Bundesliga 2020 soll geschossen werden

  • Laut Duden:

    Zitat

    IKon|takt|sport

    Bedeutung

    Sport, dessen Regeln gegenseitigen Körperkontakt unter den beteiligten Wettkämpfern, Spielern o. Ä. fordern oder erlauben
    (z. B. Boxen, Ringen, Fußball)

    Jetzt klar?

    Carcano ist gewohnt, für solche Hinweise eine gesalzene Rechnung nach BRAGO auszustellen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • So haben wir es auch erklärt bekommen. Wir sollen als Ergebnis eine "1" in die Weitermeldung schreiben. Das zählt dann als "keine VM geschossen, Teilnahme an KM".

    Man darf natürlich trotzdem VM schießen. 8)

    Viele Grüße, Marcos

    David 21+ nutzer?

    Mein LV hat das vor 2 Jahren eingeführt aber bis jetzt nur bis zur Kreisebene freigegeben. DIe Vereine haben bis jetzt noch das Glück sich damit nicht rumschlagen zu müssen. Soll aber wohl kommen.

    Ich Melde da noch ganz profan per Excel Liste, die Liste mit den entsprechenden VM Ergebnissen kann ich mir dieses Jahr dann klemmen.

  • scherge: Was @Carcona ausdrücken will: "in Kontakt mit" hat nichts, aber rein gar nichts mit "Kontaktsportart" (z.B. Ringen) zu tun.

    Die Wortwahl der Niedersachsen ist allerdings durchaus ungewöhnlich.

    "Sportarten mit Körperkontakt sind erlaubt, wenn das Training in Gruppen von bis zu 50 Personen stattfindet" dafür aber um so mehr, auch wenn es ungewöhnlich erscheint...egal, lass andere mit Wortspielereien Ihr Geld verdienen, der Schimmel aus der Amtsstube hat es anders durchs Telefon gewiehert, mir soll es jetzt auch egal sein, wer da welche Worte klaubt ;)

  • Ich vermute es sind die Meisterschaften von Verein bis Deutsche gemeint.

    Wenn ich die neue Ergänzung zur Sportordnung richtig gelesen habe, dann fällt zumindest die VM weg, zumindest als Quali für die nächst höhere Ebene


    Das empfinde ich auch als sehr erfreulich.
    Wenn ein Verein seine Vereinsmeisterschaften für so wichtig hält, dass er sie unbedingt durchführen will (das kann ja z.B. bei Traditionsvereinen der Fall sein), dann kann er das natürlich auch weiterhin so halten.

    Aber bei vielen Vereinen war es doch so, dass irgendwann im Winter halt pro forma noch Schüsse in Richtung Scheibe gejagt werden mussten (u.U. unter unzureichenden Lichtverhältnissen, und dazu auch noch volles Programm, nicht etwa Halbprogramm), damit man dann im Frühjahr Kreismeisterschaften schießen konnte. Man hört, dass in manchen Vereinen auch einfach das Vorjahresergebnis weiter gemeldet wurde. ;) Es kam ja ohnehin nicht darauf, da es bei den KM kein Qualifikationslimit gab.

    Zum Meisterschaftenaufbau 2021 im DSB: in einigen Landesschützenverbänden hat man ja eine Instanz inzwischen eingespart (so in Hessen und im SBSV). Das heißt, die erste Meisterschaft meldet dann gleich zu den Landesmeisterschaften durch. Das kann man bedauern oder gut finden, für beides gibt es Argumente.
    Jedenfalls gibt es zunehmend weniger Ehrenamtliche (Kampfrichter, Helfer), und diese wenigen werden auch immer älter. Da ist auch unter dem Gesichtspunkt "Schonung dieser Corona-Risikogruppe" ein OPTIONALES Überspringen von Instanzen durch Leistungsschützen durchaus denkbar, ggf. als reines Qualifikations-Vorschießen oder -Ersatzschießen. Wurde m.W. - ich lasse mich aber gern präzisieren oder korrigieren - von Bundeskaderschützen auch früher schon so gehandhabt.

    Carcano




  • Aber bei vielen Vereinen war es doch so, dass irgendwann im Winter halt pro forma noch Schüsse in Richtung Scheibe gejagt werden mussten (u.U. unter unzureichenden Lichtverhältnissen, und dazu auch noch volles Programm, nicht etwa Halbprogramm), damit man dann im Frühjahr Kreismeisterschaften schießen konnte. Man hört, dass in manchen Vereinen auch einfach das Vorjahresergebnis weiter gemeldet wurde. ;) Es kam ja ohnehin nicht darauf, da es bei den KM kein Qualifikationslimit gab.

