Beiträge von Omega24v

    Stefan hat da schon Recht, die M12 Stecker und damit verbundene Hardware ist weitaus kostspieliger als Standard Ethernet Komponenten.
    Wir vertreiben solche Switche mit M12 Steckern, die kosten locker 800,-€ für 8-Ports. Was SIUS da im Endeffekt aufruft kann man sich nur ausmalen, aber Geld spielt ja bei Schweizern meist eh nur eine untergeordnete Rolle.

    Ich würde an eurer Stelle mal das Angebot von SIUS abwarten und dann mal schauen was eine Originale Meyton Anlage kosten soll.

    Ein Hinweis das es bei Meyton weiter geht ist vielleicht die Tatsache das es dort aktuell für uns Beta Tester eine neue Version der Software zum Testen gibt. Und selbst wenn es irgendwann kein Original Meyton mehr geben sollte, die Anlagen die ich so betreue laufen teilweise schon über 20 Jahre und die hättet Ihr ja dann noch vor Euch.

    Moin zusammen

    Zeige mir mal jemand auf einer herkömmlichen Kontrollscheibe beim Luftgewehr, ob die Schusszahl passt oder gar welcher Schusswert erzielt worden ist. Keine Chance. Selbst die Papierstreifen von Sius können nicht dahingehend ausgewertet werden, ob eine 10,0 oder 9,9 geschossen worden ist. Entweder man vertraut der Technik (das ist bei mir der Fall) oder man bleibt bei Papierscheiben.

    ich vertraue auch der Technik, ich habe auch am Anfang als elektronische Anlagen auf den Markt kam nie daran gezweifelt wie so mancher der auf Scheiben ja immer mindestens 10 Ringe mehr hatte. Blödsinn.
    Man kann aber sowohl auf den Meyton Einsteckspiegeln als auch auf dem Papierstreifen erkennen ob wirklich ein Ausreißer drauf ist, was ja früher bei den Schallmesssystemen öfter mal der Fall war. Das geht bei der Quantum nach meinem Verständnis nicht wirklich.

    Ich hatte mal auf Häring das Phänomen das ich auf einmal eine unerklärliche 8 Rechts hatte, der gleiche Schuß hat sich dann immer wiederholt obwohl ich haufenweise bei R gedreht habe. Auf dem Kontrollstreifen konnte man sehr gut sehen wie die Schüße nach links wanderten aber immer noch eine 8 Rechts angezeigt wurde.

    Hallo LT50,
    ich sehe dan Markt aktuell genau so.
    zum Glück kenne ich mich mittlerweile ganz gut auch mit dem alten Systemen aus und habe zudem noch Ansprechpartner die sich auch damit auskennen.
    Sius hatte ich noch nie in den Fingern, Seta kenne ich nur von der DM und hatte immer einen guten Kontakt zu denen, aber da antwortet seit Monaten auch keiner mehr auf meine emails.
    Disag finde ich sehr schlecht vom Handling und der Software.
    SQ finde ich persönlich zu teuer und der Vertriebler kann hier schreiben was er will, das Ding blendet. Ich habe es auf der DM lange angeschaut und es hat mich tnicht überzeugt. Zudem hält die "Lösung" mit dem Papierstreifen doch keinem wirklichen Protest stand. Der Streifen kann doch nur zeigen das ein Schuß gemacht wurde , wo der einschlug kann der Streifen nicht anzeigen.

    Ich werde bei meiner privaten Meyton bleiben und bin froh das ich in den Vereinen wo ich schieße (bis auf einen Disag Abweichler) auch überall Meyton verbaut ist.

    in mehreren Vereinen für die ich unterwegs bin ist es so gereglet das die Startgelder übernommen werden und bei einer Quali für die DM oft auch eine Pauschale für Anfahrt und Übernachtung, meist waren das so um 100€.
    Ich glaube das die Stadt oder die Kreisverwaltung da irgendwas zugeschustert haben, bin aber nicht sicher und will das auch nicht falsch verstanden wissen. Kann auch sein das es nur bei der Sportlerehrung für die Podestplätze auf der DM was gab.

    stattdessen produzierte Federal einige Jahre lang u.a. auch Billigstmunition mangelhafter Qualität für die RWS-Geco-Linie]

    also ich habe für das FWB 2600 meiner Ex-Frau Anfang der 90er Jahre ein Geco Los gefunden das ein Schußbild von ~13mm hatte. Davon haben wir damals einig tausend gekauft und Sie hat damit im Standardschaft um 590 im Liegendkampf geschossen. Auch in meinem Anschütz 1813 ging die relativ gut und ich habe die letzten Reste davon bis vor etwa 2 Jahren im Stehend Training geschossen.
    Also mangelhafte Qualität würde ich bei Geco nicht verallgemeinern. Aktuelle Serien kenne ich allerdings nicht.

    RWS:) oder Chinesisch:angry: ?
    Habe ich genug geschrieben, um mir Feinde zu machen? Oder wie ein Idiot aussehen?
    => Ihre Entscheidung wäre klar, wenn Sie im RWS-Werk arbeiten würden.

    ich gebe dir vollkommen Recht, ich bin auch kein Freund der Produkte aus China, egal was es ist.
    Keine Diabolo, keine BEV keine weiß ich was, aber man kommt leider nicht mehr an denen vorbei.

    Ich habe seit ich schieße, also seit 1980 immer nur H&N Diabolos, RWS KK Munition und RWS Rundkugel (ZiStu) geschossen. RWS Diabolo waren in meinem FWB nie so gut wie die H&N Diabolo. Zünder für ZiStu habe ich immer Hirtenberger. Später dann die Rundkugeln verkupfert von H&N und die Zünder von RWS, alles top über viele Jahre.
    Vor ein paar Jahren habe ich dann ein LG von Tesro gekauft und dafür weder bei RWS noch bei H&N ein Los gefunden das passte. Herr Römer Sen. von Tesro meinte ich solle mal die JSB testen, und tatsächlich waren dort gleich mehrere Lose sehr gut. Die Tests waren alle auf der DM in München.
    Leider waren meine JSB dann auch irgendwann aufgebraucht und ein neuer Munitionstest (bei einem bekannten Händler) vor etwa 4 Jahren ergab leider ein katastrophales Bild bei H&N und RWS, keine einzige Serie wäre zu gebrauchen gewesen. JSB hatte dieser Händler leider grade keine und so wurde es eine Charge der Chinesen, aber nur 5000. Auch die Rundkugeln von H&N die ja mittlerweile eingestellt wurden sind zu der Zeit sehr schlecht gewesen so das ich dort wieder zurück zu RWS gegangen bin.

    Aktuell schieße ich Trainingsdiabolo von H&N, Wettkampf wieder JSB und die Reste der Chinesen. Bei KK bin ich mittlerweile bei SK und auch damit sehr zufrieden.

    Was ich damit sagen möchte, man muss ein Los finden das auf die Waffe passt und wenn die Deutschen Hersteller grade nichts haben muss man halt weiter schauen. Ich finde es auch traurig, aber manchmal ist das halt so.
    Ich bevorzuge auf jeden Fall die Deutschen oder zumindest Europäischen Proukte, ich mag die Chinesen einfach nicht. Hat aber sicher was mit dem Arbeitsumfeld und persönlichen Kontakten zu tun.
    Auf der letzten DM in München hat ein Kollege sein FWB LG bei H&N zum Test gegeben und kein Los gefunden das passte, bei RWS waren es auf Anhieb zwei oder drei. Ich war bei RWS in Fürth zum testen für KK Munition und habe eine sehr gute billige Rifle Match gefunden, ein Kollege der mit war hat nichts gefunden, nichtmal bei der R50.
    So unterschiedlich kann es manchmal sein.

    Wenn man bedenkt das für die KK Disziplinen oft extra Schießstände gebaut werden welche nach den Spielen wieder abgerissen werden oder einfach verwahrlosten. Die Druckluft Stände können in den ersten Wochen im Leichtathletik Stadion aufgebaut, und nach Beendigung der Wettkämpfe sehr einfach entfernt werden. Dann können die nächsten Wettbewerbe im Stadion starten. Man benötigt auch keine Absaugungsvorrichtungen und all zu aufwendigen Zulassungen dafür.

    Man kann auch KK Stände im Stadion aufbauen.
    Heutzutage mit den Elektronischen Anlagen garkein Problem mehr. Es wird ja auch teilweise Sommerbiathlon auf irgendwelchen Marktplätzen ausgetragen oder als Beispiel auch Biathlon auf Schalke. Bei Biathlon geht das Alles auch ohne Hochblenden, da bekommt Hierzuland jeder Schießstandsachverständige sofort Schnappatmung.
    Was bei Schnellfeuerpistole zu bedenken ist, das es nur wenige Schützen gibt die das wirklich Aktiv schießen und nicht nur mal so auf der Kreismeisterschaft, anders als z.B. beim KK-Liegendkampf der ja nach Henri Junghänels Olympiasieg gestrichen wurde. Da gibt es sehr viele Schützen im Breitensport.
    Man sollte bei Olympia einfach die Grunddisziplinen schießen, LG/LP, SpoPi (oder wie das grade heißt), KK-3x20 und das jeweils für Damen, Herren, Mixed und vor Allem auch Teams. Ich verstehe nicht warum unbedingt Mixed geschossen wird, es aber keine Mannschaftswertung Herren und Damen gibt, geht doch beim Bogenschießen auch.

    wäre das alles nicht verschlüsselt/passwortgeschützt (zur finanz. Ertragssteigerung) wäre so etwas von vielen leuten individuell umsetzbar.


    mfsg daniel

    das die Hersteller ihren Programmcode schützen kann man schon verstehen, schließlich steck da ja ein gewissess Maß an Hinrschmalz und Entwicklungskosten drin. Zudem wollen die Leute die dort arbeiten ja auch bezahlt werden. Immer alles nur für Umme haben wollen ist halt schwierig. Die Entwicklung und zulassung solcher Anlagen kostet eine Stange Geld, das muss man erstmal wieder reinholen.

    Wenn man das nicht möchte kann man sich ja am FreETarget Projekt beteiligen, da kann man in der community mitentwickeln und rumbasteln.
    https://free-e-target.com/
    Muss man halt seinen eigenen Geist und seine eigene Zeit einbringen, ist also auch nicht umsonst.
    Man hat dann aber auch keine Zulassung und auch keine Garantie und nichts. Muss man halt entscheiden was wichtiger ist.
    Wie oben schonmal geschrieben kann man sich die X/Y Koordinaten ja aus den entsprechenden Dateien ziehen und selbst was programmieren, wenn man es kann.

    Das kann man so machen und ist "der neue Weg". Oder man hat noch "Steuer-PCs", die selbst Darstellung vornehmen und nur (via einer API vermutlich) die Daten vom Rahmen beziehen: https://meyton.info/product/esta-control/

    Den "alten Weg" umzuprogrammieren wird aber wahrscheinlich noch schwieriger.
    Klar kann man die reinen X/Y Koordinaten nehmen und daraus dann die Treffer berechnen. Die Koordinaten kann man ja bei allen Meyton Systemen aus dem Meyton Shootmaster rausbekommen und sich selbst eine Software zur Anzeige frickeln.
    Ob man das machen möchte nur um auf Bildchen schießen zu können? ich weiß nicht.

    tja, man muss halt wissen was man schießen möchte und die Hersteller richten ihre Entwicklungen halt nach dem Markt.

    Ich glaube nicht das die so viele Anlagen verkauft hätten oder in Zukunft verkaufen würden wenn sie sich auf die "Randverbände" festgelegt hätten.
    Prinzipiell ist alles Elektronisch machbar, aber ist auch der Bedarf vorhanden?
    DSU ca. 20.000 Mitglieder
    BDMP ca. 34.000 Mitglieder
    DBRV ?? Mitglieder
    DSB ca, 1,3 Mio. Mitglieder

    Prinzipiell kann Meyton nur zentrische runde Ziele, also z.B. keine DSU Scheiben (mal so nebenbei gefragt: warum hat man da Ovale Ziele? Da hat der Schütze mit Seitenschwankung einen Nachteil gegenüber dem mit Höhenschwankung?)
    Wenn man nun diese Wildscheiben so druckt das die 10,9 im Zentrum des Waidgerechten Erlegens liegt geht das sicher auch ohne was programmieren zu müssen. Da könnte man sogar eigene Scheiben drucken und im Rahmen einsetzen.
    Klar ist aber auch das dadurch das die Scheibe kein Loch hat im Zentrum mehr Schmutz anfallen wird und die Sensoren schneller verdrecken.

    Das man aber das Bild dann auch auf dem Monitor anzeigen kann glaube ich nicht, denn dann müsste man die Grafiken auf dem Speicher des Messrahmen ablegen und ich denke das dafür zu wenig Speicherplatz vorhanden ist. Bei Meyton greift der PC auf einen Webserver zu der auf dem Rahmen läuft und zeigt nur die Webseite an die auf dem Messrahmen generiert wird.
    Da hilft es wahrscheinlich auch wenig das im Meyton Forum zu wünschen, weil es technisch auf der Hardware nicht umsetzbar ist.
    Zumindest ist das mein Kenntnisstand bei Meyton.

    Dieses Bild stammt aus deinem Beitrag #75 vom 01.10.2024. Wir betrachten den letzten Schuss (gelb, links aussen, genau das ist eine glasklare 8!), dann schauen wir auf die Wertung rechts unten und sehen, dass das Programm diesen Schuss mit 9,0 gewertet hat. Klarer Fehler!

    Man sollte sich nicht von der grafischen Anzeige der Systeme täuschen lassen, die können das teilweise nicht so genau darstellen wie es der errechnete Wert vermuten lässt. Das liegt an der Programmierung die Umrechnungen machen muss um die Auflösung anzupassen und das passt manchmal nicht. Kann sein das der Schuß auf einem anderen PC auch als 9.0 auf dem Ring angezeigt wird.

    was meint ihr, wie viel macht ein Schießschuh beim Ergebnis aus?

    schwer zu sagen.
    Ich trainiere manchmal Barfuß auf einer Gummimatte oder auch mit Schießschuhen auf dem MEC Board, auch da kann man mit etwas Eingewöhnungszeit sehr gut schießen.

    Für mich als Gewehrschützen sind die Schuhe für Kniend eigentlich am wichtigsten, bei Stehend eher weniger und bei Liegend sogar unwichtig.
    Wie es bei Pistole aussieht weiß ich nicht.

    in meinen Anfängen hatte ich Schießschuhe von Puma und Adidas, ja die gab es tatsächlich!
    Dann kam ein Paar Sauer, das war sowas wie ein Quantensprung.

    Aktuell habe ich Corami und bin nach einigen Einstellabeiten und Tests diverser Einlegesohlen damit sehr zufrieden.
    Als ich die Corami neu hatte sind mir ständig die Füße eingeschlafen und ich hatte Krämpfe in den Fußsohlen.
    Auf der DM bin ich dann zu dem damaligen Importeur gegangen und der hat sich sehr viel Arbeit gemacht, seit dem sitzen die wie angegossen. Ich finde die auch sehr haltbar, die sind immer noch sehr stabil und die Sohle ist immer noch einwandfei.

    Auf der letzten DM habe ich mir die Schuhe von Capapie angesehen, die scheinen extrem stabil zu sein, aber die sind auch so hart das ich mir Vorstellen könnte das die den Biegetest nicht schaffen. Der Verkäufer sagte allerdings die wären von der ISSF kontrolliert und auch bei Weltcups schon im Einsatz gewesen.
    Aber auch hier gilt das sie passen müssen, also es geht nichts über Testen! (Das konnte ich auf der DM leider nicht, 46 hatten die nicht dabei!)