Laufgewichte für Luftpistole DSB

  • Hallo Leute,


    in unserem Verein wird im Moment über die Sinnhaftigkeit von Laufgewichten an Luftpistolen diskutiert.

    Kann mir da jemand bitte weiterhelfen bzw. gibt es ein Dokument / Anleitung zu dieser Thematik?!

    Habe bis jetzt noch nichts passendes gefunden.


    Was würde das Einsetzen von Laufgewichten einem Schützen bringen, wenn man die Faktoren wie Griff, Abzugseinstellungen, Schusstechnik außer Acht lässt?

    - Was bewirkt das Verschieben des Laufgewichtes in Richtung Korn bzw. in Richtung Griff?

    - Welchen Einfluss hat eine Kopflastige Pistole? Halteschwankungen langsamer, kleiner...?

    - Was bringt das Verlagern des Schwerpunktes der Waffe?

    - Vorteil normale LP so um die 1000g zu einer am Limit von 1500g?


    Grüße

  • Ich muß sagen entsprechende Dokumente habe ich nicht, aber Gewichte vorne am Lauf sollten zumindest die schwankungen der Waffe reduzieren.

    nachteil man hat einen höheren Kraftaufwand beim heben und halten der Waffe, zumal der Lauf durch die Kopflastigkeit immer der Schwerkraft nachgeben will.

    Ich suche selber noch nach einer Idee bei meiner LP 300XT den Schwerpunkt mehr Richtung Griff zu verlagern.

  • wissenschaftlich vorgehen um an Scatt messen wäre die beste Methode.


    Je schwerer, desto besser, aber ab einem bestimmten Punkt, und er ist unterschedlich vom Mensch zu Mensch,

    wird die Waffe zu schwer, kommt es zum Muskeltremor, weil sie einfach zu schwer ist


    Auch vom Gefühl her, mit leichteren Waffe ist das Abziehen schwerer, man muss extra vorsichtig sein.

    Meine LP1 wiegt ca 1040g, Morini 1080g, beide mit extra Gewichten.

  • Je mehr Masse an der Laufmündung ist, um so masseträger reagiert die Waffe auf Schwankungen (normales Muskelzittern und unbewußte Korrekturen, leichtes Verreißen beim Abziehen) - und natürlich auch den Hochschlag nach dem Schuß.

    Übertreibt man, kommt es, wie schon ImmerWieder schrieb, zu verstärktem Muskelzittern - und das ist kontraproduktiv.

    Nach meiner Erfahrung wandern bei viel trainierenden Schützen die Gewichte langsam von hinten nach vorn, da Haltekraft wachsen und damit die Vorteile der Vorderlastigkeit sich nach und nach besser umsetzen lassen.


    Für Kinder ohne entsprechenden Muskelaufbau kann eine Pistole gar nicht zu wenig vorderlastig sein. Für sehr gut Trainierte Erwachsen gibt es nicht zu viel Vorderlastigkeit. Für Otto Normalschützen - irgendwas dazwischen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Hallo Erzwo,


    ich hätte glaub ich noch Steyr Laufgewichte, die könnt ich Dir überlassen........

    So als Basis........... :thumbup:^^



    grüße Bernd

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

  • Also Erzwo,


    hier noch ein Anstubser, Ihr seid hier in meiner Legende unter Amazon und google als auf Platz 3 also ne richtige Internet Größe, da sollte doch ne neue richtig gute Waffe kein Problem sein......... 8o

    gefühlt müsste das doch die Ebene Jeff Bezos, Bill Gates oder Mark Zuckerberg sein.

    Das problem müsste ich erstmal lösen

    Und die alte an Califax, gegen Spendenbescheinigung, für seine Jugend! Das Problem ist gelöst.



    grüße Bernd

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

  • Da hab ich nix von @Amazon und Google Platz 3.


    Auch wenn ich hier den Moderator mime, bezahlen tut mich Gero da nicht. .oO(Sollte ich evtl mal mit ihm drüber sprechen :D)


    Ich hab es nicht so mit Steyer oder FWB, und ne neue kann ich mir nicht leisten. Leider auch kein Weibchen im hintergrund die mir sowas mal eben zum Geburtstag schenken kann. :(

  • Und die alte an Califax, gegen Spendenbescheinigung, für seine Jugend! Das Problem ist gelöst.

    Das wäre auf jeden Fall eine gute Idee!

    Spendenbescheinigung stellt kein Problem dar, da gemein & nützlich.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Laufgewichte sind meiner Meinung nur was für fortgeschrittene und gut trainierte Schützen. Im Jugendbereich haben sie nichts zu suchen.

