Spielen intakt zu lassen.

    Das geht ja noch nicht mals nur um die Kleinen. Ich kann mich noch gut an die Schulzeit unseres Sohnes erinnern und wie sich da die pubertierenden Jugendlichen aufgeführt haben und wie wenige Lehrer da in der Lage waren, dem Einhalt zu gebieten. Und das war noch am einem Gymnasium. Auf der Hauptschule, wo meine Frau zwischenzeitlich mal unterrichtet hat, gingen noch ganz andere Dinge ab. Wenn du denen nun sagst, sie müssen ne Maske tragen, sind da viele selbst zum Lächeln zu müde.

    Alles in allem: Ja, machbar WÄRE es, aber dass es so gemacht wird, halte ich für extremst unwahrscheinlich. Noch offene Frage bleibt, ob und wie das dann Auswirkungen auf die Weiterverbreitung des Virus hat. Da sind ja noch einige Fragen nicht ganz geklärt (ob und wie Kinder und Jugendliche auch befallen werden, bisher ja wohl so gut wie keine schweren Befälle bekannt) und inwieweit sie denn auch Überträger sind.

    Und wer bei den ganzen Regelungen den UNterricht machen soll, ist auch noch nicht klar, denn 1/4 bis 1/3 der Lehrerschaft gehört in vielen Kollegien zu den Risikogruppen.

    Wird also noch interessant werden in den nächsten Wochen.

    Das wird doch ab Anfang Mai so umgesetzt. Dass dies nicht schneller gemacht wurde, ist wohl auf die Vorsichtigkeit der Bundesregierung zurück zu führen.

    Das kann ich sogar verstehen.

    Was wird ab Anfang Mai so umgesetzt ? Maskenpflicht bundesweit ? Wo steht das nachzulesen ? Der Bund hat nur eine "dringende Empfehlung" ausgesprochen, im ÖPNV und in den Geschäften selbigen zu benutzen. In Sachsen und Bayern wird er an diesen Stellen nun zur Pflicht.Dafür öffnet Papi Laschet in NRW auch Möbelhäuser über 800m2, weil hier ein HotSpot an Küchenstudios ist (wie man heute im Radio hören konnte) und öffnet fleißig Schulen, weil die Kinder zu Hause verwahrlosen. Die dazu erlassenen Hygienevorschriften lesen sich wie das Wunschkonzert im ZDF. Wer die Hygienebedingungen an den Schulen vor Corona kennt, fragt sich, wie man das wohl umsetzen soll ? Die Schulrektoren wissen's auch nicht. Aber Hauptsache, die Leute kommen wieder raus ! Man kann nur hoffen, dass es einigen Leuten schnell auf die Füße fällt, sonst war der ganze Mist umsonst. Denn bei diesem Spiel gibt es kein "Gehen sie zurück auf Start". Einmal deutlich Zuviel Gas gegeben, dann kracht die Karre gegen die Wand.

    Und das man entgegen mancher Empfehlung keine MaskenPFLICHT eingeführt hat, hat aus meiner Sicht auch was damit zu tun, dass man sie dann auch irgendwie zur Verfügung stellen müsste. Einfach nur anordnen und dann jedem selbst überlassen, wie man dran kommt, dürfte Ihnen möglicherweise rechtlich auch "um die Ohren fliegen".

    Nein, ist sie nicht. Wenn ich mir einen Messrahmen an Wand A hänge und mir vor Wand B einen kleinen Tisch stelle, auf dem ich meine Pistole und meine Kugeln ablegen kann, dann ist das die in der Vorschrift genannte "Herrichtung" und "schießtechnische Einrichtung". Vorübergehend (nicht auf Dauer) ist es dann, wenn ich den Messrahmen alle 3 Monate einmal für 5 Sekunden von der Wand nehme und den Tisch für 2 Sekunden zusammenklappe.

    Und wie dein SB das an der Stelle sieht oder nicht sieht, ist komplett nachrangig. Wenn der "Nein" meint, bedeutet das noch lange nicht, dass dieses "Nein" auch für Andere gilt. Notfalls klärt man das man vor einem Richter...

    Du bist mein Held ! Das ich da nicht selbst drauf gekommen bin, dass unsere Richter im Gegensatz zum SB hinter uns SpSch stehen. Ich vergaß es.

    Und die Urteile zu den laufenden Bedürfnisprüfungen z.B. in Hessen und Köln (die ja auch in der VwVWaffG nicht vorgesehen sind) haben Amtsboten gesprochen ! Man, mach die Augen auf und lese, das bildet (und nicht nur ein). Es ist und bleibt eine Auslegungssache und wenn du so argumentierst wie oben ("wenn ich den Messrahmen alle 3 Monate einmal für 5 Sekunden von der Wand nehme und den Tisch für 2 Sekunden zusammenklappe"), dann verlierst du vor JEDEM Richter, da halte ich jede Wette.

    Warum reiten jetzt viele (nicht nur hier) auf dem Datenschutzgesetz herum?

