Beiträge von Geronimo

    Oder ihr richtet euren Fokus auf Erwachsene und schon ist es nicht mehr so mühsam und ihr müsst nicht auch noch für andere Geld ausgeben.

    Ob man in Mitglieder generell Zeit und Geld investiert, ist erstmal eine grundsätzliche Entscheidung, und unabhängig vom jeweiligen Lebensalter. Für Kinder ein Lichtgewehr bereitzustellen wird finanziell niemanden überfordern. Das vielleicht gar nicht mal unbedingt um neue Mitglieder zu gewinnen, sondern den Verein für Familien attraktiver zu machen, es sei denn man möchte seine Männerhöhle doch lieber für sich alleine haben. ;)

    Hallo,

    ob man noch ein Jugendgewehr oder schon ein „großes“ kauft, sollte man eigentlich nicht am Alter festmachen, sondern daran, ob der Schütze mit Gewicht und Länge des Gewehrs zurechtkommt. Gerade bei Kindern sind Probleme sonst programmiert. Das neue Gewehr soll ja auch Spaß machen und nicht erst viele Ringe kosten.

    Ich habe mir gerade mal die technischen Daten der Luftgewehre von Feinwerkbau angeschaut. Der nächste bzw. kleinste Schritt nach 800 Junior wäre 800 Basic: 3,9 statt 3,5 kg Gewicht und Schaftlänge 785 bis 815 mm statt 740 bis 770 mm. Von denen gibt's doch sicher auch welche im Verein, das ist erstmal das typische Vereinsgewehr, für eigentlich jeden geeignet, aber für Erwachsene meist doch etwas zu leicht, das lässt sich aber durch Gewichte ändern.

    Beim 700 Junior einfach etwas längere Alustangen für die Schaftkappe zu verwenden wäre vielleicht auch eine Möglichkeit. In Kombination mit der sehr kurzen Visierlänge dürfte das allerdings eher unvorteilhaft werden. Habe ich als Notlösung bis das neue Gewehr da war aber schon mal gemacht.

    Beste Grüße

    Gerhard

    Geronimo, wenn ich die Äußerungen mancher User, die hier in den letzten Tagen stehen bleiben konnten betrachte, dann halte ich Deine Reaktion allerdings auch für stark übertrieben, auch oder gerade weil es um Deine Person ging.

    Wenn uns einmal etwas entgeht, dann könnt ihr uns gerne per Meldefunktion darauf hinweisen, aber wie gesagt wäre jemand anderes so angesprochen worden, hätten wir den Beitrag entfernt. Mit der Zeit bekommt man ein dickes Fell, und wenn es mich betrifft sehe ich das oft nicht so eng, auch um mich nicht dem Vorwurf der Zensur auszusetzen, aber vielleicht ist genau das ein Fehler, denn ein Regelverstoß ist und bleibt ein Regelverstoß, egal wen er betrifft.

    Grundsätzlich gilt was ich schon oben geschrieben habe, wenn Du den Koffer nicht zur berechtigten Kontrolle öffnen kannst, musst Du eben mit den Konsequenzen leben können, das wird kaum eine Sprengung des Koffers sein, aber der weitere Transport zum Stand/Wettkampf könnte sich um entscheidende Stunden verzögern.

    Und genau da haben wir doch einen sehr interessanten Punkt. Gibt es denn wirklich eine Pflicht mitgeführte sicher verschlossene Behältnisse zur Kontrolle zu öffnen? Da kann doch bestimmt auch jemand die passenden Verwaltungsvorschriften aufzählen. Wenn es lediglich darum geht, den sicheren Transport zu kontrollieren, sollte das bereits von außen sichtbare Schloss ausreichen. Hat jemand dazu bereits Erfahrungswerte?

    Deine Anmerkung zu Post 65 war auch nicht gemeint. Mein Beitrag kam direkt hinter dem von Karl mit seinem Zitat, das sich auf dich bezog. Und genau darauf bezog sich meine Anmerkung. Zumal diese von mir auch mit „Gefällt mir“ gekennzeichnet war, hätte man zumindest weitläufig einen Zusammenhang herstellen können.

    Und warum soll ich mir dann die Mühe machen, wenn du nicht deutlich machen kannst oder willst, worauf du dich beziehst? Karl hat meinen Beitrag zitiert und darauf hast du dann wiederum geantwortet. Also insofern ist das gehüpft wie gesprungen.

