Beiträge von schmidtchen

    Dazu kommt, dass es im Prinzip gar nicht um die Zahl der Ansteckungen geht. das sieht man daran, dass die Inzidenzen heute um ein Vielfaches höher sind als in der 3. Welle, aber erst jetzt fängt man an, über härtere Einschränkungen zu reden (allerdings tatsächlich wieder zu spät, wie auch schon damals).

    Aber das primäre Ziel ist doch der Schutz unseres Gesundheitssystems vor Überlastung sowie die Sterberaten niedrig zu halten. Und natürlich sind bei den derzeitigen hohen Inzidenzzahlen auch viele Impfdurchbrüche dabei, wo eher Wenige als schwere Verläufe im Krankenhaus landen. Da aber derzeit wieder reichlich Infizierte in den Intensivstationen landen (und auch reichlich sterben) und von diesen der weitaus größte Teil ungeimpft ist, bleibt das Problem schwerpunktmäßig nun mal bei den Ungeimpften hängen. Weniger Ungeimpfte = weniger schwere Verläufe = weniger Belastung des Gesundheitssystems = weniger Einschränkungen für den Einzelnen. So lautet nun mal die Kausalkette. Alles andere hat bisher nachweislich nicht funktioniert. Ich kriege mittlerweile ne Krawatte, wenn ich was von Eigenverantwortung höre. Das klappt in der Wirtschaft nicht und das klappt bei uns freiheitsliebenden Menschen auch nicht. Da ist sich jeder selbst der Nächste. Der Deutsche reagiert nur auf klare Ansagen und die auch noch eindeutig formuliert, damit man kein Hintertürchen findet. Ist da eins, findet er es auch (und nimmt es mit ;) ) !

    Das also derzeit ein starker Fokus auf den Ungeimpften liegt, dürfte somit klar sein, auch wenn es für die Situation heute nichts bringt, aber auf Dauer ist es der einzige Weg, die Zahl der Ungeimpften deutlich zu drücken, um damit anteilsmäßig weniger schwere Verläufe zu bekommen und somit nicht wieder so eine Systemüberlastung zu bekommen.

    Das da auch noch ne ganze Menge anderer Gründe mitverantwortlich dran sind (schlechter Zustand des Gesundheitssystems, schlechte Bezahlung der Pflegekräfte und somit zu geringe Personalausstattung etc.) dürfte auch klar sein, ändert aber kurzfristig auch nichts an der Situation und dauert noch länger, es zu ändern, wie eine Impfpflicht einzuführen.

    Solange es immer noch Krankenkassen gibt die Hokuspokus (alias "Homöopathie") bezahlen, badet unser Gesundheitssystem offenbar in Geld. Nur wie so oft an den falschen Stellen.

    Auch wenn ich kein Verfechter der Homöopathie bin, so weiß ich, dass die Preise DIESER "Medikamente" den der restlichen als Medizin angepriesenen Chemiekeulen um ein vielfaches UNTERschreiten. Von den Glaspalästen der KK und den satten Vorstandsgehältern mal gar nicht zu reden. DA wird deutlich mehr Geld verbrannt als in der Homöopathie. Das ist also ein Nebenkriegsschauplatz!

    So, der Koalitionsvertrag steht wohl und dort ist folgendes zum Thema "Waffenrecht" (S. 108) nachzulesen:

    "Die weit überwiegende Zahl der Waffenbesitzerinnen und -besitzer ist rechtstreu. Terroristen und Terroristen sowie Extremistinnen und Extremisten gilt es, konsequent zu entwaffnen. Wir evaluieren die Waffenrechtsänderungen der vergangenen Jahre und gestalten bestehende Kontrollmöglichkeiten gemeinsam mit den Schützen- und Jagdverbänden sowie mit den Ländern effektiver aus. Zudem verbessern wir die kriminalstatistische Erfassung von Straftaten mit Schusswaffen sowie den Informationsfluss zwischen den Behörden. Bei Gegenständen, für die ein Kleiner Waffenschein erforderlich ist, soll dieser künftig auch beim Erwerb vorgelegt werden müssen."

    Da ist ja zunächst einmal nichts Böses drin enthalten, was vorher immer so durch die Gegend schwirrte. Mal sehen, was in der Umsetzung noch kommt, aber es hätte (vermutlich mit ner Linksregierung) sicher schlimmeres kommen können.