    Ich hätte da noch einen 20 Seitigen Würfel den man für eine Ergebniserstellung nutzen kann :D8o

    Bis wir, nachdem es möglich wurde, aus dem Kreis ausgetreten sind, war unsere KM immer im November, also mitten in der Ligasaison.

    Jetzt Melde ich direkt an den Bezirk, und die BZM findet bei uns je nach Disziplin zwischen Mitte Feb und Mitte März statt.

  • Nach einem kleinen Ausflug zu den niedersächsischen Corona-Regeln und über einen Umweg über Vereins- und sonstige Meisterschaften komme ich mal wieder auf das Thema zurück. Wenigstens fast.
    ;)

    Kann Euch mal berichten, wie das im Schützenverband Saar momentan geregelt ist.

    Unsere Landesliga schießt Präsenzwettkämpfe im Ligamodus. Bedingung sind Abtrennungen zwischen den Ständen und ein gültiges Hygienekonzept. Dank der Abtrennungen kann auf die 1,5m Abstand verzichtet werden.

    Da es durch den Ausfall der 1. + 2. Bundesliga keine Relegation gibt, fehlt leider hier die Möglichkeit zum Aufstieg, trotzdem wird die Liga zu Ende geschossen.
    Absteiger nach unten wird es auch keine geben, weil alle Klassen darunter nur Fernwettkämpfe schießen und dort die Klassen eingefroren sind. Es wird zwar Meister geben, aber keine Auf- und Absteiger.

    Der Grund ist aber nicht, wie viel geäußert, Misstrauen gegenüber den in den Fernwettkämpfen geschossenen Ergebnissen, sondern dass viele Mannschaften und Schützen diese Saison gar nicht starten wollen. Und nach unserer Rundenkampfordnung kann nur die niedrigstplazierte Mannschaft abgemeldet werden. Wird z.B. eine 1. Mannschaft abgemeldet, würde automatisch die 2. nachrücken.
    Das alleine würde die Klassen schon verfälschen. Zusätzlich würden abgemeldete Mannschaften in die untersten Klassen zurückgestuft, das gäbe in der nächsten Saison dann absolutes Chaos.

    Zu den Meisterschaften noch eine Anmerkung:

    Vereinsmeisterschaften kann jeder Verein nach seinen eigenen Vorgaben machen oder nicht. Ein Ergebnis zur Weitermeldung wird nicht benötigt.

    Eine Kreismeisterschaft wird auch nicht geschossen, Vereine können aber von interessierten Schützen drei Rundenwettkampfergebnisse an die Sportleiter der Kreise melden, von denen ein Durchschnitt in eine reine Qualifikationsliste zur Landesmeisterschaft eingeht. Alternativ, für Schützen, die diese drei Ergebnisse nicht erberringen können, gibt es die Möglichkeit, einen Qualifikationswettkampf zu schießen.
    Eine Landesmeisterschaft soll dann regulär stattfinden, allerdings mit eingeschränktem Teilnehmerfeld, d.h. die Limits werden so gesetzt, dass eine Landesmeisterschaft in Präsenz zeitlich und nach den Corona-Bedingungen durchführbar ist.

    Ich denke, damit fahren wir diesen Winter mal ganz gut.

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  • Eine Landesmeisterschaft soll dann regulär stattfinden, allerdings mit eingeschränktem Teilnehmerfeld, d.h. die Limits werden so gesetzt, dass eine Landesmeisterschaft in Präsenz zeitlich und nach den Corona-Bedingungen durchführbar ist.

    Genau diese Befürchtung hatte ich im Stillen. Wobei in diesen Worten kein Vorwurf gegen den Saarländischen Landesverband liegt. Die Verfügbarkeit von Helfern, Kampfrichtern etc. einerseits, und das ggf. bestehende Erfordernis erhöhten Abstandes andererseits, das sind beides durchaus relevante Kapazitätsfaktoren in einer Meisterschaft. Und Kapazitätsbeschränkungen sind der Hauptgrund für ein Teilnahmelimit.

    Carcano

  • So sieht´s aus. Andererseits erwarte ich vom Qualifikationsmodus her kein signifikantes Ansteigen der Teilnehmerzahl. Deshalb denke ich, wird die Regulation über Limits verkraftbar bleiben.

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  • Genau diese Befürchtung hatte ich im Stillen. Wobei in diesen Worten kein Vorwurf gegen den Saarländischen Landesverband liegt. Die Verfügbarkeit von Helfern, Kampfrichtern etc. einerseits, und das ggf. bestehende Erfordernis erhöhten Abstandes andererseits, das sind beides durchaus relevante Kapazitätsfaktoren in einer Meisterschaft. Und Kapazitätsbeschränkungen sind der Hauptgrund für ein Teilnahmelimit.

    Mal ganz ehrlich, erwartest du da wesentliche Veränderungen in der Spitze oder Probleme ? Woll'n wir doch mal ehrlich sein: In den letzten Jahren haben die Ergebnisse in der Breite an Qualität erheblich eingebüßt und wenn ich als Schütze im Pistolenbereich sehe mit welchen Ringzahlen man sich heute für eine LM qialifiziert, da wäre ich früher gerade zum Bezirk mit gekommen. Ähnlich bei der DM, deren Quali-Ergebnisse teilweise in der Höhe früherer LM-Quali-Zahlen liegen. Viele "dürfen" doch da nur hin, um ihr Startgeld zu bezahlen. Und DAS dürfte für die LV das viel größere Problem sein: Die wegfallenden Überschüsse au sen LM. Viele alternative Einnahmequellen gibt es ja neben dem Beitrag nicht. Noch ein Jahr wie dieses dürfte den einen oder anderen Verband sicher vor finazielle Probleme stellen.

  • 1. Mal ganz ehrlich, erwartest du da wesentliche Veränderungen in der Spitze oder Probleme ?

    2. Woll'n wir doch mal ehrlich sein: In den letzten Jahren haben die Ergebnisse in der Breite an Qualität erheblich eingebüßt und wenn ich als Schütze im Pistolenbereich sehe mit welchen Ringzahlen man sich heute für eine LM qualifiziert, da wäre ich früher gerade zum Bezirk mit gekommen.

    3. Ähnlich bei der DM, deren Quali-Ergebnisse teilweise in der Höhe früherer LM-Quali-Zahlen liegen. Viele "dürfen" doch da nur hin, um ihr Startgeld zu bezahlen.

    4. Und DAS dürfte für die LV das viel größere Problem sein: Die wegfallenden Überschüsse au sen LM. Viele alternative Einnahmequellen gibt es ja neben dem Beitrag nicht. Noch ein Jahr wie dieses dürfte den einen oder anderen Verband sicher vor finazielle Probleme stellen.

    Danke erst einmal für deine Antwort, die auch interessante weitere Probleme anspricht. Ich habe Deinen obigen Text kurz untergliedert, mit neu eingeschobenen Ziffern, damit ich auf die verschiedenen einzelnen Aspekte besser und geordneter eingehen kann:

    1.a) An der Spitze – jedenfalls an der Spitze der deutschen Meisterschaften - erwarte ich mir eigentlich keine wesentlichen Veränderungen. Was ich für möglich halte, wäre, dass sich das Feld insgesamt noch weiter auseinanderzöge, auch verglichen mit den vorigen Jahren. Denn die Spitzenathleten, insbesondere die Kaderangehörigen, haben auch in der Coronazeit trainiert oder jedenfalls intensiv Trockentraining betrieben.

    Die überwiegende Zahl der Meisterschaftsteilnehmer bei den DM sind aber keine Spitzenathleten. Deren Leistung könnte durch die Corona-bedingten Trainingsunterbrechungen aktuell deutlich eingeschränkt sein, und man muss sehen, ob sie in der Breite bis zum Jahr 2021 wieder den früheren Leistungsstand erreicht haben könnten.


    1.b) Probleme bei den DM sähe ich eher im organisatorischen Bereich. Auch wenn voraussichtlich im Jahre 2021 mit deutlich weniger Teilnehmern als in den vergangenen Jahren zu rechnen sein dürfte (das ist jetzt natürlich eine zugegebenermaßen sehr unsichere Prognose bzw. Vermutung), ist es doch immer noch eine relativ große Anzahl von Schießenden auf dichtem Raum. Bei Wahrung eines coronabedingten Abstandes einerseits, und unter Berücksichtigung, dass viele der Ehrenamtlichen vielleicht diesmal nicht zur Verfügung stünden, kann ich mir durchaus erhebliche Umsetzungsschwierigkeiten vorstellen.

