Beiträge von Murmelchen

    - Feineinstellung mit 0,01 mm pro Klick

    - Ein Zehntel Millimeter auf 10 m (0,1 mm auf 10 Meter)

    Und genau da wird es dann schon etwas unscharf, denn diese Umrechnung bezieht sich immer nur auf eine bestimmte Visierlänge in Verbindung mit der Gesamtstrecke.

    Hier liegt ein Verhältnis von 1 zu 10 vor. Die obige Angabe wäre dann zum Beispiel korrekt, wenn bei einer Gesamtstrecke (Scheibenentfernung + Visierlinie von 10,0 m) die Visierlinie 1,0 m betragen würde. Gleiches würde gelten für 9,0 m und 0,9 m oder aber auch für 11,0 m und 1,1 m. Letztes kommt wohl der Realität am nächsten, aber auch nur dann, wenn man mit einer stark verlängerten Visierlinie schießt. Wer jetzt nicht weiß, wie man auf die Verhältnisse der Strecken kommt, kann das unter dem Stichwort 2. Strahlengang bei Gelegenheit mal nachlesen. ;)

    Würde man z. Bsp. mit einer (immer noch eher üblichen) Visierlänge von 0,8 m schießen, dann dann ergebe bei obiger Annahme von 0,01 mm pro Klick am Diopter eine Verstellung von 0,14 mm. Mündung an der Feuerlinie 10 m, Schnittpunkt der Strahlen.

    Weg (10 m Scheibe) = 0,01 mm * (10000 mm + 800 mm) / 800 mm)


    Zu guter Letzt für die Jungs mit der 10,8 und der 10,9 hier. Auf der LG-Scheibe beträgt der Abstand zwischen zwei Ringen 2,5 mm, der Abstand zwischen zwei Zehntel also 0,25 mm. Viel Spaß beim weiterhin fröhlichen Rechnen. :inspired:


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Freunde,

    ich glaube, es wäre ganz sinnvoll, wenn sich hier jetzt mal jemand aufraffen könnte, den ganzen bisherigen Kuddelmuddel zu richten.

    Folgende Stichworte fallen mir spontan ein:

    - Gewinde - Steigung - Drehbewegung - lineare Bewegung - Wegstrecke am Diopter per Klick, per Umdrehung - Strahlensatz - Visierlänge - Wegstrecke auf der Scheibe


    Ich erlaube mir noch die Anmerkung, nicht wenige der Zahlenangaben auf den Händlerseiten und selbst auf den Seiten der Hersteller und sogar in deren Bedienanleitungen sind schlicht falsch oder zumindest ungenau. Muss wohl der vermeintlichen Komplexität der Sache geschuldet sein.


    Es gab mal von Walther einen recht guten und informativen Artikel zum Thema Diopter in deren News. Dürfte sicher noch irgendwo im Netz rumgeistern.


    Mit bestem Schützengeuß

    Murmelchen

    Es wird doch immer klarer, dass es immer weniger wirklich um die Waffe selbst geht sondern um persönliche Animositäten, die ihren Ursprung ganz wo anders haben, wie ich vermute.

    Du meinst also, all die Schützen, die sich hier bisher auf immerhin 56 Seiten zu Problemen mit ihren Matchguns und zum Service dieser Marke geäußert haben, haben sich das alles nur ausgedacht, weil sie persönliche Animositäten gegen bestimmte Personen hier hegen, oder gar, wie ihnen ja von bestimmter Seite immer wieder unterstellt wird, sind einfach zu beschränkt in ihren Möglichkeiten, die wahre Qualität dieser Wunderteile zu erkennen und zu würdigen.

    Weil Du vermeintlich keine Probleme mit diesen Pistolen hat? Ich muss schon sagen, brillante Logik.


    Mit trotzdem bestem Schützengruß

    Murmelchen

    no.limits hat mir mal seine MG2e zum Testen geborgt.

    Da scheint ja jemand so richtig Arbeit geleistet zu haben. Na ja ...

    War ein saugutes Teil, wenn auch optisch gewöhnungsbedürftig.