    Durch die mittlerweile gegebene Respektlosigkeit gegenüber der Polizei und der Sensibilisierung durch Anschläge ist mit deiner Vorgabe der Verhaltensweise bei einer Kontrolle damit zu rechnen, dass der Gewehrkoffer gezielt gesprengt wird ( diese Aussage habe ich vor einer Std. von einem Sportkameraden, einem Leiter einer Polizeiwache in Hamburg erhalten). Deinem beispiel folgend; Denn der Betreffende zeigt durch sein Verhalten in diesem Fall keine Bereitschaft zur Mithilfe bei der Kontrolle.

    Wenn man der Polizei mitteilt, dass man Schusswaffen transportiert, dann muss sie das erstmal so hinnehmen. Du sagst man müsse damit rechnen, dass der Gewehrkoffer gesprengt wird, aber weshalb denn eigentlich, weil sich evtl. Waffen darin befinden? Genau darüber hat man doch bereits informiert.

    Aber Geronimo, dass wäre doch an den Haaren herbeigezogen, dass dem Kontrollierten der Koffer nicht gehört.

    Als Jugendtrainer war ich häufig mit einem Kofferraum voller Gewehre unterwegs. Und nein ich habe mir nicht für jeden Koffer die Zahlenkombination gemerkt bzw. überhaupt geben lassen. 0000 könnte man natürlich mal probieren.

    Daher meine Bemerkung zu deiner Aussage. Und was sollte daran Respektlos sein?

    Wenn für dich Aussagen wie „Habe das leise Gefühl, Geronimo hat auch etwas eingenommen. Eine von den inhaltlosen Aussagen, die dieses Forum so interessant machen.“ freundlich und respektvoll sind, lege ich keinen Wert darauf zu erfahren, wie du dich ausdrückst, wenn du deine Umgangsformen mal schleifen lässt.

    Dass ist allerdings nicht mehr mein Problem. Ich gehöre nun auch zu dem Kreis derer, die sich in diesem Forum zurücknehmen und beschränke mich auf das Stammschießen 2017. Dort finde ich noch den Zustand, wie ich ihn mir in einem Forum mit Sportschützen vorstelle.

    Das ist alleine deine Entscheidung. Wir haben hier nicht viele Regeln. Aber die paar die wir haben die werden gefälligst auch eingehalten. Ein freundlicher und respektvoller Umgangston ist nun wirklich nicht zuviel verlangt.

    Hallo,

    ich würde da erstmal einen Kommunikationsfehler zwischen Auswertgerät und Rechner vermuten. Wie ist das Auswertgerät mit dem Rechner verbunden? Es wäre auch langsam mal an der Zeit auf ein aktuelles und durch den Hersteller noch unterstütztes Betriebssystem umzusteigen. Windows XP hat 15 Jahre auf dem Buckel.

    Beste Grüße

    Gerhard

    Hallo dododogge,

    Habe das leise Gefühl, Geronimo hat auch etwas eingenommen. Eine von den inhaltlosen Aussagen, die dieses Forum so interessant machen.

    bevor ich inhaltlich auf deinen Beitrag eingehe, möchte ich erstmal etwas klarstellen, denn genau das sind die Beiträge, die wir hier nicht haben möchten. Solltest du andere Mitglieder so respektlos ansprechen, ist dein Beitrag schneller weg als du schauen kannst, ich hoffe das ist deutlich genug.

    Anstatt nur einfach die vermutlich allen zumindest grob bekannte Verwaltungsvorschrift zu zitieren, könntest du vielleicht erstmal erklären, was genau dich an meiner Aussage, man solle sich doch einfach an die gesetzlichen Vorgaben halten und den Waffenkoffer mit einem Schloss sichern, stört.

    Beste Grüße

    Gerhard

    Bei Fragen zum Ablauf einer Kontrolle bei der Fahrt zu Schießstand fragt eure Polizei oder das zuständige Ministerium.

    Koffer mit Schloss sichern, wie ohnehin vorgeschrieben, und die Kontrolle ist relativ schnell beendet. Steht übrigens nirgends geschrieben, dass man auch die Zahlenkombination nennen oder überhaupt wissen muss, aber ein schöner Koffer kann ja auch entzücken...

    Als neuer Sportleiter zu entscheiden, dass Mitgliedern den Schießstand ohne Schießaufsicht nutzen dürfen, muss man erstmal im Kreuz haben, denn wenn anschließend irgendetwas schiefläuft, ist man schnell der alleinige Buhmann. Und damit meine ich noch gar nicht mal, dass sich jemand ein ungewolltes Piercing verpasst, sondern ganz triviale Dinge, wie jemand der bei Schnee auf dem außerhalb der Öffnungszeiten nicht geräumten Vereinsgelänge ausrutscht, oder dem Verein prinzipiell durchaus wohlgesonnene Nachbarn, die sich darüber beschweren, dass es außerhalb der normalen Öffnungszeiten durch einzelne Schützen zu zusätzlicher Lärmbelastung durch Schießbetrieb und Fahrzeugverkehr kommt. Warum also entscheidet das nicht der Vorstand?

    Ich habe vor einem Jahr den Lehrgang " verantwortliche Aufsichtsperson" absolviert und habe diesbezüglich eine Frage. Der Verein Bestellt oder ernennt diese Person zur Aufsicht. Wenn der Verein es nicht macht, ist es klar, darf ich auch keine Aufsicht machen.

    Stimmt, genauer sollte man vielleicht sagen, wenn dich niemand dazu beauftragt, dann gibt es ja auch gar keinen Grund für dich die Schießaufsicht zu übernehmen.

    Wenn der Verein es nicht macht, ist es klar, darf ich auch keine Aufsicht machen. Aber darf ich trotzdem " wenn er es nicht macht" alleine Schiessen, befähigt bin ich doch und mache in diesem Sinn keine Standaufsicht.

    Wenn der Verein seinen Mitgliedern, oder wem auch immer, ermöglicht, den Stand allein zu nutzen, spricht bei entsprechender Ausbildung rechtlich nichts dagegen. Der Verein kann natürlich trotzdem entscheiden, seinen Mitgliedern diese Möglichkeit zu verwehren, aber da hat die Mitgliederversammlung, deren Teil du bist bzw. sein kannst, das letzte Wort.

    ich hatte eine rege Diskussion weil der "neue" Sportleiter meinte ich darf nicht alleine schiessen und er würde mir auch dieses nicht Bescheinigen weil er der Auffassung ist ich hätte keine Erfahrung ( schiesse schon 17 Jahre) und weil ich immer alleine schiessen würde auch kein Verantwortungsgefühl haben.

    Er muss dir da erstmal gar nichts bescheinigen. Du hast die nötige Ausbildung. Also kann und muss man erstmal davon ausgehen, dass du weißt wie man sich auf dem Schießstand verhält, und dass du dich wenn du alleine schießt nicht selbst gefährdest. Du dürftest also alleine schießen, wenn der Standbetreiber das erlaubt, und ansonsten halt nicht.

    das ist das was ich ja anprangere........ diese rechnerei. Schießen als Sport rechnet sich nicht, Es geht hier um Sport und Freizeitgestaltung, ein Verein sollte atraktiv und pfiffig und gruibig sein. Aber keine Zweigstelle der Sparkasse. Ich kenne Anrufe am Samstagnachmittag, läuft Euer Kompressor? unsere Flasche hat nur noch 80 Bar und wir haben morgen Wettkampf.......... Ihr habt das eventuell besser geregelt, proffesionell ist es sicher nicht, es bindet Kapazität, und ist nicht der Stand der Dinge.

    Genau aus diesem Grund haben wir uns damals dafür entschieden, keine eigenen Ressourcen zu binden, sondern diese Dienstleistung professionell einzukaufen. ;)

    Mir geht es weniger um das wo, sondern eher um das wie. Wie werden die Vereine geführt, nur ein Beispil es gibt jetzt seit Anfang der 90iger Pressluftwaffen, grob etwa 25 Jahre, aber wieviel Vereine haben einen Kompressor? Viele Vorstände und Sportleiter haben es nicht geschafft Ihren Mitgliedern die Wertigkeit eines solchen Gerätes zu vermitteln. Luft sind doch doch die am meist verbreitesten Disziplinen, und ein Kompressor ist doch mit eines der wichtigsten Ausrüstungsteile eines Vereins. Und dann ist immer noch ein Großteil der Vereine ohne, die schicken ihre Schützen in Tauchladen oder zur Feuerwehr, um Beiträge aus dem vorigen Jahrhundert rechtfertigen zu können.