    Abgesehen davon, dass diese Diskussion müßig ist (alle Vereine die unzufrieden waren hätten ja schon lange wechseln können bzw. Ihren Unmut anderweitig kund tun können, haben sie aber nicht, sind demnach überwiegend zufrieden mit dem Status quo)

    mit dieser Ansicht stehst du wohl nicht alleine! ;)

    ... spricht auf dem letzten Absatz von schmidtchen doch wohl etwas Angst….oder was sollen die Drohgebärden?

    Das hat nichts mit Angst zu tun sondern ist nur eine Klarstellung. Nicht allen Vereinen und Sportlern ist das immer so klar, wie die Erfahrungen der Aktion aus 2013, wo man ja zahlreich ausgetreten ist, der neue SSV RLP aber nicht in den DSB aufgenommen wurde und die Sportler auf einmal "auf der Straße" standen, geziegt hat. Ich wollte das nur noch mal zu Bedenken geben, da ja manche der "es ist ja alles so einfach und auch rechtlich klar"-Vertreter solche "kleinen möglichen Stolpersteine" gerne aus ihren Diskussionen raus lassen.

    Angst sieht anders aus. ;)

    Gary : Sorry, aber diese Steilvorlage kann ich mir nicht entgehen lassen :D :D :D

    Dieses Spielchen mit den "Rechtsgelehrten" kennen wir doch schon zur genüge. Es gibt immer noch in jedem Verband ein Aufnahmeverfahren und in diesem können und werden alle Faktoren, die ein Verein zu erfüllen hat, abgeprüft. Und einer dieser Faktoren ist nun mal, ob ein Verein überhaupt in meinem Verbandsgebiet ist. Trotz gegenteiliger Behauptungen einiger Gelehrter hier kann man halt nicht als Hamburger Verein dem BSSB beitreten, weil einem die dortigen Vertreter besser gefallen. Es mag in RLP Ecken geben, die in der derzeitigen Lage aufgrund der früheren Entwicklungen nicht so klar zuzuordnen sind, dass das aber für gesamt RLP gilt, bezweifele ich sehr stark. Letztlich hatten wir das Ganze ja schon mal und es ging schief! Aber nur zu!

    Aber ich empfehle dir, Gary, gibt ne Kostenübernahmegarantie für eventuelle Rechtsstreitigkeiten gegenüber wechselwilligen Vereinen ab, die abgelehnt werden und klagen müssen, dann bekommst du vielleicht mehr Zulauf. ;)

    Man achte aber darauf, dass man sich zuerst aus dem einen Verband abmelden muss, bevor man dem anderen beitreten kann und wird man da abgelehnt, gehört man erstmal keinem Verband an und die Sportler nehmen nicht an DSB-Meisterschaften teil. DAS Spielchen hatten wir ja schon mal! Nur darüber spricht man im Vorfeld auch nicht so gerne. ;)

    hmm, es gibt sicherlich noch gute Gründe sich NICHT impfen zu lassen (ich selber bin geimpft). Dass eine Impfung einen nicht so riesigen Schutz bietet, ist mittlerweile erwiesen und schützt auch vor Ansteckung Anderer nicht. Ich denke es ist eine schöne Ilusion, zu glauben, dass einen Impfpflicht die Fallzahlen drastisch senken würde, da, wie täglich zu lesen ist, auch geimpfte an Covid erkranken.

    Sorry, noch so einer, der mit Ungenauigkeiten Unruhe in der Laden bringt oder zu bringen versucht.

    Ich kenne niemanden seriöses, der bisher behauptet hat, die Impfung würde 100% vor Infektionen schützen. Von Abfang an wurde sauber kommuniziert, dass max. 95% Schutz da sei. Eher weniger (je nach Impfstoff). Mit der Zeit kamen auch die vorliegenden Erkenntnisse zur Dauer der Wirkung oder auch zur Infektiösität hinzu, die nun mal erst nach einer gewissen Zeit vorlagen, da kann man halt nicht alles sofort auf den Tisch legen.

