Schützenwesen im NWDSB

  • Hier, Nordwest, ist was ich gerade vor 6.5 Stunden in einem anderen Forum schrieb:

    1.
    Der Verband hat in seinem Grundgefühl durchaus recht, finde ich. Es ist in der Tat unsolidarisch und untergräbt die Grundlagen des Schützenwesens in einigen (nicht allen) Landesverbänden, wenn die Traditionsschützen sich ausgliedern, weil sie nicht mehr zahlen wollen. Diese Trennung gibt es anderweitig ja auch schon (vgl. die Beispiele Sauerländer und Siegerländer Schützenbund).

    Nur- so, wie der NWDSB jetzt mit dem Problem umgeht, kann man es nicht machen; weder moralisch noch rechtlich geht das. Man darf nicht aktive Sportschützen dafür bestrafen (durch Sperre und Ausschluss vom Wettkampfbetrieb), dass sie aktiv und dem Verband treu bleiben wollen. Und ich denke, das wird sich auch auf die jetzt anhängige Hauptsacheklage auswirken.

    2.
    Noch eine vielleicht nicht unwichtige Anmerkung oder Erläuterung: es gibt grundsätzlich zwei Wege, ein bestehendes oder drohendes Defizit (nobel: "Unterfinanzierung"; weniger nobel: "Überschuldung") zu decken.

    - Die eine Option ist eine gleichmäßige Erhöhung des Individual-Mitgliederbeitrags, pro Kopf. Zusätzlich noch eine (sehr geringe) Sonderumlage ebenfalls pro Kopf je nominelles Mitglied. Das ist wohl das, was der NWDSB gegenwärtig unternimmt.

    - Die andere Option ist eine (ggf. auch mehrere aufeinander folgende) Sonderumlagen, aber JE VEREIN (oder sogar je Bezirk), so dass dann jeder Verein intern bestimmen kann, wie der die Umlagemittel unter seinen Mitgliedern verteilt. Eine sachgerechte Ungleichbehandlung innerhalb des Vereins wäre da durchaus zulässig, wenn man das will (fiktives Beipiel: der Verein X muss 100 € zusätzliche Verbandsumlage entrichten; dann zahlen nach Beschluss der Mitgliederversammlung im Verein X die 110 Traditions- und Brauchtumsschützen jeweils 50 Cent, und die 15 aktiven Sportschützen jeweils 3,- €).

    3.
    Man kann die Vereine und Bezirksverbände nicht zwingen: man muss sie überzeugen. Überzeugen sowohl von der Notwendigkeit wie auch der Sinnhaftigkeit solcher Ausgaben. Das hat die bisherige Verbandsführung wohl bisher nicht vermocht.

  • M. E. können die o.a. Punkte erst dann thematisiert werden, wenn vorab das Ausmaß einer gesicherten Finanzierung mit Eigen- und Fremdkapital, eine konzeptionelle und wirtschaftliche Beschreibung vorliegt, die zusammen geeignet sind, die Beitragszahler/Finanzierer und potenziellen Nutzer überzeugen und eine bewusste Unterstützung abverlangen. Der Schnellschuss LLZ wird zum Rohrkrepierer.

  • Hallo Nordwest
    Du hast völlig Recht. Ein krankes Tier sollte man erlösen, zuerst allerdings von allen Krankmachern, denn dann besteht unter Garantie die Möglichkeit der völligen Gesundung.

  • Die Worte "unter Garantie" und "Möglichkeit" schleßen einander aus. Man entscheide sich für das eine oder andere.

    Ja, der NWDSB ist krank. Das lässt sich schwer bestreiten. Und ja, ich denke wir alle hier hoffen auf eine Genesung.

    (Ein Merger des NWDSB mit dem NSSV dagegen wäre verheerend für den legalen Waffenbesítz und könnte auf mittlere und lange Sicht sogar zum Untergang des Schießsports in Deutschland führen).

    Jetzt kommt es erst einmal darauf, ob es einer "neuen" Führungsriege gelänge, das Vertrauen der Bezirke und Vereine und einzelnen Mitglieder zurückzugewinnen und einige Ausgetretene zurückzuführen. Ich denke, es bestünde jedenfalls eine gute Chance dafür.

    Einmal editiert, zuletzt von Carcano (24. Oktober 2014 um 08:00)

  • (Ein Merger des NWDSB mit dem NSSV dagegen wäre verheerend für den legalen Waffenbesítz und könnte auf mittlere und lange Sicht sogar zum Untergang des Schießsports in Deutschland führen).

    Einige erklärende Sätze wären dazu schon sinnvoll.

    Karl

  • Jetzt kommt es erst einmal darauf, ob es einer "neuen" Führungsriege gelänge, das Vertrauen der Bezirke und Vereine und einzelnen Mitglieder zurückzugewinnen und einige Ausgetretene zurückzuführen. Ich denke, es bestünde jedenfalls eine gute Chance dafür.

    Ein neuer "Schattenvorstand" steht ja schon bereit. Ein Mitglied des erweiterten Präsidiums bereitet schon seit geraumer Zeit eine Übernahme des Vorstandes vor. Hinter den Kulissen werden schon Mehrheiten für morgen gesucht. Ob aber der NWDSB weitergeführt, oder nach einer Planinsolvenz ohne LLZ wieder von vorn angefangen wird ist noch offen. In jedem Fall werden einige Köpfe rollen.

  • Karl soll gerne eine Antwort bekommen, ich war ja erst einmal sehr knapp oben. Es gibt waffenfreundliche und es git ausgesprochen waffenfeindliche Landesverbände im DSB. Der NSSV und der NWSB gehören zu letzteren.
    Der DSB hat seit 2002 einen bewundernswerte Schulterschluss mit den anderen schießsportlichen Dachverbänden gehalten und hat große Solidarität gezeigt. Dies würde aufs äußerste gefährdet, wenn die o.g. Fraktion innerhalb des DSB noch stärker würde: auch die süddeutschen Landesverbände wären damit nicht einverstanden. Ich zitiere mal, was ich in Waffen-Online schrieb:

    carcano schrieb am 06 Mai 2014 - 11:29:
    Der Niedersächsische Sportschützenverband NSSV (einer der beiden im Lande Niedersachsen bestehenden DSB-Landesverbände, der andere ist der NWDSB, zu unterscheiden vom schleswig-holsteinischen NDSB) hat jetzt nach kommissarischer Zwischenzeit seinen neuen Präsidenten gewählt. Mit einer Zustimmung von 97 % wurde es der auch hier dem einen und anderen bekannte Axel Rott. Als Waffenrechtsreferent des NSSV ist er auch über seinen eigenen Landesverband hinaus bekannt.

    Jeder Landesverband des DSB hat seine eigene Aufstellung und Ausrichtung. Der DSB als Dachverband hat sich seit Ambachers Amtsübernahme sehr prononciert und klar für den legalen Waffenbesitz ausgesprochen und hat alle politischerseits betriebenen Versuche einer Spaltung in Klein- und Großkaliberschützen immer wieder energisch zurückgewiesen. Es ist ihm auch gelungen, alle seine Landesverbände im wesentlichen auf diesem gemeinsamen Kurs zu halten. Ohne die große Solidarität des DSB (und seines für Waffenrecht zuständigen Vizepräsidenten Jürgen Kohlheim) sähe es weit schlechter aus als heute. Die letzte große gemeinsame Aktion mit den anderen Schießsportverbänden war unsere gemeinsame - erfolgreiche - Klage gegen das Bundesverwaltungsamt.

    Daher sollten wir jetzt alle auch dem NSSV eine glückliche Hand und gute Führung in der Zukunft wünschen. Und ich möchte zum Abschluss den neuen Präsidenten Axel Rott selbst zu Wort kommen lassen:

    Zitat:

    Zitat

    Als Highlight und ziemlich einmalig bezeichnete er die Seniorenarbeit des Kreisschützenverbandes. Die aktive Abteilung zählt derzeit über 250 Mitglieder. "Damit können wir gewaltig werben, weil wir einen Sport für Menschen anbieten, die andere Sportarten nicht mehr ausüben können. Als Schütze kann man nun mal auch mit 90 Jahren noch Leistungssport betreiben", sagte er.
    Ihm ist aufgefallen, dass sich die Älteren und Kinder über Ehrungen besonders freuen. "Bei Landesmeisterschaften hat es mich oft gestört,
    dass die Leistungsklasse auf Ehrungen relativ schnippisch reagiert, die Teilnehmer manchmal gar nicht mehr vor Ort sind", so Axel Rott. Er ermunterte die Schützen, das Lichtpunktschießen für Kinder ernstzunehmen.

    Ein Problem sieht Rott bei der Musik: "Es gibt Kreisschützenverbände, zum Beispiel Uelzen, da ist jeder fünfte Schütze ein Spielmann oder eine Spielfrau." Er wünsche sich, dass das Musikwesen auch in seinem Verband wieder in Gang kommt. "Weil es uns auch Freunde bringt, die dem Schießsport gegenüber sonst eher zurückhaltend sind."
    (...)
    "Es gibt ein paar Vorschriften, die habe ich so vorgeschlagen. Zum Beispiel verdankt Ihr mir die Tresorpflicht für Feuerwaffen. (...)" sprach Rott zu seinen Zuhörern.

    Quelle: http://www.wteser-kurier.de/region/verden_…rid,107150.html

  • Im übrigen ist vieles möglich. Man muss auch mal außerhalb der seit 50 Jahren eingefahrenen Karrengeleise denken, wenn man zukunftsfähig bleiben will, und ich denke, dass Jürgen Wintjen bereit dazu ist.
    Zum Beispiel ist niemandem in der Außenwelt einsichtig, warum die Freie und Hansestadt Hamburg einen eigenen "Landesschützenverband" hat oder haben muss, die Freie und Hansestadt Bremen aber nicht. Was soll das?
    Wenn man ohnehin schon einige Sachen neu mischen und neu aufstellen muss: warum denn nicht einen "Hanseatischen Schützenverband" umbilden, bestehend aus Hamburg (wie bisher), Bremen und Lübeck? Wäre aus meiner Sicht durchaus sachgerecht.

  • Im übrigen ist vieles möglich. Man muss auch mal außerhalb der seit 50 Jahren eingefahrenen Karrengeleise denken, wenn man zukunftsfähig bleiben will, und ich denke, dass Jürgen Wintjen bereit dazu ist.

    Sollte Jürgen wirklich Präsident im NWDSB werden sollte, dann gute Nacht NWDSB.
    Begründung: 2009/2010 wollte er dem NWDSB den Rücken kehren damit die Vereine Verbandsabgaben sparen, also auf zum hamburger Verband. Ein Blick auf die Zahlen die nicht von Jürgen kamen aber öffentlich verfügbar sind: "Der Wechsel nach hamburg wäre teurer wie ein verbleib im NWDSB. Abstimmung auf dem Delegiertentag: große mehrheit für den verbleib.
    Anfang des Monats hat Jürgen, weil die gefahr besteht das der Bezirksschützenverband aus dem NWDSB ausgeschlossen werden könnte, beim NDSB angefragt ob sie den Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde evtl aufnehmen würden.
    Die Antwort soll negativ ausgefallen sein. Auch hier sind die Verbandsabgaben höher wie beim NWDSB.
    Dann verlassen zum 31.12.2014 ganze 24 Vereine den Bezirksschützenverband incl Kreis, NWDSB und DSB und wollen sich zukünftig nur noch um ihre Schützenfeste kümmern, soweit ich das gehört habe. Ich habe von Jürgen nicht ein Wort gehört das er was dagegen unternommen hat, so sind die Sportschützen dieser vereine, soweit sie sich nicht einer der aktell umstrittenen SSG's angeschlossen haben in den alerwertesten gekniffen.
    Von Jürgen wie schon gesagt kein ton dazu das er versucht hat das zu verhindern, daher regt sich hier im Bezirk schon einiger wiederstand gegen seine Wiederwahl im März, denn ihrer ansicht nach ist ein Präsident der sowas nicht zumindest versucht zu verhindern sondern eher das ganze noch unterstützt nicht mehr Tragbar und vergeht evtl sogar einen Satzungsverstoß weil er seiner Aufgabe den Sport und die Tradition zu fördern nicht nachkommt.



    Wenn man ohnehin schon einige Sachen neu mischen und neu aufstellen muss: warum denn nicht einen "Hanseatischen Schützenverband" umbilden, bestehend aus Hamburg (wie bisher), Bremen und Lübeck? Wäre aus meiner Sicht durchaus sachgerecht.

    Wer soll denn die fahrtkosten zahlen? 2 Stunden anfahrt um in HH dann möglicherweise die LM zu schießen? one mich

  • Wer soll denn die fahrtkosten zahlen? 2 Stunden anfahrt um in HH dann möglicherweise die LM zu schießen? one mich

    Man kann sich über diese Luxusprobleme nur wundern.

    Axel

  • Anfang des Monats hat Jürgen, weil die gefahr besteht das der Bezirksschützenverband aus dem NWDSB ausgeschlossen werden könnte, beim NDSB angefragt ob sie den Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde evtl aufnehmen würden.
    Die Antwort soll negativ ausgefallen sein.


    Um einen Ausschluss dürfte es hier nicht gegangen sein. Schau' mal in § 5 der Aufnahmeordnung (Anhang zur Satzung) des DSB. Sehr aufschlussreich. :)
    Es war umsichtig und richtig (im Interesse aller Mitglieder), sich durch die Anfrage auch eine solche *Option* offen zu halten. Die Ablehnung war notwendig und erwünscht (!), siehe die DSB-Bestimmung.

    Zitat


    Wer soll denn die Fahrtkosten zahlen? 2 Stunden Anfahrt um in HH dann möglicherweise die LM zu schießen? Ohne mich


    a) Die Fahrtkosten sollen dieselben zahlen, die sie auch jetzt zahlen. Je nach dem - das war hier ja schon einmal verglichen worden - sind das Verein, oder die einzelnen Schützen, oder die Kaderkasse, und es gibt noch viele Mischformen, zum Beispiel getrennt nach Jugend und Erwachsenen, oder unterschieden nach dem Level der Meisterschaften.

    b) Von Bremen nach Bassum sind es eine halbe Stunde, von Bremen nach Hamburg 1 Stunde (jeweils mit der Bahn). In den meisten Landesschützenverbänden im DSB sind die Anreisewege bei Landesmeisterschaften für die Mehrzahl der SchützInnen deutlich länger. Wem eine Stunde Anfahrt für eine Landes(!)meisterschaft zu lang wäre, der kann sich auf Traditionsschützenfeste und Wetttrinken beschränken und wird es wohl auch tun. Das ist ja legitim. Der ist dann eben kein Sportler.

  • Fahre ich mit der Bahn sind das dann ca 90 minuten bis Bassum und 2 Stunden bis Hamburg. Dann bin ich aber noch lange nicht am schießstand. Daher bleibt mir nur das Auto und das sind selst da für mich von Bremerhaven aus immernoch 2 Stunden nach Hamburg und zwischen 75 und 90 Minuten nach Bassum, je nach verkehrsaufkommen.


  • Sollte Jürgen wirklich Präsident im NWDSB werden sollte, dann gute Nacht NWDSB.

    Puh! Jürgen Wintjen?! Derjenige der bereits vergeblich das Bundesleistungszentrum torpediert hat, mit Erfolg das Landesleistungszentrum des NWDSB inkl. dem Verband torpediert(e) sollte ins Präsidium des NWDSB oder eines Nachfolgeverbandes?!?

    Sowas wünscht sich doch nicht wirklich ein Sportschütze oder?!?

  • Daher bleibt mir nur das Auto und das sind selst da für mich von Bremerhaven aus immernoch 2 Stunden nach Hamburg und zwischen 75 und 90 Minuten nach Bassum, je nach verkehrsaufkommen.


    Danke für die Korrektur. Dann macht der Unterschied eh' nichts aus.

    Carcano

  • Sollte Jürgen wirklich Präsident im NWDSB werden sollte, dann gute Nacht NWDSB.
    Begründung: 2009/2010 wollte er dem NWDSB den Rücken kehren damit die Vereine Verbandsabgaben sparen, also auf zum hamburger Verband. Ein Blick auf die Zahlen die nicht von Jürgen kamen aber öffentlich verfügbar sind: "Der Wechsel nach hamburg wäre teurer wie ein verbleib im NWDSB. Abstimmung auf dem Delegiertentag: große mehrheit für den verbleib.
    Anfang des Monats hat Jürgen, weil die gefahr besteht das der Bezirksschützenverband aus dem NWDSB ausgeschlossen werden könnte, beim NDSB angefragt ob sie den Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde evtl aufnehmen würden.
    Die Antwort soll negativ ausgefallen sein. Auch hier sind die Verbandsabgaben höher wie beim NWDSB.
    Dann verlassen zum 31.12.2014 ganze 24 Vereine den Bezirksschützenverband incl Kreis, NWDSB und DSB und wollen sich zukünftig nur noch um ihre Schützenfeste kümmern, soweit ich das gehört habe. Ich habe von Jürgen nicht ein Wort gehört das er was dagegen unternommen hat, so sind die Sportschützen dieser vereine, soweit sie sich nicht einer der aktell umstrittenen SSG's angeschlossen haben in den alerwertesten gekniffen.
    Von Jürgen wie schon gesagt kein ton dazu das er versucht hat das zu verhindern, daher regt sich hier im Bezirk schon einiger wiederstand gegen seine Wiederwahl im März, denn ihrer ansicht nach ist ein Präsident der sowas nicht zumindest versucht zu verhindern sondern eher das ganze noch unterstützt nicht mehr Tragbar und vergeht evtl sogar einen Satzungsverstoß weil er seiner Aufgabe den Sport und die Tradition zu fördern nicht nachkommt.


    Ich sehe das genau wie Erzwo. Ein Jürgen Wintjen als Präsident des NWDSB wäre der Todesstoß für den NWDSB. Jemand der nicht nur,
    nicht konstruktiv nach Lösungen sucht, sondern nichts unversucht lässt um Unruhe zu stiften und gefährliches Halbwissen verbreitet, sollte in meinen Augen nirgendwo den Vorsitz haben. Ein Präsident oder Vorsitzender soll die Meinung der Mehrheit seines Vereins bzw. seines Bezirks vertreten - aber nicht seine Eigene Meinung.

    Einmal editiert, zuletzt von Erzwo (24. Oktober 2014 um 17:34)

  • Interessant ist zumindest, das hier schon alle von einer Nachfolge ausgehen. Ob nun neuer Verband oder neuer Vorstand an den alen glaubt niemand mehr. Schon mal ein Punkt auf den wir uns einigen können ;)
    Was die Personalien angeht..
    Jürgen hat, so weit weiss ich das, schon einmal die angebotene Mitarbeit im NWDSB abgelehnt. Daher stellt sich die Frage nicht. Was den NSV betrifft, Carcano hat die Satzungsrechtlichen Gründe erklärt.
    Was die Diskussion erklärt, ist doch wohl die Tatsache, dass Erzwo vor nicht alzu langer Zeit (ich glaube im Forum gibt es schon etwas, ich weiss aber nicht mehr wo ) Kadertrainer in Bhv. werden wollte. Jürgen hat das abgelehnt, vor allem wegen der 16.000 Euro Aufwandsentschädigung, die Erzwo gefordert hat. Für einen Bezirkstrainer auch in meinen Augen etwas, na sagen wir, happig.
    Also eine persönliche Fehde. Erzwo sollte sich im Bereich Bhv. und Jürgen zurückhalten. Bleiben wir also bei der Sache.

    Morgen werden zwei Präsidiumsmitglieder erst garnicht kommen (oder nach diesem post doch?)
    Der Rest hat in einer Geheimsitzung gestern besprochen, ob sie zurücktreten. Heute Abend eine weitere Krisensitzung. Morgen wissen wir mehr.


  • Um einen Ausschluss dürfte es hier nicht gegangen sein. Schau' mal in § 5 der Aufnahmeordnung (Anhang zur Satzung) des DSB. Sehr aufschlussreich. :)
    Es war umsichtig und richtig (im Interesse aller Mitglieder), sich durch die Anfrage auch eine solche *Option* offen zu halten. Die Ablehnung war notwendig und erwünscht (!), siehe die DSB-Bestimmung.

    Ich hab mir mal den §5 der Aufnahmeordnung angeschaut, ok, wenn Jürgen mit dem gedanken spielt dann hapert es aktuell an §1.
    Durch die von mir erwähnten Austritte von 24 Vereinen aus dem Bezirk hat dieser knapp 1/3-tel seiner knapp 11.000 Mitglieder verloren.
    Und ich bezweifel das mehr wie die hälfte der noch vorhandenen Mitglieder den Weg in einen neuen Verband gehen werden. Bleiben also noch knapp 4000 Mitglieder in 20-30 Vereinen übrig. Sind also nicht genug Vereine und Mitglieder um das Bewerkstelligen zu können.


    Was die Diskussion erklärt, ist doch wohl die Tatsache, dass Erzwo vor nicht alzu langer Zeit (ich glaube im Forum gibt es schon etwas, ich weiss aber nicht mehr wo ) Kadertrainer in Bhv. werden wollte. Jürgen hat das abgelehnt, vor allem wegen der 16.000 Euro Aufwandsentschädigung, die Erzwo gefordert hat. Für einen Bezirkstrainer auch in meinen Augen etwas, na sagen wir, happig.
    Also eine persönliche Fehde. Erzwo sollte sich im Bereich Bhv. und Jürgen zurückhalten. Bleiben wir also bei der Sache.

    Es waren nur €15.000 euro die ich haben wollte und das ganze nicht als Aufwandsentschädigung sondern als Vergütung eines Angestelltenverhältnisses.
    Das Jürgen das abgelehnt hat nehme ich ihn nicht übel, wir haben da halt nur eine andere sichtweise was die sportliche Zukunft des Bezirkes angeht. Meiner ansicht nach braucht der Bezirk jemanden der das ganze Hauptamtlich macht, sprich der in seiner Arbeitszeit in die Vereine fährt und groß und klein hilft wenn sie wollen und mit der Jugendleitung zusammenarbeitet, Jürgen ist da anderer Meinung.

  • Wenn ich die letzten Beiträge so lese, stellen sich mir 2 Fragen - ist Jürgen Wintjenwirklich die "Über" Person, die es schafft, ein ganzes Präsidium in die "Knie" zu zwingen oder ist das Präsidium einfach nur zu schwach um mit EINER !!!! Person "fertigzuwerden" und dessen Aussagen zu widerlegen?

    Ich persönlich glaube letzteres ist wohl eher der Fall.

    Das Präsidium war und ist nicht in der Lage, gemachte Fehler einzugestehen und rechtzeitig !!! einen Schritt auf die Mitglieder zu zugehen.
    Und dies seit Jahren.

    Vielleicht gibt es morgen hierzu noch eine Chance, aber offensichtlich wird im Hintergrund schon für die Zeit ohne das jetzige Präsidium geplant.

    Ach Erzwo -soweit mir bekannt ist, wurde Dein Angebot als Trainer vom gesamten Bezirkspräsidium abgelehnt, denn Jürgen ist "nur" das Sprachrohr - entscheiden tut das Präsidium und nicht nur der Präsident. Oder ist es bei Dir im Verein anders??

  • Dann war es halt das ganze Präsidium die mein ANgebot abgelehnt haben, dennoch hege ich keinen greul oder böse absichten gegen sie oder Jürgen.
    Wir sind halt unterschiedlicher Meinung was die sportliche Zukunft des Bezirkes angeht und wie da gegen gesteuert werden kann/sollte.
    Solche unterschiedlichen Meinungen kommen halt vor.
    Aus meiner Sicht ist es mittlerweile nicht mehr 3 Minuten vor 12 sondern 2 Minuten nach 12.

  • Ich wünsche mir für die morgige Versammlung einen ruhigen und
    besonnenen Verlauf, bei dem es darum geht, den Mitgliedern alle notwendigen
    Informationen für eine sachgerechte Beurteilung der Gesamtsituation zu liefern.
    Erst danach können Sach- und Finanzentscheidungen getroffen werden, die gut
    vorbereitet und transparent für jeden sein müssen.


    Heute ist mir eine Darlehenszeichnung angeboten worden. 4%
    Zinsen sind in der aktuellen Niedrigzinsphase ein attraktives Angebot. Es
    fehlen von den anvisierten 250.000 Euro Darlehensmittel noch 90.000 Euro, die,
    so die Meinung des Werbers, auch nach der Versammlung erreicht werden sollten,
    wenn weitere vertrauensbildende Informationen und Beschlüsse zur LLZ-Fertigstellung
    gefasst worden sind. Danach besteht seitens der Führungsspitze Zuversicht, die Endfinanzierung
    und Sicherheitenstellung zu gewährleisten. Die Chance sollten die bisher Verantwortlichen
    erhalten um begangene Fehler selber zu korrigieren. Hektische
    Personalentscheidungen sind der momentanen Situation m. E. nicht zuträglich.

    Gelingt es dem Präsidium und dem Geschäftsführer morgen
    nicht das notwendige Vertrauen wieder herzustellen, fehlt mir allerdings die
    Vorstellung der weiteren Schritte.