Die Kartuschen sind in der Regel nach ca. 100 Schuss leer. Die Steyr benötigt Steuerluft für den Absorber, daher ist der Luftverbrauch höher. Wenn deutlich unter 100 Schuss gemacht werden können ist entweder eine Dichtung defekt, oder die Geschwindigkeit zu hoch eingestellt. Bei deutlich mehr als 100 Schuss ist die Waffe in der Regel zu langsam.
meine neue Steyr Evo 10 E
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- Pistole
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SigX5 -
19. September 2019 um 16:07
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120 Schuss gehen immer = 2 Serien mit Probe. Danach wird getauscht.
Wenn es weniger als 100 Schüsse sind, ist evtl. der Druck zu hoch und das Diabolo zu schnell. Meine hat eine Vo von 152 m/sec und das sehr sehr gleichmäßig.
Wenn ihr ein Messgerät habt, kann man es selber einstellen, ansonsten mal zu Steyr einsenden.
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Ich schiesse auch mit jeder Kartusche 120 Schuss- bei Evo 10 und Evo 10 E, beide auf 153 m/s eingestellt.
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Das werden wir mal checken.
Danke
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Meine "E" schafft ca 100 Schuss momentan, die Pressluftflasche ist bei ca 180 bar und dto der Kartuschendruck nach dem Befüllen. 120 Schuss mit voller 200-bar-Kartusche scheint realistisch zu sein (ich schieße 0,45-g-Dias). Entspricht auch der Werksangabe von Steyr.
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Mit meiner Evo 10 komm ich mit 200 bar auch auf 120 Schuss. Da die große Kartusche am Stand aber keine 5m weg ist, lad ich meist vorher schon auf. Man muss sich ja bei 100-120 Schuss am Abend mal die Beine vertreten.
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Ich habe an meiner LP10 beobachtet, dass die Geschossgeschwindigkeit sich zwischen unterschiedlichen Diabolos extrem unterscheidet. Z.B. brachte H&N Finale Match Pistol 4,49mm ca. 160m/s, der Nachfolger Finale Match light 4,49mm nur knapp über 140m/s.
Wenn ich jetzt auf die empfohlenen 155-160m/s erhöhe, dann reicht die Luft statt für 120 Schuss nur noch für ca. 80 Schuss (200 bis 100 bar). Gleichzeitig wird der Impuls so groß, dass der Absorber trotz korrekter Einstellung an seine Grenzen gerät. Bei geringerer v0 braucht der Absorber dann aber ggf. von der Grundeinstellung abweichende Vorspannung.
Deshalb denke ich, dass Steyer die LP10 eher auf "schnelle" Sorten eingeschossen hat. Zumal sie mit FM Pistol lag wie ein Brett.
Ich bin auch der Meinung, dass beim Munitionstest für jede Sorte auch immer die v0 auf die Werksvorgabe justiert werden sollte. Dann merkt man schnell welche Diabolos mit der LP harmonieren. Finde ich wichtiger als der letzte mm im eingespannten Schussbild.
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Da kann ich ottokar nur zustimmen. Zwischen idealer Vo und Streukreis besteht ein Zusammenhang.
Hat aber auch teilweise mit dem Schlagstückimpuls zu tun der sich die sich um ein vielfaches schneller in der Waffe fortbewegt.
Ist aber aufgrund der Streukreisgröße und Haltevermögen bei LP nicht so relevant wie bei LG-Auflage.
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Da kann ich ottokar nur zustimmen. Zwischen idealer Vo und Streukreis besteht ein Zusammenhang.
Ist "der optimale Streukreis wird bei idealer V0 erreicht" zu einfach ausgedrückt?
Hat aber auch teilweise mit dem Schlagstückimpuls zu tun der sich die sich um ein vielfaches schneller in der Waffe fortbewegt.
Kann der Schlagstückimpuls vom Schützen mit vertretbaren Mitteln beeinflusst werden? Werden mit Reduzierung des Impuls, einer anderen Lösung für das Schlagstück nicht wieder neue Baustellen eröffnet.
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"Optimaler Streukreis bei idealer v0"? Ich würde sagen: jein. Die Geschwindigkeit ist nur ein Parameter. Wenn die v0 mit minimalem Impuls (Luftmasse, Vorspannung Schlagstück usw.) erreicht wird und dieser Impuls dann noch im optimalen Regelbereich des Absorbers liegt, dann stehen die Chancen gut.
Bei meiner alten Feinwerkbau 102 gibt es einen ähnlichen Effekt. Mit Sorte 1: 4,5mm, 0,53g auf 150m/s eingestellt ist der Impuls deutlich spürbar und es kommt manchmal zu unerklärlichen 8en obwohl im Moment des Auslösens alles nach 10 aussah. Mit Sorte 2: 4,50, 0,45g hat sie über 160m/s. Die v0 auf 150 reduziert und die Schüsse sind vorhersagbar und der Impuls kaum spürbar. Viel angenehmer zu schießen.
Es muss also alles zusammenpassen. Ich würde immer zuerst mit möglichst schnellen Sorten anfangen zu testen und zu justieren. Woran man solche Diabolos vor der Messung erkennt, oder welche Eigenschaften die Geschwindigkeit beeinflussen....keine Ahnung. Kopfmaß ist es nicht. Es gibt sehr interessante Threads zum Thema Geschosse.
Das alles ersetzt natürlich nicht das regelmäßige Training, das wäre zu einfach

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Du must Chef sein, erstmal alles zerlegen und dann mit den eigenen Worten den gleichen Inhalt als eigenes Produkt verkaufen.

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Meine gefüllte Kartusche 200 Bar da sind mindestens 150 Schuss drin. Steyr evo 10e.
Ich Wechsel die Kartusche immer wenn sie halb leer ist nach etwa 100 Schuss. Sicher ist sicher, um Tiefschüsse auszuschließen.
Da muss ich noch was dazu sagen!
Gestern war ich Munition kaufen und habe einen Munitionstest gemacht. Meine evo10e hatte vor 3 Jahren beim Neukauf eine v0 vom 159 m/s beim damaligen Munitionstest. Gestern waren es nur noch 120 m/s. Da hat sich doch die Einstellung der Geschossgeschwindigkeit von selbst verstellt. Auf meine Frage wie das sein kann sagte der Händler das es öfter vorkommen würde.
Nach der Neueinstellung auf etwa 155 m/s werden es mit gefühlte Kartusche dann auch weniger als wie oben beschrieben 150 Schuss werden.
Nun überlege ich ob es nötig ist in bestimmten Zeitabständen eine Überprüfung der Geschossgeschwindigkeit zu machen.
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Bei 154 m/s kann ich ca. 100 bis 120 Schuss geziehlt abgeben,......die letzten 30 werden dann zum Lotteriespiel.....
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Gestern war ich Munition kaufen und habe einen Munitionstest gemacht. Meine evo10e hatte vor 3 Jahren beim Neukauf eine v0 vom 159 m/s beim damaligen Munitionstest. Gestern waren es nur noch 120 m/s. Da hat sich doch die Einstellung der Geschossgeschwindigkeit von selbst verstellt. Auf meine Frage wie das sein kann sagte der Händler das es öfter vorkommen würde.
Nach Deinem Beitrag #90 muss ich jetzt doch mal fragen, hast Du da keine Veränderung bemerkt?
So eine deutliche Änderung muss doch einem nicht zur Spitze gehörenden Schützen auffallen.
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So eine deutliche Änderung muss doch einem nicht zur Spitze gehörenden Schützen auffallen.
Dachte ich mir auch.
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Wenn die Änderung sich nach und nach über 3 Jahre hinzieht merkt an das ganze nicht so stark. ERklärbar wäre es mit dem sanften Verschleiss des Schlagbolzens z.B. ...
Entweder man zielt nach und nach etwas höher, oder man stellt alle paar Monate mal ein paar Klicks an der Visierung.
Eine Sache der Gewohnheit.
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Nach Deinem Beitrag #90 muss ich jetzt doch mal fragen, hast Du da keine Veränderung bemerkt?
So eine deutliche Änderung muss doch einem nicht zur Spitze gehörenden Schützen auffallen.
Karl wie ich schon beschrieben habe hat die Veränderung sich über 3 Jahre hingezogen. Also eine sehr langsame Veränderung die mir als nicht zur Spitze gehörenden Schützen nicht aufgefallen ist. Auch meinen Ergebnissen wurde nicht schlechter.
Ab wann zählt ein Schütze denn zur Spitze Karl ?
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Karl wie ich schon beschrieben habe hat die Veränderung sich über 3 Jahre hingezogen. Also eine sehr langsame Veränderung die mir als nicht zur Spitze gehörenden Schützen nicht aufgefallen ist. Auch meinen Ergebnissen wurde nicht schlechter.
Ab wann zählt ein Schütze denn zur Spitze Karl ?
Dann kann man so Sachen wie Munitionstest, Diabolos ausrollen dann getrost unter Voodoo oder anderem Zauber einordnen.
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bei mir war es auch so, bis mich mal ein Schütze vom Nachbarstand gefragt hat, ob ich nicht evtl. die Geschwindigkeit zu niedrig eingestellt hätte.
Gemessen dann etwas unter 120m/s - auffallen hätte es mir können, da ich auch locker 150 Schuss mit einer Kartuschenfüllung hinbekommen habe.
Ich kann nur jedem Steyr Schützen empfehlen, die Geschwindigkeit zu kontrollieren, wenn er mehr als 120 Schuss mit einer Kartusche hinbekommt.
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Warum soll ich auf einen kostenlosen Munitionstets verzichten. Eine gute Munition ist immer gut zum Beispiel beim Auflageschießen da kommt es auf jedes zehntel an.
Munition ausrollen kann ich nicht beurteilen aber mich würde auch interessieren ob da jemand vergeichswerte hat.
Nochmal Karl ab wann zählt bei dir ein Schütze zur Spitze?
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