    Aber das von den Geimpften deutlich weniger auf Intensiv liegen als von nicht Geimpften, dürfte auch dir nicht entgangen sein. Das da also ein gewisser Zusammenhang bestehen KÖNNTE, kann auch ich als Nichtvirologe mal nachvollziehen. Dazu kommt, dass es durch Studien NACHGEWIESEN ist, dass Geimpfte in den seltensten Fällen sogenannte Superspreader sind und von denen geht, ebenfalls durch Studien belegt, die größte Ansteckungsgefahr aus. Dazu kommt, aber das ist "nur" Eigennutz, dass Geimpfte deutlich seltener von schweren verläufen betroffen sind.

    Die laut vorgetragenen Forderungen nach Impfpflicht, Ausgangsbeschränkungen, Testungen incl. Zertifikaten, heute dieses Modell, morgen ein neues, Lock down light oder was weiß der Teufel, sind empirisch nicht zu haltende Strategieideale die allerorten gegenteilig funktionieren (s.o.) und nur dem entsprechenden politischen Klientel argumentativ zugänglich sind.

    Das diese zahlreichen Varianten Irritationen hervorrufen, kann ich nachvollziehen, geht mir auch so, ABER sie FUNKTIONIEREN nicht gegenteilig. Sie werden nur von den einzelnen Leuten unterschiedlich kommuniziert und angewendet. Wenn man sich zahlreiche dieser Fälle mal genauer anschaut, bemerkt man, dass da immer irgendwelche Varianten oder Abweichungen drin stecken. Nur werden die in der ganzen Medien- und Informationsflut nicht mit kommuniziert. Das ist viel zu kompliziert. Und die Mehrzahl der Leute hinterfragt das auch nicht (mehr) genauer, respektive, hat die Schnauze voll und will in Wirklichkeit nichts mehr davon hören.

    Was mich stutzig macht ist, dass sich Wissenschaftler, Politiker, Ärzte und ungezählte geografische Entwicklungen weltweit widersprechen, was die richtigen Entscheidungen bzgl. Covid betrifft. Wie soll ich da wissen, was letztendlich richtig und genügend ist? Wie kann ich da meinem Gegenüber widersprechen, wenn ich es selbst nicht weiß, nur etwas Glaube, weil es gerade selbst in meine private Überlebensstrategie passt?

    Zunächst einmal sollte man Politiker und Wissenschaftler/Ärzte schön trennen, denn deren Hintergrundwissen und Motivation ist (meist) grundsätzlich verschieden und deren "Denke" ebenso. Dann kommt dazu, dass es bei den Wissenschaftlern und Ärzten natürlich solche und solche gibt. Unter seriösen Wissenschaftlern gibt es im wesentlichen keine 2 Meinungen zur Gefährlichkeit des Virus und auch nicht, dass am Ende nur die Impfung hilft. Wenn man natürlich an Herrn Wodarg oder ähnliche Wissenschaftler glaubt, dann sind wir anderen machtlos.

    Bei den Ärzten gibt es natürlich auch andere Disziplinen als die Virologen und dass das Virus in anderen Gruppen der Bevölkerung auch große Schäden anrichtet, ist unbestritten und daher akzeptiere ich auch die Kinder- und Jugendpsychologen, die vor Problemen in diesem Bereich warnen oder die Gereontologen, die auf die Folgen bei den Alten hinweisen, NUR: Das Virus kümmrt sich nen Sche.. darum! Wenn wir es nicht eindämmen, kommen wir da nicht raus. Und gesellschaftliche Spaltung hatten wir, wenn wir ehrlich sind, doch in den letzten Jahren eh schon immer mehr. Nur jetzt wird alles durch Corona beschleunigt, dass hatten wir doch schon an anderer Stelle. Aber da müssen wir eh durch, ob nun mit oder ohne Impfpflicht.

    Und bezgl. der Gen-Geschichte sollte man sich mal in Ruhe schlau machen. Auch dazu gibt es ne ganze Reihe ausführliche Artikel. Aber auch da gilt: Wenn Bill Gates das alles nur macht um die Welt zu beherrschen und deswegen der Chip eingepflanzt wird, dann kann ich dem Mann oder der Frau eh nicht mehr helfen. 8)

    Matze1965 Wenn es nur die Leute selbst treffen würde, wäre es mir doch völlig wumpe. Wenn sie sich darniederlegen wollen, sollen sie. Aber es sind ja noch viele andere betroffen, die nichts oder wenig dafür können. Impfdurchbrüche, die nun wieder auf den ITS liegen, Schwerkranke, die nicht geimpft werden können und sich selbst gesellschaftlich isolieren müssen, weil da immer noch reichlich Superspreader durch die Gegend laufen etc. . Von den Beschäftigten im Gesundheitssystem, die die ganze Schei..e "wegräumen" müssen, mal ganz zu schweigen. Und wenn nun auch normale Behandlungen verschoben werden müssen oder Schwerkranke nicht mehr auf die Intensiv können, dann ist das nur ein Drama.