    Ein Großteil aller hat ein Smartphone in der Tasche. Keiner weiß wirklich, welche App auf welche Daten auf dem Handy zugreifen kann und unbemerkt auf irgendeinen Server hochlädt. GPS Daten, Banking Daten, Notizen, E-Mail, PDFs, Fotos, Kontakte, Cloud, WhatsApp, etc.

     

    Die Verschwörungstheorien sind ja nicht neu, werden aber dadurch nicht wahrer. Ich kenne zwar auch die Geschichte der Crypto-AG und anderer Einzelfälle, aber mir geht es eher um den profanen Standardfall, wo ich einfach durch fleißiges sammeln öffentlich zugänglicher Daten oder durch Daten, die über Datenlecks abgesaugt werden, viele Infos über eine Person bekomme und es mir möglich ist, quasi in die elektronische Haut dieser Person zu schlüpfen. Das kann sehr unangenehm werden, wie Betroffene in der Vergangenheit schon öfter berichtet haben. Und da steckt dann viel Arbeit für einen drin, dass rechtlich sauber aufzuarbeiten.
    Aus diesem Grunde achte ich schon recht genau darauf, welche Daten ich öffentlich zugänglich mache. Fotoalben, Facebook, Aufenhaltsorte per GPS-Tracker etc. wirst du von mir im Netz nicht finden. Meine Datenflüsse von den elektronischen Geräten werden schon genauer von mir untersucht.
    Und ich vertraue dem Staat auch nicht mehr als unbedingt notwendig. Da gibt es mit Sicherheit ne Menge schwarze Schaafe, die auch vor Gesetzesübertritten nicht halt machen, wenn es ihren Interessen nützt. da mache ich mir gar nichts vor. das ist wie im wirklichen Leben. ;)

    Dazu kommt, daß ein Großteil der jüngeren Generation auf Facebook, Instagram und weiteren "sozialen Plattformen" ähnlicher Art, aus Geltungsdrang jeden möglichen Scheiß aus ihrem kleinen Leben posten. Da interessiert der Datenschutz keine Sau.

    Was die junge Generation macht, kann ich nur begrenzt beeinflussen außer Ihnen die Gefahren aufzuzeigen. Wenn sie sich dann für den offenen Weg entscheiden, dann ist's halt so. Das Ergebnis trifft in erster Linie auch sie. Und meine restliche Lebenszeit, so sie denn dem Durchschnitt entspricht, werde ich wohl noch einigermaßen hin bekommen, bevor der Herdenzwang auch die Unwilligen mit sich reißt.

    Aber wehe es ist vorübergehend der Katastropenalarm ausgerufen und die Behörden tauschen untereinander aus, wer infiziert ist, um einen Überblick zu bekommen.

    Dann......ja dann bekommt der ein oder andere plötzlich ein nasses Höschen. Köstlich. :S

    Heute ist's nur "der Überblick" morgen aber vielleicht schon irgendeine Maßnahme, die dir dann gar nicht gefällt. Viele Wissenschaftler bezweifeln auch die tatsächliche Hilfe z.B. einer App an, da sie nichts über tatsächliche "Berührung" aussagt und wenn man heute schon die Stories hört, wo Leute, die nachweislich mit Erkrankten Kontakt hatten, nicht getestet werden und "nur" in die freiwillige Quarantäne sollen, finde ich, wird da ne Menge Hype drum gemacht. Andererseits möchte ich nicht bei jedem Wissen, was eine Meldung auf dem Smartphone, dass man Kontakt mit einem infizierten hatte, auslöst. Da laufen sicher ne Menge Hyperventilierende durch die Gegend, deren Menge ich nicht noch künstlich erhöhen muss. Auch das dient nicht unserer Sicherheit.

    Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mal eine Doku über Estland gesehen. Nicht nur das Estland ein super liberales Waffengesetz hat (kam nicht in der Doku;)), sondern deren Regierung hat schon sehr früh auf ein schnelles Inet und eine starke Digitalisierung von zB Behörden gelegt. Dort läuft praktisch alles Online und absolut unbürokratisch. Wenn man das sieht, denkt man, dass man in einem Entwicklungsland lebt.

    Das ist aber auch eine Kulturfrage. Und mit unserer Datenschutzkultur ist das Ganze kaum zu machen, da die Hürden, um etwas, zumindest theoretisch, halbwegs sicher zu machen, sehr hoch sind. Wenn man aber, genau wie z.B. in Schweden, gewisse Daten eh öffentlich einsehen kann, muss man diese auch nicht so hoch in den Prozessen sichern. Dafür muss man sich aber vorher mit der Datenoffenheit auseinandersetzen. Kommt halt immer darauf an, was man will.

    Aber man sollte sich auch fragen, warum z.B.:

    - Fußballer jetzt wieder spielen dürfen, Sportschützen aber keinen Schuß einzeln auf dem Schießstand abgeben dürfen.

    - Man Böötchen fahren darf, aber nicht auf der Parkbank ein Buch lesen.

