Beiträge von Omega24v
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beim BDS findet sich folgende Regel für Field Target:
F.3.6.4. Bei Verwendung der Ziele in Geländen, die über keine Bleiauffangvorrichtung verfügen oder nicht zum freien Beschuss mit Blei zugelassen sind,
müssen spezielle Field-Target-Kugelfänge verwendet werden,die eine vertikale Aufprallfläche von mindestens 25 x 25 cm haben und mit einer mindestens
gleichmaßigen Bleiauffangwanne verseh en sein müssen. Aufprallfläche und Ziel müssen mit einem effektiven Splitterschutz (Mipoplast-Folie, PE-
Schaumstoff o. ä.) versehen sein, der eine mehr als 95%-ige Bleirückgewinnung ermöglicht). Auf die Auffangwanne kann verzichtet werden, wenn ein
anderes Konstruktionsprinzip dieses Rückgewinnungskriterium sicher erfüllt.
Also sind die auch schon so weit das das Blei aufgefangen werden muss! -
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Wenn der 10er größer wird dann passt es doch mit dem Ergebnis. Und ja, ich ballere und rennen mit der geladenen Waffe gerne über den Stand.
Aber ich habe ja auch eine Alternative gewählt und nicht die, welche mir mein Hobby kaputt machen wollen. Ihr bekommt einfach nur das geliefert was ihr gewählt habt.
Wenn die 10 größer wird ist es aber mit schlechten Trefferkreisen der Munition immer noch ein Glücksspiel, das hat mit Wettkampfmässigem Sportschießen nichts zu tun.
Was hat das mit "Alternative" oder "ihr habt gewählt" zu tun, meinst du das die DSU, BDMP, oder wie die alle heißen davon nicht betroffen wären? Oder schießt ihr da mit Kieselsteinen oder Wattebällchen?
Die Einzige sportlich nutzbare und sehr präzise Alternative ist die 10er bzw. 30er Armbrust! -
Wir brauchen die bleifreie Alternative für Deutschland im Luftdruckbereich!
Die Präzision der momentan verfügbaren "grünen" Diabolos ist für den sportlichen Wettbewerb wohl nicht ausreichend.
warum "Wir brauchen" und warum nur Luftdruck?
wieviel Bleibelastung hat denn ein Luftdruck Stand mit Kugelfang wo vernünftig gereinigt wird?
Also, wenn doch die Bedingungen für alle gleich sind, wo ist denn da das Problem? Wenn euch die sinkenden Ringzahlen stören, dann macht ihr halt größere Scheiben. Da ihr ja so gerne auf elektronische Anlagen schießt ist das doch nur ein Software Update.
Ihr habt diese Leute gewählt, jetzt hör auf zu Jammen.
was sind das denn für tolle Argumente?
Wenn ich eine 10 schieße soll die Munition auch in die 10 fliegen, alles Andere ist doch Schwachsinn.Eigentlich sollte doch jeder Sportschütze die größtmögliche Präzision bei seiner Munition haben wollen?
Aber an deiner negativen Einstellung zu elektronischen Anlagen und der Aussage zu Ergebnis und Scheibengröße würde ich mal tippen das du kein Sportschütze bist sondern einer der nur zum Ballern mit den größtmöglichen Kalibern geht. -
die einfachste Lösung ist halt das man das Zweibein nur montiert wenn die Waffe abgestellt werden soll und sobald man in den Anschalg geht baut man es ab. Dann sind alle Diskussionen hinfällig.
Ich kann ehrlich gesagt die Schützen nicht verstehen die irgendwas an Ihren Sportgeräten oder der Kleidung rumbasteln ohne einen einzigen Blick in die Sportordnung zu werfen und dann bei der Kontrolle mit den Kampfrichtern rumdiskutieren.
Noch besser sind die, von denen man dann hört "das macht der oder die auch so" oder "das war schon bei der letzten Meisterschaft so und da hat auch keiner gemeckert" usw.
Am Besten sind aber die, die man im Training auf Probleme an Sportgeräten hinweist und die trotzdem auf die Meisterschaft fahren und sich dann beschweren das sie dort Änderungen machen mussten oder gar disqualifiziert wurden.
Klar kostet die Sportordnung Geld, aber im Vergleich zu Munition, Sportgeräten oder Klamotten ist das doch lächerlich, aber kaufen tun sie die wenigsten.
Jemanden zu fragen der eine Sportordnung hat ist ja günstiger!
Ich weiß was in meinen Disziplinen erlaubt ist und was nicht, und da halte ich mich dran. In über 40 Jahren aktivem Sportschießen hatte ich noch nie Probleme bei der Waffenkontrolle. OK; einmal hat bei Armbrust der Bolzen nicht in die Schablone gepasst wegen einem kleinen Grat. Kurz mal drüber gefeilt und gut wars.
Bei der letzten DM bin ich freiwillig zur Bekleidungskontrolle gegangen weil ich mir nicht sicher war ob die Jacke noch OK war. War sie nicht, ich hatte bisschen zugenommen. Die Knöpfe versetzt nochmal gemessen und gut wars.
Warum soll ich mir denn während der Meisterschaft noch zusätzlichen Streß mit den Kampfrichtern machen? -
in der Sportordnung unter 1.5.4 steht explizit für LG und GK Standardgewehr das Zweibeine nicht erlaubt sind, ob diese eingeklappt sein dürfen oder nicht ist da nicht vermerkt.
Ebenfalls gibt es keinen Eintrag zu Zweibeinen beim KK Freigwehr oder GK Freigewehr. -
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naja, wenn man die Preise von Frankonia sieht werden die wahrscheinlich auch relativ wenig der besagten Sportgeräte verkauft haben.
Die verdienen ihr Geld wohl eher im Jagdbereich. -
OK; ich frage nochmal genauer nach!
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Wenn ich es richtig verstanden habe, dann kann man mit jedem Lasersystem darauf schießen, aber das kann ich gerne mal abklären.
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ich war auf der DM in München bei Seta am Stand, die bauen ja elektronische Anlagen.
Die haben ein neues Laserziel entwickelt, das hat zum Einen ein schwarzes Ziel das aufgedruckt ist wie eine reale Scheibe, und zudem kostet es nur um die 300€
Herr Stephan, der Chef von Seta, hat das System gut erklärt und auch die Vorteile gegenüber anderen Lasersystemen dargelegt.
Wer aktuell Interesse am Kauf eines solchen Systems hat, der sollte mal bei Seta nachfragen. Das System ist leider noch nicht auf der Homepage, also anrufen oder anschreiben. -
also bei der aktuellen "Online Version" vom Januar 2020 der Sportordnung ist es noch so das 1.10.x das Abzugsgewicht ist:
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empfehlendwert ist ...eigene waage mitnehmen um den beweis eigenes betruges zu widerlegen..

eigentlich ist so das derjenige der dich "Messen" will (oder auch Disqualifizieren will) ein geeichtes Gewicht zur Überprüfung der Waage haben MUSS!
Meint Ihr das die Waagen z.B. beim Boxen wo es um Gewichtsklassen geht irgendwelche mitgebrachten Privaten Badezimmerwaagen sind?
Warum also stehen da bei den Schützen auf einer LVM oder gar DM irgenwelche ausrangierten Metzgerwaagen rum?
Ich weiß nicht mehr wo das war, aber es hat mal ein Pistolenschütze das Abzugsgewicht auf die Waage gelgt und den Kampdrichter gefragt ob man nun wegen falschem Abzugsgewicht oder falschem Gewicht der Waffe disqualifiziert wird?
Denn das Abzugsgewicht hatte auf der Waage 1368 Gramm.
Bei uns Schützen legen wir größten Wert auf Präzision, bei der Waffe, der Visierung, der Munition, dem eigenen Anschlag, bei Allem wird aufs Genaueste hin gearbeitet, nur bei den Kontrollen wird mit irgenwelchen Schätzeisen rumhantiert. -
stimmt, da wurden teilweise "Messgeräte" benutz die den Eindruck erweckten das sie dem Deutschen Museum entliehen wurden.
Die Waage die da früher benutzt wurde sah aus als wenn sie gerade eben noch beim Metzger auf der Theke stand, zudem auf einem wackeligen Biertisch auf wackeligem Zeltboden. Alles ziemlich Amateurhaft.
Es hat sich aber auch da vieles zum Guten geändert und es ist ein bisschen fairer geworden und auch die Kampfricher sind besser geschult und wissen in der Regel was und wie Sie zu messen haben.
Auch nehmen sie mittlerweile einen Messschieber um den Korntunnel zu messen und keine Pappschablone mehr.
Auch für die Schaftkappen usw. sind ja mittlerweile richtige Halterungen und Messgeräte gebaut worden.
Bei der Waage mit einer Auflösung von minimal 25 Gramm muss man natürlich dem Schützen auch eine Abweichung von 25 Gramm zugestehen! -
ich hatte auch bei LG mal zwei Gramm zu viel auf der Waage- zwei Gramm sind zwei Gramm, fertig.
Bei mir war es zum Glück nur die Sicherheitsschnur und ohne diese war es genau ein Gramm drunter, aber ein Gramm reicht halt.
Wieso ein auf Internationaler Ebene startender Schütze 30 Gramm zu viel drauf hat kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
Das hat dann auch nichts mehr mit leerer oder voller Kartusche zu tun.
Gewichte sind ja nun wirklich einfach zu kontrollieren, anders sieht das bei der Steifigkeit von den Klamotten aus.
Da habe ich schon diverse Diskussionen mit Prüfern und auch Herstellern gehabt.
Ein Hersteller sagte mir das die Messtische sogar auf der DM nicht den Vorschriften entsprechen (ist schon paar Jahre her!). Das nächste Problem war das zu der Zeit z.B. bei der Bekleidungskontrolle mit einem anderen Messgerät geprüft wurde wie bei den Nachkontrollen. Das kann man machen wenn es ein Prüfexemplar gibt und beide Messgeräte damit den gleichen Wert anzeigen, aber das hat man nicht. Damit ist der Schütze bei der Nachkontrolle der Dumme weil sich der Kampfrichter nur auf "sein" Messgerät verlässt. Das Schlimme ist dabei noch das die Kampfrichter sich nichtmal darauf einlassen die Klamotten noch einmal mit dem anderen Messgerät zu prüfen. Da hast du hunderte Kilometer Anreise, Hotelkosten, Urlaubstage und was weiß ich für Kosten, alles für den Ar... weil einfach nur die Messung falsch ist!
Ich arbeite in der Mess und Regeltechnik, und wenn man da was messen oder vergleichen will, geht das nicht ohne Prüfmuster um die Messgeräte abzugleichen.
Solange das bei den Bekleidungsmessgeräten nicht der Fall ist, sind diese Messungen einfach nur FALSCH!
Ganz nach dem Motto wer viel misst misst Mist. -
ja, natürlich. Ein Termin ist sicherer da die meist ziemlich ausgebucht sind.
Aber mir ist auch noch eingefallen das die ja dort nur auf Scheiben testen, oder?
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wenn du zur DM in München fährst, kannst du da testen.
H&N, RWS und JSB haben da Teststände für LG, ich glaube RWS auch für KK. -
ich hatte vor meinem Mouche Anzug auch mehrere maßgefertigte Sauer Klamotten, schon in den 80ern und ich war da immer zufrieden. Sowohl die Qualität als auch die Haltbarkeit sind wirklich gut.
Meinen letzten Sauer Anzug habe ich nach ich glaube 18 Jahren einem Jungschützen zur Verfügung gestellt und der ist bisher auch damit zufrieden.
Der Wechsel zu Mouche kam als die das Kunststoffgewebe als Erste am Markt hatten und der Maßanzug zudem noch günstiger war als bei Sauer.
Von Capapie habe ich in der letzten Zeit auch schon sehr viel negatives gehört, was das Anmessen und die Passform angeht, teilweise sogar falsch genähte Jacken usw.. Also scheinen die auch nur mit Wasser zu kochen, oder es lag am Händler?
Deren Materialsteifigkeit scheint allerdings wirklich ziemlich gut zu sein, ob das die Anderen auch haben weiß ich nicht. -
ich habe einen Mouche Anzug und bin damit sehr zufrieden.
Anmessen kann man auf der DM in München und abholen dann bei Mouche in der Firma.
Dort wird erst das Innenfutter angepasst und nochmal geprüft bevor(!) das Außenmaterial genäht wird.
Das dauert dann so etwa drei Stunden und dann sind die Sachen fertig.Es wird aber auch dann nochmal alles nachgesehn und eventuell Änderungen direkt vor Ort gemacht.
Man muß halt Zeit mitbringen, aber dort macht man sich wirklich sehr viel Arbeit mit dem Kunden und ich finde das lohnt sich absolut.