    Aber es wird ja alles übertrieben aus Sicht der "Durchblicker"! Mir kommt langsam die Galle hoch und das Verständnis geht gegen null. Das gilt aber genauso für die rumeiernde Politik, die jedes Mal auf's neue rumschwurbeln, wenn's gerade wieder in den Dreck geht mit dem Karren, wie auch jetzt wieder. Da schwafeln sie doch tatsächlich wieder, dass man DAS so nicht hätte vorhersehen können und die Wissenschaftler nicht konkret genug gewarnt hätten. Ja geht's noch. Die sollen mal ihre eigenen Sendungen schauen, wo sie auftreten, das sitzen die sprechenden Wissenschaftler daneben.

    Muss aufhören, sonst bekomme ich es am Herzen (und bei uns ist die ITS auch schon voll X( )!

    Im Gegensatz zur Sachkunde, wo es einen Fragenkatalog vom BMI/BVA gibt, gibt es für die verantwortliche Aufsicht (wie sie offiziell heißt), keinen solchen normierten Katalog. Da hat vermutlich jeder LV seine eigenen Fragen. Auch bei der Sachkunde MÜSSEN ja nicht die Fragen wortwörtlich gem. den BVA-Fragen lauten.

    Heute noch mal Platz 1 + 3 bei den Mixed-Teams Schnellfeuer durch das Ehepaar Reitz sowie Geis/Vennekamp. Leider ist der Schnellfeuer-/SpoPi -Bereich der Einzige, wo ich unsere Schütz*innen auf Weltniveau sehe. Im Gewehrbereich sehe ich da noch eine Lücke, auch wenn Anna Janssen und Larissa Weindorf als sehr junge Schützinnen da Hoffnung machen. Aber das Niveau ist da doch brutal hoch. Da haben Vollprofis und Schütz*innen, die in anderen (politischen/soziologischen) Systemen aufwachsen, ggf. doch noch den einen oder anderen Vorteil.

    Im Männerbereich bei den Gewehrschützen sehe ich da leider gar niemanden am Horizont, der da derzeit kontinuierlich oben mitmischen könnte.

    Natürlich wird Corona hier vorgeschoben und man kann sich gerne wieder durch die Vollkaskomentalität schützen wollen.

    Wenn man sich nämlich zu dieser Zeit die Inzidenzzahlen ansieht frage ich mich wie hier die Tabelle gehalten wurde um hier eine Steigerung der Zahlen zu erkennen. Ich schaffe das mal nicht. Ebenso schaffen das vermutlich die deutschen Ämter auch nicht sonst hätte es da keine Lockerungen gegeben. Eher hätten da die Kroaten Besucher aus manchen Deutschen Gegenden an der Einreise hindern müssen.

    Das hat nix mit "Vollkaskomentalität" zu tun sondern schlicht mit Gesundheitsschutz für die Sportler.

    Du kannst uns ja mal gerne teilhaben lassen WELCHE Tabelle DU herangezogen hast, die die Verantwortlichen falsch gehalten haben sollen. In dieser hier https://www.sea-help.eu/covid-19-coron…-informationen/, die ich durch Googeln ganz einfach gefunden habe, erkenne ich oben links (ganz Kroatien), dass in Kroatien die zweite (dargestellte) Welle Mitte/Ende April ihren Höhepunkt hatte, just zu dem Zeitpunkt, wo wohl die Entscheidung über die Teilnahme gefallen sein dürfte, die dann Anfang Mai verkündet wurde. Da waren 7-Tage-Inzidenzen von über 300 noch Anfang Mai und 14-Tage-Inzidenzen von 700. Ob zu diesem Zeitpunkt schon Lockerungen verkündet wurden, hab ich mir erspart zu recherchieren, weil bei diesen Zahlen wäre mir egal, was wer warum lockert. Ich würde mit dem Popo zu Hause bleiben und vor allem würde ich keine Verantwortung für andere Menschen in der Weise übernehmen wollen, dass ich sie "ohne Not" (just-for-fun) dahin schicke.

