Alles soweit richtig, aber was hätte der Schütze machen können wenn der beschluß zum Austritt aus dem Verband des Heimatvereines nach dem 15.9. gefasst wurde. alles zwischen dem 16. und dem 29.9., damit das ganze rechtzeitig auf dem postweg ist, wäre da immernoch möglich und der Schütze macht dann am ende des jahrs dicke backen weil nix mehr möglich gewesen ist.
Schützenwesen im NWDSB
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Soweit ich das mit bekommen hatte, war die Möglichkeit für solche Schützen da, noch bis zum 31.10.14 eine Wettkampfpassänderung zu beantragen, wenn der Stammverein austritt und noch ein Zweitverein im alten Pass eingetragen war\ist.
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Nordwestdeutscher Schützenbund e.V.
Entscheid des Berufungskampfgerichts
Das Berufungskampfgericht, bestehend aus Jonny Otten (Vorsitzender), Rainer Stein
und Frits Hooijberg, wurde vom Ligaleiter Manfred Jankowski am 16. Januar 2015
bestellt.
Grund:
Einspruch des SV Stoppelmarkt vom 14. Januar 2015 über die Entscheidung des
Kampfgerichts Landesliga LG wg. Teilnahme von zwei Schützen des SV Anschütz
Lathen die für das Jahr 2015 keinen gültigen Wettkampfpass haben und an den
letzten beiden Ligawettkämpfe im Jahr 2015 teilgenommen haben.
Grundlage:
Die Landessportleitung hat sich in seiner Sitzung am 18. Oktober 2014, 09:00 Uhr,
dafür ausgesprochen dass Sportler, wovon der Stammverein zum 1. Januar 2015
aus dem NWDSB ausgetreten ist, vollständig die Startberechtigung für die Saison
2015 verlieren (Protokoll der Landessportleitung unter TOP 10 - Wettkampfpässe).
Eine Möglichkeit wurde gegeben dass diese Sportler bis zum 31. Oktober 2014 vom
bisherigen Stammverein zu einem ihrer Zweitvereine zu wechseln.
Dieser Beschluss wurde in der Sitzung des Landessportausschusses am 18. Oktober
2014, 14:00 Uhr, nicht widersprochen und gilt damit als genehmigt.
Entscheid:
Der Einspruch des SV Stoppelmarkt vom 14. Januar 2015 wird abgewiesen.
Begründung:
Der Beschluss des Kampfgerichts basiert sich auf die Beschlüsse der
Landessportleitung und Landessportausschuss vom 18. Oktober 2015 im Bezug auf
die Gültigkeit der Wettkampfpässe. Dementsprechend wurde der Artikel 0.7.k der
Ligaordnung des Nordwestdeutschen Schützenbundes 2015 korrekt angewandt.
Sandbostel / Deutsch Evern / Zeven, 20. Januar 2015
gez. gez. gez.
Jonny Otten Rainer Stein Frits Hooijberg
Vorsitzender
Anlage: 1 (Anmerkung bzw. Auflage für die Landessportleitung des NWDSB)
Anmerkung bzw. Auflage für die Landesssportleitung des NWDSB:
Der Ausschluss eines Sportlers anzutreten in einem Wettkampf für den Verein wovon
er Mitglied ist widerspricht jeglicher logische Grundlage. Es wird als diskriminierend
und verletzend empfunden. Nicht zuletzt bezahlt er schließlich auch seine
Vereinsbeiträge wobei teilweise auch die Beiträge an den zugehörigen Verband
abgeführt werden. Die Tatsache dass diese Sportler als Mitglied in zwei oder
mehrere Vereine geführt werden und dadurch möglicherweise in mehrere
Landesverbände als Mitglied registriert wird, ist unerheblich. Diese Gegebenheiten
dürfen nicht dazu führen das diese Sportler von der Teilnahme an Wettbewerben
ausgeschlossen werden.
Der Ausschluss dieser Sportler widerspricht zudem Artikel 0.3.1 der Ligaordnung
2015 des Nordwestdeutschen Schützenbundes der u.A. lautet: „Erforderlich ist der
Originalwettkampfpass des NWDSB oder ein Originalpass eines anderen
Landesverbandes“.
Die Landessportleitung und Landessportausschuss sollten diesen Beschluss daher
zur nächsten Sitzung zurückziehen.
