Beiträge von Califax

    Ein festes oder auch nur "günstiges" Einstiegsalter in den Schießsport gibt es nicht, ganz anders als bei vielen anderen Sportarten.

    Das sehe ich - aus meiner persönlichen, subjektiven Perspektive etwas anders: Mit jeder neuen Altersstufe erhöhen sich die "Hürden", vorne mit den Besseren mitspielen zu dürfen. Ideal ist, wenn der Jungschütze - oder noch besser die Jungschützin - nicht nur 2 Jahre in der "Schülerklasse" bleibt, sonder möglichst 4 Jahre. (Wir haben sogar einen kleinen Knopf, der, weil er noch so klein und so jung ist, eben beidhändig die Lichtpistole schießt und dabei mörderischen Spaß hat. Der hat einfach Spaß und spielt mit den Großen. Alle sind glücklich) In der Zeit der Schülerklasse können auch die, die keine Senkrechtstarter sind, am Ende dieser Klassenzugehörigkeit ansprechende Erfolge einfahren. Wichtig für die Motivation, weiterzumachen. Wer nur ein einziges Schülerjahr hat, landet oft sehr schnell und noch unvorbereitet in der Jugendklasse. Und schupps - man ist plötzlich ganz hinten in der Liste. Frustratin macht sich breit. Wie ich schon weiter oben schrieb: Nichts ist geiler als Erfolg - so ist der Schwung, sich alle zwei Jahre eine Klasse höher zu hangeln leichter aufrecht zu erhalten. Ausnahmen bestätigen die Regel - wie der DC-Kader, der nach dem Umzug seiner Eltern jetzt für einen anderen Verein startet. Der ist ein Naturtalent, dem man jedwede Waffe in die Hand geben kann. Sowas ist aber nicht normal. Und wir wollen ja auch nicht nur Ausnahmetalente (=Einsicht in die Notwendigkeit bzw. besser: in die Unmöglichkeit), sondern auch gute Brot-und-Butter-Schützen.

    Unsere besten und kontinuierlichsten Nachwuchsschützen haben wir mit 9 Jahren an den Sport herangeführt und kontinuierlich entwickelt. Das werden wir auch weiter so probieren - und natürlich nicht immer Erfolg haben.

    Wer als Kind - ... - tatsächlich die Mühe auf sich nimmt, durch eine Zeit ... wenig befriedigender Lichtanleuchterei ... der hat damit schon eine Stamina und eine Geduld gezeigt, auch ein gewisses Frustrationspotential (Resilienz),

    So ist es. Du hättest die glänzenden Augen des 11-jährigen Mädchens sehen sollen, deren Eltern heute ihre druckfrische Ausnahmegenehmigung vorgewiesen haben - als ich ihr eine Luftpistole an ihre kleine Hand angepasst habe und sie heute zum ersten mal "richtig" schießen durfte.

    Und sie hat sogar richtig gut getroffen! (Da sie ja schon die Technik halbwegs kannte)

    Wichtig ist das man die Zielgruppe erstmal ins Schützenhaus bekommt. Der zweite Schritt Begeisterung entfachen, usw ........

    Genau das ist das. Nach einer gewissen Zeit trennt sich Spreu von Weizen und die, die wirklich Interesse haben, bleiben da, die anderen bleiben auch - aber weg. Welche Talente wirklich im Einzelnen schlummern, sehen wir dann viel später.

    In anderen DSB-Landesverbänden ist es in manchen Disziplinen nicht möglich, auch nur die existenten Kaderplätze zu füllen (die bleiben leer),

    Ich weiß gar nicht, ob es für E- und D-Kadern überhaupt bei uns in Sachsen "Listenplätze" gibt. Wer die jedes Jahr neu festgelegt Norm entsprechend oft auf dafür zugelassenen Wettkämpfen erfüllt, bekommt den Kadervertrag mehr oder weniger automatisch zugeschickt und kann entscheiden, ob er ihn annimmt. (weibliche Form in der männlichen includiert).

    Wir schauen zwar - in unserem Verein - wer anscheinend Talent hat, aber gefördert wird jeder auf seinem Niveau. Der eine Schüler schießt ein halbes Jahr und wird E1-Kader, der andere braucht dafür Jahre, manche werden es nie - und haben trotzdem ihre Erfolge und damit Freude am Sport. Wichtig ist uns nur, dass es insgesamt eine positive Leistungsentwicklung gibt und dass die Chemie stimmt.