    Ganz nebenbei gibt es neben den Inzidenzzahlen auch noch so etwas wie Covid-Präventionskonzepte. Hat auch für mich sehr gut ausgesehen. Wie man sich vor Ort verhalten soll ist ebenfalls bereits im Vorfeld abrufbar gewesen.

    Ganz nebenbei frage ich mich ob jetzt das Virus keine Sportler aus olympischen Disziplinen treffen kann. Wenn du den Schutz der Sportler so hervorhebt sollte man doch alle schützen aber das sehe ich vermutlich auch wieder falsch.

    Wenn du dir mal meine oben genannten Zitate genau durchgelesen hättest, hättest du den Unterschied zwischen den Sportlern der olympischen und den nichtolympischen Disziplinen auch selbst erkennen (erlesen) können: Aber ich unterstütze noch mal dein selektives Lesen:

    Während alle erwachsenen Sportlerinnen und Sportler der olympischen Disziplinen derzeit auf der Longlist des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Nominierung zu den Olympischen Spielen in Tokio stehen und somit auch bis zur Europameisterschaft geimpft sein werden, ist dies im Junioren-Bereich sowie den nicht-olympischen Disziplinen nicht der Fall.

    Du erkennst den Unterschied? Und bevor du nun wieder mit was neuem kommst: Der DSB hatte und hat keinen Einfluss darauf, wer in die höhere Priorität kommt und daher früher geimpft wird. Also einfach sagen: "Dann impft doch auch die Junioren und gut ist", das ist nicht.

    Und wie toll Präventionskonzepte wirken, konnte man in den vergangenen Monaten ja immer wieder sehen: ALLE hatten die besten Konzepte, der bzw. das einzige, wer sich nicht dran gehalten hat, war das Virus. In der Theorie hört sich alles prima an, aber die Praxis sieht halt oft anders aus. Ich habe in der Familie Lehrer und kenne daher z.B. die tollen Konzepte für die Schulen, die sich leider nur oft nicht an den tatsächlichen Bedingungen und Realitäten in den Schulen orientierten. Auch in den Bundesligen Fußball und Handball, die aus meiner Sicht aufgrund ihrer ökonomischen Verhältnisse noch bessere Bedingungen haben als wir, konnte man Infektionen nicht verhindern. Und ja, JETZT kann man im Nachhinein sagen: Die anderen haben es doch auch geschafft. Aber ich hätte mal die Presse und auch euch hören wollen, wenn denn bei der Durchführung immer noch höhere Inzidenzen gewesen wären und es heftigere Infektionen gegeben hätte, vielleicht sogar mit schweren Verläufen oder schlimmerem. Dann hätte es geheißen: "Wie konnte man denn da püberhaupt jemanden hinschicken. Unverantwortlich!" Wetten?

    Man hat eine Abwägung vorgenommen und entschieden dass zum einen die daran hängenden Quotenplätze für Olympia und zum Anderen die Tatsache, dass die betreffenden Sportler*innen bis dahin geimpft sein würden, es rechtfertigen, diesen Teil des Teams zu schicken und den Rest halt nicht. Das finde ich verantwortungsvoll ! Da mag es den einen oder anderen geben, der das anders sieht, aber so ist das nun mal in diesen Positionen: Man muss letztlich selber mit der Entscheidung leben können. ALLEN kann man es selten Recht machen.

    Politik halt! 8)

    Was erwartest du. Da will niemand "sein Gesicht" verlieren. Vernunft hin oder her.

    Aber letztlich ist aus meiner Sicht auch einigermaßen egal, wie es genau da steht, am Ende entscheiden NACH der Wahl die dann handelnden Personen, was sie wie umsetzen. Da sind auch schon öfter Dinge anders umgesetzt worden als sie vorher in den Programmen standen und sei sicher, die finden immer eine Begründung für ihr Handeln. X( Ob wir das dann immer genauso sehen, ist eine ganz andere Sache, interessiert die aber meistens nicht. X(

    Königstiger hat es bereits auf den Punkt gebracht. Keinen einzigen Juniorschützen zu schicken kann nicht der Anspruch des DSB sein. Wenn man nur auf die Quotenplätze geht würde ich die Nachwuchsarbeit gleich zu Grabe tragen.

    Das ist eine EM und nicht das Preisschießen von Hintertupfing. Für den Iran und Indien hat es zumindest mal auch gereicht.

    Wenn es darum ging, dann solltest du mal diesen Bericht lesen (https://www.dsb.de/aktuelles/arti…stark-reduziert),

    da wird einiges erläutert.

    " So wird lediglich rund die Hälfte der ursprünglich angedachten Sportler nach Osijek reisen, weil die Inzidenzwerte in Kroatien weiter steigen und das Land zum Hochinzidenzgebiet machen."

    " Konsequenzen hat dies vor allem für die bereits qualifizierten Nachwuchssportler sowie das Team der nicht-olympischen Disziplinen. Warum betrifft es gerade diese Sportler? Während alle erwachsenen Sportlerinnen und Sportler der olympischen Disziplinen derzeit auf der Longlist des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Nominierung zu den Olympischen Spielen in Tokio stehen und somit auch bis zur Europameisterschaft geimpft sein werden, ist dies im Junioren-Bereich sowie den nicht-olympischen Disziplinen nicht der Fall."

    Es mag ja sein, dass wir heute klüger sind und es mag auch sein, dass der eine oder andere dazu eine andere Meinung hat, aber dem DSB deswegen "Mutlosigkeit" vorzuwerfen, weil er auf die Gesundheit seiner Schützinnen und Schützen Acht gibt, finde ich schon heftig. Wenn die Inzidenzwerte hoch geblieben wären und sich jemand infiziert und einen schweren Verlauf gehabt hätte, ggf. sogar mit Langezitschäden, hätte es genau anders herum geheißen: "Warum musste man zu dem Wettkampf auch "unwichtige" Disziplinen beschicken?" Und ja, das Infektionsrisiko ist bei jungen Leuten geringer, aber es lagen und liegen vermehrt auch junge Leute auf den ITS. Und falls es zum Hochrisikogebiet (ggf. auch mit Mutanten) eingestuft worden wäre, hätten die Sportler*innen anschließend bei Rückkehr ggf. sogar in eine 14-tägige Quarantäne gemusst. Auch das muss man mitdenken.

    Thema "Wildcard": Darauf zu hoffen bringt wenig, da nur noch wenige frei sind und zumindest die DSB-Sportler*innen, die noch keinen Quotenplatz haben, auch nicht weit genug vorne in der Weltrangliste stehen, um auf eine solche hoffen zu dürfen. Wie das bei euren österreichischen Schütz*innen aussieht, weiß ich nicht.

    Ist die Möglichkeit einen Startplatz für Olympia zu ergattern nun vorbei?

    Hab nämlich gelesen, dass in Kroatien an gleicher Stelle demnächst noch ein WC stattfindet.

    Nein, beim WC in Kroatien werden keine Quotenplätze mehr vergeben. Nach meinem Kenntnisstand ist die Tür nun zu! :(


    Vom DSB hätte ich mir mehr Mut bei der Beschickung der Bewerbe gewünscht.

    Kannst du das mal genauer erläutern? Sie haben in allen Wettbewerben, in denen sie noch Quotenplätze hätten erringen können, Teilnehmer entsendet. Wer dahin fuhr, wurde in ausführlichen Qualifikationen kurz vor der EM entschieden. Wo sollte also weiterer Mut gefragt gewesen sein?

    Das heißt der Schlitten wird beim abfeuern nicht bis "ganz nach hinten" gedrückt, sodass autom. die nächste Patrone aus dem Magazin nach repetiert wird.

    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, wird die nächste Patrone nach einem Schuss nicht nachgeführt und das Patronenlager bleibt leer ?

    Passiert das bei jedem Schuss oder sporadisch und wenn, bei unterschiedlichen Schüssen des Magazins oder immer beim gleichen (z.B. beim ersten, das hatte ich nämlich schon mal in der Vergangenheit).