    Also, ich mag ja komisch sein, aber ich mag einfach nicht mit einem Teil schießen wollen, dass ich schon optisch nicht mag und solange es für mich Alternativen gibt. Diese Matchguns mögen ja wirklich gute Sportgeräte sein, solange sie funktionieren, ich finde sie trotzdem potthässlich.

    Die Pardinis sehen hingegen für mich wie Sportpistolen aus und ein bisschen auch wie 'rassige Italienerinnen'. Ja ich weiß ...


    Mein ja nur und mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Wunder geschehen noch. dachte immer an eine Zweiklassengesellschaft.

    Erzwo ist mir in der der Hinsicht noch nie wirklich negativ aufgefallen. Ich denke, der sieht das in der Regel schon ganz richtig, sieht sich aber auch immer ein wenig in einer Art Pflicht gegenüber den Forenbetreiber. Du weißt, der, der so gerne in der Wir-Form schreibt. Pluralis Majestatis?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Franz,

    Du hast in der ganze Zeit nichts aber auch gar nichts auf die Reihe gebracht außer Sprüche klopfen.

    Irgendwann platzt mir bei Dir noch mal so richtig der Kragen, Du ...

    Und glaub mir ruhig, das willst auch Du nicht wirklich erleben, gerade auch bei bei deiner Größe.


    Versucht bitte Sachlich zu bleiben, ich sehe nach dem letzten Post hier von no.limits durchaus die Gefahr, das es ins Persönliche abrutscht.

    Sicher, Ursache und Wirkung wie leider immer. QED!


    Mit trotzdem und wie immer bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Goosfraba,

    vielen Dank für den wirklich sehr interessanten und hoch informativen Artikel.

    Es sind genau solche Beiträge, welche ein Forum wie dieses wirklich aufwerten.


    Ich besitze selbst sowohl eine Anschütz 1807 als auch eine Diana 820. Beide haben inzwischen schon etliche Kisten Munition auf den sprichwörtlichen Buckel, tun aber immer noch recht ordentlich und Zündprobleme gibt es bisher bei beiden nicht. Man kann aber mit etwas Gefühl dafür bei den Schlössern schon Unterschiede wahrnehmen. Die Anschütz Feder arbeitet mit wahrnehmbar mehr 'Dampf', die Diana Feder geht etwas softer zu Werke. Das dürfte wohl auch der Grund mit sein, warum Diana-Schützen öfter mal von Zündproblemen bei ihren Waffen berichten.

    Apropos: Ich vermute mal, die Schlagbolzenspitzen dürften ab Werk oberflächenbehandelt worden sein, sprich, ein wenig gehärtet. Wie sieht es da bei und nach den schleifen aus?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Reinhard,

    unabhängig von dem Rost, der bei der Preislage unserer Sportgeräte und den heutigen Kenntnissen über Korrosion und Korrosionsschutz eigentlich nicht sein müsste, mir aber gerade auch bei Walther nicht ganz untypisch erscheint, so eine Laufverlängerung oder auch Tube muss immer innen gereinigt werden. Ich würde sogar sagen wollen, nach jedem Schießen. Die Tube muss innen blitzblank sein, ansonsten besteht sehr real die Gefahr von Präzisionseinbußen. Jedenfalls war und ist das bei den Produkten der Konkurrenz so.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Freunde,

    mir fehlen in Sachen Zentralfeuer/GK schlicht die Erfahrungen, um da mit einem halbwegs fundierten Beitrag aufwarten zu können.

    Es gab aber mal einen, wie ich finde, durchaus gehaltvollen Artikel von ich glaube H. P. Sigg, dessen Kernaussage darin gipfelte, dass so ein Lauf eh schon nach dem erstem Schuss unwiederbringlich im Popo sei und im Prinzip auch nie wieder würde. ;)

    Leider finde ich den Beitrag nicht mehr im Netz, da wohl auch die alte HP verschwunden ist. Möglicherweise über das Archive, habe ich aber noch nicht versucht.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo,

    um noch mal auf die Eingangsfrage einzugehen, von Attest und Sportgericht halte ich in dem vorliegenden Fall persönlich nicht allzu viel. Ich würde es eventuell mal mit einem richtigen Brief beim DSB versuchen. Möglicherweise kann der Herr Furnier ja auch hier mit einen netten Zettel helfen und das meine ich ausnahmsweise mal nicht ironisch.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Das hatten wir hier auch, Bezirk 04:
    Ausschreibung_BZM_2022

    unter 5.11 "Pistolen-Auflagen sind aus Sicherheitsgründen nicht zulässig."