    Mal geht´s besser, so dass wir Trainer auf der DM uns wie Brummkreisel fühlen, mal etwas weniger wie dieses Jahr, wo sich wohl nicht so viele qualifizieren werden. Auch gut, ich hab in München gern auch mal etwas weniger Stress.

    Zum Wörtchen "Kader" - nunja, früher hieß die Personalabteilung "Kaderabteilung". Auch im Russischen steht das Wort für "Mitarbeiter" - ach, ich hab auch nach der Wende erst mal eine Weile gebraucht, meinen Sprachgebrauch zu ändern von "Scheiben bekämpfen" zu "Scheiben beschießen". Was solls. Wortklaubereien sind Wessi-Mode, juckt uns nicht so. *Grins*

    Der zweite Aspekt it der Umstand, dass wer "Talente" sucht, ihnen auch perspektivisch etwas bieten können muss.

    Das ist übrigens ein sehr, sehr wichtiger Punkt.

    Mit "Schießen" als Sport ist es ungleich schwerer, seine Brötchen zu verdienen als mit publikumswirksamen Sportarten, wie z.B. Fußball. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Mit Schießsport - und vielen anderen Sportarten außerhalb des Fußballs - überhaupt seinen Lebensunterhalt verdienen zu wollen, setzt voraus, dass man bei den "bewaffneten Organen" eine Anstellung findet. Selbst eine Aljona Savchenko (Eiskunstlauf) war froh, bei der Bundeswehr als Sportsoldatin angenommen zu werden.

    Apropos "was bieten": In Sachsen kann man, wenn man als Sportler zur Polizei geht, nur und wirklich ausschließlich in den Mittleren Dienst (Meister, keine Kommissare!) gehen. Warum wohl ist Christian Reitz "in den Westen" gegangen? Er ist jetzt Polizeikommissar.

    Ein Studium ist für Bundes-Kader-Sportler - nach meinen Recherchen - ausgeschlossen. Entweder studieren (gern auch für Polizei oder Truppe), aber dann keine Sportförderung. Oder Sportfördergruppe - aber dann kein Studium! Damit ist "Sport" als Lebensunterhalt nichts für Leute mit gutem Abitur. Soviel zum "was bieten".

    Meine Bundeskaderschützin wird ihre Sportkarriere an dem Tag an den Nagel hängen, an dem sie mit ihrem Studium beginnt (Das weiß auch die Bundestrainerin). Vielleicht wird sie - viel später - mal selbst Trainerin. Oder auch nicht, das wäre jedoch schade.

    Was wir als Trainer der Jugend, dem Nachwuchs "bieten" können, ist SPASS. Medaillen und Teilname an der DM sind selbstverständlich SPASS. Denn Erfolg ist geil. Das verkaufen wir unserem Nachwuchs. Nicht mehr und nicht weniger. Gemeinschaft (auch Trainingslager), Freude am Schießen (z.B. auf Diabolodosen) und besonders die Freude, immer besser zu werden, sich mit anderen zu messen. DARUM wollen die meisten unseres Nachwuchses Landeskader werden. D.h. wollen - eigentlich alle, nur werden - etwa 2/3. Die fangen wir mit unserem BDS-Programm auf.

    versuch mich per Nachricht zu anderen Disziplinen wie dem Licht- und Luftdruckschießen zu bekehren,

    Ist natürlich schwer, wenn man nur 10m-Stände hat.

    Aber aus meiner Erfahrung muss ich dir sagen, dass ohne "erlaubnspflichtiges Schießen" die Fluktuation sehr groß wird, sobald die Haare auch unter der Kleidung wachsen. Dann werden schnell Abitur bzw. Lehre wichtiger als Löchlestanzen, der fahrbare Untersatz, die Freundin/der Freund ...

    Leistungsgedanke und Spaß müssen sich nicht ausschließen, sh. mein letztes Post. Und eine WBK erhöht in großem Maße die Adhäsion...

    Der beste - und einfachste - Weg ist, die Kiddies bringen ihre Freunde mit.

