Na klar, ich möchte mal die "Steuerbegünstigten" sehen, die ihre Zahlen transparent zur Diskussion stellen, die leben da nicht schlecht mit, deshalb gibt es ja diese niedrigen Beiträge. Man muss nicht alles in x Exceltabellen auseinanderpflücken und nachher in 3facher Durchschrift präsentieren können. Da kannst Du lange auf die Mitarbeit der Finanzminister anderer Vereine warten. Wundert mich aber wirklich, dass du eine Antwort von denen erwartet hast.
Ich möchte mal bezweifeln dass der Gewinn der "Schattengastronomie" aus der Steuervermeidung resultiert, das könne die "Hauptamtlichen" auch recht gut. (Warum kauft der Wirt den Schnaps nicht beim nächsten Diskounter sondern außerhalb?) Der Vorteil liegt in erster Linie bei den nicht vorhanden Personalkosten.
Wir konnten z. B. mit unserem Verein beim Sommerfest, mit einer "schwarzen Null" abschließen weil die Mitglieder eben außer Essen und Trinken keine Kosten verursacht haben.
Selbst wenn wir bei Inanspruchnahme von Profis bei Auf- /Abbau und Betrieb nur die hälfte an Personal od. Zeit gebraucht hätten waren das trotzdem ~ 250 zu zahlende Stunden.
Wenn ich mir dann noch die Gäste bei den Vereinsveranstaltungen ansehe und die Gäste beim Wirt im Dorf, so sind das nur wenige die auf beiden Hochzeiten tanzen, es dürfte mehr daran liegen das Alkoholfahrten heute anders gesehen werden als vor 40 Jahren.
Karl