  • Ich suche selber noch nach einer Idee bei meiner LP 300XT den Schwerpunkt mehr Richtung Griff zu verlagern.

    Löcher in der Griff bohren (z. B. in die Handkantenauflage) und mit Blei ausgießen.

    Sportbootführerschein Binnen

    Timex Armbanduhr, Krups Mixer und Candy Waschmaschine

  • Grundlegend haben die Gewichtsorgien an der Laufmündung nur beim Auflageschiessen Sinn. Siehe hierzu auch die Ausführungen von HDR. 20 Gramm an der Laufmündung bei freier Luftpistole über 40 Schuss immer in Balance zu halten, ist schon eine Aufgabe, die viel Training und entsprechende Haltekraft erfordert. Ich schiesse seit dieser Saison aufgrund körperlicher Gebrechen und Alter Auflage Lp und meine Steyr Evo E wiegt derzeit 1490 gr. und trotz Auflage spüre ich nach täglichem 120 Schusstraining meine Arme und Schultern. Von nix kommt nix- habe jetzt die letzten 3 Trainings mit über 300 in der Zehntelwertung abschliessen können- schau mer mal, wie es nächste Woche beim Wettkampf läuft.:S

  • Grundlegend haben die Gewichtsorgien an der Laufmündung nur beim Auflageschiessen Sinn. Siehe hierzu auch die Ausführungen von HDR. 20 Gramm an der Laufmündung bei freier Luftpistole über 40 Schuss immer in Balance zu halten, ist schon eine Aufgabe, die viel Training und entsprechende Haltekraft erfordert. Ich schiesse seit dieser Saison aufgrund körperlicher Gebrechen und Alter Auflage Lp und meine Steyr Evo E wiegt derzeit 1490 gr. und trotz Auflage spüre ich nach täglichem 120 Schusstraining meine Arme und Schultern. Von nix kommt nix- habe jetzt die letzten 3 Trainings mit über 300 in der Zehntelwertung abschliessen können- schau mer mal, wie es nächste Woche beim Wettkampf läuft.:S

    Manchmal frage ich mich, ob sie wirklich wissen, was sie tun :?:


    Einerseits führt man das Alter an und bekräftigt, dass man aus Altersgründen nicht mehr Freihand schießen kann und andererseits "knüpplet" man dann TÄGLICH 120 Schuss raus und merkt die Belastung für Arme und Schultern an. Wer 1 und 1 zusammen rechnen kann, bekommt als Ergebnis relativ einfach die Summe raus, wann der Körper auch dieses nicht mehr mitmacht. Was wird die nächste Eskalationsstufe der Erleichterungen sein ? Eingespannt schießen mit Laserzieleinrichtung ? (Kopfschüttel) :rolleyes:

  • schmidtchen und beifallklatscher


    Leider gehöre ich nicht zu den Naturtalenten, die ohne Training oder Knüppelei, ob Freihand oder Auflage, ob Gewehr oder Pistole sonderlich erfolgreich gewesen bin- ach ja, war auch im Fussball und Handball so! Begleiterscheinungen waren auch immer Muskelkater oder anderes. Scheint ja bei Euch allen ganz anders zu sein.

    Diese Art der Kommunikation hier im Forum ist unterste Schublade und hat dem TE auch keinerlei wirklich hilfreiche Antwort auf seine Eingangsfrage gebracht. Aber Hauptsache effekthaschend Müll raushauen, darauf hoffend, einige gleichgesinnte werden den spassigen Müll schon beklatschen, was ja hier und mittlerweile auch in der Politik funktioniert!

  • Sorry, ich wollte dich mit meiner Antwort weder persönlich treffen noch war ich auf Effekthascherei aus. Es mag auch sein, dass mein Beitrag dem TE nicht direkt geholfen hat, aber ich wollte einfach mal auf die aus meiner Sicht bestehende Absurdität hinweisen, dass man, wie du selbst schreibst "körperliche Gebrechen" hat und deshalb auf die Aufgelegt-Disziplin ausweicht, diese dann aber so extrem betreibt, dass man nach dem Training "Arme und Schultern spürt".

    Meiner Meinung nach sollte man einfach anerkennen, dass ein alternder Körper eben nicht mehr die Leistungsfähigkeit eines 20-jährigen hat und da muss man, zumal wenn einen schon die "Altersgebrechen" einholen meiner Meinung nach nicht mehr versuchen "auf Teufel komm raus" das Letzte aus diesem Körper rauszuholen. Training ist gut, aber wie immer, kann man es auch übertreiben. Bei einem 20-jährigen mag das nicht so problematisch sein, bei einem 60-jährigen kann das auch schnell auf die Knochen und Sehnen gehen.

    Ob es bei dir Muskelkater ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich weiß aus früheren Trainingszeiten bei mir, dass Muskelkater in der Regel nur auftrat, wenn ich vorher längere Zeit nicht trainiert hatte. Bei regelmäßigem Training tritt der normal nicht, zumindest nicht so doll, auf.

    Ob jemand talentiert ist oder nicht, liegt nicht in seiner Hand. Er kann ggf. noch so viel trainieren und wird trotzdem an einen gleich viel trainierenden aber talentierteren Schützen in der Regel nicht ran kommen. Ich finde es viel wichtiger, dass man in Anerkennung seiner persönlichen Situation und Leistungsfähigkeit, und da zählt auch das Alter zu, versucht, seine optimale Leistung zu bringen. Dieses sollte aber, erst recht im Alter, nicht zu Lasten des Körpers gehen.

    Ich kenne ne Menge Leute, die "Raubbau" mit ihrem Körper betrieben und es später bereut haben, da ihre Beschwerden nicht mehr zurück gingen. Kaputt ist kaputt. Aber so weit muss man es gar nicht kommen lassen. Ich bewundere auch den 70-jährigen, der bei mir als Schießleiter bei der LVM "nur" 487 Ringe in der 25m-Pistole Freihand schießt. Da habe ich höchsten Respekt vor, weil er sich nicht entmutigen lässt sondern für seine Verhältnisse und unter seinesgleichen ein prima Ergebnis schießt.

    Ich bin selbst auch gehandicapt und weiß daher wovon ich spreche. In früheren Jahren war mein Trainingsehrgeiz ebenfalls sehr hoch, um möglichst nah an die Cracks in unserem Bezirk ran zu kommen, aber mittlerweile merke auch ich die Jahre und trainiere nur soviel, wie mein Körper ohne irgendwelche Schmerzen mitmacht. Über den Punkt, ihm diese Funktion aberziehen zu wollen, bin ich hinweg und mit meinen erzielten Ergebnissen bin ich in vielen Fällen auch zufrieden und wenn nicht, liegt meist weniger an der Kraft als vielmehr am Geist.;)

    Nur das wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken, der zwar dem TE nicht direkt weiterhilft, aber auf deinen Beitrag eine Ergänzung sein sollte.

  • Ich finde es sehr bemerkenswert, wenn jemand mit viel Ehrgeiz seine Ziele verfolgt anstatt nur sein 40 Schuss Standardprogramm einmal in der Woche zu absolvieren - von Sport bleibt da nicht mehr viel übrig.


    Zum Thema des TE sei noch gesagt, dass die zusätzlichen Laufgewichte (mehrere Hundert Gramm) auch über das gesamte Programm gehoben und bewegt werden müssen. Die Lupi kommt ja nicht von allein auf die Auflage.

    Wenn man das über 100 mal gemacht hat, merkt man danach schon, dass man etwas getan hat (es müssen ja nicht gleich Schmerzen sein).

    Edited once, last by 199 ().

  • Zum Thema des TE sei noch gesagt, dass die zusätzlichen Laufgewichte (mehrere Hundert Gramm) auch über das gesamte Programm gehoben und bewegt werden müssen. Die Lupi kommt ja nicht von allein auf die Auflage.

    Wenn man das über 100 mal gemacht hat, merkt man danach schon, dass man etwas getan hat (es müssen ja nicht gleich Schmerzen sein).

    Ich kenne mich bei dem Thema was die Sportordnung anbelangt nicht so gut aus, aber würde es rein logisch nicht maximal Sinn machen die Pistole auf der Auflage zu belassen und dort zu laden?

    Der Weg ist das Ziel... :thumbup:

  • Da gibt es keine Vorgaben durch die Sportordnung. Manche Schützen legen auf und laden oben jeweils eine 10er-Serie andere gehen nach jedem Schuss nach unten und legen neu auf. Bei uns im Schützenkreis schiesst einer, der einmal auflegt, alle Schüsse oben lädt und nach 30 wieder ablegt. Er handelt den Wettkampf immer unter 25 Minuten ab und schiesst beständig über 300! Schiesst aber Freihand auch einen 370er Schnitt. Da muss jeder seinen eigenen, angenehmen Rythmus finden.

    Ich versuche gerade nach 10 Schüssen/Serie erstmals abzulegen, was für Arm und Schulter auch nicht ohne ist.