Schon wieder ein Amoklauf

  • Es laufen vielleicht 0,00...01 % aller Killerspiele Spieler Amok, bei denen ist sozial gesehen das Leben schon kaputt ist, sonst würde es keiner tun. Wieso sollte gerade ein Killerspiel jemanden darauf bringen etwas zu tun? Ich weiß nicht und glaub nicht dass es was ausmacht.

    Gusti Sp.
    SG Diana Lorenzenberg
    Jugendsprecher
    Disziplin: LP(/LG)
    Gaujugendteam Ebersberg

  • Vielleicht helfen Egoshooter sogar Aggressionen abzubauen.

    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Ohmann,
    klar sind Killerspiele nur ein Bruchteil der Dinge die einen soo weit treiben Amok zu laufen,...
    und wenn ihr das mit den Killerspielen als Sündenbock so übertrieben findet würde ich gerne mal Gründe für diese Spiele hören!! :cursing: :cursing:
    Mir fallen nämlich keine ein,... :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:

  • Hallo


    Du hast Recht Zecke, es fällt einem nichts dazu ein. Wenn wir die Schützengemeinschaft jetzt nicht aufpassen, drückt man uns auch noch in diese Schablone als blutrünstige Bestien die sich mit Killerspielen aufgeilen dann ihre Waffen nehmen und alles platt machen.Ich habe leider gestern Abend nicht ganz die Tagesschau gesehen, aber noch mitbekommen wie eine Mutter und ihr Sohn unseren Sport runter machten, obwohl sie davon so viel Ahnung haben wie ?( ?( ?( . Das paßt zur Hauptsendezeit ganz toll, der Jugendsportleiter des Schützenvereins Vielander sah bei dem Interwev sehr blass aus geschickte Reporter nutzen das ja auch gleich aus. Wenn einer meint, er muß sich mit Dreck Killerspiele befassen, nun gut man kann es leider nicht verbieten, was eigentlich schade ist. Aber die Lobby der Hersteller dieser Sachen ist wohl zu stark, das wäre der richtige Ansatzpunkt aber es ist ja auch viel leichter die Schützen anzugreifen. Ich erwähnte es ja bereits in meinem ersten Bericht, jetzt kommen die Trittbrettfahrer aus ihren Löchern und versuchen uns und unseren schönen Sport in den Dreck zu ziehen. Jetzt ist der DSB gefragt, zusammen mit unserer Regierung die richtigen Hebel zu schalten.


    Kogge


    .

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    12.03.2009


    Dies ist ein spezieller Newsletter an alle Abonnenten mit der
    Stellungnahme des Deutschen Schützenbundes zu den tragischen
    Ereignissen in Winnenden.








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    Deutscher Schützenbund trauert um die Opfer von
    Winnenden







    <img src="http://www.schuetzenbund.de/media/aktuelles/Logos/DSB_Neu_klein.jpg" align="right" />
    Mit Trauer und Bestürzung haben die Mitglieder des Deutschen
    Schützenbundes auf die tragischen Ereignisse in Winnenden reagiert.
    „Wir fühlen uns den Angehörigen der Opfer zutiefst verbunden, es ist
    unfassbar“, so DSB-Präsident Josef Ambacher in einer ersten
    Reaktion.


    „Doch trotz allem Entsetzen und Erschütterung,
    denen sich keiner von uns entziehen kann“, so der DSB-Präsident
    weiter, „müssen wir an die wirklichen Gründe für die Auslösung
    dieser Tat herangehen und nicht einfach nur einem schnellen
    populistischen Reflex nachgehen und das propagieren, was am besten
    öffentlich zu verkaufen ist, nämlich eine erneute Verschärfung des
    Waffenrechts. Ich hoffe, dass sich die Beteiligten dabei nicht von
    im Augenblick noch verständlichen Emotionen, sondern von
    Sachlichkeit leiten lassen. Alle Sportschützen nun wieder unter
    Generalverdacht zu stellen, lehne ich entschieden ab.


    Unser
    Waffengesetz ist eines der schärfsten der Welt. Es gibt ganz klare
    Bestimmungen, wie legal erworbene Waffen aufzubewahren sind. Wenn
    diese Regelungen nicht beachtet werden, und dies war im Elternhaus
    des Täters von Winnenden anscheinend nicht der Fall, kann kein
    Gesetz der Welt eine solche schreckliche Tat verhindern.


    Wir
    weisen unsere Mitglieder bei jeder Sitzung, bei jeder Veranstaltung
    darauf hin, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten und vor allem
    sich bei der Aufbewahrung der Waffen genauestens an geltendes Recht
    zu halten. Diese Mindeststandards sind grundsätzlich zu beachten und
    penibel einzuhalten und wäre nach geltendem Gesetz gehandelt worden,
    wäre der Jugendliche nicht in den Besitz einer Waffe gekommen, weil
    sie zuhause im Tresor, zu dem er keinen Zugang haben dürfte, gelegen
    hätte.“


    Trotz aller Bestürzung gehen weitere Forderungen nach
    Verschärfung des Waffengesetzes in die falsche Richtung. Sie würden
    nur eine falsche Sicherheit vortäuschen. In Folge der tragischen
    Ereignisse von Erfurt wurde das Waffengesetz schon einmal erheblich
    verschärft.


    Besitz und Gebrauch großkalibriger Sportwaffen
    sind in Deutschland nunmehr statt ab 18 erst ab 21 Jahren erlaubt.
    Um die für legale Waffenkäufe notwendige Waffenbesitzkarte zu
    erhalten, müssen Sportschützen körperlich und geistig geeignet sein
    sowie ein berechtigtes Bedürfnis für den Waffenbesitz nachweisen.
    Bei großkalibrigen Waffen benötigen Bewerber zwischen 21 und 25
    zudem ein psychologisches Gutachten.


    Die notwendige
    Sachkunde für den Umgang mit Waffen muss mit einer Prüfung
    nachgewiesen werden. Um ihr berechtigtes Bedürfnis für den
    Waffenbesitz zu belegen, benötigen Bewerber ein
    Befürwortungsschreiben ihres Schützenvereins.


    Der Inhaber
    einer Waffenbesitzkarte darf seine Waffe zu Hause aufbewahren, zum
    Schießstand transportieren und dort benutzen. Zur Selbstverteidigung
    oder anderen Zwecken außerhalb des Vereinsgeländes darf die Waffe
    nicht verwendet werden. Hierfür ist ein Waffenschein notwendig, der
    üblicherweise für Berufsgruppen wie Polizisten, Personenschützer
    oder Förster ausgestellt wird.


    Sportschützen mit einer
    Waffenbesitzkarte können auch mehrere Waffen kaufen, pro Halbjahr in
    der Regel allerdings höchstens zwei. Die persönliche Eignung und
    Bedürftigkeit zum Waffenbesitz werden mindestens alle drei Jahre neu
    geprüft. Die auch als Pumpgun bekannten Repetierflinten mit
    Pistolengriff, wie sie etwa der Amokläufer von Erfurt dabei hatte,
    sind seit dem Attentat für alle Sportschützen generell verboten.



    2008 wurde das Gesetz noch einmal verschärft: Langwaffen
    müssen seither am Lauf, Kurzwaffen am Griffstück gekennzeichnet
    werden. Nachkommen müssen legal ererbte Waffen mit einem
    Blockier-System ausstatten. Täuschend echt aussehende
    Waffenattrappen und Kampfmesser mit langen Klingen dürfen nicht mehr
    öffentlich getragen werden. Verstöße gegen das neue Waffengesetz
    können mit Bußgeld bis 10.000 Euro und Gefängnis geahndet werden.



    Selbst Vertreter der Polizei halten das geltende Gesetz für
    völlig ausreichend, gegen Missbrauch und kriminelle Energie sei
    jedoch keine noch so restriktive Regelung wirksam.


  • Das ist die Antwort des DSB auf Winnenden :thumbup:
    welcher ich mich eigentlich nur anschließen kann :thumbsup:

  • Vielleicht helfen Egoshooter sogar Aggressionen abzubauen.

    Nur bedingt. Ob es sonderlich gut ist, wenn man seine Wut damit auslässt, andere (wenn auch nur virtuell) zu töten, darüber kann man streiten. Ich persönlich halte das für nicht sonderlich gut. Da halte ich einen Boxsack für effektiver.

    Diesen Beitrag habe ich zufällig auch gesehen. Da wurde nach dem Motto berichtet: "Jugendliche werden im Schützenverein zu Waffennarren abgerichtet und lernen nicht nur Schießen". So auch die Mutter: "Ich bin davon überzeugt, dass die Jugendlicher nicht nur Schießen lernen, sondern schlimmeres" (sinngemäßes Zitat). Und "Schießen ist ein Einzelsport, der lauter Einzelkämpfer ausbildet".


    Davon, dass man beim Schützenverein einen Gemeinschaftssinn bekommt, wie er wohl bei keiner anderen Sportart zu finden ist, hat diese Frau wohl noch nicht gehört ?! Und das andere, was Kinder beim Schießen noch lernen dürften, sind keine Aggressionen, wie das hier wohl gemeint war, sondern Konzentration, Beherrschung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen. Ich bin zwar noch nicht mal volljährig (erst im Juni), aber ich hätte auch später als Erwachsener keine Bedenken, meine Kinder in einen Schützenverein gehen zu lassen.


    Hast du zufällig einen Link zu diesem Bericht ?

    SG 1850 Wirsberg e.V.
    2. Mannschaft, Gauliga Ost

  • Genau. In den gängigen Mannschaftssportarten werden Aggressionen von einigen Trainern sogar noch gefördert. Was beispielsweise im Fußball abläuft ist zum Teil einfach nur erschreckend. Da schicken manche Kinder und Jugendliche ihre Gegner gleich reihenweise ins Krankenhaus. Und die Zuschauer - in erster Linie die Eltern der Spieler - finden das auch noch toll. Endlich ist mal etwas los. :cursing:

    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Dem stimme ich voll und ganz zu,...
    wobei man sich den Schützenverein vorher ansehen sollte, ich denke überall gibt es schwarze Schafe, wo der Selbstbewusste Umgang vll mehr oder weniger vermittelt wird.
    Nichts desto trotz lernt man wie gesagt in einem Schuetzenverein verantwortungsvollen umgang mit waffen, wobei man das natürlich auch überspielen kann, wenn ich interesse hab mit der sportpistole was zu treffen nur um beim vll geplanten amoklauf was zu treffe merkt man das vll kaum,...
    aber eben das waffengesetzt ist da, es geht nur darum es zu kontrollieren und auch umzusetzten,.. :rolleyes:
    und für killerspiele hab ihc absolut kein verständnis, wobei es teilweise in meiner verwandtschaft auch gespielt wird :cursing: :cursing:
    mfg :P

  • :cursing::cursing::cursing::cursing:


    Es treibt mir JEDES mal den Blutdruck in die höhe wenn ich dieses Unwort Killerspiel lese oder auch nur höre.
    Es gibt keine Definition für den Begriff und wenn man das ganze wirklich so nehmen mag was der Begriff bedeutet müsste man einen kompletten Industriezweig der in Deutschland mehr Umsatzz macht wie die Musikindustrie oder de Filmindustrie aus Deutschland verbannen.
    Da hängen nicht nur tausende von Arbeitsplätzen dran sondern auch zig millionen Steuergelder für den Staat.


    Nochmal zurück zu den sogenannten Killerspielen. Nimmt man den Begriff so wie er ist (ich weiss ich wiederhole mich) dann muss man jedes Computerspiel vom markt nehmen weil es in der einen oder anderen art zu Brutal ist.
    Bei Pac-Man frisst man geister, bei Mario springt man anderen leuten aufs dach und frisst Pilze um stärker zu werden.
    Und wie gestern schon geschrieben, Counterstrike ist heutzutage nix anderes wie vor 15 Jahren Cowboy und Indianer nur das man da mit spielzeugatrappen wirklich auf menschen gezielt hat und auch den Finger krumm gemacht hat.

  • Hier der LInk zu diesem Bericht:


    http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt1216.html


    Ich will zu diesem Bericht nichts sagen... und auch nicht weiter drüber nachdenken... sonst muss ich... hhmmmmmmmmpf...


    Naja... ich reiß mich zusammen...

    "Die Logik der Praxis ist (...) logisch bis zu jenem Punkt, an dem Logischsein nicht mehr praktisch wäre." Pierre Bourdieu (1930-2003)


    Klick mich!!

  • und für killerspiele hab ihc absolut kein verständnis, wobei es teilweise in meiner verwandtschaft auch gespielt wird :cursing: :cursing:
    mfg :P

    Du hast vorher auch mal nach dem Grund für "Killerspiele" gefragt. Es gibt keinen. Oder besser gesagt den gleichen wie für jedes andere Spiel auch. Zerstreuung, Entspannung, Spaß, Leute aus aller Welt kennen lernen, ...
    Daran ist nichts verwerflich. In den meisten sogenannten "Killerspielen" geht es nicht primär darum, jemanden abzuknallen, sondern andere auszutricksen, zu überlisten, schneller zu sein, die bessere List anzuwenden und/oder einen Auftrag zu erfüllen (Catch the flag).


    Weil die meisten Leute nicht wissen was das ist haben sie ein gestörtes Verhältnis zu Shootern (Die Erde ist eine Scheibe!). In Malaysia und Thailand ist das so populär wie bei uns Fußball. Da wird in Profiligen gespielt wo die Spieler 100.000€ im Jahr verdienen und in Turnieren um Millionenprämien zocken. Die Zuschauer sitzen in Hallen und Stadien und verfolgen an Großleinwänden die Spiele.
    Die lachen über uns und unsere Schuldsucherdiskussionen - und nein, die haben zu Gewalt kein wesentlich anderes Verhältnis als wir es haben.


    Klar gibt es ultrabrutale Spiele - das muss ja nicht sein und ist auch nicht das was die Masse tut. Wenn du pokerst, dann spielst ja auch nicht gleich Strippoker oder um dein ganzes Erspartes.


    Ich bin dagegen bei Spielen Verbote auszusprechen. Die Verantwortung dafür was die Kinder spielen und am PC machen liegt bei den Eltern, nicht allein beim Gesetzgeber. Genauso wie ich darauf achte, dass das Holzspielzeug nicht giftig lackiert ist, dass der Kindersitz ein TÜV-Siegel hat, dass mein Kind nicht die Minibar im Wohnzimmerschrank plündert, muss ich auch darauf achten was mein Kind mit dem Spielzeug "Computer" macht. Das ist ein Teil der elterlichen Fürsorge, der wohl noch nicht ins Bewusstsein gerückt ist.
    Ebenso bin ich gegen eine Verschärfung des Waffengesetzes. Nur weil einer dagegen verstößt kann man nicht das Gesetz ändern. Dafür gibt es Bußgeld- und Strafkataloge. Gesetzesänderungen sind nur bei Massenverstößen eine sinnvolle Maßnahme, wobei normalerweise immer zuerst das Strafmaß verschärft wird. (siehe Straßenverkehr)

    Mein Trainingsmotto:
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)

  • und für killerspiele hab ihc absolut kein verständnis, wobei es teilweise in meiner verwandtschaft auch gespielt wird :cursing: :cursing:

    Hast du schon einmal erfahrenen Spielern von Egoshootern wie Counterstrike über die Schulter geschaut? Es kommt bei diesen Spielen in erster Linie auf eine gute Zusammenarbeit an. Die Spieler sprechen ihre Taktik sehr genau ab. Spieler die wie ein Geistesgestörter herumballern oder gar auf Teammitglieder zielen müssen meist eine Runde aussetzen. Oft werden sie sogar vom Server verbannt.

    Und wie gestern schon geschrieben, Counterstrike ist heutzutage nix anderes wie vor 15 Jahren Cowboy und Indianer nur das man da mit spielzeugatrappen wirklich auf menschen gezielt hat und auch den Finger krumm gemacht hat.

    Erinnert ihr euch noch an die gute alte Pfefferpistole? Damit wurde tatsächlich auf Menschen geschossen.

    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Ich bin dagegen bei Spielen Verbote auszusprechen. Die Verantwortung dafür was die Kinder spielen und am PC machen liegt bei den Eltern, nicht allein beim Gesetzgeber.

    Der Meinung bin ich auch; An "brutale" Spiele kommen laut Gesetzgebung Kinder auch nicht ran, nur Counter Strike Source is meines Wissens nach eine Ausnahme, die ab 16 gekauft werden kann... Wir haben in Deutschland bereits eine Prüfstelle, die sämtliche Spiele prüft und dann auch dementsprechen kennzeichnet. Dort wird auch ganz klar nach Kriterien vorgegangen, ob ein Spiel für einen Jugendlichen zum kauf freigegebn wird (zu empfehlen is die Homepage der Bundesprüfstelle, zB das hier ); so sind Shooter generell ab 16 Jahren, wird auf "Menschen" geschossen, is das Spiel generell am 18 Jahren freigegebn, d.h. das ist ganz klar nichts für Kinder und gehört auch nich in deren Hände; diese Regelung gilt bereits, wird was ich festgestellt inzwischen härter kontrolliert als der Alkoholverkauf (auch so ein thema...). Wenn man jetzt aber die Spiele generell komplett für Volljährige (d.h. vollständig erwachsene Menschen) verbietet, grenzt das für mich schon fast an Zensur (bitte nicht falsch verstehen, aber das is es dann doch auch, wenn von einer Regierung bzw einer Regierungsstelle festgelegt wird, was irgendwo erscheint bzw gesehen werden darf oder nicht, oder?), un das will in unsrem Land mit freier Meinungsbildung auch niemand oder? Ich mein was gibt jemanden das recht, zu entscheiden, was ein andrer Mensch, der seine Charakterbildung abgeschlossen hat (drum bin ich auch für die beschränkungen ggü. Jugendlichen, weil die leichter zu beeinflussen etc. sin), sehen darf und was nicht? Nach welchen Kriterien darf er das entscheiden?

  • An "brutale" Spiele kommen laut Gesetzgebung Kinder auch nicht ran, nur Counter Strike Source is meines Wissens nach eine Ausnahme, die ab 16 gekauft werden kann...
    [...]so sind Shooter generell ab 16 Jahren, wird auf "Menschen" geschossen, is das Spiel generell am 18 Jahren freigegebn,

    Also ganz so stimmt das nicht. Shooter sind generell ab 16, wenn zu viel Gewalt im Spiel ist (z.B. Unreal Tournament) oder alles zu realistisch ist (z.B. Crysis), sind Spiele ab 18. Wenn dann noch verfassungsfeindliche Symbole drin sind, wird das ganze auch mal indiziert (z.B. einige Spiele der Wolfenstein-Reihe). Aber es gibt auch sehr viele Spiele ab 16, wo auf Menschen geschossen wird, und das ganze sogar relativ realistisch (z.B. die gesamte Battlefield-Reihe).

    SG 1850 Wirsberg e.V.
    2. Mannschaft, Gauliga Ost

  • und wenn ihr das mit den Killerspielen als Sündenbock so übertrieben findet würde ich gerne mal Gründe für diese Spiele hören!! :cursing: :cursing:


    Also ich spiele zwar selten, aber immer wieder mal GTA und mir gefällt es sehr. Man muss sich konzentrieren, um die ganzen Missionen zu bestehen. Dabei geht es nicht nur ums abschießen von allen Sachen und so weiter, wenn man sich nicht konzentriert hat man keine Chanche wenns mal schwierig wird.

    Gusti Sp.
    SG Diana Lorenzenberg
    Jugendsprecher
    Disziplin: LP(/LG)
    Gaujugendteam Ebersberg

  • Meine Meinung. Ich spiele auch eher selten, und gegen gelegentliches Spielen, auch von "Gewaltspielen" ist denke ich nichts einzuwenden, solange man alt genug ist. Gefährlicher ist es, wenn man wirklich dauerhaft und stundenlang täglich spielt, weil man irgendeinen "Ausgleich" sucht oder was kompensieren will, oder wenn man zu jung ist und das Ganze gar nicht verarbeiten kann.

    SG 1850 Wirsberg e.V.
    2. Mannschaft, Gauliga Ost

  • Dafür gibt es die Alterseinstufungen der USK
    seit neuestem sogar mit einem Aufdruck auf den Spieleverpackungen das er gar nicht mehr zu übersehen ist weil er gut 1 /6 der oberfläche ausmacht.
    Da sind die Eltern gefragt die ihren kids solche Spiele kaufen und damit alleine lassen.

  • Wenn ich heute morgen die Zeitung lese, da wird mir ganz anders. Politik und Medien dreschen auf Sportschützen ein.


    Eine Maßnahme, um Gegenzusteuern: Schreibt/sprecht Euren Bundestagsabgeordneten an! Macht Ihnen klar, das SPortschiessen eine Sportart ist, eine anspruchsvolle noch dazu. Und der Schießsport ist, gemessen an Mitgliederzahlen, die drittgrösste Sportart nach Turnen und Fussball. Also mitnichten eine Randsportart.


    Die Tagesschau macht übrigens gerade eine Online-Umfrage zum Thema "Soll privater Waffenbesitz verboten werden?" Link siehe hier: Telepolis pnews: Schul-Amoklauf im Kampfanzug Klickt da mal auf die 'richtige' Antwort.

  • Hallo!!!


    was ist los bei einigen von euch ? Wie Ihr die Spiele auch immer nennen wollt und verharmlosen wollt, daß ist doch im Moment nicht das Problem. Um unser Problem zu lösen das wir durch die Medien und einigen Politikern haben, sollten wir lieber versuchen der Öffentlichkeit zu erklären das wir uns nicht auf eine Stufe stellen mit den Scharfmachern. Das unser Sport sauber ist und für Spitzenleistungen genau wie in jeder anderen Sportart viel Fleis und Mühe steckt. Wer umbedingt meint er muß diese Spiele verharmlosen und spielen, der soll es in seinem stillen Kämmerlein tun. Das diese Lobby der Hersteller nur halbhrzig angegangen wird, hat Erzwo richtig bechrieben, denn die Steuereinnahmen sind nicht ohne. Da wird lieber auf uns eingedroschen, denn wir bringen das ja nicht auf.


    Kogge