Regeln und Maße für LG/Auflage nach SpO 2025

  • Es geht um diesen Höcker am Griff an den Suhlern 150ern.

    Jetzt die Frage der Fragen.

    Wenn das erlaubt wäre, warum finde ich diesen Höcker an keinem der neuen KK Griffe??????

    Das wäre eine sehr große Hilfe, da wird die Abzugshand extrem entlastet.

    Selbst ist der Mann, an solch einem Griff entlasten noch viel mehr Höcker die Abzugshand und er passt haargenau zur Hand.

  • die Frage war aber, ob es beim KK Gewehr erlaubt ist ?

    Wo steht die Antwort, dass es verboten sei? Selbst 2020 war es nicht verboten! Auch in dem alten Thema, aus dem das Foto stammt, wird immer nur diese falsche, mittlerweile aber auch schon seit langem korrigierte Überschrift, die mit damals nach einer Umstrukturierung der Tabellen und Zeichnung vollkommen aus dem Kontext gerissen wurde, als Verbot genannt und da war die Quelle auch noch Stille Post vom Feinsten.

  • Hat damals keinen gejuckt. Die Schruppfeilen wurden auf den Meisterschaften hoch gehandelt um den Überstand unten am Griff regelkonform in den Griff zu bekommen. Hier ein Foto mit Überstand

    Den Überstand. Das gibt es ja seit 40 Jahren nicht mehr

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • Es geht um diesen Höcker am Griff an den Suhlern 150ern.

    Jetzt die Frage der Fragen.

    Wenn das erlaubt wäre, warum finde ich diesen Höcker an keinem der neuen KK Griffe??????

    Das wäre eine sehr große Hilfe, da wird die Abzugshand extrem entlastet.

    Das war ja auch meine Frage, was ist da Stand? In der Sportordnung finde ich nix, seitens der Hersteller wird sowas nicht geliefert.

    Vom LG kenn ich das, muss so Ende 70er Jahre gewesen sein. Bei den 300er Feinwerkbau konnte man den Griffabschluss tauschen. Bei Anschütz musste man mit der Feile ran.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • In der Sportordnung finde ich nix, seitens der Hersteller wird sowas nicht geliefert.

    Diese Griffe aus meinem Link wurden vor einigen Jahren auf Meisterschaften und bei Händlern individuell auf die Hand des Schützen angepasst. Keine Ahnung wie da die Nachfrage war. Es gab schon Angebote...vlt. liegt es einfach an der Nachfrage.

  • Diese Griffe aus meinem Link wurden vor einigen Jahren auf Meisterschaften und bei Händlern individuell auf die Hand des Schützen angepasst. Keine Ahnung wie da die Nachfrage war. Es gab schon Angebote...vlt. liegt es einfach an der Nachfrage.

    Es geht ja um die Zulässigkeit der Handballenauflage beim KK. Die Formgriffe sind ja nach 1.5.4 verboten. Die würden m. E. bei 3-Stellung auch wenig Sinn machen. Man hat ja in jedem Anschlag eine etwas andere Handhaltung.

    Mich würde schon interessieren was der offizielle Stand ist. Die Handballenauflagen sind ja aus dem Angebot verschwunden. Ich glaube jetzt nicht, dass sich die Waffenhersteller und Zubehöranbieter so ein Geschäft entgehen lassen. Entweder ist man zur Erkenntnis gekommen, dass die Dinger sinnlos sind oder die sind doch verboten.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

    Einmal editiert, zuletzt von jomei (29. Oktober 2025 um 08:44)

  • ich muss mal eben dazwischen grätschen....

    wegen der "Diskussion" im DM2025 Thread - RE: Limitzahlen DM Auflage 2025

    möchte ich mal eure Meinnung hören? Ist das mit der Schaftkpape so OK?

    AndiG
    28. Mai 2025 um 21:30


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.


    die blaue Linie wäre mein Hinterschaft bzw. der gewehrseitige "Ausleger/Halter" für die Schaftkappe, die rote Linie ist die verschränkte Kappe, die Flügel sind wie im verlinkten Thread zu sehen, alle zeigen in eine Richtung

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Hallo Ronny, in der aktuellen DSB-SO ist diese Tabelle nicht enthalten. Es gibt unter Regel 1.5.4 nach den Abmessungen für LG und GK-Standard-Gewehr nur eine Tabelle "Festlegungen", ohne Zusatz KK-Gewehr. Auch die Suchfunktion in der PDF-Datei brachte kein anderes Ergebnis. Also bezieht sich Punkt F meinem Verständnis nach nur auf LG und GK-Standardgewehr. Das mit dem Abfeilen bei den Suhlern haben mir Kameraden auch mal erzählt, aber ebenso, dass die Regel kurz darauf zurückgenommen wurde und alle, die ihre schöne Suhler abgefeilt hatten, sich tierisch darüber geärgert hatten. Ich glaube, meine Suhler haben den Wulst am Griff auch noch und ich hatte bislang auf Wettkämpfen nie Ärger deswegen bekommen. Muss direkt mal nachschauen.