    Einer meiner Neuschützen hat gerade zum letzten Training einfach seinen Klassenkameraden mitgebracht.

    Der durfte, da kein Muttizettel vorlag, mit Rotpunkt simulieren - der bringt nächstes mal den Erlaubnisschein mit.
    (Die Mutti bzw. ganze Familie kennen wir gut).

    Funktioniert aber nur bei bereits vorhandener Masse - die aber im Verein des Threadstartes anscheinend vorliegt.

    BTW: Unsere Jungschützen sind in der Regel sehr stolz, den ersten Landeskadervertrag in der Hand zu haben.

    Der motiviert sie (weil auch darin festgeschrieben) auch zum sogenannten "Kadertraining" (zusätzlich zum normalen "Schlumpfschützen"-Training, dem Anfängertraining) zu kommen.

    Carcano: Wie man Druckluft-Ausnahmegenehmigungen U12 bekommt, "können" wir sehr gut. Aber wie bekommt man - mit dem aktuellen Gesetzestext! - auch die für KK U14? Mir ist so, dass früher der Wortlaut bzw. die Reihenfolge dieser anders war. (DLW "soll" und KK "kann")

    Im übrigen bieten wir unseren Nachwuchsschützen die "Laufbahn" DSB Kader und/oder (halb)dynamisches KK sowie ab 18 GK-Schießen auch im BDS. Und das IST KEIN GEBALLER, sondern Wettkampfsport. In der Regel wird mit 18 die eigene WBK beantragt, Vorher mit elterlichen oder Vereinswaffen oder auch unseren privaten, die wir dem Nachwuchs kostenlos zur Verfügung stellen.

    Zur konkreten Frage des Threadstartes:

    Jedes Jahr veranstalten wir - also "mein" Verein - mit und für das örtliche Gymnasium einen Sporttag für die unteren Klassen (idealerweise 5.+6. Klasse), bei dem immer mal wieder Talente hängen bleiben. Leider nicht alle, die auf den ersten Blick als Talent erscheinen.

    Manchmal bringen auch die Eltern ihre Kinder vorbei, weil sie von uns in der Zeitung gelesen haben.

    Die Dresdner PSSG dagegen ist in vielen Schulen der Stadt unterwegs und veranstalten jährlich einen Wettbewerb Klasse gegen Klasse - mit attraktiven Preisgeldern. Die trainieren die Schüler auf ihrem Stand und lassen sie dann nach einer gewissen Zeit gegeneinander antreten.

    Die PSSG hat aber auch neben ehrenamtlichen auch fest angestellte Trainer, damit können wir uns bezüglich man/fraupower nicht messen. Bei weitem nicht. Aber die viele Arbeit zeigt ihre Früchte, bei uns und noch mehr bei den Dresdnern.

    Meine VORDERLADER

    - bekommen nach dem Schießen und einer wässrigen Grobreinigung eine sprühenden Behandlung mit Kriechöl (WD40), damit auf dem Weg nach Hause nix passiert, Denn das unterwandert Wasser und verhindert kurzfristig Rost.

    - reinige ich mit heißem Wasser und Oranex - sowie diversen Bürsten, Läppchen, Filzen, Ohrstäbchen, Interdentalbürsten, ....

    - TROCKNE ich danach mit saugfähigen Tüchern, Alkohol, Pressluft und heißer Luft, ...

    - PFLEGE und KONSERVIERE ich mit synthetischem Waffenöl (ich nehme meistens Liqui Moly Guntec).

    - SCHMIERE ich die Verschraubungen der Pistons mit Hochtemperaturfett (Die Tube wird mich wohl überleben).

    - KONTROLLIERE nach einem Tag den Lauf bzw. das Laufinnere.

    Mechanische Teile (z.B. den Abzug) SCHMIERE ich mit Nähmaschinenöl oder einfach mit Guntec Öl.

    KK-Pistolen

    - werden vor dem Reinigen feldmäßig zerlegt,

    - dann GEREINIGT: Der Schmauch an den beweglichen Teilen geht gut mit Kriechöl weg (z.B. WD40 oder Caramba),

    - GESCHMIERT wird dann mit Waffenöl (Guntec)

    - PFLEGE: Über die ganzen Metallteile mit nebelfeuchtem Guntec-Tuch drüberwischen. Muss nicht für die Ewigkeit halten.

    Den Lauf wische ich ggf. einmal trocken mit der Nylonbürste durch - hat aber wirklich nur optische Gründe - und man sieht besser, ob das Patronenlager einer intensiveren Behandlung bedarf.

    Was ich NIEMALS für Waffen benutze, ist normales Balistol. Das nehme ich bei Zeckenbefall, Mückenstich und wundgescheuerten Pferderücken. Ggf. noch als Lederpflege, aber da habe ich auch angenehmer riechende Alternativen.

    Beim oben genannten Vorhaben würde ich jedoch meine LP von meinem Wohnort zum Hotel transportieren, dort aufbewahren, dann zum Schützenverein und zurück zum Hotel und schlussendlich wieder nach Hause transportieren.

    Um Carcanos Kurzantwort ein wenig zu erläutern:

    Transport --> ist hier vom "Bedürfnis" umfaßt. Ersten benötigt man für LPs kein Bedürfnis, zweitens ist Sportschießen immer noch ein sozialadäquater Verwendungszweck für einen Druckluftprojektilbeschleuniger.

    Aufbewahrung im Hotel --> Da nicht erlaubnispflichtig, Verwahrung NUR vor Zugriff Unberechtigter (U18) geschützt. Ein verschlossener Waffenkoffer ist da mehr als ausreichend.

    Lenin hatte übrigens recht mit der Bahnsteigkarte.

    die in digitale Form gegossene Datenschutzlücke

    Das ist vollkommen richtig. Nur ist (leider) das der Weg "des geringsten Widerstandes", mit jugendlichen zu kommunizieren, die man sonst nicht erreicht. Ist halt ein weit verbreiteter Standard. Wie überzeuge ich Jugendliche, "Telegram" zu nutzen, wenn ich sie nicht mehr kontaktieren kann?

    Hallo,

    ich verstehe das Problem nicht,

    Was du schreibst, ist alles im Normalfall richtig.

    Also sagen wir mal im Januar oder Februar. Oder wieder November, Dezember.

    Denn zur Zeit ist Big ISSF-Fete in München - und solange ist Schleo nicht in seiner Werkstatt, also auch kein Service.
    Nur werden die Waffen sehr kurzfristig zur BM gebraucht - BM --> LM --> DM .... du verstehst das klitzekleine Problem der knappen Zeit?

    Es sei denn, ich setz mich ins Auto und fahre nach München. sind ja nur ein paar hundert Kilometer, die mir niemand bezahlt und arbeiten muss ich auch noch (bin ja kein angestellter Trainer). und auch per Post nach Suhl (ebenfalls von mir ca. 3 Stunden Autofahrt, einfache Stecke) ist da mindestens 1 Woche mit Postweg.

    Und sich selbst extrem verstellende Abzüge bei Premium-Sportgeräten gehen absolut gar nicht, insbesondere, wenn das anscheinend ein Serienfehler ist.

    Naja, ganz so krass würde ich das nicht ausdrücken, aber es herrscht auf jeden Fall eine große Unsicherheit.

    Willst du dafür konkrete Belege? Das ist wirklich so.

    Auch die katholische Kirche in Deutschland hat inzwischen ihren Mitarbeitern verboten, per Whatsapp mit Jugendlichen und anderen Zielgruppen zu kommunizieren. Gerade die Mitarbeiter der Jugendpastoral raufen sich deswegen die Haare aus.

    Hier mal ein kleiner Artikel zu dem Thema.

    Und die, die es haben sind am verzweifeln.

    Wenn sogar Rechtsanwaltspraxen auf Grund der neuen Verordnung ihre Homepages abschalten und Steuerberater ihre Mandanten nur noch postalisch kontaktieren, dann stinkt etwas gewaltig zum Himmel. Auch Ärzte können nicht mehr wie gewohnt arbeiten, ohne dass ein Abmahnanwalt sich eine goldene Nase verdienen kann (MÜSSEN online abrechen, DÜRFEN aber nicht ohne jede einzelne Unterschrift jedes einzelnen Patienten ...)

    STOPPT BRÜSSEL!!!!

    SONST STOPPT BRÜSSEL EUROPAS GESAMTE WIRTSCHAFT!