Wenn die Registrierung dieser Sportler in mehreren Landesverbänden zu
verwaltungstechnische Problemen führt, obliegt es die betreffenden
Landesverbänden diese Sportler in einem separaten Mitgliederbestand führen,
ähnlich wie bei der Bundesliga, wo die ausländische Mitglieder registriert werden die
in den Bundesligen an den Wettkämpfen für einem deutschen Verein teilnehmen.
Der betreffenden Verband, wo die Sportler keinen originalen Wettkampfpass erhalten
können, sollte diese Sportler eine spezifische Lizenz oder Erklärung ausstellen,
woraus die Berechtigung dieser Sportler zur Teilnahme an den – in diesem Falle –
Ligawettkämpfe hervorgeht.
Es steht den betreffenden Landesverband frei spezielle Bedingungen für die
Erstellung dieser Lizenz/Erklärung zu fordern, zum Beispiel:
- Mindestvereinszugehörigkeit, bestätigt durch eine Erklärung des
Vereinsvorstandes,
- Erklärung des betreffenden Schützen dass an keinerlei Ligawettkämpfe (im
Falle der Teilnahme an Ligawettkämpfe) oder Meisterschaften (im Falle der
Teilnahme an den Meisterschaften, ausgeschlossen Vereinsmeisterschaften)
eines anderen Verbandes teilgenommen wird,
- usw.
Sandbostel / Deutsch Evern / Zeven, 20. Januar 2015.
gez. gez. gez.
Jonny Otten Rainer Stein Frits Hooijberg
Vorsitzender -
Und was soll uns jetzt dieses unkommentierte und nicht gekenntzeichnete Zitat sagen??
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Und was soll uns jetzt dieses unkommentierte und nicht gekenntzeichnete Zitat sagen??
Friss (die Info) und stirb

Ne Quellangabe wäre auch alles andere als unseriös gewesen, wobei der Inhalt ja nichts neues ist.
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Zumindest weiß derjenige wie man einen Text aus einer PDF Datei rauskopiert
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Wenn das eine wörtliche Wiedergabe ist, sollte sich der Verband mal fragen, ob das eines Berufungskampfgerichtes (mit dem Präsidenten an der Spitze) würdig ist. Das liest sich ja grauselig, sowohl sprachlich als auch rechtsschreibtechnisch. Da ist es auch keine Entschuldigung wenn es eventuell Frits Hoijberg geschrieben hat. Da muss man dann eben nacharbeiten.
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Dazu bedarf es aber mehr Infos des Posters, der den Beitrag hier still und heimlich "abgeladen" hat und keiner Vermutungen.
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Nun, da Erzwo angemerkt hat, dass es aus einem PDF stammt, sollte Erzwo auch weitere Details dazu nennen können

Axel
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Meine aufgabe ist es nur auf die fehlwenden quellenangaben hinzuweisen.
Und ja, ich habe da mal eine pdf datei gesehen wo das drin stand nur habe ich diese nicht, von daher kann ich da auch nix ergänzen -
Derweil geht der Schwund weiter.
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Komisch, ich lese da nix von einem schwund.
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..sprachen sich mehrheitlich dafür aus .... den Verband zu verlassen.
Das geht jetzt landauf landab so.
Die Tradition verabschiedet sich. Der siechende Tod des LLZ.. -
Bist Du dir da so sicher?
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Hallo zusammen!
Durch einige Umwege habe ich heute erfahren, dass sich beim Delegiertentag im Bz Diepholz ein Kandidat zum Präsidenten des NWDSB gemeldet hat. Hat schon jemand etwas näheres gehört?
MfG Greenhorn -
Zitat
Vor der tatsächlichen Entscheidung darüber, ...
Also für mich ließt sich das so als wenn sie erstmal nur prüfen, von einem tatsächlichen beschluß zum verlassen steht da nix
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Hallo zusammen!
Durch einige Umwege habe ich heute erfahren, dass sich beim Delegiertentag im Bz Diepholz ein Kandidat zum Präsidenten des NWDSB gemeldet hat. Hat schon jemand etwas näheres gehört?
MfG GreenhornJa, wenn es stimmt, wird sich jemand aus dem Sportbereich beim kommenden Landesdelegiertentag zur Wahl stellen.
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..sprachen sich mehrheitlich dafür aus .... den Verband zu verlassen.
Das geht jetzt landauf landab so.
Die Tradition verabschiedet sich. Der siechende Tod des LLZ..Ich würde es eher anders formulieren, der siechende Tod des Schützenwesens im Norden, alleine schon aus Altersgründen. Das Durchschnittsalter der Vorstände der meisten Vereine, die dem NWDSB den Rücken kehren wollen und von denen in letzter Zeit die Zeitungsartikel in einigen Medien kommentarlos veröffentlicht werden wie der wöchentliche Stapel Werbeprospekte der Supermärkte, liegt doch weitaus höher als das geplante Renteneinstiegsalter. Der Abschied der Tradition wird für viele Vereine schneller als gewünscht ein endgültiger Abschied werden. Es gibt genug traditionell Kameradschaften und Vereinigungen, von deren Auflösungen jetzt in den Zeitungen berichtet wird. Den Jüngeren auf dem Lande ist das doch sowas von Schnurz ob sich der Zusammenhalt im Dorf in nem Heimatgemeinde, nem Sportverein, Oldi-Treckerverein, der Feuerwehr oder was auch immer findet. Die können als erstes auf die Schützentradition verzichten, die stört beim Schützenfest eh der traditionelle Teil.
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Thomas Themsfeldt hat seinen Hut in den Ring geworfen und sich bei den Bezirkspräsidenten bereits mit einem Schreiben beworben.
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..sprachen sich mehrheitlich dafür aus .... den Verband zu verlassen.
Das geht jetzt landauf landab so.
Die Tradition verabschiedet sich. Der siechende Tod des LLZ..1. Ich denke, dass das deutsche Schützenwesen (nicht nur in Nord[west]niedersachsen) auf einem Zusammenspiel von Sport und Tradition beruht, und dass das eine nicht ohne das andere sein sollte. Ich selbst bin Sportler, nicht Traditionsschütze (wenn man denn nicht etwa mein Wehrmannsgewehr 8,15x46 R und Ordonnanzgewehr schon darunter fasst), aber ich will den Traditionsteil weder missen, noch vergrämen.
2. Für ihren Fortbestand und ihre sportliche Aktivität sind die Vereine und Verbände auf den Traditionsschützenanteil zwingend angewiesen. Deren Abwanderung gefährdet den Bestand der Verbände in ihrer gegenwärtigen Form insgesamt.
3. Die Überalterung der Vereine und die Auszehrung des sog. "Ehrenamtes" (das weder das eine noch das andere Wortbestandteil ist, aber dazu gab es schon eine Reihe sehr guter Threads) sind für sich genommen bedrohlich genug. Da müssen wir nicht auch noch tausende, wenn nicht zehntausende von Verbandsmitgliedern zusätzlich vergraulen, die uns dann bitter fehlen.
4.a. Ein zweites Landesleistungszentrum außer Hannover im Bereich des staatlichen Bundeslandes Niedersachsen, als eines großen Flächenstaats, ist _keine_ schlechte Idee, und grundsätzlich sinnvoll.
4.b. Das konkrete neue LLZ Bassum in seiner jetzigen Form ist problematisch, insbesondere seine Finanzierung. Die Bedenken lassen sich auch nicht einfach vom Tisch wischen oder schönreden.5. Der Umgang im Verband miteinander ist unter aller Sau.
Punkt.6. Die Interessen des Deutschen Schützenbundes und des Schießsports als ganzen (!) werden durch die gegenwärtigen Konflikte im NWDSB zunehmend gefährdet.
a. Daran trägt die aktuelle Verbandsführung einen nicht zu leugnenden Anteil. Das ist objektiv so. Einen kleineren Anteil (hinter den Kulissen) hat auch der NSSV.
b. Die Lage ist derart verfahren und zugespitzt, dass mit der gegenwärtigen Verbandsführung eine gedeihliche Weiterentwicklung nicht zu erwarten oder zu erhoffen ist. Das ist eine objektivierte EInschätzung, keine subjektive Schuldzuweisung. Auf die kommt es nämlich nicht an.7. Ein Neubeginn mit gänzlich neuer, ausgewechselter Spitze könnte zu einer Befriedung und Wiederannäherung führen. Die neue Kandidatur Themsfeldt könnte eine solche Möglichkeit sein. Persönlich kenne ich ihn nicht, sein Lebenslauf und seine Qualifikationen lesen sich sehr gut. Möglicherweise kann er die auseinanderdriftenden "Lager" wieder integrieren. Die Voraussetzungen hätte er wohl.
Carcano
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