Hallo Califax,
Nochmal nein,
Ist immer die Frage, wie nah man mit einer Simulation an die echten Bedingungen herangehen will.
wenn Du echte Bedingungen möchtest, dann musst Du scharf schießen, Punkt.
Ich hab es mehrfach beschrieben das hier ein klarer Unterschied besteht im Ablauf und im Abschluss.
Es geht genau darum das keine störenden Waffenbewegungen kreiert werden.
Gefühlt 95% der Schützen können nicht sauber auslösen. Die drücken oder ziehen ab.
Ein hoher Prozentsatz davon kann auch den Schuss nicht ansagen.
Das hängt damit zusammen das die Auslösefehler, das drauf Hämmern auf den Abzug beim gedanklichen Kommando jetzt einhergeht mit dem Sprung des Repetiervorgang.
Diesen Sprung möchte ich nicht.
Der Schütze soll und muss hier erleben was er veranstaltet.
Trockentraining heist keine Erwartung von einem Ergebnis und keine Waffen eigenen Bewegungen beim gesamten Vorgang.
Wenn bei Deinem Szenario die Waffe Kapriolen macht die weder dem Scharfen Schuss noch dem reinen Abzugsvorgang entspricht ist das unerwünscht.
Daraus sind nicht die gewünschten Erkenntnisse zu erzielen.
Dieses Trockentraining ist als Basistraining für den Statischen Schuss unerlässlich, für Duell erstklassig.
Für die Disziplinen Standardpistole, Rapidfire oder dynamisches IPSC schießen weniger. Aber darum geht es nicht.
Es geht um die Basics, wer die nicht kann und darin nicht investieren will, wird in den 3 genannten anspruchsvollen Disziplinen über rumknallen nicht hinaus kommen.
Nach den reinen trocken Training erfolgt das Training abwechselnd. Trocken scharf 🌶🤩 weil ein beträchtlicher Teil der Schützen Trockentraining und scharfes Training mit unterschiedlicher mentaler Haltung betreiben.
Wenn sie trocken überhaupt mal machen!
Hier müssen Barrieren abgebaut werden.
Ich breche hier jetzt ab da kann man ein Buch drüber schreiben.
Ich halte Euch zugute wie es oft ist wenn die erlebte Erfahrung fehlt auch die Argumentation dazu lückenhaft ist.
Aber darum diskutieren wir ja, es soll was wachsen.
No. Limits