Mitgliederentwicklung im Deutschen Schützenbund

  • was sagen die aus....

    und die Erfahrungen mit dem Laser Gewehr (meine eigenen)

    Für die Jugendlichen und kleinen ist das 1 - 2 mal Super..... und jetzt möchte ich mal wie die großen -was dann- Und tschüss

    Angenommen die kleinen sagen: Laser ist toll, ich darf schiessen????
    Aber wo?? Gibt es Wettbewerbe dafür ==> natürlich nicht also schon wieder Pustekuchen. Der DSB hat in meinen Augen auch gar kein Interesse daran. Warum auch; es gibt so viele verschiedene Systeme und muß ich dann auf Meisterschaften meine Eigene Strahlenwaffe mitbringen oder bekomme ich eine kompatible gestellt. Wer bezahlt das???? Und kann der Kleine mit dem anderen System umgehen???

    Das ganze wird zwar hochgelobt aber ist mir viel zu unausgegoren.

    Es gibt viel zu tun - fangt schon mal an........ aber ohne mich solange meine Fragen nicht alle (oder teilweise) mit Ja beantwortet werden können

    Dieter

  • Bei allen Verschärfungen und Verboten weist man immer auf England. Dann sollte man dies auch mal bei der Altersgrenze tun.

    In England und Wales haben 5000 Kinder (ab 8 Jahre) eine Schrotflinten-Lizenz. Sie dürfen damit (unter Aufsicht) auf dem Schießstand trainieren und jagen.

    Lichtschießen hat m.E. nur einen Einsatzzweck: Werbung in Arkaden, auf Sportfesten etc.

    Aber es steckt - wie immer - Geld hinter der ganzen Sache. Lt. Gerüchten sollen Sony & Co. sich auf dieses Sigment stürzen, d.h. wir haben internationale Multi-Player, die Lichtschießen unterstützen, auch wenn das noch nicht in Bremen angekommen ist.
    Da ich bei Geld immer ganz misstrauisch bin (siehe Fußball WM in Katar), würde ich mich auch nicht 100%ig auf den ISSF verlassen, dass dies weltweit nicht geförder wird.

  • Lichtschießen hat m.E. nur einen Einsatzzweck: Werbung in Arkaden, auf Sportfesten etc.

    Aber es steckt - wie immer - Geld hinter der ganzen Sache. Lt. Gerüchten sollen Sony & Co. sich auf dieses Sigment stürzen, d.h. wir haben internationale Multi-Player, die Lichtschießen unterstützen, auch wenn das noch nicht in Bremen angekommen ist.
    Da ich bei Geld immer ganz misstrauisch bin (siehe Fußball WM in Katar), würde ich mich auch nicht 100%ig auf den ISSF verlassen, dass dies weltweit nicht geförder wird.

    Das sind wohl schon keine Gerüchte mehr. Dort, wo Bedarf besteht, werden von der Wirtschaft Angebote erstellt.

    Und der Konsum- und Sportbereich für Kinder ist riesig.

    Liebe Katja, das Lichtschießen bietet nach unseren Erfahrungen durch eine Vielzahl von selbst durchgeführten, unterschiedlichsten Veranstaltungen für Kinder - und auch auf Erwachsene - eine ideale, gefahrlose Möglichkeit den Ziel- und Schießsport alleine aber auch in Kombination mit anderen Sportarten aktiv durchzuführen. wir haben es geschafft mit Hallenbiathlonveranstaltungen eine Sporthalle mit eine Superstimmung und Superleistungen der Kinder zu füllen. Ergebnis nebenbei: Imageverbesserung für die durchführenden Schützenvereine, Mitgliedereintritte, Sommerbiathlon-abteilungen gründen sich ...
    Daneben führen wir auch für Kinder klassische Schießsportveranstaltungen mittlerweile bis zur LM durch. Aus diesen Kindern sind zum Teil schon DM-Teilnehmer in der Schülerklasse geworden.

    So, und mit ein bisschen Phantasie kann man sich jetzt auch vorstellen, dass sich der Schüler z. B. von seinem Konfirmationsgeld ein LG kauft, was der Industrie auch gefallen dürfte. Wie geht es dann wohl weiter?

    Somit hat das Lichtschießen nicht nur einen Einsatzzweck, sondern bietet mit Sicherheit mehrere Einsatzzwecke - auch für unser Schützenwesen.


  • Somit hat das Lichtschießen nicht nur einen Einsatzzweck, sondern bietet mit Sicherheit mehrere Einsatzzwecke - auch für unser Schützenwesen.

    Die möglichen Kolerteralschäden werden von dir also billigend in kauf genommen. Schade nur, dass du dafür keine Verantwortung übernehmen musst.

    BBF

  • @ BBF
    In diesem Thema geht es um die Mitgliederentwicklung. Diesem Thema stelle ich mich seit über 30 Jahren verantwortlich und sogar erfolgreich mit einer positiven und toleranten Einstellung im Rahmen meiner regionalen Möglichkeiten.

    Ich laufe vor dieser Verantwortung auch nicht weg, wie andere, die sich lediglich auf verbale, verantwortungslose Anti-/Angst-Debatten reduzieren und den oder die Schuldigen auf der Gegenseite sehen, bzw. sehen wollen.

    Wenn die Gegenseite auch noch Sportkameraden/innen sind, oder dazu gemacht werden, die nicht den Legalwaffenbesitz zum zentralen Bedürfnis ihres Engagemnts im Schützenwesen gemacht haben, fehlt mir dafür jedes Verständnis.

    Ehrlich gesagt, tust Du mir leid, weil du - so wie du hier auftrittst - nicht nur dir/deiner Familie sondern auch der Sache schadest. Versuche doch einfach mit mehr Toleranz gegenüber den wirklich vielfältigen Ausrichtungen im Schützenwesen und durch weiterhin aktive Mitarbeit im BDS oder in einem anderen Verband deinen/unseren Sport besser darzustellen.

  • Das entscheidende hast du natürlich ausgelassen: Mit eingelegter Sicherheitsschnur! Eigentlich müsste da doch eine rote Lampe angehen und du dich fragen: Hey, warum schreibt er dies? Gibt es ein Fehlerkette die dazu führt, dass obgleich eine Sicherheitsschnur aus dem Lauf schaut die Waffe geladen sein könnte?

    Und was das andere angeht, warum reagiert ihr den so empfindlich wenn jemand seine von euch abweichende Meinung äußert? Das ich die DSB Disziplinen für zu langweilige und die Strukturen für zu verknöchert halte um bei der Neumitgliedsgewinnung etwas zu erreichen werde ich wohl sagen dürfen. Für das "Heul doch" entschuldige ich mich.

    Da werde ich wohl nie eine Antwort von dir bekommen.

    BBF

  • Z.B das Verwehren von GK mit der Argumentation er müsse erst Luftdruck betreiben.

    BBF

    Hallo BBF,

    das Thema Sicherheitsregeln wurde bereits mehrfach hier und andernorts behandelt, mit den unterschiedlichen Auffassungen und dem Ergebnis, dass wir alle im Umgang mit Schusswaffen und auch Lichtpunktgeräten mit dem Ausbildungs- und Anwendungsziel "größtmögliche Sicherheit und Verantwortung" Einigkeit erzielt haben.

    Ich darf deshalb noch einmal an die Beantwortung der obigen Frage erinnern.

    Wo wird GK mit der Argumentation verwehrt, erst Luftdruck zu betreiben

  • [


    ... und die sind:

    Z.B das Verwehren von GK mit der Argumentation er müsse erst Luftdruck betreiben.

    Ich darf deshalb noch einmal an die Beantwortung der obigen Frage erinnern.
    Wo wird GK mit der Argumentation verwehrt, erst Luftdruck zu betreiben

    Nun, ich mach mir den Spaß wenn ich auf Geschäftsreise als ITler bin, die örtlichen SV zu besuchen und mich als potentielles Neumitglied vorzustellen. Bei den, nach meinen Aufzeichnungen 26 Vereinen, war dies bei 42,3 Prozent der Fälle so. Wobei es natürlich nicht klar ist, ob sie es wirklich so durchgezogen hätten. Ich habe dann auch immer ohne zu Murren einen Abend Luftpistole geschossen. Es gibt DSB Vereine (da gehört mein DSB Verein mit dazu) die einen entsprechenden Vorstandsbeschluss haben. Wobei es lustigerweise toleriert wird wenn ich einen Schützen unter meine Fittiche nehme und der dann eben auch GK schießt.

    BBF

  • o.k.
    BBF, bevor du mit deinem Wissen in die Schweiz auswanderst, solltest du lieber diesen, deinen bisherigen DSB-Verein verlassen und dir einen Verein suchen, dem du Dich als GK-Sportler vorstellst und nicht als ITler.
    Gut, du hast aus deiner Sicht schlechte Erfahrungen mit einem DSB-Verein gemacht. Glaube jedoch nicht, dass deswegen alle DSB-Vereine so schlechte voraussetzungen bieten. Vielleicht war es auch nur ein Kommunikationsproblem.

    Ich denke, du kannst aus deinen Erfahrungen nicht ableiten und in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, dass hinter dem Verhalten der "böse DSB" steckt.

  • o.k.
    BBF, bevor du mit deinem Wissen in die Schweiz auswanderst, solltest du lieber diesen, deinen bisherigen DSB-Verein verlassen und dir einen Verein suchen, dem du Dich als GK-Sportler vorstellst und nicht als ITler.
    Gut, du hast aus deiner Sicht schlechte Erfahrungen mit einem DSB-Verein gemacht. Glaube jedoch nicht, dass deswegen alle DSB-Vereine so schlechte voraussetzungen bieten. Vielleicht war es auch nur ein Kommunikationsproblem.

    Ich denke, du kannst aus deinen Erfahrungen nicht ableiten und in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, dass hinter dem Verhalten der "böse DSB" steckt.


    Diese Erfahrungen sind aber auch nicht von der Hand zu weisen

  • Glaube jedoch nicht, dass deswegen alle DSB-Vereine so schlechte voraussetzungen bieten. Vielleicht war es auch nur ein Kommunikationsproblem.

    Nun, bei mehr als 50 Prozent war dies auch möglich. Ich habe mich immer als jemand vorgestellt, der seit n Tagen bei der Firma xy am Ort arbeitet (das ich den Termin kenne wann ich wieder gehe, habe ich verschwiegen). Ich habe dann geäußert, dass ich gerne wieder (habe erklärt, dass ich in meiner Jugend bereit LP geschossen habe) schießen würde, allerdings nun eben GK. Natürlich war nicht immer eine GK Waffe vorhanden bzw. eine Person anwesend, die bereit war sie zu verleihen. Ich bin dann oft mit der SpoPi auf den Stand. Die 42 Prozent waren halt die Vereine die mir erklärt haben, dass ich eine Zeit (mehr oder minder genau spezifiziert) Luftdruckwaffen schießen muss. Oft eben mit dem Argument, dass man sich erst besser kennenlernen müsste. Natürlich gab es auch die Fälle, in denen einem erklärt wurde, dieses Jahr Luftdruck würde so im Gesetzt stehen.

    BBF

    4 Mal editiert, zuletzt von BBF (20. Juli 2011 um 14:45)

  • Das entscheidende hast du natürlich ausgelassen: Mit eingelegter Sicherheitsschnur! Eigentlich müsste da doch eine rote Lampe angehen und du dich fragen: Hey, warum schreibt er dies? Gibt es ein Fehlerkette die dazu führt, dass obgleich eine Sicherheitsschnur aus dem Lauf schaut die Waffe geladen sein könnte?

