15 Minuten Probeschießen

  • Im der Bezirksliga gilt folgende Regelung:

    Ausschreibung

    für Rundenwettkampf Luftgewehr-Auflage

    im Bezirk Oberbayern
    2. 1. Rundenwettkampfsystem

    Mannschaften bestehen im Wettbewerb Luftgewehr-Auflage aus bis zu 4 (vier) Schützen und können sich aus

    Teilnehmern der Wettkampfklassen Senioren I bis Senioren V zusammensetzen. Dabei werden die 3 (drei) ringbesten

    Schützen einer Mannschaft zum Gesamtergebnis addiert, welches die Begegnung entscheidet.

    Die bis zu 4 (vier) Schützen in Wertung sind vor Beginn des Wettkampfs schriftlich festzuhalten, weitere Schützen werden

    in die Einzelwertung aufgenommen, zählen jedoch nicht für das Mannschaftsergebnis.

    Die Mannschaft mit dem höheren Gesamtergebnis gewinnt den Wettkampf und erhält 2 (zwei) Punkte, bei Ringgleichheit

    erhält jede Mannschaft einen Punkt.

    Die Wettkampfzeit (bei Zuganlagen 55 Min. – bei anderen Systemen 45 Min.) und die Anzahl der Schüsse (30) und die

    Wertung (Zehntelwertung) entsprechen den Regeln der Sportordnung Teil 9.

    Der Start der Mannschaften sollte möglichst gemeinsam sein, es müssen aber jeweils mindestens ein Teilnehmer beider

    Mannschaften gemeinsam am Stand sein.

    Zur Auswertung können Ringlesemaschinen oder elektronische Scheiben verwendet werden.

    Die Heimmannschaft ist nicht verpflichtet, Auflagen zur Verfügung zu stellen.

    Schöne Grüße von Peter aus Bayern

    Ohne Fleiß kein Preis. :)
    LG FWB 800X Auflage
    LP TESRO PA10 Auflage.

  • ... aber Aufgrund welcher Vorgaben? Oder aus reiner Tradition? Ich habe eben in einer uralten SpO von 2010 geblättert, selbst dort steht schon der Passus mit den 45 Minuten inkl. Probe drin.

    Oh Gott bist du noch jung. "Früher", also noch bevor Auflage populär wurde, gab es bei Meisterschaften auf Papier 75 Minuten Zeit für Probe und 40 Wertungsschüsse. Später dann (glaube ca 2012?) Wurde dann unterteilt in 15 Minuten und dann auf Papier 60 und auf Elektronik 50 Minuten für die 40 Wettkampfschüsse.

  • RSB Ligaordnung: https://chayns.space/95249-10158/Se…lp_lga_2025.pdf

    2.7. Wettkampfprogramme und Schießzeit
    5-10 Min. Standbelegungszeit, in der die Waffen ausgepackt und Trockenanschläge gemacht werden können, 15 Minuten Vorbereitungszeit incl. Probeschießen. 40 Wettkampfschüsse in 60 Minuten auf Papierscheiben (50 Minuten bei
    elektronischen Anlagen) bei LG und LP bzw. 30 Wettkampfschüsse in 40 Minuten
    auf Papierscheiben (30 Minuten bei elektronischen Anlagen) bei LG - aufgelegt.

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Oh Gott bist du noch jung. "Früher", also noch bevor Auflage populär wurde, gab es bei Meisterschaften auf Papier 75 Minuten Zeit für Probe und 40 Wertungsschüsse. Später dann (glaube ca 2012?) Wurde dann unterteilt in 15 Minuten und dann auf Papier 60 und auf Elektronik 50 Minuten für die 40 Wettkampfschüsse.

    Ja, danke, mit 67 Jahren bin ich offenbar noch jung und erst seit 50 Jahren im Schützenverein. :rolleyes:

    Das mit den 75 Minuten ist mir durchaus bewußt, aber das bezog sich auf Freihand, hat also überhaupt nichts mit der heutigen Regelung für Auflageschießen zu tun! Zumal es "damals" weder elektronische Anlagen, noch Gewehre mit Druckluftkartuschen gab, selbst die Seilzuganlagen zum Kurbeln, waren noch sehr verbreitet.

    Daß das alles mehr Zeit erforderte ist wohl jedem verständlich.

    Meine ursprüngliche Frage bezog sich außerdem auf die 15 Minuten Probe und anschließend 30 Schuß Wertung beim Auflageschießen, die so eben NICHT in der Sportordnung steht! Die Frage inkl. einer Begründung, warum man das so macht, und wo das steht, wurde für mich mittlerweile ausreichend erklärt.

  • 75 min Vorbereitung? Hab ich nie gesehen steht ja auch in keinem Verhältnis zur Schießzeit.

