Hallo,
Jürgen A. ist das erwiesen oder Spekulationen?
Gruß Kogge
Hallo,
Jürgen A. ist das erwiesen oder Spekulationen?
Gruß Kogge
Hallo Karl,
nur mal als Anmerkung, es ist schwierig - jedenfalls für mich - auf deine Beiträge einzugehen, wenn in deren Verlauf ursprüngliche Aussagen im Nachhinein eine geänderte Auslegung erfahren.
Informationspflicht
Das Präsidium selbst hat scheinbar Defizite in der Ausführung von Informationspflichten, z.B. wenn wie geschehen, der Schatzmeister seine Präsidiumskollegen viel zu spät über eine Finanzierungslücke informiert, oder der Präsident Mitarbeiter einstellt und die Information plus Beschluss erst nachträglich von seinen Präsidiumsmitgliedern einholt.
Wenn dann die Mitgliederversammlung dieses Verhalten mehrheitlich absegnet, hat man zwar einen satzungsgemäßen Beschluss, der aber objektiv nichts daran ändert, dass die Delegierten und darüber hinaus die Beitrags- und Umlagenzahler die real existierenden Risiken bezüglich LLZ und Organisation des NWDSB nicht einschätzen können, das Vertrauen in die gewählten Verantwortlichen sichtbar schwindet.
Da mir mein Hobby immer noch etwas wert ist, ich wissen möchte, wie es weiter geht, ich auch Geld gegeben und meine Hilfe angeboten habe, habe und werde ich in dieser Angelegenheit aktiv weiter nachfragen.
Wenn sich jemand verantwortlich mit einem beauftragten Thema beschäftigt, erwarte ich von demjenigen auch eine kompetente Antwort - ohne Berater. Übrigens Karl, die Bau-Verantwortlichen haben schon recht früh auf Fachkompetenz und Absicherung verzichtet, als beschlossen wurde, den angeblich zu teuren Architekten nur noch in speziellen Fragen zu konsultieren. Die Bauleitung wurde dann einem Schützenbrüder aus Stade übertragen, der den Vorteil haben soll, dass er günstig Baustoffe beschaffen kann. Da zwischenzeitlich kein Geld mehr für den Bau ausgegeben werden kann, die Arbeiten ruhen, wurde der angestellte Bauleiter wieder entlassen.
Karl, wenn du mit deiner Antwort andeuten möchtest, dass die NWDSB-Verantwortlichen nicht in der Lage sind, die Fragen kompetent zu beantworten, könnte das auch auf die Verweigerungshaltung hindeuten. Ein weiteres Indiz für die Unsicherheiten in der Geschäftsstelle IST die Tatsache, dass man bei EINER Anfrage nach einem Termin für eine Akteneinsicht in Bassum wieder einen Teilrückzug gestartet hat. Man wolle erst die Unterlagen sondieren, bevor man sie zur Einsichtnahme auslegt. Entweder sondieren die Verantwortlichen noch die vorzulegenden Unterlagen, sie haben es vergessen oder wollen vielleicht gar nichts zeigen. Bis heute ist nichts passiert. Soviel zur angekündigten Offenheitsoffensive.
Wenn du in diesem Forum den Eindruck vermittelt bekommen hast, dass es hier Leute gibt, die Probleme eher oder besser lösen könnten - als die Leute in Bassum - dann würde ich dem nicht widersprechen. Wieder in ein konstruktives Gespräch zu kommen, ist laut Deichschütze Voraussetzung um die wachsenden Probleme zu lösen.
Die hier schon angesprochene Frage, wer es denn besser machen sollte und die bisher Verantwortlichen evt. ersetzen sollte , stellt sich für mich nicht, da ich davon ausgehe, dass derjenige/diejenigen, die uns diese Suppe eingebrockt haben, diese auch wieder auslöffeln.
"Auch wenn es hart klingt, das ist nun mal das Leben."
Das Ganze ist schlicht ärgerlich, vor allem deshalb, weil ein Großteil der heute beklagten Defizite und der daraus resultierenden Schwierigkeiten, zu einem frühen Zeitpunkt der Planung absehbar waren.
So war die Mitgliederzahl zu optimistisch, die Summe der Zuschüsse zu hoch und der gesamte Bauwert, also der Wert aller zu schaffenden Maßnahmen, zu niedrig angesetzt.
Werden zu niedrige Baukosten für Zuschüsse geltend gemacht, dann verringert sich als dessen Folge der Anspruch auf Zuschüsse der Höhe nach. Im Bereich des LSB sind dies grundsätzlich 20%. Wenn aber die Baukosten in der Planung zu gering eingeschätzt werden, z.B. nur mit 1 Mio an Stelle der dann später notwendigen 1,5 Mio, so dürfen nur die ursprünglichen Kosten zuschussbegründend berücksichtigt werden. Also max. 200.000€ anstelle von 300.000€.
Nachbewilligungen sind (grundsätzlich) nicht möglich, weil am Anfang jeder Bewilligung das Projekt auf Sinnhaftigkeit geprüft wird. Also macht es Sinn für eine Zahl X an Sportlern die Summe Y aufzuwenden oder ist der Antrag ggf. von vornherein abzulehnen.
Hinzu kommt, dass die Mitglieder des NWDSB zur zu einem Bruchteil Mitglied im LSB sind. Deshalb wurde der Zuschuss für das Leistungszentrum anteilig um die Zahl/Summe der Nichtmitglieder gekürzt.
Es ist fahrlässig unterlassen worden, für ein LLZ frühzeitig Rücklagen zu bilden. Eine solche Idee fällt nicht vom Himmel und könnte deshalb über einen langen Zeitraum vorbereitet werden. Es hätte sich wohl kaum jemand einer Planung von langer Hand verweigert.
In unserem Bezirk wurde in der ersten Abstimmung zum LLZ darüber abgestimmt, ob denn nun 1 € oder evt. auch mehr je Mitglied abgeführt werden. Man einigte sich auf einen 1€ und gab Prokura bis 1,50€ (der aber sicher nicht erreicht werden sollte). Dies zeigt, wie fern man von Anbeginn einer realistischen Finanzierung und Planung war.
Ich kann es nicht sagen, aber ich gehe davon aus, dass bei zeitgerechter Planung und umfassender Beteiligung derer, die Erfahrungen mit solchen Projekten haben, mancher Planungsfehler allgemein und Fehler in der Finanzplanung vermieden worden wäre. Der Sachverstand ist über die Gesamtzahl aller Schützen mehrfach vorhanden!
Am Beispiel Finanzen, wäre ein Zuschuss Förderbeitrag aus LEADER PLUS – EU-Fördermitteln – möglich gewesen. Dies ist grundsätzlich, war zumindest in dieser Zeit, immer dann möglich, wenn eine Maßnahme der Entwicklung des ländlichen/regionalen Raumes dient oder zugleich dient. Wobei bei Nutzungskonzepten kreativ gedacht werden muss.
Es gibt sicher noch weitere Quellen, aber allen ist eines gemeinsam. Nur solche Maßnahmen können gefördert werden, die vor Baubeginn bewilligt wurden. Insofern hilft alle Diskussion in der Sache nicht weiter.
Nach meiner Überzeugung ist es in den Schützenvereinen viel zu häufig so, dass sich die höher dekorierte Einsicht sich gegenüber über dem neuen aber sachverständigen Mitglied in einer Mitgliederversammlung oder vergleichbaren Gremien durchsetzt. Mit genau den Folgen, welche es den Schützenvereinen schwer macht, tatsächlich wieder Boden unter den Füßen zu spüren.
Um es der Vollständigkeit halber zu erwähnen, auch ich komme aus einem traditionell geprägten Schützenverein, dem es innerhalb von drei Jahren gelungen ist, seine gesamten Anlagen nach Abriss neu zu bauen oder grundlegend zu sanieren. Der Verein ist schuldenfrei und hat in der Endabrechnung gut 5% weniger ausgeben müssen als geplant, obwohl zusätzliche Baumaßnahmen im Gesamtwert von ca. 10% auszuführen waren. Sorgfältige Planung, intensives Studium aller Quellen und maximale Förderquoten durch Anpassung des Vorhabens an die Gegebenheiten, machen dies möglich.
Wenn dann noch alle Mitglieder oder der größte Teil sich intensiv beteiligen, dann kann dies tatsächlich jeder Verein leisten.
Leider ist der NWDSB eben nicht geschlossen und die Führung von den Menschen vor Ort – nach meinem Eindruck - weit entfernt.
Ach so, aus unserem Verein hat sich in den zurückliegenden 8 Jahren niemand an den Landesmeisterschaften beteiligt. Wie das in vielen traditionellen Vereinen ebenso ist.
Es ist fahrlässig unterlassen worden, für ein LLZ frühzeitig Rücklagen zu bilden. Eine solche Idee fällt nicht vom Himmel und könnte deshalb über einen langen Zeitraum vorbereitet werden. Es hätte sich wohl kaum jemand einer Planung von langer Hand verweigert.
In unserem Bezirk wurde in der ersten Abstimmung zum LLZ darüber abgestimmt, ob denn nun 1 € oder evt. auch mehr je Mitglied abgeführt werden. Man einigte sich auf einen 1€ und gab Prokura bis 1,50€ (der aber sicher nicht erreicht werden sollte). Dies zeigt, wie fern man von Anbeginn einer realistischen Finanzierung und Planung war.
Ich kann es nicht sagen, aber ich gehe davon aus, dass bei zeitgerechter Planung und umfassender Beteiligung derer, die Erfahrungen mit solchen Projekten haben, mancher Planungsfehler allgemein und Fehler in der Finanzplanung vermieden worden wäre. Der Sachverstand ist über die Gesamtzahl aller Schützen mehrfach vorhanden!
Es gab schon lange Zeit vor dem Kauf Mahnungen seitens einiger Bezirke; hinsichtlich des erforderlichen Startkapitals bis hin zu den Unterhaltskosten; leider vergebens. Nun kann man sagen die Delegierten haben ja zugestimmt, dazu ist festzustellen, dass viele Delegierte die Details nicht kannten, und seitens ihrer Bezirkspräsidenten wohl die Info erhalten haben - alles i.O. Eine Frage stellt sich in diesem Zusammenhang, ob die Delegierten der Bezirke durch demokratischen Wahlen gewählt wurden oder durch "Handauflegen" ausgewählt wurden.
Keine Neuigkeiten vom NWDSB oder dem Umfeld? ![]()
Mal so eine kleine ruhepause ist doch ganz gut
Es wird viel zu viel geredet, vor allem kaputt geredet durch viel Spekulation.
Kogge
Aber die breite Masse lässt sich davon scheinbar nicht irritieren! Die hat sich ihre eigene Meinung gebildet und handelt bzw votiert dementsprechend!
Das es natürlich an allen Ecken und Kanten weiter rumpelt und man am er-/arbeiten ist was man machen will ist normal.
Und wenn ich das in einem anderen Forum richtig gelesen habe dann plant ein Bezirk, evtl mit einem zweiten zusammen??, den Schritt in die "Unabhängigkeit" und versucht einen eigenen anerkannten Schießsportverband zu gründen.
Es ist ja sicherlich interessant was ein oder zwei Bezirke eventuell planen, aber viel interessanter wäre es doch zu erfahren,
wie es beim NWDSB und dem LLZ weitergeht.
Mittlerweile müssten ja die Mitgliederzahlen für 2014 feststehen und man könnte dann abschätzen wieviel Geld für den Haushalt
weniger zur Verfügung steht. Der Schatzmeister des NWDSB hat ja schon angekündigt auf die Rücklagen zurückgreifen zu müssen.
Das riecht schwer nach Beitragserhöhung für 2015.
Wann wird der zusätzliche Kredit endlich zur Verfügung stehen, denn ohne den, wird das LLZ wohl nicht so schnell fertig.
Diese Fragen sind meiner Meinung nach doch wesentlich interessanter als dass was 1-2 Bezirke eventuell planen. Die Entscheidung
was am Ende dort gemacht wird, liegt ausschließlich in den Händen der Mitglieder, denn nur sie entscheiden.
Erzwo frag doch mal deine Vorsitzende, ob sie evtl. Licht ins Dunkel bringen könnte?
Ich kann ja mal fragen, wird dann, wenn ich eine Antwort erhalte, da das ganze in meinen Augen NOCH Verbandsinterna sind, sprich Beitrag und Kredit,kann das ein paar tage dauern.
Aber mal ganz ehrlich, ein neuer Verband, wenn dem so kommen soll? Wie weit soll die Spaltung im Schützenwesen denn noch vorrangetrieben werden????? Das hilft keinem weder dem kleinen Schützen noch den Verbänden oder den strukturen dazwischen
Hallo Erzwo,
dann warten wir mal ab, positives wird sich sicherlich schneller verbreiten, als umgekehrt.
Was die 1-2 Bezirke betrifft, so glaube ich, werden die Mitglieder sicherlich die für sie richtige Lösung wählen.
Das Recht sollte man ihnen zuerkennen. Und wie es heißt es doch so schön " nichts ist für die Ewigkeit", das
muss auch der NWDSB akzeptieren, wenn es denn so kommt wie es kommen könnte.
Was die 1-2 Bezirke betrifft, so glaube ich, werden die Mitglieder sicherlich die für sie richtige Lösung wählen.
Das Recht sollte man ihnen zuerkennen. Und wie es heißt es doch so schön " nichts ist für die Ewigkeit", das
muss auch der NWDSB akzeptieren, wenn es denn so kommt wie es kommen könnte.
Ob hier die Mitglieder in den Basisvereinen wirklich wissen auf was sie sich mit einem neu zu schaffenden Verband einlassen?
Karl
Hallo Karl,
wer sich nicht sicher ist, muss solange fragen bis er alles weis, was er braucht, um für sich eine Entscheidung treffen zu können.
Wer keine Fragen stellt muss nehmen was am Ende bei der Sache herauskommt oder wer keine ausreichenden Antworten erhält,
muss halt seine persönlichen Konsequenzen ziehen.
Adlerauge 05
Hallo Adlerauge 05,
Du hast Recht mit der Aussage man muss fragen, aber die Antworten fehlen ja von Anfang an. Denn sonst würden wir ja nicht Tag aus Tag ein am PC sitzen und unsere Gedanken freien lauf lassen. Oben im Vorstand NWDSB muss Bewegung rein, wenn man noch was retten will.
Kogge
Kogge,
ich meine aber dass sich Adlerauges Antwort auf meine Frage nach dem neu zu gründenden Verband bezog.
Karl
Hallo Karl, Hallo Kogge,
meine Antwort passt auf beide Situationen. Beim NWDSB stehen noch viele Antworten aus und einige Mitglieder
ziehen nun aus dieser unbefriedigenden Situation ihre Konsequenzen. Bei den 1-2 Bezirken ist es noch nicht soweit
und es hängt davon ab, in welcher Art und Weise die neuen Möglichkeiten den Mitgliedern präsentiert werden und
wie die Fragen der Mitglieder beantwortet werden. Ich hoffe mal, dass die Bezirke respektvoller mit den Bedenken
ihrer Mitglieder umgehen, nicht so wie der NWDSB.
Beim NWDSB stehen noch viele Antworten aus und einige Mitglieder
ziehen nun aus dieser unbefriedigenden Situation ihre Konsequenzen
Aktuell Bekannter Mitgliederverlust mind. 6.500 - das bedeutet neu rechnen für die Finanzierung LLZ aber auch des normalen Geschäftshaushaltes. Trotz dieses erheblichen Mitgliederverlustes will man anscheinend alle Probleme aussitzen. ![]()
Hallo,
bei diesem Mitgliederverlust bekommt die Aussage des Schatzmeisters einen Sinn, dass man an die Reserven angreifen muss,
denn es fehlen dann in diesem Jahre bereits ca. 24.000 € in laufenden Haushalt und es werden ca. 10.000 € in Bauhaushalt fehlen.
Bei diesen Mindereinnahmen wird eine Beitragserhöhung für 2015 wohl nicht zu umgehen sein und wie soll es beim LLZ weitergehen?
Die 1,50 € je Mitglied ergeben ca. 193.000 €, davon gehen 100.00 € an die Stadt Bassum - bleiben ca. 93.000 €. Ab wann beginnt die
Rückzahlung des Kredites? Gehen Zins und Tilgung auch noch von der Summe ab, wird nicht mehr viel für die notwendigen Reparaturen und
den Weiterbau überbleiben. Es wäre schon schön, wenn sich das Präsidium in Bassum mal äußern wurde, wie es weitergehen soll.
Lassen wir uns mal überraschen.
Dem NWDSB steht durch Mitgliederverlust wohl das Wasser bis zum Hals.
Warum sonst würde er sonst damit anfangen seine Vereine zu verklagen (siehe den Presseartikel)