    1.c) Und damit komme ich zum denkbaren Problem. Wie du es weiter unten in deinem eigenen Text schon angesprochen hattest, sind zwar die DM des Deutschen Schützenbundes kein "Breitensportevent", wie es z.B. Deutsche Meisterschaften in dem einen oder anderen kleineren Verband seien mögen. Aber dennoch zeigen die Ergebnislisten, dass an den DM nicht nur die deutsche Spitze teilnimmt, sondern auch eine Vielzahl guter und engagierter Vereinsschützen.
    Wenn jetzt die Limits zu den DM wieder drastisch in die Höhe gingen (was ich nicht hoffe), dann wird dies sicherlich auf Unmut bei den potentiellen einzelnen Teilnehmern stoßen. Und ein wesentliches Zurückgehen der Startgelder bei insgesamt ähnlich hohen Kosten würde wiederum den Finanzen des DSB Schwierigkeiten bereiten.

    2. Das ist als Befund sicherlich nicht falsch, greift mir aber dennoch etwas zu kurz. Bin selbst Pistolenschütze, daher habe ich eine ähnliche Sicht.

    Insbesondere bei den „kleineren" Pistolendisziplinen geht das Limit deshalb deutlich nach unten, weil sein Zweck ja keine Aussiebung einer Elite ist, sondern vorrangig eine Limitierung der Teilnehmeranzahl im Hinblick auf beschränkte Zeit- und Standkapazitäten. Wenn es ohnehin schon gar nicht mehr viele Interessenten für eine bestimmte Disziplin gibt, dann braucht es natürlich kein großes Limit, so dass in der Ausschreibung entweder gar keines angegeben wird, oder einfach das Durchschnittslimit der letzten Jahr genommen wird, oder (und das nähme ich bei den modernen Wettkampfprogrammen an, ohne dass ich jemals selbst schon ein solches betrieben oder gefüttert hätte) das Programm rechnet von vornherein aus, dass alle oder eine bestimmte Anzahl von Meldungen zugelassen werden könnten, und er rechnet dann selbstständig aus den gemeldeten Vorergebnissen dieser angemeldeten Teilnehmer ein „Limit" aus. Das kann dann (z.B. bei 300 m Dreistellungskampf, oder bei OSP) in vielen Landesverbänden erstaunlich "niedrig" wirken.

    3. Das mag stimmen, ich habe die Ergebnisse so nicht im Kopf. Ich denke da aber weniger elitär als Du, scheint mir. Für viele Schützen und Schützinnen ist bereits die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ein großes und schönes Erlebnis, und sie sind bereits darauf sehr stolz. Dieser Aspekt des breitensportlichen Antriebs und Ansporns (!) ist dabei durchaus wichtig.

    Natürlich will niemand bei den DM Leute haben, die kaum die Scheibe treffen. Aber so ist es ja auch nicht.

    Die jetzigen Qualifikationslimits zu den DM in denjenigen Disziplinen, die ich mir angeschaut hatte, sind so, dass sie insgesamt einer durchaus als „oberes Gut" einzustufenden Schießleistung entsprechen. Jeder oder jede, die dieses Limit schaffen, können in ihrem örtlichen Verein durchaus als sehr guter Schütze gelten, und dürften auch bei den Landesmeisterschaften meistens – natürlich sehr disziplinabhängig – unter den oberen 10 oder in sehr dicht besetzten Teilnehmerfeldern etwa im Luftdruckbereich unter den oberen 20 des Landes(verbands) liegen. Wenn der nicht gerade Hessen oder Bayern heißt. ;)

    4. Die Einnahmezahlen des DSB aus den DM habe ich nicht, Du hättest vielleicht Zugang. Oder Wilhelm? Wäre interessant ! M.E. werden die vielen Auflagedisziplinen mit zu nehmenden Teilnehmerzahlen bei wenig Aufwand auch weiterhin einen verlässlichen Geldstrom generieren. Muss man dann eben über eine Reihe von Tagen strecken.

    Beste Grüße,

    Carcano

  • Wie das ausgehen soll wissen die Götter. Ich persönlich sehe es noch nicht gegeben, dass überhaupt LM geschossen wird - und damit natürlich auch die DM. Selbst, wenn man die Teilnehmerzahl auf die Hälfte reduziert, bleibt es eine Massenveranstaltung. Vor kurzem war in FFM Jahrgangsbestenschiessen. Bei relativ kleiner Teilnehmerzahl und nur jedem dritten Stand ein Schütze war schon gut was los. Da ist es für den Veranstalter nicht ganz einfach, das Hygienekonzept auch komplett umzusetzen. Es wird jedenfalls eine Mammut Aufgabe werden.

  • 4. Die Einnahmezahlen des DSB aus den DM habe ich nicht, Du hättest vielleicht Zugang. Oder Wilhelm? Wäre interessant ! M.E. werden die vielen Auflagedisziplinen mit zu nehmenden Teilnehmerzahlen bei wenig Aufwand auch weiterhin einen verlässlichen Geldstrom generieren. Muss man dann eben über eine Reihe von Tagen strecken.

    http://assets.dsb.de/public/uploads…ngen_2019-1.pdf

    Regelstartgeld
    Das Startgeld je Teilnehmer beträgt
     für den Einzelwettbewerb 32,50 Euro
     für Schüler 15,00 Euro
     für Mannschaften alle Wettbewerbe 32,00 Euro
    2.1.2
    Ausnahmen
    Gewehr 300m 70,00 Euro
    Flinte Vorderlader 45,00 Euro
    Flinte 75 Scheiben 45,00 Euro
    Flinte 120/125 Scheiben 55,00 Euro
    Flinte 150 Scheiben 60,00 Euro
    Ordonnanzgewehr 100m 50,00 Euro
    DM Bogen Halle 40,00 Euro
    Feldbogen (außer Schüler) 50,00 Euro

    Bogen 3D 45,00 Euro

    Ob das jetzt die sprudelnde Geldquelle für den DSB ist mag jeder für sich selbst entscheiden.

  • Regelstartgeld
    Das Startgeld je Teilnehmer beträgt
     für den Einzelwettbewerb 32,50 Euro

    Das halte ich schon für recht auskömmlich. Reich wird man zwar dadurch nicht, aber es müßte die Kosten recht gut decken.
    Das KaRi-Geld ist ja nun nicht wirklich üppig.

    Letztens kam auf uns der neue Kreissportwart zu und warb dafür, dass wir beim Rundenwettkampf SpoPi als Ausrichter mit teilnehmen.
    Mit dem einen Euro Startgeld würde doch richtig Kohle für den Verein generiert werden.

    Nachdem wir uns leicht irritiert ansahen sagte ich: "OK, wir machen das. Aber nicht wegen des Geldes - einmal Standgebühr ohne Scheibe sind normalerweise 10,- € - aber für die Förderung des Breitensportes kriegen wir das hin."

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • http://assets.dsb.de/public/uploads…ngen_2019-1.pdf

    Regelstartgeld
    Das Startgeld je Teilnehmer beträgt
     für den Einzelwettbewerb 32,50 Euro
     für Schüler 15,00 Euro
     für Mannschaften alle Wettbewerbe 32,00 Euro

    Ob das jetzt die sprudelnde Geldquelle für den DSB ist mag jeder für sich selbst entscheiden.

    Interessant wird die Sache doch erst mit der Anzahl der Schützen. Denn ob ich in einer Disziplin mit einer Lage 20 Schützen starten lasse oder mit 10 Lagen 200, hat auf die Kosten keine linearen Auswirkungen, da gewisse Grundkosten (z.B. für die Helfer) weitgehend gleich sind. Vermutlich bezahlt der DSB auch keine Gebühren pro Start an den BSSB sondern mietet die Anlage komplett für die 2 Wochen.

    Dem Berichtsheft anläßlich des Deutschen Schützentages 2019 Berichtsheft DSB-Tag 2019 kann man auf Seite 64 entnehmen, dass in 2018 an Startgeldern insgesamt 1,3 Mio eingenommen wurden. Dabei sind aber vermutlich die 390 T€ aus dem Spitzensportbereich dem Weltcup zuzuordnen. Bleiben aber immer noch 900 T€, zum größten Teil sicher aus der DM (dazu gibt es janoch BuLi, DSB-Pokal und einige andere kleinere Summen). Leider kann man auf der Ausgabenseite nicht die entsprechenden Aufwände aus den Zahlen rauslesen, da sie nicht separat ausgewiesen sind. Aber ich fest davon überzeugt, dass dort auch noch ein guter Teil übrig bleibt. Ich kenne die Zahlen aus unserem Landesverband und da haben wir nur ca. 30-40% der DSB Summen im Ansatz.

  • Langsam wird es echt interessant, ob die Entscheidung Bestand haben wird. Acht Nordvereine haben ihre eigene Liga gegründet, ähnliche Entwicklungen gibt es im Süden. Durch die bereits zahlreichen getroffenen Maßnahmen ist man zudem in der Lage drei Wettkampftage live zu übertragen :)

  • Die ganzen Konsorten zerlegen sich jetzt komplett. Tja die Frau Reiz als großkotzige Athletensprecherin hat sich mit aller Macht gegen die Durchführung der BuLi gestellt. Selbst Schuld wenn man auf solche Leute baut.