„Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“
ist der zweite Vers der vorletzten Strophe aus Goethes Ballade Erlkönig. Es ist die letzte Aufforderung des Erlkönigs an den Jungen im Arm des Vaters, mit ihm zu gehen. Im Gedicht ist der Erlkönig ein dämonischer, todbringender Verführer. Heute wird das Zitat scherzhaft verwendet, wenn man Schwierigkeiten bei bestimmten Handlungen und Anweisungen hat und glaubt, nur mit Gewalt weiter zu kommen.
Wie kann man ständig von den Stärken des Schützenwesens sprechen, wenn man aufgrund selbst verschuldeter Unzulänglichkeiten die Menschen (wir nennen uns Schützenschwestern und Schützenbrüder) dafür bestraft, eigene, berechenbarere Wege zu gehen , die aufgrund von Mehrheitsbeschlüssen autonomer Vereine unter angepassten Bedingungen ihren Sport ausüben wollen. Die Verbands-Verantwortlichen für die Abkehr vieler Mitglieder und Vereine vom Verband drehen mit diesen verzweifelten Maßnahmen (Verweigerung der Sportpässe, Entzug der Lizenzen ....) - die Führer nennen es Machtausübung -weiter an der Eskalationsschraube.