    Wir hatten das damals mal durchgerechnet. Ein eigener Kompressor ist wegen der Anschaffungs- und Wartungskosten eher unattraktiv. Und wenn man eh zum Schützenbedarfshändler fährt um wieder mal Nachschub an Scheiben und Munition zu kaufen, dann kann man auch gleich die großen Pressluftflaschen auffüllen lassen, wobei man berücksichtigen sollte, dass es bei uns nur 150 Meter zum Schützenbedarfshändler sind, also zweimal umfallen und man ist da... ;)

    Der Verein in einer Schule untergebracht im Keller, 3 Kipplaufluftdruck Gewehre und jeder darf mal 10min schiessen am Abend.

    Sicher, du nennst das hier als Negativbeispiel, aber irgendwo stelle ich mir das auch griabig vor, ein nettes Zusammensein mit mäßiger Aktivität, etwas was man heute oft vermisst und durchaus Mitglieder anspricht. Der Gegenpol zum Leistungssport. Aber deshalb nicht weniger wert.

    100 € für eine Werbetafel, ihr könnt zulangen, das bekommen bei uns vielleicht die Fußballer mit viel Glück und die haben wenigstens Zuschauer.

    War erstmal nur ein Beispiel. Der erzielbare Betrag hängt halt auch stark davon ab, wie intensiv der Stand genutzt wird, und ob eine für das jeweilige Unternehmen interessante Zielgruppe vertreten ist.

    Ab wann kaufen denn bei euch die Mitglieder eigene Ausrüstung? Hier im speziellen das Gewehr?

    Das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Manche beim Einstieg mit 10 Jahren und manche nie.

    Gerade bei Vereinen mit Schützenheim, dürften die Mitgliedsbeiträge einen geringen bis unbedeutenden Anteil ausmachen, denn bei Veranstaltungen wird deutlich mehr hängenbleiben. Mit größeren Preisschießen, beispielsweise bei uns das Gauschießen mit 1000 Startern, können sich Vereine durchaus für die nächsten Jahre sanieren. Aber auch bei kleineren Wettbewerben, das wäre hier bspw. der Raiffeisenpokal mit 150 Startern, ist an der Bewirtung gut verdient.

    Dann evtl. noch Sponsorenwerbung, bspw. 100 Euro/Jahr für die Werbetafel auf dem Schießstand, und evtl. noch Geld aus dem einen oder anderen Fördertopf, und Sportbetrieb und Vereinsleben sind finanziert. Eine nette Einnahmequelle ist auch die Altpapiersammlung. Und wenn es dann für größere Vorhaben noch immer nicht reicht, kann man immer noch einen Zuschuss beantragen, aber davor sollte man erstmal die eigenen Möglichkeiten ausschöpfen.

    Das könnte natürlich auch eine Folge der bisher betriebenen Mitgliederwerbung sein.

    Möglich. Denn wenn man jemanden aktiv anwirbt, verschieben sich dadurch die Rollen, nicht das Mitglied möchte etwas vom Verein, sondern der Verein möchte etwas vom Mitglied, was dem Mitglied erstmal die bessere Position verschafft. Sehe ich inzwischen auch kritisch.

    Arme "Meisterschützen"!

    Nein, ich finde es im Gegenteil sehr positiv, dass man nicht einfach in dieses Vorurteil, egal ob berechtigt oder nicht, einstimmt, sondern differenziert darüber diskutiert. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Beitrag stehen zu lassen, denn wir finden ein Forum, und insbesondere unsere Community, kann und muss sowas aushalten. Und jetzt aber bitte zurück zum Thema.

    Nein. Gäbe es eine Abstimmung, ob privater Waffenbesitz erlaubt sein soll oder verboten wird, könnten die Waffenbesitzer abstimmen oder nicht, sie würden rein zahlenmäßig immer verlieren. Bei einigen Themen sind Mehrheitsentscheidungen wenig geeignet. Mein Beispiel mit der Rentenkürzung sollte das nochmals etwas verdeutlichen. Ein allgemeineres Beispiel wäre eine Abstimmung über zukünftige Steuererhöhungen. Würde sich die Mehrheit wohl für oder gegen Steuererhöhungen entscheiden, auch wenn sie notwendig wären, um den Staatshaushalt zu finanzieren oder Staatsschulden zu tilgen?