    Neben den obigen Tipps gibt's auch hier noch nen alten Thread zu dem Thema. Irgendwo ist auch noch ein weiterer, den ich aber gerade nicht gefunden habe. Es gab von Walther mal für alte Waffen eine Austauschfeder, weil die ursprüngliche zu stark war. Ist allerdings schon ne ganze Reihe von Jahren her die Aktion. Möglichkeiten, woran es liegt, gibt es also viele. Viel Glück beim Suchen.

    Bei uns in RLP nicht anders, wobei wir mittlerweile unter 100 sind.

    Bei euch in RLP gibt es eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung, (20. Corona-Bekämpfungsverordnung vom 11.05.2021)

    die in § 10 für den Sport eine verbesserte Regelung beinhaltet, nämlich unter 100 (wo die Bundesnotbremse nicht gilt), gilt

    "Sportausübung wie folgt zulässig:

    1. kontaktlos im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten sowie gedeckten Sportanlagen, wenn die Ausübung einzeln oder in einer Gruppe, der der Aufenthalt im öffentlichen Raum nach § 2 Abs. 1 erlaubt ist, erfolgt; im Falle eines angeleiteten Trainings auch zuzüglich einer Trainerin oder eines Trainers;..."

    Damit dürft ihr sehr wohl bei unter 100 wieder "auf die Stände (fertig, los!!!)" :)

    Update..., vom Hessischen Schützenverband. Die Qualifikation kann jetzt zuhause im heimischen Verein geschossen werden.

    https://hessischer-schuetzenverband.de/LinkClick.aspx?fileticket=CJ_eyfACL60%3d&tabid=278

    In NRW sind auch nach der neuesten CoronaSchV die Sportstätten noch geschlossen, sofern nicht eine Inzidenz von unter 50 erreicht ist (Ausnahme Sportstätten im Freien). Das gilt leider auch für halboffene Stände. Danke Herr Laschet, Herr Laumann und Herr Reul. :( Da werden wir in unserem Kreis noch ne Weile warten müssen, sind noch über 100.

    Insofern würde uns noch nicht mal das Prozedere der Hessen was nützen.

    Also, um da ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen: Beimn RSB gibt es keine separaten Qualifikationswettkämpfe. Maßgebliches Ergebnis für die Weitermeldung an den DSB ist das VM-Ergebnis, welches zu Meisterschaftsbeginn mitgemeldet wurde (und welches normal ja nur als "Ersatzergebnis für die BM herangezogen wird, falls man die KM entschuldigt ausfällt). (KM, BM und LM wurden im RSB für den Kugelbereich alle abgesagt und werden auch nicht nachgeholt). Weitere Voraussetzung ist, dass der Schütze/die Schützin ihren Startwunsch/Weitermeldungswunsch für die DM bei einer Abfrage im April entsprechend geäußert hat (da wurden die Vereinssportleiter gefragt, welche Schützen*innen ihres Vereins für die DM weitergemeldet werden möchten, nachdem klar war, dass die LM ausfallen werden).

    Nachdem nun weitere Verschiebungen bei der DM stattgefunden haben, bietet der LV nochmals die Möglichkeit, sich quasi abzumelden (beim LV), bevor im Juli die vorhandenen Ergebnisse an den DSB weitergemeldet werden. Damit möchte man unnötige Startgeldforderungen des DSB an die Vereine vermeiden, wenn die Einladungen raus gehen.

    Wie weit man sich dieses Jahr an diesen orientieren kann steht in den Sternen.


    Ich kann dir zuverlässig sagen, dass man sich daran nicht orientieren kann, wie sollte man auch?

    Zum einen werden nicht die vollen Standkapazitäten zur Verfügung stehen (bei Druckluft ist von max. 80% die Rede, beim 25m-Stand und der KK-Halle habe ich noch nichts gehört, genauere Zahlen werden aber auch erst kurzfristig vor der Einladung aufgrund der dann geltenden Vorschriften und Rahmenbedingungen festgelegt), zum zweiten ist nicht bekannt, welche Schützen*innen sich überhaupt und mit welchen Ergebnissen für die DM gemeldet haben. Des weiteren fällt die Mannschaftsqualifikation komplett weg, weshalb auch deshalb Veränderungen im Ergebnis zu erwarten sind und nicht zuletzt weiß niemand, wieviel potentielle Starter insgesamt überhaupt "Schlange stehen".