Beiträge von frank17

    der von Dir angegebene Verweis auf die Seite des BSSB scheint nicht mehr zu funktionieren


    ui ui ... da habe ich wohl die Wespe aus dem Nest verjagt :whistling:

    Gestern gab es da noch ein PDF aus 2003, mit dem der BSSB erklärte, dass das Bayerische Innenministerium in Abstimmung mit dem Sportbund (?) die JuBaLi nach DSB-Richtlinien nicht anerkennt. (Leichte Unschärfen und Verfälschungen kann ich nicht ausschließen, weil ich das Dokument nicht auswendig gelernt habe.)

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    Ich hoffe, Du hast nicht den Vorwurf empfunden, Dein Anspruch (=korrekte Beaufsichtigung der Jugendlichen?!) sei falsch. Ich habe lediglich die Wahl der Mittel angesprochen. Mir erscheint es wertschöpfender zu ermitteln was durch wen wie zukünftig gut gemacht werden soll als wer daran schuld ist, was in der Vergangenheit nicht gut gemacht wurde. Zwischen diesen Grenzwerten der Betrachtung gibt es sicher eine Übergangszone, doch sollte m.E. der Schwerpunkt der Betrachtung in die Zukunft und zum Positiven gerichtet sein.
    Ich verspüre bei Dir einen Anspruch, den ich nachvollziehen kann. Allerdings - aus Erfahrung! - ist es wichtig, dass nicht nur Du ihn hast. DER VEREIN muss es wollen, dann kann es auch umgesetzt werden.

    Meine frage wäre diesbezüglich macht es sinn das gewinde leicht einzufetten? um somit metall abrib zu verhindern?


    Das würde ich nicht machen:

    • Fett zieht Schmutz an und hält diesen fest, das wäre wohl kontraproduktiv. Ein verschmutztes Gewinde wäre gewehrseitig nicht leicht zu reinigen.
    • Auf keinen Fall darf Fett in den Druckluftkreislauf gelangen, weil es in Verbindung mit hohem Druck explosionsartig verbrennen kann.

    Das Gewinde der 300bar-Anschlüsse ist länger, so dass ein 200bar-Adapter nicht dichtend eingedreht werden kann. Das soll verhindern, eine 200bar-Kartusche mit 300bar zu füllen.
    Feuerwehren und Tauchläden/-schulen/-basen sind eine gute Adresse. Erstere sind zwischenzeitlich in der Lage, mit 300bar zu füllen (deren Atemschutzgeräte wurden wie beim THW vor einiger Zeit von 200bar- auf 300bar-Technik umgestellt), beim Tauchen sind 200bar üblich. Es gibt sehr unterschiedliche Preise und Preismodelle und nicht jede Feuerwehr macht das (noch).
    Ansonsten ist eine Staffelung nach Flaschengröße üblich, wobei ich selbst auch schon einen Tauchhändler erlebt hatte, der keine Unterschied zwischen einer 4l-Flasche und einer 15l-Flasche machte. Im Moment zahle ich die zugeführte Luftmenge (0,2 Ct pro Liter => für eine Flasche mit 10 Litern und einem Restdruck von 80 Bar kostet die Flasche auf 200 Bar befüllt nur ganze 2,40 Euro).

    Falls Du mir einem Kartuschenkompressor eine Flasche füllen möchtest, wirst Du daran keine Freude haben, jener hat nicht die dafür erforderliche Förderleistung.

    Wer eine Waffe versendet, bleibt dafür verantwortlich, dass diese nur bei einem Berechtigten ankommt. Tatsächlich ist dies trotz dafür geeignet erscheinender Versendungsformen nicht bei allen Versandunternehmen gewährleistet, lies dazu bitte diesen Thread im Forum 'Waffen-online'.
    Als völlig unverantwortlich dürfte angesehen werden, eine Waffe über ein Versandunternehmen zu versenden, welches diesen Versand ausdrücklich ausschließt.

    Nach meinen Recherchen (allerdings seit über 3 Jahren nicht aktualisiert), gibt es evtl. nur ein Unternehmen, welches sicher stellt, dass die Waffe ausschließlich(!) an den Adressaten übergeben wird. Jene Spedition wird auch von eGun empfohlen. Die damit erzielte Sicherheit hat allerdings ihren Preis.
    Die von eGun ebenfalls empfohlene Variante "eigenhändig" via Deutscher Post AG erschien mir angesichts der Erfahrungen anderer Versender und Empfänger nicht tragbar. Wenn dort heutzutage der Waffenversand auch noch ausdrücklich ausgeschlossen wird, wäre das für mich ein weiteres K.O.-Kriterium.

    Sollte ein Unberechtigter in den Besitz der Waffe kommen, könnte die Zuverlässigkeit des Versenders gefährdet sein. Dies dürfte im Besonderen zutreffen, wenn die Waffe bei deliktischen Handlungen eingesetzt wird.

    Verantwortung haben oftmals nicht nur diejenigen, die man später aufhängt, sondern auch die, die es jahrelang haben geschehen lassen ...

    Einen extremen Fall können wir gerade in Lybien beobachten. Rund 40 Jahre hat es nahezu niemanden ernsthaft interessiert, was dort passierte. Nunmehr ist allerdings eine kritische Masse derjenigen entstanden, die sich als Richter und Henker in spe aufspielen; das Ganze erinnert mittlerweile schon sehr an 'Herr der Fliegen'. Dumm nur, dass es bei einer solchen Hatz ab und an unerwünschten Beifang gibt - sei es durch Dokumente, die eine Zusammenarbeit der Jäger mit dem Gejagten beweisen, sei es auch nur durch die nicht abzuleugnende Tatsache, dass es eine langjährige Mitwisserschaft und Duldung gab. Besteht also die Gefahr von Rückprallern, empfiehlt es sich vielleicht nicht wirklich, mit Steinen zu werfen.