    Du sagst es schon, eigentlich, wenn man nicht weiß, dass mit einer Sicherheitsschnur bei Luftdruckwaffen weder ein Diabolo eingelegt noch der Verschluss geschlossen werden kann.

    Und was das andere angeht, warum reagiert ihr den so empfindlich wenn jemand seine von euch abweichende Meinung äußert? Das ich die DSB Disziplinen für zu langweilige und die Strukturen für zu verknöchert halte um bei der Neumitgliedsgewinnung etwas zu erreichen werde ich wohl sagen dürfen. Für das "Heul doch" entschuldige ich mich.

    BBF, du darfst das natürlich hier schreiben - und hast das ja auch schon sehr ausführlich getan -, nur sind Diskussionen keine Monologe und Diskussionsteilnehmer keine Zuschauer.

    Bremen fordert bereits jetzt schon ein Verbot von Lichtimpulsgewehren. Sie wollen, das an keinen Waffen oder Waffenähnlichen Geräten Kinder trainiert werden.

    Bremen? Du meinst die Stadt? Wer fordert das Verbot?

    Die Lichtimpulsgewehre sind ganz nett für Kaufhäuser, bringen aber bei Veranstaltungen wie Promi-Biathlon gewisse Gefahren für den Legalwaffenbesitz. Schon jetzt hört man die Sprüche, dass man auch genauso mit Licht schießen könnte, anstelle von klein- oder großkalibrigen Waffen. Lichtgewehre stellen für mcih somit keine Alternative dar.

    Für dich als engagierten Sportschützen sollte es ansich ein leichtes sein diesen Irrtum aufzuklären und zunächst eher kritische Beobachter für den Schießsport zu begeistern, oder? Ist es denn wirklich entscheidend ob Lichtgewehre für wen auch immer für was auch immer eine Alternative darstellen? Lichtgewehre sind Lichtgewehre. Und weder Alternative noch Nachfolger für andere Disziplinen.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Du sagst es schon, eigentlich, wenn man nicht weiß, dass mit einer Sicherheitsschnur bei Luftdruckwaffen weder ein Diabolo eingelegt noch der Verschluss geschlossen werden kann.

    Aber nur solange wie die Sicherheitsschnur nicht nur aus dem Lauf heraus schaut, sondern auch aus dem Patronenlager

    Mehr als diese Regeln braucht die Welt nicht:
    1. Jede Waffe ist geladen.
    2. Die Mündung überstreicht nur das, was ich auch beschießen will.
    3. Der Finger berührt erst dann den Abzug, wenn ich die Entscheidung zum Schuss getroffen habe.
    4- Ich kenne mein Ziel und achte auf das, was dahinter ist.

    Einmal editiert, zuletzt von BBF (20. Juli 2011 um 20:44)

  • Die richtige Verwendung setze ich einfach mal voraus. Wer noch nicht einmal das hinbekommt der sollte auch nicht mit Schusswaffen hantieren, oder? Während die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen halt immer vom Schützen ausgehen, ermöglicht die signalfarbene Sicherheitsschnur auch Umstehenden die Situation sofort korrekt einzuschätzen.

    Nachlässigkeiten passieren auch erfahrenen Schützen und dank der Sicherheitsschnur kann dabei nichts passieren. Die entsprechende Ermahnung und gegebenenfalls die Konsequenzen folgen trotzdem gleich anschließend.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Während die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen halt immer vom Schützen ausgehen, ermöglicht die signalfarbene Sicherheitsschnur auch Umstehenden die Situation sofort korrekt einzuschätzen.

    Du wirst wohl nur aus Schaden klug, ich gebe auf. Bei mir wirst du außer wenn es die Ausschreibung explizit verlangt und auch nur genau soweit wie es in der Ausschreibung steht, eine solche Sicherheitsschnur sehen. Ich gebe zu, dass ich am Anfang meiner Arbeit als Rundenkampfleiter SpoPi auch noch die dieses Hilfsmittel in der Ausschreibung hatte. Beim Beobachten der Waffenkontrolle zur Kreismeisterschaft SpoPi wurde es mir aber klar, dass dieses Teil mehr Unsicherheit als Sicherheit produziert. Als der Prüfer Sicherheitsschnur aus dem Lauf gezogen hat ohne eine Sicherheitsüberprüfung zu machen und ein Schuss die Decke durchschlagen hat. Vielleicht wird dir auch einmal die Erleuchtung kommen, hoffentlich ohne dass jemand einen Schaden erleiden muss.

    BBF

  • Du wirst wohl nur aus Schaden klug, ich gebe auf. [...] Als der Prüfer Sicherheitsschnur aus dem Lauf gezogen hat ohne eine Sicherheitsüberprüfung zu machen und ein Schuss die Decke durchschlagen hat. Vielleicht wird dir auch einmal die Erleuchtung kommen, hoffentlich ohne dass jemand einen Schaden erleiden muss.

    Ich weiche auch gerne mal vom Kernthema ab, soweit das sinnvoll ist und halbwegs in einem überschaubaren Rahmen bleibt. Was du da aber schilderst ist schlicht unmöglich. Wo sollte die Kugel denn plötzlich herkommen?

    Und jetzt zurück zum Thema! Dankeschön.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“


  • Ich weiche auch gerne mal vom Kernthema ab, soweit das sinnvoll ist und halbwegs in einem überschaubaren Rahmen bleibt. Was du da aber schilderst ist schlicht unmöglich. Wo sollte die Kugel denn plötzlich herkommen?

    Das letzte Training des Schützen wurde abgebrochen. Eine Hämmerli 208/215 lässt sich entspannen in dem man den Abzug betätigt und den Verschluss langsam nach vorne lässt. Dies sorgt dafür, dass der Schlagbolzen nicht auf das stählerne Widerlager trifft und so beschädigt wird. Die geringe Kraft mit der der Verschluss nach vorne gelassen wurde und der Verschmutzungsgrad der Waffe sorgten dafür, dass der Auszieher die Patrone nicht greifen konnte. Kurz vor der Waffenkontrolle entnahm der Schütze seine Waffe aus dem Koffer öffnete den Verschluss und führte die Sicherheitsschnur von vorne in den Lauf ein. In diesem Zustand übergab es die Waffe. Der Prüfer entnahm die Sicherheitsschnur von vorne aus dem Lauf lies den Verschluss nach vorne. Hängt die Waffe an das Abzugsgewicht und PENG.

    Niemand hatte drauf geachtet, dass die Sicherheitsschnur nicht aus dem Patronenlager geschaut hat. Alle haben sich von dem vorne aus dem Lauf schauende Sicherheitsschnur täuschen lassen.

    Es wurde niemand verletzt. Die Unfallforschung spricht von einer Fehlerkette bzw. Ereigniskette. Jedes dieser Ereignisse ist für sich nicht in der Lage einen Unfall zu verursachen.

    BBF

    Einmal editiert, zuletzt von BBF (20. Juli 2011 um 22:30)

  • Zitat

    Zitat von »Dan More«
    Bremen fordert bereits jetzt schon ein Verbot von Lichtimpulsgewehren. Sie wollen, das an keinen Waffen oder Waffenähnlichen Geräten Kinder trainiert werden.

    Zitat

    Bremen? Du meinst die Stadt? Wer fordert das Verbot?


    Das ist der Herr Tschöppe aus Bremen. Den Link zum DWJ Bericht habe ich bereitgtestellt.

    Zitat

    Zitat von »Dan More«
    Die Lichtimpulsgewehre sind ganz nett für Kaufhäuser, bringen aber bei Veranstaltungen wie Promi-Biathlon gewisse Gefahren für den Legalwaffenbesitz. Schon jetzt hört man die Sprüche, dass man auch genauso mit Licht schießen könnte, anstelle von klein- oder großkalibrigen Waffen. Lichtgewehre stellen für mcih somit keine Alternative dar.

    Zitat

    Für dich als engagierten Sportschützen sollte es ansich ein leichtes sein diesen Irrtum aufzuklären und zunächst eher kritische Beobachter für den Schießsport zu begeistern, oder? Ist es denn wirklich entscheidend ob Lichtgewehre für wen auch immer für was auch immer eine Alternative darstellen? Lichtgewehre sind Lichtgewehre. Und weder Alternative noch Nachfolger für andere Disziplinen.


    Das ist Deine Meinung. Aber irgendein Politiker und/oder Waffenanti wird es genauso, als Alternative für die bisherigen Disziplinen und Waffen vorschlagen und spätestens, wenn die Grünen und Roten wieder an der Regierung sitzen, durchsetzen.

  • Hallo Gerhard,

    Du sprichst immer von einer Sicherheitsschnur. Nur war so eine Schur nie ausschließlich vorgeschrieben, es stand in fast jeder Ausschreibung immer Signalfähnchen oder Sicherheitselement und deshalb habe ich auch immer etwas flappsig von Stöpseln geschrieben. Es spielt aber auch keine Rolle. Selbst wenn nur solche Schnüre vorgeschrieben wären, wird irgendwann doch mal einer eine geladene Waffe auspacken und sich sicher sein, sie sei mit Schnur versehen und sie sei nicht geladen. Solche menschliche Fehlleistungen passieren manchmal. Ist auch solange nicht wirklich schlimm, solange er konsequent die Sicherheitsregeln beachtet. Sollte er aber diese nicht berücksichtigen, weil er ja im festen Glauben ist, durch diese Sicherheitsschnüre könne ja nichts mehr passieren und verhält er sich deshalb auch leichtsinnig, kann das im Zweifel tödlich enden.

    Zur Problematik dieser Teile habe ich ja schon genug geschrieben und ich muss da BBF klar Recht geben. Auch ich habe die Fehlerträchtigkeit und Gefahr, die von diesen Teilen ausgeht, in der Praxis als Mitarbeiter bei größeren Meisterschaften erlebt. Es findet dadurch ganz klar bei einigen Schützen eine Risikokompensation statt und man schaut dann z. Bsp. bei der Waffenkontrolle wieder direkt in Läufe, und zwar auch von Feuerwaffen. Irgendwann nimmt dann jemand doch ein geladenes Gewehr oder eine geladene Pistole aus dem Futteral oder Koffer, ist sich aber sicher, sie ist ungeladen und schon kann das Unheil seinen Lauf nehmen. Der Unfall mit tödlichem Ausgang in München, der zur Einführung dieser Signalfähnchen führte, ist doch auch nur deshalb passiert, weil jemand nicht beachtet hatte, das jemand vor der Mündung stand.

    Es ist einfach Fakt, dass solche Unfälle fast immer mit vermeintlich ungeladenen Waffen geschehen sind und die Verursacher deshalb die Sicherheitsregeln nicht beachtet haben. Die Signalfähnchen oder auch Schnüre fördern diese Denk- und Handlungsweisen.

    Ich schrieb ja schon, beim DSB scheint man die Problematik erkannt zu haben. Wie sollte man sonst das Verschwinden der Forderungen nach diesen Signalfähnchen sonst erklären?


    Gerhard, ich hoffe, Du unterstellst mir hier nicht eine generell leicht renitente oder bockige Einstellung gegen solche Dinge, so nach dem Motto, Kinderkram, brauche ich nicht, bin alt genug. Das ist es wirklich nicht. Meine Sichtweise beruht auf Erfahrungen und daraus resultierenden Überlegungen und ich hoffe, Du kannst meine Anmerkungen wenigstens zum Teil nachvollziehen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank