Beiträge von Murmelchen

    Zabbbi liegt aber auch nicht so ganz falsch, nur eben nicht bei LG. Bei einer LG-Scheibe gibt es ja keine wirkliche Innenzehn, daher diese Regel mit >=10,2 bzw. Punkt ganz weg. Bei fast allen anderen Scheiben gibt es aber diese Innenzehn wirklich und die entspricht fast immer (mehr oder weniger exakt) der halben 10 und das ist ja bekanntlich die 10,5. Hier wird dann ganz normal wie auch bei den vollen Ringen gewertet. Die Innenzehn gilt als getroffen, wenn sie sichtbar berührt wurde. Diese Innenzehner haben ja wieder mehr an Bedeutung gewonnen, weil die ISSF diese ja jetzt als unmittelbares Kriterium bei Ringgleichstand verwenden.

    pustefix

    Mouche oder Innenzehn sind schon die gebräuchlichen Begriffe. Allerdings gibt es in der Sportordnung noch den Punkt, wo bei Armbrust National noch zwischen Innenzehner und Mouche unterschieden wird. Da kenne ich mich aber nicht mit aus und blicke da auch nicht durch. Vielleicht kann da ja noch jemand anders etwas zu sagen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Finde es allgemein Schade, dass unser Sport von Schützen selber immer nur auf das Waffenrecht reduziert wird. Das ist nur ein kleiner aber wichtiger Teilbereich von einem Großen Ganzen.


    An das Gesetz sind wir gebunden, egal wie sinnfrei es uns manchmal erscheinen mag, auch, weil gerade Verstöße gegen das Waffengesetz regelmäßig äußerst rigide geahndet werden.

    Was ich aber auch nicht ab kann, sind Schützen, die meinen, sie müssten immer noch einen oben drauf legen, um sozusagen den überkorrekten Staatsbürger und (ganz böses Wort) Gutmenschen mimen zu können.


    Die Fakten sind dagegen ganz eindeutig. Schießsport rangiert von der Gefährlichkeit her ungefähr auf der Ebene von Schach. Da braucht man sich keine Schuldgefühle einreden zu lassen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Dazu dann auch ein Danke von mir zurück. :) Vielleicht könntest Du dann auch noch das Nein am Anfang deiner Erläuterungen verschwinden lassen. Das könnte spätere Leser dann doch auch noch etwas irritieren.

    Wie gesagt, ich habe den Gesetzestext nicht verbrochen und finde ihn auch mehr als ungünstig formuliert. Aber das ist nun mal das aktuelle Gesetz und eine Nichtbeachtung oder Falschauslegung kann Folgen haben.


    Es gibt noch eine weitere fiese Falle in dem Gesetzestext. In den Ausführungen des DSB steht da in Bezug auf die Obhut durch Bindestrich getrennt - neben der Schießstandaufsicht. Nach dieser Auslegung muss also neben der besonderen Aufsicht mindestens noch eine weitere Aufsicht anwesend sein. Das wird auch in der AWaffV § 10 noch weiter, aber wieder für Normalsterbliche äußerst unverständlich erläutert.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich kopiere mal kurz die Stellungnahme des DSB zu diesem Thema hier rein. Der ganze Text kann hier nachgelesen werden und dürfte aus der Feder von Dr. Kohlheim stammen. Allerdings fehlt in zweiten Fall das nicht ganz unwichtige Wörtchen "auch" vor "mit sonstigen ...".

    Schießen/Altersgrenzen (§ 27)

    Außerhalb von Schießstätten bedarf das Schießen mit Schusswaffen einer Erlaubnis.

    Auf Schießstätten darf ohne behördliche Erlaubnis geschossen werden:

    ab 12 Jahren: mit Luftdruck-, Federdruck- und CO2-Waffen
    ab 14 Jahren: mit sonstigen Waffen im Kaliber bis zu 5,6 mm Ifb für Munition mit Randfeuerzündung und einer Mündungsenergie bis 200 Joule, für Einzellader-Langwaffen mit glatten Läufen mit Kal. 12 oder kleiner.

    Voraussetzung ist, dass eine schriftliche Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigten vorliegt oder diese anwesend sind.

    Das Schießen darf für Luftdruckwaffen bis zum 14. Lebensjahr und für sonstige Waffen bis zu 16. Lebensjahr nur unter Obhut einer zur Kinder- und Jugendarbeit geeigneten Person (Jugendbasislizenz) oder des zur Aufsichtführung berechtigten Sorgeberechtigten – neben der Schießstandaufsicht – durchgeführt werden.

    ab 18 Jahren: ohne jede Einschränkung

    Hier noch der Gesetzestext § 27 WaffG:

    (3) Unter Obhut des zur Aufsichtsführung berechtigten Sorgeberechtigten oder verantwortlicher und zur Kinder- und Jugendarbeit für das Schießen geeigneter Aufsichtspersonen darf

    1. Kindern, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 14 Jahre alt sind, das Schießen in Schießstätten mit Druckluft-, Federdruckwaffen und Waffen, bei denen zum Antrieb der Geschosse kalte Treibgase verwendet werden (Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 und 1.2),

    2. Jugendlichen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 18 Jahre alt sind, auch das Schießen mit sonstigen Schusswaffen bis zu einem Kaliber von 5,6 mm lfB (.22 l.r.) für Munition mit Randfeuerzündung, wenn die Mündungsenergie höchstens 200 Joule (J) beträgt und Einzellader-Langwaffen mit glatten Läufen mit Kaliber 12 oder kleiner

    gestattet werden, wenn der Sorgeberechtigte schriftlich sein Einverständnis erklärt hat oder beim Schießen anwesend ist. Die verantwortlichen Aufsichtspersonen haben die schriftlichen Einverständniserklärungen der Sorgeberechtigten vor der Aufnahme des Schießens entgegenzunehmen und während des Schießens aufzubewahren. Sie sind der zuständigen Behörde oder deren Beauftragten auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen. Die verantwortliche Aufsichtsperson hat die Geeignetheit zur Kinder- und Jugendarbeit glaubhaft zu machen. Der in Satz 1 genannten besonderen Obhut bedarf es nicht beim Schießen durch Jugendliche mit Waffen nach Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 und 1.2 und nicht beim Schießen mit sonstigen Schusswaffen durch Jugendliche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

    Der erste Monstersatz besteht aus drei Teilen. Der erste und zweite Teil behandeln die Forderung nach der besonderen Eignung der Aufsicht und den zulässigen Waffen, wobei der zweite Teil durch das Wörtchen "auch" eine Erweiterung des ersten Teils darstellt. Der dritte Teil des Satzes stellt die von den ersten beiden Teilen unabhängige Forderung nach der Einverständniserklärung dar. Das bedeutet, dass dieses Einverständnis für Minderjährige immer und unabhängig von der Waffenart vorliegen muss, und zwar bei jedem Schießen direkt auf dem Schießstand. Auch der letzte Satz revidiert nur die Forderung nach der besonderen Eignung der Aufsicht, nicht aber die Forderung nach der Einverständniserklärung.

    Ich habe das Thema nicht ganz ohne Grund angesprochen. Es geistern dazu die wildesten Auslegungen durch die Lande. Aber zumindest Dr. Kohlheim sollte wissen, wie der Gesetzgeber diesen Paragraphen ausgelegt haben möchte, da er ja bei den Verhandlungen zum Gesetz mit dabei war. Es ist audrücklicher Wunsch des Gesetzgebers, dass Minderjährige nicht ohne Einverständnis am Schießsport teilnehmen. Dazu wurde der Paragraf 27 ja ausdrücklich noch einmal nach Winnenden im Juli 2009 geändert.

    Mit bestem Schützengruß

    Frank - nix Jurist, aber meistens doch sachkundig :thumbup:

    Hallo Freunde,

    auch ich kann unserem wegi82 in seinen Ausführungen hier nur voll und ganz zustimmen.

    Ich habe ja auch schon mal an anderer Stelle etwas von der Scheingläubigkeit hierzulande geschrieben. Bei unserem Thema Ausbildung kommt noch hinzu, dass zumindest die unteren Stufen Sache der 20 Landesverbände sind. Es gibt hier bisher keine einheitlichen Ausbildungen und selbst die Ausbildungen, welche unter den gleichen Begriffen laufen, sind oft nicht vergleichbar, da jeweils unterschiedlich konzipiert. Der Qualifizierungsplan des DSB ist bisher nur ein (gut gemeinter) Versuch, mehr nicht. 1 zu 1 wird der auch wohl nie in allen Landesverbänden umgesetzt werden.

    Bei uns wurde jetzt nachträglich von einem Kampfrichter der Schießsportleiter verlangt, obwohl das so nicht in der Ausschreibung des Lehrgangs stand. Der Mann ist seit Jahrzehnten sachkundig, hat eine WBK und ist auch zur Standaufsicht berechtigt.

    Sagte ich nicht auch schon, dass man mit diesen Lehrgängen auch gutes Geld verdienen kann.


    @MichaelBeutel

    Joggen und Schießsport sind durchaus in Bezug auf das Risiko vergleichbar. Frag doch mal die Versicherer, wie groß das Risiko ist, sich beim Joggen zu verletzen und/oder in einen Unfall verwickelt zu werden und frage mal, wie das so mit dem Schießsport aussieht. Über den Schießsport werden sie Dir dann sagen, dass dieser Sport versicherungstechnisch überhaupt keine Rolle spielt, da es so gut wie nie zu Unfällen oder Verletzungen kommt. Wir agieren da glaube ich immer knapp über Schach. Deshalb sind die Beiträge ja auch so niedrig und zum Teil immer noch überhöht.

    Wenn jetzt jemand meint, dass liegt an unserem tollen Ausbildungskonzept, so muss ich das klar verneinen. In vielen Vereinen spielt das übergeordnete Ausbildungskonzept überhaupt keine Rolle. Es liegt allein daran, dass im Schießsport vernünftige und verantwortungsbewusste Menschen agieren und es hat immer auch etwas mit dem gesundem Menschenverstand zu tun. Leider gibt es ja heutzutage durch Überregulierung nicht wenige Versuche, diesen immer mehr zu unterlaufen.


    Anderes Thema:

    Die schriftliche Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigten muss für alle Minderjährigen immer vorliegen, unabhängig von der Waffenart und dem Alter. Die besondere Eignung und Obhutspflicht der Aufsichten (JUBALI) ist davon unabhängig nach den in § 27 aufgeführten Regeln bezüglich Alter und Waffenart zu sehen. Leider gibt es zu diesem Thema selbst von einigen Landesverbänden die unterschiedlichsten und widersprüchlichsten Auslegungen und Interpretationen. Bei der LM des WSB gab es jetzt Probleme, weil man auch bei Jugendlichen die Einverständniserklärungen sehen wollte. Stand auch so klar in der Ausschreibung, aber wer liest sich so etwas schon durch. Hinterher meckern ist ja auch viel einfacher.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    Zunächst, in jedem Gebiet gibt's allerdings klare Regeln.


    das meinst Du aber jetzt nicht wirklich ernst, oder? Schon alleine unser fast alles im Schießsport beeinflussende Waffengesetz ist in vielen Punkten ja so etwas von glasklar, klarer geht es ja gar nicht mehr.

    Das schriftliche Einverständnis oder die Anwesenheit des Sorgeberechtigten lasse ich mal weg.


    Dieser Punkt ist aber nicht ganz unwichtig, da ja eine Forderung des Waffengesetzes. Siehe § 27 WaffG.

    Wie praktiziert ihr diesen Punkt und nach welcher Auslegung bezüglich der Altersgrenze(n) richtet ihr euch dabei? Die Frage möchte ich ausdrücklich an alle Meisterschützen stellen, nicht nur an den Lanfear.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    ... langen Diode

    ?(

    und was die Anlage anzeigt, das gilt nunmal.

    Gewagte These. Wirklich immer? Auch bei offensichtlichem Bockmist?

    So viel zur genauen Messung.

    Von einer genauen Messung kann bei einem ausgefransten Schussloch in einer Pappscheibe schon im Bereich Hundertstel Millimeter nie die Rede sein, egal was an den Uhren ablesbar ist. Stichwort Auflösung. Schon minimale Veränderungen bei der Durchführung der Messung führen hier im ungünstigsten Fall zu Abweichungen bis in den Zehntel-Bereich. Da kann man die Zahl hinter dem Komma, die ja für Tausendstel Millimeter steht, auch gleich durch Würfeln ermitteln.

    Warum greift man bei Gleichstand nicht auf einen weiteren Teiler oder bei 1 Schuss Schießen nicht auf einen Stechschuss zurück? Das ist deutlich fairer und sportlicher, als eine Entscheidung anhand von Hausnummern zu treffen.

    Mein ja nur.


    Die elektronischen Scheiben besitzen noch nicht einmal die nötige Auflösung für Messungen im Tausendstel Millimeter Bereich, von Genauigkeit ganz zu schweigen. Natürlich könnte man da per Software zaubern. Das ist nie ein Thema. Aber was wollt ihr, ein solides technisches Produkt mit realistischen Messwerten, oder ein Gerät, das Hausnummern anzeigt? Wie gesagt, die normalen Teiler sind schon unrealistisch bei einem Klumpen Blei, der da letztlich durch die Luft fliegt. Da sollte doch eigentlich klar sein, dass Angaben mit Werten hinter dem Komma, also Tausendstel Millimeter, reine Luftnummern sind.

    Ich weiß, wir haben das mit den Uhren schon immer so gemacht. Aber auch da waren es immer Hausnummern und keine auch nur ansatzweise tragfähigen Messwerte. Diese Art der Messung lässt ja noch nicht einmal eine Verifizierung zu. Würde man die Messungen wiederholen, kämmen dort wieder ganz andere Werte bei raus, nicht nur im Bereich nach dem Komma.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    so wie ich die Teilerwertung bisher verstanden und auch kennengelernt habe, gibt ein Teiler im Gegensatz zur relativen Zehntelwertung die absolute Entfernung vom Scheibenmittelpunkt in Hundertstel Millimeter an. Der Bereich der Zehn einer LG-Scheibe geht also von Teiler 0 bis Teiler 250 bzw. 249. Diese Teiler wurden früher mit den klassischen Messuhren und mit speziell gestanzten Scheiben ermittelt. Da die die heutigen Elektroniken im Bereich Scheibenauswertung noch nicht einmal die nötige Genauigkeit für eine Messung im Bereich Hundertstel Millimeter mitbringen, dürfte eine Teiler-Angabe hinter dem Komma doch ziemlich sinnfrei sein. Oder kennt ihr noch andere Definitionen für die Teilerwertung?

    Wer das mit der Genauigkeit jetzt nicht glaubt, kann ja mal eine normale Ringlesemaschine auf Teiler einstellen und dann eine Scheibe mal von verschiedenen Seiten aus in die Maschine einführen. 8|


    Apropos, in der Messtechnik werden die Begriffe Auflösung und Genauigkeit deutlich unterschieden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Minimag,

    die Schießbrille hat den Vorteil, dass das Glas so nah und so vor das Auge gebracht werden kann, dass man auch wirklich zentriert mittig durch das Glas schauen kann. Nur dort erreicht ein Brillenglas seine größte Schärfe. Bei einer normalen Brille geht das insbesondere im Anschlag Stehend, aber auch Liegend und Kniend nicht. Beim Dreistellungskampf würde man dann mit drei verschiedenen Winkeln durch jeweils unterschiedliche Stellen des Glases schauen. Damit sind Trefferverlagerungen vorprogrammiert. Außerdem müsste man so immer auf die bestmögliche Schärfe des Glases verzichten.

    Beim Auflageschießen hat man mit der Brille aufgrund der weitestgehend geraden Kopfhaltung etwas mehr Spielraum. Aber von der Verwendung einer Gleitsichtbrille würde ich abraten, da doch schon bei kleinen Veränderungen der Kopfhaltung die Gefahr besteht, dass man in den Übergangsbereich kommt. So können dann leicht Zielfehler entstehen. Ist natürlich andererseits etwas ungünstig, wenn man durch eine reine Fernbrille dann im Nahbereich z. Bsp. beim Laden nicht mehr optimal sehen kann.

    Zu den von Dir angesprochenen Abweichungen der Trefferlage: Die Anpassung der Brille und der weiteren Elemente der Visierung wird normalerweise dann als optimal angesehen, wenn die eigene Vorhersage der Trefferlage am besten mit der Realität auf der Scheibe übereinstimmt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Zebo und dingo,

    vielen Dank für eure Rückmeldungen.

    Das Konstrukt der Kreispolizeibehörden in NRW mag zwar etwas seltsam anmuten, aber auch hier gibt es eine klare Trennung zwischen dem Vollzugsdienst und dem Bereich Verwaltung und Logistik. Die für das Waffenrecht zuständigen Sachbearbeiter sind normalerweise Beamte des jeweiligen Kreises ohne polizeiliche Befugnisse. Die im verlinkten Beitrag angesprochenen Bezirksbeamten sind aber ganz normale Polizeibeamte. Sie sollen hier direkter Ansprechpartner der Bürger sein und damit den Schutzmann alter Schule oder den Dorfsheriff ersetzen. Sie verrichten ihren Dienst normalerweise uniformiert und und nutzen dabei auch reguläre Streifenwagen.

    Der politische Kreis Soest ist eher ländlich strukturiert. Die von dingo zu Recht befürchtete Stigmatisierung und wohl auch ein Stück weite Kriminalisierung unbescholtener Bürger durch uniformierte Beamte mit Streifenwagen vor der Tür ist hier wohl noch deutlich höher einzuschätzen als in den Ballungszentren.

    Die von Zebo schon angesprochene weitergehende Überprüfung bezüglich der Zuverlässigkeit und Eignung im Zusammenhang mit den Kontrollen ist auch nicht so ganz von der Hand zu weisen. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es interne Anweisungen geben, bei den Kontrollen auch gleich eine Art protokolliertes Profil der Betroffenen zu erstellen. Daher wohl auch die Beauftragung der Bezirksbeamten. Was bei so einer Art Schnüffelei (je nach Gesinnung und Weltbild) alles protokolliert werden kann, brauche ich glaube hier nicht extra zu erläutern. Die wirklich Kriminellen brauchen sich jedenfalls in dieser Hinsicht keine Sorgen zu machen. Bei denen ist so etwas gar nicht erst zulässig.

    Der Kreis Soest scheint hier wohl eine Art Vorreiterrolle einnehmen wollen, da diese Kontrollen wohl nicht stichpunktartig, sondern, wenn man den angegebenen Zahlen Glauben schenken soll, nahezu flächendeckend durchgeführt werden sollen.

    In diesem Zusammenhang stellt sich mir auch die wohl nicht ganz unberechtigte Frage, warum es im angrenzenden Kreis Unna möglich ist, die betroffenen Personen schriftlich per Fragebogen um Nachweise zu bitten, im Kreis Soest dafür aber scheinbar flächendeckend die "Kavallerie" ausrücken muss. Über die Bindung von Personal und über die Kosten, die dadurch insbesondere in einem Bereich, wovon trotz einer spektakulären Einzeltat nie wirklich Gefahren ausgingen und gehen, verursacht werden, will erst gar nicht sprechen.


    Da diese Kontrollen inzwischen wohl schon angelaufen sind und die oben genannten Befürchtungen nicht ausgeschlossen werden können, hallte ich es für nötig, dass sich hier unsere Verbände zeitnah um Aufklärung und gegebenenfalls um Einflussnahme bemühen. Der einzelne Betroffene kann das nicht und darf hier sprichwörtlich nicht allein im Regen stehen gelassen werden. Der WSB ist informiert.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Die letzte Auflage, in der die beiden vorherigen Bände zusammengefasst wurden, sieht so aus:

    Auch wenn die Beschreibung des Anschlags Stehend inzwischen stellenweise nicht mehr ganz auf dem neusten Stand ist, Liegend und Kniend ist das Werk immer noch aktuell. Der Autor und ehemalige Olympiasieger Bernd Klingner kommt auf den Punkt, beschreibt einen klaren Weg und verdeutlicht seine Lehrmeinung anhand vieler guter Fotos. Aus meiner Sicht Immer noch empfehlenswert.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    aus gegebenem Anlass - siehe hier, möchte ich euch fragen, ob jemandem von euch bekannt ist, ob die nach $ 36 WaffG möglichen verdachtsunabhängigen Kontrollen bezüglich der sicheren Aufbewahrung schon irgendwo in Deutschland von uniformierten Polizeibeamten, vielleicht sogar inklusive Vorfahrt mit dem Streifenwagen, durchgeführt worden sind.

    Austausch bei Bedarf auch gerne per PM.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo Dieter,

    ich tendiere in Sachen Schulung eher für eine dezentrale Struktur, nicht nur wegen der kürzeren Wege. Auch auf die Gefahr hin, dass der Spruch abgenutzt ist, man muss die Leute dort abholen, wo sie stehen.

    Ich bin allerdings auch der Auffassung, dass wir im fortgeschrittenen Bereich der Nachwuchsschulung bzw. im Talentbereich kein wirkliches Problem haben, unabhängig von der Struktur. Ich glaube, dort sind unsere Vereine und Verbände ganz gut aufgestellt, wobei es da natürlich von Landesverband zu Landesverband deutliche Unterschiede geben mag. Soll aber jetzt nicht heißen, dass hier keine Verbesserungen mehr möglich und nötig sein.


    Wo ich zumindest in meiner Region eher ein Problem sehe, ist der Basis-Bereich. Wir haben zwar hier in Westfalen etliche hervorragend aufgestellte Vereine, wie man ja auch unschwer an der Bundesliga sehen kann. Aber in vielen anderen Vereinen fehlt heute oft schon das elementare Grundlagenwissen. Ich habe das Thema ja schon an anderer Stelle mal angesprochen. In manchen Vereinen ist kaum noch jemand vorhanden, der dem Nachwuchs, aber auch Seiten- und Wiedereinsteigern über die ersten Schritte hinaus das nötige Wissen bezüglich Anschlag, Technik und Training vermitteln kann.

    Meiner Meinung nach ist da das neue Ausbildungskonzept des DSB so auch nicht immer ganz hilfreich. Die Hürden, bis erst mal der Trainer C Breitensport auf dem Programm steht, sind da viel zu hoch gesteckt worden. Diesen relativ weiten Weg über Vorstufen- und Basisqualifikation ist nicht jeder gewillt, zu gehen, "nur" weil er Konzepte für ein Grundlagentraining sucht. Ein Trainer oder sagen wir besser Betreuer muss auch auch nicht unbedingt gleichzeitig Schießsportleiter sein. Auch wird sich ein erfahrender Praktiker, der seine Kenntnisse vielleicht nur austauschen und auf den neusten Stand bringen will, von dem ganzen Lehrgangsmarathon wohl meistens abschrecken lassen. Wenn ich dann noch in einem anderen Beitragsstrang lesen muss, dass Trainer C Anwärter eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung erbringen sollen, dann denke ich mir, das schöne neue Ausbildungskonzept wird in Bereich der Basis nicht richtig greifen. Nach meinem Kenntnisstand gibt es zumindest bei mir hier in der Region eher selten Vereine mit mindestens C-Trainer.

    Ich würde hier ganz klar für ein (zusätzliches) Konzept in der Art von Workshops plädieren, wo in einem zeitlich begrenztem Rahmen, aber dafür vielleicht regelmäßig, die wirklichen Basics vermittelt werden. Da Geld im Schützenwesen immer eine sehr behindernde Rolle spielt, sollten dafür auch keine großartigen Kosten verlangt werden.


    Apropos Ausbildungskonzept: Anspruch (auf dem Papier) und Wirklichkeit scheinen mir hier doch auch oft etwas zu weit auseinander zu klaffen, wenn ich mir so manche Leute mit vielen Scheinen anschaue bzw. anhöre. Da frage ich mich dann doch schon mal, was haben die denn überhaupt auf ihren (teuren) Lehrgängen gemacht. Das gilt übrigens nicht nur für den Schießsport. Aber diese Art der Scheingläubigkeit stand ja in unserem Land schon immer sehr hoch im Kurs. Damit ich hier nicht falsch verstanden werde, ich stelle damit das Ausbildungskonzept nicht generell in Frage. Sicher haben die meisten Absolventen davon gut profitiert und sind jetzt in der Lage, gute Arbeit in den Vereinen zu leisten. So ein Schein alleine macht aber niemals einen guten Trainer aus. Dazu gehört immer auch viel Herzblut und ja, auch ein gewisses Talent. Wir kennen doch alle die Beispiele guter und schlechter Lehrer. Nur durch eine formale Ausbildung wird man nie ein guter Lehrer.


    Noch eine Anmerkung: Mir hat jedenfalls bis heute noch keiner schlüssig vermitteln können, worin denn nun genau die gesetzlich geforderte besondere Eignung für die Aufsicht im Schüler- und Jugendbereich bestehen soll.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo aquilanox,

    wir wissen jetzt, dass Du als noch eher jüngere Schützin KK-Auflage schießt. Sehe uns bitte nach, dass den meisten hier deine 297 Ringe trotzdem für einen Anfänger als sehr hoch erscheinen. Damit währst Du nicht nur bei den Bayerischen Meisterschaften ganz vorne, wie dingo schon schrieb, sondern letztes Jahr auch Deutsche Meisterin geworden, allerdings in der Senorinnenklasse A.

    297 Ringe KK-Auflage schaffen in Deutschland nur noch wenige Schützen und Schützinnen. Dafür braucht man nicht nur Können, da muss auch die ganze Ausrüstung passen. Bei einem Vereinsgewehr von der Stange und wahlloser Munition sehe ich da schon deutliche Grenzen.

    Dazu passen dann auch deine 230 Ringe auf keinen Fall. Wer 297 schießen kann, der fällt niemals (mal abgesehen von massiven gesundheitlichen Störungen) auf 230 zurück. 230 Ringe sind allerdings eher das, was man so von einem durchschnittlichen Einsteiger erwarten kann. Mit ein bisschen Training sind dann auch 270 drin. Aber ab da wird es auch aufgelegt mühsam und man muss sich die Ringe erarbeiten, gerade mit dem KK.

    Nochmal, Du sagst, dass Du 297 Ringe nach normaler Wertung auf die ISSF oder DSB KK-Scheibe Stehend-Aufgelegt geschossen hast. Dann bist Du auf jeden Fall ein Super-Talent und solltest auch in anderen Disziplinen (Anschlägen) überdurchschnittlich gut schießen können.


    Zu den Büchern: Die von uns hier angegeben Bücher behandeln eigentlich nur die klassischen Anschläge wie Stehend, Kniend und Liegend. Bücher, die speziell das Auflage-Schießen behandeln sind mir so nicht bekannt. Allerdings schwirrt mir im Hinterkopf herum, der bekannte Jugendbuch-Autor Hagen Bublitz könnte da was zu geschrieben haben. Gefunden habe ich aber bisher dazu nichts.

    Zum Thema Auflage: Eine Stellung (mehr oder weniger) frontal hinter dem Gewehr wird von vielen Schützen und Trainern als optimal angesehen, weil man so auch frontal zielen kann und der menschliche Körper eher zu Schwankungen Vor und Zurück neigt, als zu seitlichen Schwankungen. Nötig ist aber für so einen Anschlag ein gut angepasstes Gewehr und normalerweise eine Visierrückverlagerung. Speziell bei Kleinkaliber spielen auch immer die Druckverhältnisse, also die Kräfte, welche bei der Schussabgabe auf das Gewehr wirken, eine wichtige Rolle. Je gleichmäßiger hier die Kräfte von Schuss zu Schuss wirken, um so enger und besser wird das Schussbild.


    dingo

    Es gibt wohl mittlerweile auch schon Landesverbände, die das Auflage-Schießen in den jüngeren Klassen anbieten, zumindest auf Kreis- und Bezirksebene, aber wohl auch teilweise schon bis Land. Bewertungen erspare ich mir hier jetzt an dieser Stelle.
    Ich schrieb ja schon mal, ich bin in der Frage gespalten.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Kiki oder aquilanox ?

    "Wege des Gewehrs" von Reinkemeier, Bühlmann und Eckhardt wird von vielen Gewehrschützen als die Bibel angesehen. Von den Autoren gibt es auch noch weitere Publikationen speziell zum Thema LG-Schießen. Die alten Bände bzw. den Band "Gewehrschießen" von Bernd Klingner finde ich zumindest für Liegend und Kniend auch immer noch ganz brauchbar. Ist aber nur noch gebraucht erhältlich. Es gab wohl auch mal ein eher schlecht kopiertes PDF davon auf der Seite der Firma Klingner.


    Zu den 297 Ringen von 300: Wie wegi82 schon andeutete, scheint auch mir hier irgendetwas nicht ganz zu passen. Stehend LG halte ich solche Ringzahlen (auf die normale ISSF-Scheibe) nicht für einen Anfänger machbar und für Auflage (auch schon sehr schwierig, aber nicht völlig unmöglich) passen dann die folgenden 230 Ringe nicht wirklich dazu.

    Klär uns mal bitte auf. Wie und auf welche Scheiben hast Du die Ringe geschossen und mit welcher Ausrüstung?


    Mit bestem Schützengruß


    Frank

    Hallo Helmut,

    ich kann hier dem Benmaster nur zustimmen. Speziell in deinem Fall traue ich mir sonst keine Aussagen zu, die Dir wirklich weiterhelfen könnten.

    Ganz allgemein bekommt man mehr Druck in der Schulter, indem man den Schaft verlängert oder/und den Handstopp weiter vorne platziert. Nur ist es damit normalerweise nicht alleine getan, da dadurch auch wieder andere Parameter des Anschlags verändert werden. Durch den weiter vorne platzierten Handstopp kommt die Mündung auch tiefer. Speziell durch die sonst so gerne als optimal postulierten sehr schlanken Vorderschäfte muss man leider bei etwas kürzeren Armen und nicht extrem tiefem Anschlag den Handstopp für eine bestimmte Höhe relativ weit hinten platzieren. So fehlt dann der Druck in der Schulter. Manche Schützen wie Matthew Emmons, die einen eher hohen Anschlag praktizieren, behelfen sich daher mit einer Art Vorderschaftverstärkung. So kann man weiter vorne greifen und damit mehr Druck in der Schulter erzeugen, ohne dabei an Höhe zu verlieren.


    Übrigens, das hier schon gesehen. Das ist ja so gemein. 8o


    olivander

    auf das Regelwerk hat ja sobigrufti schon hingewiesen. Eigene Matten sind nur zulässig, wenn der Veranstalter keine stellt. Unabhängig davon beschreibst Du zwei Probleme. Das Rutschen ist immer abhängig von der Materialkombination deiner Jacke und der jeweiligen Matte. Manche Kombinationen harmonieren besser als andere. Ist aber auch immer ein bisschen vom Anschlag selbst abhängig.

    Zu harte und dann auch noch rutschige Unterlagen sind sicher nicht optimal, aber zu weiche Matten, welche ja erst mal verlockend erscheinen, bergen auch ihre Tücken, da so sehr schnell das Gefühl für den präzisen und wiederholgenauen Anschlag verloren gehen kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo weinja,

    Da gibt es doch diese Sportmuntion von Eley (schon mal gehört) damit schießen die Profis :)


    so ganz erschließt sich mir der Sinn deiner Aussage jetzt nicht. Vielleicht kannst Du ja mal noch etwas genauer beschreiben, was Du uns damit mitteilen möchtest.


    Carcano

    Vielen Dank für deine Informationen.


    Königstiger

    Der US-Schütze Eric Uptagrafft sagt von sich, dass er noch in der Zehn Korrekturen vornehmen kann. Er nutzt diese Fähigkeit bei wechselnden Windverhältnissen, indem er durch Anhalten, ich wiederhole, durch Anhalten die Trefferlage korrigiert. Ich könnte das jetzt nicht, aber jemand mit solchen Fähigkeiten dürfte wohl auch ziemlich präzise beurteilen können, ob eine bestimmte Serie (auch noch) aus der Schulter gut geht.

    Bei mir ist es eher so, dass sich doch immer wieder kleine Unsauberkeiten bei der Schussabgabe einschleichen. Ich habe dabei aber auch das Gefühl, nicht die Gewissheit, dass es dann bestimmte (meistens etwas härter kommende Serien) etwas weiter "raushaut" oder aber so "raushaut", dass meine Vorhersage nicht mehr stimmt. Generell kann ich zumindest für mich sagen, dass ich die Treffpunktlage bei manchen Serien leichter vorhersagen kann.

    Wie gesagt, bei meinem Level sind da aber zu viele Fehler drin, um da wirklich gesicherte Aussagen machen zu können. Aber einige Schützen, mit denen ich regelmäßig schieße, teilen in diesem Punkt meine Sichtweise. Schützen wie Uptagrafft traue ich daher schon ziemlich präzise Aussagen zu.


    Mit bestem Schützengruß


    Frank

    Hallo frank17,

    falsch ist der Satz ja nicht. Er müsste nur noch richtig ergänzt werden.

    Neben den ca. 6 Millionen legalen Schusswaffen soll es nach Schätzungen von Experten noch mal gut doppelt so viele illegale Schusswaffen in Deutschland geben. Trotzdem spielen Schusswaffen bei Verbrechen in Deutschland nur eine sehr untergeordnete Rolle und wenn überhaupt Schusswaffen verwendet werden, handelt es sich dabei zu mehr als 97 Prozent um Schusswaffen aus dem illegalen Bereich. Legale Schusswafenn haben nur einen verschwindend kleinen Anteil an den in Deutschland verübten Verbrechen. Das belegen seit Jahrzehnten die jährlichen BKA-Statistiken.

    Sportschützen, Jäger und Sammler gehören damit ganz eindeutig zur Gruppe der gesetzestreuesten Bürger in diesem Land.


    Kleine Anmerkung: Im Grunde wissen das auch unsere Volksvertreter, zumindest diejenigen, welche (noch nicht) völlig merkbefreit sind. Hält aber leider viele trotzdem nicht davon ab, sich populistisch gegen uns zu stellen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    ich vermute, dass hier schon die Begrifflichkeiten etwas durcheinander gegen.

    Der Begriff "Lauf einspannen" kann unterschiedlich gedeutet werden. Nach meinem Kenntnisstand (ich war noch nie bei RWS in Fürth) wird dort das System (mit Adapter oder direkt im Schraubstock) eingespannt und nicht der eigentliche Lauf. So hat man zwar hinten eine starre feste Verbindung, über die man wegen der freigesetzten Energie sicher auch kritisch diskutieren kann, aber der Lauf kann trotzdem frei schwingen.

    Der Königstiger beschreibt aber eine Situation, wo der ganze Lauf fest eingespannt wurde und daher nicht mehr schwingen konnte. So bekommt man auch aus dem letzten Gurkenlauf noch halbwegs annehmbare und geschönte Schussbilder, die aber mit der Realität nur noch wenig zu tun haben.

    Nach meinen Erfahrungen verlässt man in Bezug auf die die "richtige" Einspannmethode sehr schnell den Bereich der gesicherten Erkenntnisse. Wir haben mal versucht, eine Einschießmaschine zu bauen. Die beteiligten Personen waren bezüglich Maschinenbau und Messtechnik nicht völlig ahnungslos. Wir haben dabei versucht, die Wiederholgenauigkeit der Maschine bzw. der Mündung zu messen und mussten schon dabei feststellen, dass das nicht so ganz einfach ist. Der "kleine" Impuls der KK-Patrone darf dabei nicht unterschätzt werden. Letztendlich kann man sagen, dass sowohl die feste Einspannung des Systems als auch die federnde Lagerung immer mit Restfehlern behaftet ist, welche auch in das Schussbild mit einfließen. Man braucht für eine präzise Versuchsreiche schon einen sehr massiven Unterbau, am besten ein schweres Beton-Fudament. Wir konnten bei uns jedenfalls feststellen, dass die hängenden Zuganlagen schon dazu führten, den Versuchsaufbau in leichte Schwingungen zu versetzen. Nach Hörensagen soll es bei Eley auf dem Teststand schon mal Probleme mit rumpelnden LKWs auf einer nahe gelegenen Straße geben. Gibt es eigentlich in dieser Hinsicht Untersuchungen und Versuche z. Bsp. an einer Uni, die wissenschaftlichen Anforderungen standhalten?

    Jedenfalls testen die besten Schützen die selektierten Serien immer auch noch aus der Schulter. Das geht aber auch nur, wenn man als Schütze schon ein gewissen Level erreicht hat. Ich bilde mir jedenfalls ein, dass mir Liegend eher weich schießende Patronen etwas gutmütiger in Bezug auf meine eigenen Fehler vorkommen. Aber wie gesagt, dass ist sicher sehr subjektiv.


    wegi82

    Es ist doch hoch interessant, wenn es Aussagen von erfahrenen Schützen gibt, die die Olymp R nach allen Regeln der Kunst vermessen haben und dabei festgestellt haben, dass, obwohl die Eley Tenex der Olymp in Bezug auf die Fertigungstoleranzen überlegen war, die Olymp doch regelmäßig bessere Streukreise brachte. Da interessiert es mich schon, ob da jemand noch mehr dazu weiß. Aber leider habe ich bisher noch niemanden gefunden, der dazu etwas mehr aus dem Nähkästchen plaudern könnte oder wollte. Ich weiß noch nicht einmal, ob diese Patrone überhaupt noch gefertigt wird, oder ob es sich dabei nur noch um Restbestände handelt. Jedenfalls gibt es wohl immer noch Schützen, die das "Zeug" sehr erfolgreich einsetzen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank