Schaftkappe drehen

  • Genau , und so liegt die Kappe bequem in der Schulter.

    poolbaucenter
    Muss ich morgen direkt auch mal ausprobieren! Daheim, mit Sessellehne als "Auflage", hat sich bei mir allerdings ein Schwenk der Kappe nach rechts "besser" angefühlt, obgleich sie dann ja "nach außen" weist. Werde auf dem Stand mal beide Seiten testen. Bisher hatte ich die Kappe unverändert in der Laufachse.

    Knapp daneben ist auch vorbei ! ;)
    Anschütz 9015 Black Alu Nuss, FWB 700 Auflage, Anschütz 2007/13, Suhl 150-1, FWB P34, Walther GSP

  • poolbaucenter
    Muss ich morgen direkt auch mal ausprobieren! Daheim, mit Sessellehne als "Auflage", hat sich bei mir allerdings ein Schwenk der Kappe nach rechts "besser" angefühlt, obgleich sie dann ja "nach außen" weist. Werde auf dem Stand mal beide Seiten testen. Bisher hatte ich die Kappe unverändert in der Laufachse.

    Du merkst ja, wenn das untere Teil der Schaftkappe an der Brust drückt.

    dann mußt du die Kappe vom Körper weg schwenken. Deine FWB hat dazu Langlöcher in der Schaftkappenhalterung.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Ein großes Hallo an die Id**t*n vom DSB. Ich kenne sie nicht, aber ich würde sie gerne kennenlernen.
    Sie haben Tausenden von Schützen Probleme bereitet. Ohne sie nach ihrer Meinung zu fragen. Ohne eine Umfrage durchzuführen. Einfach so. An einem schlechten Morgen kamen sie auf eine verrückte Idee. Sie denken, jeder hat den gleichen Körperbau. Sie denken, es sei eine Kleinigkeit, die Schussposition zu ändern. Schützen würden sich schnell daran gewöhnen und eine neue Position finden.

    Ihr Job: Probleme zu schaffen, nicht Schützen zu helfen. Es gibt genügend andere Fragen, Themen, bei denen dieser Sport verbessert werden kann. Aber nein ... ! Glaubst du wirklich, dass +/- 1,5 cm, +/- 15 Grad, etwas signifikant ändern werden?! Woher kommst du in diesem Sport? Vom Fußball? Lauf weg ! Du hattest ein paar Mal ein Gewehr in der Hand und hältst dich für einen Spezialisten.

    Was mich überrascht, ist die mangelnde Reaktion der Schützen. Alle schweigen. Sie beißen die Zähne zusammen und passen sich an.

    Ist mir scheißegal, aber was kann ich in Zukunft von ihnen im "freihand" erwarten?

  • Ein großes Hallo an die Id**t*n vom DSB. Ich kenne sie nicht, aber ich würde sie gerne kennenlernen.
    Sie haben Tausenden von Schützen Probleme bereitet. Ohne sie nach ihrer Meinung zu fragen. Ohne eine Umfrage durchzuführen. Einfach so. An einem schlechten Morgen kamen sie auf eine verrückte Idee. Sie denken, jeder hat den gleichen Körperbau. Sie denken, es sei eine Kleinigkeit, die Schussposition zu ändern. Schützen würden sich schnell daran gewöhnen und eine neue Position finden.

    Ihr Job: Probleme zu schaffen, nicht Schützen zu helfen. Es gibt genügend andere Fragen, Themen, bei denen dieser Sport verbessert werden kann. Aber nein ... ! Glaubst du wirklich, dass +/- 1,5 cm, +/- 15 Grad, etwas signifikant ändern werden?! Woher kommst du in diesem Sport? Vom Fußball? Lauf weg ! Du hattest ein paar Mal ein Gewehr in der Hand und hältst dich für einen Spezialisten.

    Was mich überrascht, ist die mangelnde Reaktion der Schützen. Alle schweigen. Sie beißen die Zähne zusammen und passen sich an.

    Ist mir scheißegal, aber was kann ich in Zukunft von ihnen im "freihand" erwarten?

    Ok, was läuft hier den falsch ??? :/:/:/

    meinst du immer noch die 1.4.6. ???

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Du merkst ja, wenn das untere Teil der Schaftkappe an der Brust drückt.

    dann mußt du die Kappe vom Körper weg schwenken. Deine FWB hat dazu Langlöcher in der Schaftkappenhalterung.

    poolbaucenter
    Hallo Ronny,
    habe heute im Training mal die Kappe probehalber nach rechts und links geschwenkt. Bei LGA fühle ich mich doch mit der Mittelstellung, also in der Laufachse, am wohlsten. Allerdings war mir bei Freihand der Schwenk zum Schützen hin angenehm und ich werde es vorerst so lassen.

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  • Miraculix

    das eindrehen zum Schützen ist ja die eine Achse

    interessant wird es, wenn man die Kappe der Körperform folgend dann zusätzlich noch im unteren Bereich auslagert, so dass, sofern verbaut, der untere meist spitzere Flügel nicht auf der Brust „zwickt“

    das hat in meinem Fall sehr viel Ruhe ins Gewehr gebracht - ich muss aber dazu sagen, dass ich z.B. anders als Micha1972 das Gewehr selbst nicht verkantet habe; siehe dazu unsere Bilder auf der vorherigen Seite

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Hm, mag ja sein, dass mein Sprachverständnis über die Jahre etwas gelitten hat, aber nach meiner Lesart von 1.5.4 K

    würde ich sagen, dass nur eines vom beiden, Verschieben ODER verdrehen erlaubt sind. Auch das verdrehen über die Y-Achse, wo der eine Teil links von der Achse steht und der andere rechts davon, könnte man sprachtechnisch durchaus anders auslegen als es hier passiert. Nur deutet hier das Wörtchen "um" an, dass es tatsächlich auch gehen könnte.

    Genauso lese ich Punkt K auch, es darf nach Rechts oder Links verstellt, oder gedreht werden. Drehung auch nur um eine Achse. Eine Kombination ist m. E. eigentlich nicht zulässig. Sieht man aber öfters 😃

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Genauso lese ich Punkt K auch, es darf nach Rechts oder Links verstellt, oder gedreht werden. Drehung auch nur um eine Achse. Eine Kombination ist m. E. eigentlich nicht zulässig. Sieht man aber öfters

    also wäre das nicht OK???

    AndiG
    29. Oktober 2025 um 09:32

    Feinwerkbau 800 W

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  • Das seitliche Verdrehen der einzelnen Elemente bei mehrteiligen Schaftkappen ist lt. SpO. 1.4.7 nur in eine Richtung erlaubt (also alle Elemente müssen in dieselbe Richtung zeigen). Dies kam zustande, als die ersten mehrteiligen Schaftkappen auf den Markt kamen und einige findige Schützen (aus dem "stehend frei"-Bereich) für sich entschieden haben, dass eine gegenläufige Verdrehung für sie durchaus Vorteile bringt. Da es parallel aber immer noch einteilige Schaftkappen gab (und gibt), wäre diese aus Sicht der DSB-Sportleitung ein Nachteil für deren Nutzer. Daher hat man sich damals entschieden, die Verstellung zu reglementieren. Leider (wie so oft), gibt es eine Reihe von Schützen, die sich (ob aus Unwissenheit oder Ignoranz) nicht daran halten und was noch viel schlimmer ist, die Kampfrichter bzw. Jury-Mitglieder nichts unternehmen. Wobei sich das zumindest in Dortmund dieses Jahr durchaus "gebessert" hat.

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso so viele Schützen bei der ersten Waffenkontrolle in Dortmund hinsichtlich der Einstellung ihrer Schaftkappe "durchgefallen" sind und diese korrigieren mussten. Das heißt ja im Umkehrschluss, dass sie bis hierhin nicht regelkonform unterwegs waren, also auch ihre Qualifikationsergebnisse (LM) regelwidrig geschossen haben müssen. Nur so eine Überlegung...

    LP 500 Expert E
    Steyr Challenge E
    M150 -ST- mit ZF

    Der Unterschied zwischen: "geiler Wettkampf heute" :) oder: "ich reiß' hier gleich die Hütte ab" :angry: ist oft nur eine 9,9 !

    Einmal editiert, zuletzt von Digedag (29. Oktober 2025 um 15:17)

  • Digedag

    darf ich dann mal um dein konkretes "Urteil" bitten:

    AndiG
    28. Mai 2025 um 21:30

    die einzelnen Flügel sind alle "gleich" ausgerichtet und nur die gesamte Kappe ist im Grunde verdreht

    die blaue Linie wäre mein Hinterschaft bzw. der gewehrseitige "Ausleger/Halter" für die Schaftkappe, die rote Linie ist die verschränkte Kappe, die Flügel sind, wie auch im verlinkten Thread zu sehen, alle in eine Richtung

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    Einmal editiert, zuletzt von AndiG (29. Oktober 2025 um 15:27)

  • Nicht zulässig. Von einer erlaubten Schrägstellung der Schaftkappe ist nicht die Rede, sondern lediglich: "Die Schaftkappe darf nach rechts oder links versetzt werden...". Eine Schrägstellung wäre gleichbedeutend mit: "darf nach links und rechts versetzt werden".
    Ich habe schon Schaftkappen gesehen, die so "schräg" montiert waren. Da war auf der Trägerplatte oben und unten ein Langloch in Querrichtung und dann wurde unten die maximal rechte und oben die maximal linke Möglichkeit der Fixierung gewählt. Ging aber bei der Waffenkontrolle so nicht durch. Schütze musste die Schaftkappe dann "gerade stellen".

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  • Danke..... Digedag

    Dann werde ich gleich mal wohl mal ran müssen :(

    mit den Langlöchern darf ich also "nur" komplett auslagern, aber nicht "verkanten" in der Schulter

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  • mit den Langlöchern darf ich also "nur" komplett auslagern, aber nicht "verkanten" in der Schulter

    So ist es. Ich weiß zwar, dass es trotzdem einige machen und auch bisher damit durchgekommen sind, aber das bedeutet ja nicht automatisch, dass es erlaubt wäre. Aber irgendwann fallen die auch mal "auf die Nase". Der Wettkampf danach wird bestimmt klasse, wenn man dann plötzlich mit einer korrekt eingestellten Schaftkappe schießen muss oder durch die Nachkontrolle disqualifiziert wird. Braucht man alles nicht.

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  • Nicht zulässig. Von einer erlaubten Schrägstellung der Schaftkappe ist nicht die Rede, sondern lediglich: "Die Schaftkappe darf nach rechts oder links versetzt werden...". Eine Schrägstellung wäre gleichbedeutend mit: "darf nach links und rechts versetzt werden".
    Ich habe schon Schaftkappen gesehen, die so "schräg" montiert waren. Da war auf der Trägerplatte oben und unten ein Langloch in Querrichtung und dann wurde unten die maximal rechte und oben die maximal linke Möglichkeit der Fixierung gewählt. Ging aber bei der Waffenkontrolle so nicht durch. Schütze musste die Schaftkappe dann "gerade stellen".

    Ups, diesmal stimme ich dir mal nicht zu

    Es steht auch nicht da, dass die Kappe nicht schräg gestellt werden darf.

    Meine ist auch so geschrägt.

    Jeder Schütze, der das Gewehr verkantet anlegt, muss die Kappe gezwungener Maßen schrägen.

    Solange du in den Maßen 30mm und 70mm bleibst, sollte es erlaubt sein

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Moin!

    Unter Punkt 1.5.4 steht in der Tabelle zu "K": "Parallele Rechts- oder Linksverstellung oder Drehung um die vertikale oder horizontale Achse der Schaftkappe von der Normalstellung aus"

    Bei der Verdrehung muss man allerdings im Bereich der max. 30mm von der Mitte (Normalstellung) des Hinterschaft bleiben.


    Was sagt sonst das fett Markierte aus?

  • Parallele Rechts- oder Linksverstellung

    Das impliziert, dass es keine Schrägstellung geben kann. Eine Schrägstellung bedeutet nämlich zwei Dinge: keine parallele Verstellung sowie Rechts- und Linksverstellung.

    Ups, diesmal stimme ich dir mal nicht zu

    Musst du auch nicht - wir können auch mal konträrer Meinung sein. :)

    Es steht auch nicht da, dass die Kappe nicht schräg gestellt werden darf.

    Das ist ja m.M.n. das Problem: Schütze legt die SpO. immer so aus, dass alles, was nicht explizit verboten ist, automatisch erlaubt wäre. Dem ist aber nicht unbedingt so. Viele unzulässige Dinge ergeben sich aus anderen Festlegungen.

    Meine ist auch so geschrägt.

    Ich weiß... :amused:

    Jeder Schütze, der das Gewehr verkantet anlegt, muss die Kappe gezwungener Maßen schrägen.

    Nicht zwingend.

    Solange du in den Maßen 30mm und 70mm bleibst, sollte es erlaubt sein

    Du schreibst es selber: "sollte". Vielleicht könnte man sich hierzu mal die "offizielle" Meinung der Bundessportleitung (O.M. oder V.K.) einholen.
    Ich sehe beide beim nächsten Workshop im Dezember - da werde ich mal fragen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Digedag (30. Oktober 2025 um 10:54)

  • Sofern der obere quergestellte Flügel die 30mm einhält (was augenscheinlich so ist), hätte ich da nichts zu beanstanden.

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