    Damals gab es noch die Disziplin/Waffenkategorie des KK-Standardgewehres. Diese gab es in Abgrenzung zu den "Freien Gewehren", welche im normalen Sprachgebrauch als "Super Match" bezeichnet wurden. Diese Bezeichnung stammt wohl den entsprechenden Anschütz-Gewehren, welche wohl zu deutlich über 90 % zur Anwendung kamen.

    Berühmte Ausnahme ist hier Malcolm Cooper (1984 und 1988 olympisches Gold im Dreistellungskampf und Gründer von Accuracy International) der zumindest die erste seiner Goldmedaillen mit einem Walther KKM "Super Match" geholt hat.

    Das KK-Standardgewehr wurde durch das KK-Sportgewehr (ursprünglich nur für die Damen und Junioren gedacht) ersetzt.

    Auf dem Bild von holgär im Post 670 ist ja ein Anschütz Super Match mit Handballenauflage zu sehen. Tatsächlich haben allerdings damals die wenigsten Schützen diese Handballenauflagen (wie auch die Handstützen für die Stützhand) genutzt. Ich habe gerade noch mal in meine Bücher vom Bernd Klingner geschaut, der und auch andere (mit einer Ausnahme) in dem Buch zu sehende Schützen nutzen die Auflage nicht. Warum dass so ist/war weiss ich nicht wirklich. Die Freigewehr-Schützen bei mir im Verein damals nutzten sie auch nicht, aber aus verschiedenen Gründen, bzw. hatten zweie eine Super Match-Version mit hohem Vorderschaft und ohne Handballen-Auflage (Modell 1410, später 1810). Ich selber war damals noch Junior und durfte reglementbedingt nicht die schwereren (bis 7,5 Kg/bei 100m bis 8,0 Kg) - und leider auch recht teuren Freigewehre - nicht schiessen.

    Meinen Text belegende Bilder könnte ich auf Wunsch liefern, müsste ich allerdings erst mal im Job einscannen.

    Also: wie hier schon einige schrieben: für das LG (auch Auflage, da in Abschnitt 9 auf die Regularien des Abschnitts 1 verwiesen wird und keine Spezialregel in Abschnitt 9 zu den Handballen-Auflagen steht) ist die Handballen-Auflage "expressis verbis" verboten, für das KK-Gewehr nicht und somit zulässig.

    So, jetzt habe ich hoffentlich nicht zu sehr ausgeholt und meine Erinnerungen auch korrekt wiedergegeben.

    Sportliche Grüße

    Walther LP 500 Blue Angel, Match Guns MG2e EVO, Hämmerli 150, Franchi Instinct Catalyst

    "Ich suche mit Müh' und Fleiss, den Schützen, der keine Ausrede weiss!"

  • Es gibt "Neuigkeiten" in Sachen Regeländerungen hinsichtlich der Schaftkappe. Leider keine guten. Obwohl es mehrere sinnvolle, sehr gut begründete, und durchaus schnell umsetzbare Anträge aus verschiedenen LV und auch von anderen Stellen bezüglich einer Korrektur bei der TK gab, wurde wie folgt entschieden:

    Antrag 54: Einführung ist gerade erst erfolgt; das Thema wird weiterhin bei Wettkämpfen beobachtet, evaluiert und danach frühestens Herbst 2026 erneut aufgegriffen (Anlage TK 48)

    Also bleibt erst einmal alles wie es ist. Die Begründung finde ich besonders bemerkenswert "Einführung ist gerade erst erfolgt..." - aha. Seit einem guten Jahr gibt es die Änderung per TK-Mitteilung. Nur, weil es diese ausnahmsweise mal direkt in die SpO. geschafft hat (was mich ehrlich gesagt doppelt wundert), bleibt man erst einmal dabei und verschließt sich völlig den Argumenten der Antragsteller bzw. Schützen, Trainer und Ausbilder. Es wäre eine gute Chance gewesen, auch mal Fehler einzugestehen und wirklich "im Sinne der Schützen" zu entscheiden, wie es immer so schön propagiert wird. Sehr, sehr schade DSB!

    LP 500 Expert E
    Steyr Challenge E
    M150 -ST- mit ZF

    Der Unterschied zwischen: "geiler Wettkampf heute" :) oder: "ich reiß' hier gleich die Hütte ab" :angry: ist oft nur eine 9,9 !

  • Ein Antrag:

    Mit der Mitteilung der Technischen Kommission (TK) Sportschießen (1-2025) vom 31.03.2025 wurde die Regel 1.4.6 der Sportordnung (SpO) dahingegen geändert, dass das Maß von 25 mm auch für alle Gewehre im Auflagebereich gilt.
    Unstrittig ist, dass durch die bauliche Gegebenheit der Schaftkappe und ggf. durch zusätzliches technisches Zubehör (z.B. Keile etc.) die Schaftkappe nicht so gekippt werden sollte, dass diese auf der Schulter aufliegt (siehe Regel 9.7.2 SpO). Die Neigung der Schaftkappe sollte zumindest so möglich sein, dass durch ein gleichmäßiges Anliegen der Schaftkappe ein kontinuierlicher Körperkontakt gegeben ist. Dies führt zudem auch zu einem stabileren Anschlag und verhindert ein Kippen bzw. Abrutschen der Waffe. Darüber hinaus sind die Schützinnen individuell benachteiligt, da der tiefste Punkt der Schaftkappe erheblich auf das Brustgewebe drückt und zu Schmerzreaktionen und Verspannungen führt.
    Fomulierungsvorschlag:
    Der Wert sollte dementsprechend in der Regel 9.7.2 der SpO von 25 mm auf 45 mm geändert und die Bilddarstellung analog angepasst werden.Um den Schützen die Möglichkeit einzuräumen, ihre Sportgeräte in der bereits laufenden Meisterschaft (siehe Regel 0.1.5 der SpO) auf die neue Regelung umzustellen, wird vorgeschlagen, die Regelung erst zum 01.01.2026 in Kraft treten zu lassen, mit der Maßgabe der zeitnahen Veröffentlichung des DSB über eine entsprechende TK-Mitteilung.

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  • noch ein Antrag:

    ...stellt den Antrag, die Regelung der Vorgaben der Schaftkappeneinstellungen zu prüfen und anzupassen. Regel 1.4.6 für Auflagegewehr

    Die aktuelle Regelung bringt viele Probleme mit sich, in Bezug auf die Einstellungen des Gewehres und die Rutschsicherheit im Anschlag, da der Schütze entweder nur die komplette Schaftkappe etwas schräg stellen kann oder den oberen Flügel der Kappe zum Einstellen nutzen kann. Dies führt zu schmerzhaften Druckpunkten im oberen Brustbereich und einem fehlenden Kontakt zum oberen Flügel. Ein anderes Problem welches sich ergibt, dass Ältere Gewehre mit Holzschaft und Standard Gummikappe von z.B. Anschütz nicht mehr regelkonform sind, hier können wir uns auch alle einig sein dass man hier nur die Kappe von oben nach unten schieben kann die Schrägung kommt hier vom Schaft Selbst, hier bestrafen wir unnötig Schützen die eben noch Spaß an ihrem geliebten Sport haben und sich nicht von ihrem Seitenspanner trenn wollen oder Können da einen Neuanschaffung einfach zu Teuer ist (z.B. Anschütz 2001).
    Wir haben uns auch Gedanken gemacht wie man dies für Alle nachvollziehbar und unmissverständlich messen kann, da wir einen Korridor zwischen zwei Punkten auch etwas irreführend finden und dieser auch Platz für Interpretation zulässt, der in Regel fehl am Platz ist.
    Die Winkelstellung der Schaftkappe sollte separat betrachtet werden und nicht mit den Anlageflächen an der Schulter vermischt werden.
    Wir schlagen vor einen Winkel anzugeben um den die Schaftkappe geneigt werden darf und schlagen hierfür 15° vor. Dies gibt den Schützen die Möglichkeit vollflächig an der Schulter anzuliegen.
    Um Auswüchse beim Einstellen der Schaftkappenflügeltiefe zu vermeiden, muss diese dann auch angepasst werden und sollte im Maß auf 15 mm zum tiefsten Punkt der Kappe angepasst werden. Extra Regelung für Auflage zu Maß G zu Tabelle 1.5.4
    Auswüchse sind zu verhindern, das ist auch uns bewusst. Aber nicht mit zweifelhaften Einstellungen und Irreführenden Regelungen. Und zum Messwerkzeug selbst ein Winkelmesser kostet nicht viel Geld und eine 90° Linie zu korrekten messen lässt sich an jedem Tisch ohne große Probleme und umstände schnell und einfach herstellen, somit währe auch für alle Schützen die Kontrolle der Eigenen Einstellungen selbst und unmissverständlich zu bewerkstelligen.
    Wir wollen doch Alle für den Schützen und unsere Gemeinschaft arbeiten und nicht durch Vorgaben den Spaß und die Freude an unserem Sport nehmen.

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