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • Ja, danke, mit 67 Jahren bin ich offenbar noch jung und erst seit 50 Jahren im Schützenverein. :rolleyes:

    Das mit den 75 Minuten ist mir durchaus bewußt, aber das bezog sich auf Freihand, hat also überhaupt nichts mit der heutigen Regelung für Auflageschießen zu tun! Zumal es "damals" weder elektronische Anlagen, noch Gewehre mit Druckluftkartuschen gab, selbst die Seilzuganlagen zum Kurbeln, waren noch sehr verbreitet.

    Daß das alles mehr Zeit erforderte ist wohl jedem verständlich.

    Meine ursprüngliche Frage bezog sich außerdem auf die 15 Minuten Probe und anschließend 30 Schuß Wertung beim Auflageschießen, die so eben NICHT in der Sportordnung steht! Die Frage inkl. einer Begründung, warum man das so macht, und wo das steht, wurde für mich mittlerweile ausreichend erklärt.

    Früher waren ALLE Schießzeiten für die Wettbewerbe mit einer Gesamtschießzeit für Probe- und Wertungsschüsse zusammen angegeben. 2012 wurde es dahingehend geändert, dass in der SpO für die Freihanddisziplinen nur noch die Schießzeiten für die Wettkampfschüsse angegeben wurden und das getrennt nach elektronischen und nicht-elektronischen Anlagen. Die getrennte 15-minütige Probezeit stand in der jeweiligen Tabellen unten drunter. Bei beiden Varianten tauch(t)en übrigens die sogenannten "Standbelegungszeiten" überhaupt nicht auf (was immer mal wieder zu Irritationen und Verwechselungen führt).

    Die Umstellung der Systematik erfolgte jedoch nicht bei den Aufgelegt-Disziplinen. Hier hat man die alte Systematik von der Angabe der gesamten Probe- und Wettkampfschießzeit zusammen beibehalten. Ein Grund für diese Unterscheidlichkeit wurde mir trotz mehrfacher Nachfrage sowohl von Herrn Furnier als auch von meinem LSpL nicht genannt.

    In der Liga bestehen aufgrund des Formates andere Voraussetzungen, weshalb hier einige Regelungen anders sind. So wird ja hier, anders als bei den Meisterschaften im Bereich der Langwaffen Druckluft, auch noch auf ganze Ringwertung geschossen, obwohl in der Meisterschaft auf Zehntelwertung geschossen wird. Man möchte bei dem direkten Vergleich so viel wie möglich Parallelität, um die Spannung und den Druck zu erhöhen. Daher auch die getrennte Probe- und Wettkampfzeit im Aufgelegt-Bereich.

  • Ja, danke, mit 67 Jahren bin ich offenbar noch jung und erst seit 50 Jahren im Schützenverein. :rolleyes:

    Das mit den 75 Minuten ist mir durchaus bewußt, aber das bezog sich auf Freihand, hat also überhaupt nichts mit der heutigen Regelung für Auflageschießen zu tun! Zumal es "damals" weder elektronische Anlagen, noch Gewehre mit Druckluftkartuschen gab, selbst die Seilzuganlagen zum Kurbeln, waren noch sehr verbreitet.

    Daß das alles mehr Zeit erforderte ist wohl jedem verständlich.

    Meine ursprüngliche Frage bezog sich außerdem auf die 15 Minuten Probe und anschließend 30 Schuß Wertung beim Auflageschießen, die so eben NICHT in der Sportordnung steht! Die Frage inkl. einer Begründung, warum man das so macht, und wo das steht, wurde für mich mittlerweile ausreichend erklärt.

    Definiere damals:

    1992 wurde bei Olympia erstmals auf Elektronik geschossen. Die Bundesliga seit 1998 und in Hochbrück wurden 2000 sämtliche Stände auf Elektronik umgerüstet.

    Pressluftgewehre sind auch seit ca 1993 auf dem Markt, also auch nicht mehr ganz so neu.

  • Damals ist eben vor Einführung der diversen technischen Neuerungen.

    Nur weil etwas neu auf den Markt kommt, ist es noch lange nicht auf dem Markt verbreitet! Ich habe z.B. erst seit gut 2 Jahren ein Gewehr mit Preßluftkartusche.

    Aber da du offenbar ohnehin alles besser weißt, und dir meine ursprüngliche Frage ohnehin egal ist, bin ich hiermit raus aus dem Thema.

    Meine Frage wurde für mich ausreichend beantwortet, wenn auch nicht von dir!

  • 75 min Vorbereitung? Hab ich nie gesehen steht ja auch in keinem Verhältnis zur Schießzeit.

    Hat er auch nicht geschrieben. Die 75 Min. waren für Probe und 40 Schuss Wettkampf, auf Zuganlagen. Anzahl der Probeschüsse frei. Nach dem ersten Wettkampfschuss keine Probeschüsse.

    Davor gab es die Regelung max. 10 Probeschüsse, die konnte man auch im Wettkampf machen, aber nur 10 insgesamt. Das war in der Zeit als das FWB 300 der heiße Scheiß, Knicklauf normal und Walter gerade das erste LG mit Vorkomprimierung auf den Markt brachte. 😃

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

    Einmal editiert, zuletzt von jomei (30. Oktober 2025 um 08:35)