    So weit, so gut.

    Aber mal davon abgesehen, dass ich rein sprachlich 'Ablage' hier passender denn 'Auflage' finde, das Sauer-Teil würde doch selbst bei Beschuss eher etwas dämpfend wirken und so die Gefahr von Abprallern eher verkleinern denn vergrößern, oder? Welche anderen Gründe für ein Verbot sollte es geben?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen - manchmal auch Kampfrichter

    Hallo schmidtchen,

    Na ja, da könnten wir aber noch zahlreiche andere "Fässer" in diesem unserem Lande aufmachen. Schließlich sind "wir Deutschen" (bitte nicht wieder falsch verstehen) für unsere "Regelungswut" berühmt-berüchtigt. ;)

    Und das es beim Waffenrecht eher restriktiver denn liberaler vonstatten geht, dürfte bei der Vergangenheit und den Entwicklungen in der Gesellschaft (vermehrte Gewalt) auch nicht unbedingt verwundern. Ob das eine mit dem anderen ursächlich zusammen hängt, lasse ich ausdrücklich offen, aber es bietet auf jeden Fall hervorragende Ansatzpunkte, wie ja jedes neue Unglück in dieser Richtung zeigt.

    das was Du da vorbringst, sind zwar durchaus nachvollziehbare Erklärungen, warum das bei uns mit der verantwortlichen Aufsicht so restriktiv und gesetzlich zwingend vorgeschrieben gehandhabt wird, aber keine Argumente, warum das im Gegensatz zu unseren nicht weniger zivilisierten Nachbarn bei uns so vorgeschrieben sein muss und ob das in dieser restriktiven Form auch wirklich sinnvoll ist.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    ich glaube das thema hier kann als geschlossen betrachtet werden...

    Der Glaube sei Dir unbenommen.

    Es ist allerdings auch ganz gut, dass Du das nicht zu entscheiden hast.


    Apropos, ich vertrete übrigens auch die Ansicht, dass @Grumpys Kritik an der grundsätzlichen Art, wie das in diesem unseren Lande mit der verantwortlichen Aufsichtsperson im Sinne des Waffenrechts so geregelt und gesetzlich vorgeschrieben ist, nicht völlig unberechtigt ist. Bei unseren unmittelbaren Ländernachbarn gibt es solche zwingenden gesetzlichen Vorschriften nicht, und trotzdem produzieren die da auf ihren Schießständen auch nicht ständig Unfälle oder sogar Tote. Von daher ...


    Mit bestem Schützengruß - und nicht gleich in den falschen Hals kriegen

    Murmelchen - im Zweifel eher liberal

    Hallo Grumpy und Freunde,

    Der Schießleiter ist somit für mich eine andere Person, die ggf. dem Schießstandbetreiber annähernd gleichzustellen ist, und somit die Aufsichten einteilen kann, muss selber aber nicht zwingend die Aufsicht eselber machen.

    um die die Sache hier noch etwas unterhaltender zu gestalten,

    der Schießleiter DSB, welcher keineswegs mit dem Schießsportleiter DSB zu verwechseln ist, ist laut Sportordnung des DSB der Leiter einer Meisterschaft. Eine wie auch immer geartete formale Qualifikation ist dafür nicht vorgesehen, ein bisschen Plan von der Sache sollte allerdings auch nicht schaden. Jedenfalls wird man für so eine Aufgabe in der Regel ausgeguckt oder bekommt sie quasi automatisch aufs Auge gedrückt durch die Wahl zum Vereinssportleiter oder auf entsprechend höherer Ebene. Normalerweise ist so eine Person auch für die Aufgabe als verantwortliche Aufsicht qualifiziert, sicher ist das aber auch wieder nicht.

    Vollkommen richtig. Immer dieser DSB Kosmos.

    Nützt ja nichts. Da musst Du jetzt einfach mal durch. :evil:


    Mit bestem Schützengruß und schönes Wochenende

    Murmelchen