Der DSB sucht doch bereits das Gespräch. Die Termine mit den Bezirken stehen.
Ob es nun eigene Landesverbände werden, oder ob man sich irgendwie in einem neuen Konstrukt unter dem NSSV wiederfinden wird, bleibt abzuwarten.
Es wären im letzteren Fall aber zwei Probleme auf einen Schlag gelöst. Der NSSV braucht keinen Sonderbeitrag zur Abwendung des Konkurses, der Streithammel NWDSB wäre abgeschafft und nebenbei hätte der Landessportbund nur noch einen Ansprechpartner im Schießsport. DIese Lösung ist auch politisch gewollt. Einzig die Stadt Bassum bliebe auf einer Industriebrache sitzen, aber mehr war dieses Gebäude eh nie. Und 300.000 hat die Stadt schon einkassiert.
Ergo: kaum Verlierer, geeinigter Schießsport in Nds., Sanierung des NSSV, befriedete Bezirke. Warum sollte der DSB den NWDSB also nicht opfern?
Hallo Nordwest,
der Landessportbund Niedersachsen hätte nur dann "nur einen Ansprechpartner im niedersächsischen Schützenwesen, wenn das unsägliche Gebilde des SBN (Schützenbund Niedersachsen = Ansprechpartner des Landessportbundes gegenüber allen Schützen aus Niedersachsen, die aufgeteilt sind in Nordwest, Schützenverband Nordheide & Elbmarsch (schützenmäßig dem LV Hamburg zugehörig) und NSSV. Sollte es zur Fortsetzung derartiger Gedankenspiele kommen, müssten die Hamburger Niedersachsen auch aus dem SBN austreten, der Bezirk Bremen einen eigenen Schützenbund gründen. Die für den LSB geschaffene "künstliche Kommunikationsklammer" SBN ist aus meiner Sicht so überflüssig wie ein Kropf, verschwendet Beitragsmittel aller niedersächsischer Schützen, ist ebenfalls kaum transparent, bindet Ressourcen und findet, wenn man sich mal die Themen im LSB Niedersachsen ansieht dort gar nicht statt.
Um derartige Fusionsgespräche zu beginnen, müssen aber ausnahmslos alle Themen objektiv geklärt und diskussionsfähig auf den Tisch.