    - plötzlich Malu Dreyer ganz rigeros dagegen ist, Risikogruppen mehr zu schützen als die, die die Wirtschaft am Laufen halten müssen

    - und einfach mal ausrechnen, wann bei ca. 5000 Neuerkrankungen pro Tag wir bei 70% der 80+Mio-Bevölkerung "durch" sind und eine ausreichende Grundimmunisierung haben. Einfach mal den Taschenrechner in die Hand nehmen.

    - Die Fußballer SPIELEN bisher nicht sondern trainieren "lediglich". Der kleine UNterschied zu dir und deinem Schießstand: Es sind Profis, die ansonsten in ihrer Berufsausübung gehinder werden. Wie dir vielleicht aufgefallen ist, sind im wesentlichen nur Firmen geschlossen, wo Kundenkontakt besteht, über den das Virus weitergegeben werden kann. Produzierendes Gewerbe darf gerne weiterarbeiten. Das dabai dann auch blöde Sachen vorkommen, wie die 3 Kollegen, die nicht mehr mittels Fahrgemeinschaft gemeinsam zum Dienst fahren dürfen, dort aber gemeinsam in den Dienstwagen steigen, um zur Baustelle zu fahren, ist sicher nicht nachvollziehbar, aber es gibt schlimmeres.

    Die Fußballer trainieren nur in Kleingruppen und mal sehen, ob das mit dem Spielbetrieb in den Profiliegen tatsächlich noch mal klappt. Ich hoffe nicht, da ich das Ganze nicht für "Systemrelevant" halte und auch bei Geisterspielen schon vorherzusehen ist, dass alle zu Hause in Gruppen vor dem Sky-Fernseher hängen werden statt in der Öffentlichkeit.

    - Wenn du auf der Parkbank ein Buch lesen möchtest, komm nach NRW, da darfst du das noch, wenn der Park (auch der Böötchenverleih) nicht wegen zuvieler Menschen generell geschlossen ist. Ansonsten ist das halt ein Sonderweg einiger besonders eifriger Ministerpräsidenten/-innen. In Meck-Pomm darf ich ja auch nicht in meine Zweitwohnung.

    - Das mit Malu Dreyer ist auch eine Frage der Sichtweise und wie man es formuliert. Bei dem Interview heute in den Tagesthemen ging es darum, dass man die Risikogruppen nicht "wegsperren" soll, um die anderen wieder raus zu lassen. Das ist aus meiner Sicht was anderes als "Risikogruppen durch "einsperren" mehr zu schützen. Es sollen alle gleich behandelt werden und Maßnahmen gefunden werden, die alle gleichermaßen betreffen. Und das sehe ich auch so. Was nötig ist, ist notwendig, egal ob für einen Risikogruppenangehörigen oder einen nicht vorgeschädigten 30-jährigen, der aber auch schon gestorben ist.

    - Ich gehe allerdings mit dir konform, dass das mit der Herdenimmunität kaum funktionieren kann. Bei 84 Mio Bevölkerung und 60% Durchseuchung und einer letalität von 0,4% (was der Wert aus Prof. Streeks NRW-Studie ist, der ja schon extrem tief liegt) wären das immer noch über 200.000 Tote. Die will bestimmt keiner! Aus meiner Sicht ist das Ganze nur ein psychologischer Trick, um der Bevölkerung zumindest EINE Möglichkeit aufzuzeigen, auf die man hinarbeiten kann (und in der Hoffnung, dass keiner nachrechnet). Ein Medikament hat man halt noch genauso wenig wie einen Impfstoff und irgewndetwas braucht der "einfache Mensch" halt für seinen Glauben.

    Übrigens, wenn du in deiner Glaskugel DIE Lösung siehst, wie man einfach aus der ganzen Sache raus kommt, sag es uns einfach und lass uns nicht dumm sterben. Und auch einige verantwortungsvolle Politiker (es sind nämlich sicher nicht alle nur auf ihren eigenen Vorteil aus und gehen dafür sprichwörtlich über Leichen) werden dir sicher dankbar sein.

    Bis dahin bin ich weiterhin der meinung, wir sollten uns da nicht zu wichtig nehmen. Die Welt hätte sich vorher weiter gedreht und wird es auch weiterhin tun.

    ... wenn eine Erhöhung von Nöten ist und es wird belegt warum, ...

    Du wirst nicht umhin kommen, dass jeder für sich beurteilt , ob das obige erfüllt ist, und zwar mit dem Zusatz "und ich sehe die Notwendigkeit ein". Wenn nicht, gibt es Gegenwind. Ein "blindes" ich folge dir/euch gibt es nicht, schon gar nicht im Traditionsschützenwesen, aber auch an den meisten anderen Stellen nicht mehr. Solidarität wird überall immer kleiner geschrieben, dafür treibt der Egoismus wilde Blüten.

    Insofern verspreche dir nicht zu viel von deinem Ansatz. Er ist rein theoretischer Natur.