    Für unseren Verein bzw. seine Nachwuchs-Kaderschützen haben wir zwei niegelnagelneue Pardini SP RF "Modell 2017" gekauft. Sind seit etwa 1 1/2 Monaten in Benutzung.

    Nach einigen Trainings wunderte ich mich über die nachlassende Leistung der beiden Jungschützen.

    "Ich komme mit dem Abzug nicht klar" bekam ich von einer Schützin zu hören. Ich nahm die Waffe und schlug sie trocken (natürlich mit rotem Verhüterli) ab. Hups!
    Dann probierte ich die andere Pardini und brach das Training ab, war sowieso Zeit dafür. Mit beiden Pardinis hätte ich keinen Blumentopf getroffen.

    Beide Waffen, die am Anfang hervorragend - out of the Box - funktionierten, wiesen nun Abzugsgewichte knapp über 500g (615 g und 645 g) auf und keinen spürbaren Druckpunkt!

    Wie kann sich bei einer derart hochwertigen Waffe - genauer bei zwei parallelen Waffen - ein solcher Fehler ergeben?
    Eine Waffe ließ sich wieder gut einstellen (abgesehen davon, daß der Idiot, der die italienische Gebrauchsanleitung ins Deutsche übersetzt hat, ein ausgesprochener Vollidiot ist - oder gar der Verfasser? Kann ich nicht sagen, da ich kein Italienisch kann, aber "Klinkenüberschneidung" und "Vorzugsweg" sind doch leicht unterschiedliche Sachverhalte).

    Bei der zweiten Waffe habe ich es nur halbwegs hinbekommen - die Vorzugskraft läßt sich überhaupt nicht einstellen (Schraube an der Kimme), egal, wie ich drehe, immer um 300g. Schleo, hilf!

    Garantiefall? Oder bin ich nur zu blöde?

    Ach habe ich bereits erwähnt, dass die Pardini Gebrauchsanleitung für ihr gesamtes Sortiment und alle zivilisierten Sprachen der Welt im platzsparenden Minidruck die absolut schlechteste, unbrauchbarste und frustrierendste aller Waffengebrauchsanleitungen ist, die ich jemals in der Hand hatte?

    Aber egal, solange da so ein Schild hängt, ist es auch verbindlich!

    Ich finde da auch Schilder - auf Druckluftständen! - ganz toll, die sogar Rundkugeln verbieten (Zugelassen: "Kegelkelchgeschosse mit einem Kaliber von 4,5 mm"). Also auch Softair! - Und das, obwohl die guten alten "Durchlader" Rummelbüchsen mit 4,4mm Rundkugeln explizit in der Liste B drin sind (warum auch immer). Da war jemand sehr, sehr genau ... und vollkommen phantasiebefreit.

    Aber, wie Murmelchen schon schrieb: "... ist es auch verbindlich!"

    Grob fahrlässige Ahnungslosigkeit?

    Wir sind alle "sachkundig" - und das heißt, dass man sich auch entsprechen (fort-)bilden muß. Das gilt insbesondere für alle Verantwortungsträger.

    Wenn mir jemand durch seine Inkompetenz und aufgrund seiner verliehenen Autorität sportlich Knüppel zwischen die Beine wirft, ärgert mich das schon gewaltig.

    Nix rechtliche Grundlage; nur Arschloch beim Verein. Es bedürfte sogar überhaupt keiner Waffenbesitzkarte.

    Grundlage für Cacanos Verärgerung bezüglich der erwiesenen Dummheit & Inkompetenz des Vereinsfuzzis ist:

    Waffengesetz § 12, Absatz 1, Punkt 3 b

    §12 WaffG


    Aber das ist ganz normal. Habe mich erst letztens einer "Belehrung" im Rahmen einer Landesmeisterschaft "unterziehen müssen", wo die Aufsicht im Brustton der Überzeugung 15 Jahre rechtlich zurück war ("Das geht ja gar nicht, Bajonettwarze muß abgeflext werden und und und...!!!!!!!!!") . Hat mich viele, viele Ringe gekostet, weil ich leider mental diese Idiotie nicht ausblenden konnte. Muß da noch an meiner LMAA-Mentalität arbeiten.