    Vielleicht konzentriert Ihr besser Eure Kräfte darauf, wie es in Zukunft sein soll und wie Ihr das erreichen könnt. Erfahrungsgemäß ist diese Aufgabe groß und anspruchsvoll genug. Evtl. ist der Handlungsbedarf auch größer, als es der hier diskutierte Einzelfall aufzeigt. Wie steht es bei Euch grundsätzlich um das Bewusstsein über Verantwortung und Haftung (sowohl im Außen- als auch im Innenverhältnis), welche Regelungen habt Ihr in diesem Zusammenhang getroffen? Alle Vorstandsmitglieder haften grundsätzlich für alles gemeinsam, wenn es nicht eine eindeutige Aufgabenteilung (per Geschäftsordnung o.ä.) nebst Zuweisung der Verantwortung gibt.
    Schon mal über solche Fälle nachgedacht:
    - Öltank undicht => Erdreich verseucht
    - Raumschießanlage nicht regelmäßig gereinigt => Stand abgebrannt
    - Unfall bei Baumaßnahme => Personenschaden, ggf. mit schweren u./o. dauerhaften Folgen
    ... ?
    Natürlich sollt Ihr dieses Thema nicht hier und öffentlich erörtern, aber eine interne Positionsbestimmung würde sicher nicht schaden. Bei den Landessportbünden sollte es einschlägige Seminare und Vorträge geben, z.B. 'Der Vorstand und dessen Haftung' o.ä.. Darüber hinaus könnten Seminare wie 'Beziehungen zu Mitarbeitern', 'Auf viele Schultern verteilt - Projektmangement' u.ä. hilfreich sein. Sogar Angebote über Vereinscoaching habe ich schon gesehen. Über die Anforderungen zur Arbeitsplatz- und Schießstättensicherheit, zu Haftung und Versicherung informiert die VBG sehr fundiert.

    Im Übrigen lassen sich positive Entwicklungen am ehesten in einer Kultur fördern, die Fehler toleriert, verzeiht und rechtzeitig aufzeigt. Wer als potentieller Nachfolger beobachtet, wie ein Vorgänger 'hin-'gerichtet wird, ist vielleicht nicht wirklich motiviert, die Nachfolge anzutreten.


    Sieh es mir nach, wenn ich hier off topic weit gegriffen habe und damit vielleicht den Eindruck erwecke, ich wolle auf Dir/Euch herumhacken. Wir wissen alle nichts über die näheren Umstände und können daher nicht urteilen. Mir geht es daher um Sensibilisierung losgelöst vom Einzelfall - niemand hat etwas davon, wenn schnell mal einer geschlachtet wird und die ggf. grundsätzlich bestehenden Probleme weiter ungelöst bleiben. Insoweit Stoff zum Nachdenken für alle ...

    Es ist angebracht und wichtig, sich über Aufsichtspflicht und Haftung Gedanken zu machen. Im Idealfall erfolgt das, bevor etwas passiert ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch, dass dieses Thema gerne verdrängt wird, weil "es ist ja noch nie etwas passiert". Klassisches Henne-Ei-Problem mit ggf. fatalen Folgen, wenn das scheinbar Undenkbare dann doch mal eintritt.
    Bevor das Thema zum Problem einer einzigen Person (des 'Schuldigen'?!) deklariert wird, sollte klar sein, dass die Verantwortung zunächst einmal dem Verein als juristischer Person zukommt. Mangels eigener Handlungsfähigkeit des Vereins sind die gesetzlichen Vertreter desselben, also der Vorstand in der Verantwortung. Mittels Delagation kann der Vorstand einen Teilbereich in andere Hände legen, ist aber dennoch nicht völlig außen vor. Er bleibt immer in der Verantwortung, eine sorgfältige Auswahl getroffen zu haben und die Einhaltung vereinbarter Spielregeln / Vorgaben auch zu überwachen. Nach meiner Einschätzung muss der/die Aufsichtsführende auch nicht zwingend dem Verein angehören, wenn die Voraussetzungen einer richtigen Delegation vorliegen.
    Was mich am Eingangsposting misstrauisch macht, ist zum einen der Hinweis auf die nicht vorhandene JuBaLi, was mit dem vorliegenden Fall augenscheinlich nicht das Geringste zu tun hat. Ferner geht mir die Formulierung 'gleichwertiger Ersatz' im Bauch rum. Was ist der Maßstab für 'gleichwertig', ist dieser zumindest zwischen den Beteiligten einvernehmlich definiert?

    Ihr habt sicher Anlass, den Vorfall zu analysieren und zu überlegen, wie Ihr Euch zukünftig aufstellen wollt. M.E. solltet Ihr das aber möglichst unaufgeregt und mit Blick in die Zukunft betreiben, die Vergangenheit könnt Ihr eh nicht ändern. Und noch ein Rat: sollte der Vorstand zu viel Verantwortung delegieren wollen, dann kann das dazu führen, dass sich entweder kein Freiwilliger mehr findet und/oder jener - zum absolut verständlichen Selbstschutz - Veranstaltungen konsequent absagt, wenn er selbst verhindert ist.

    Woraus resultiert die Anwesenheitspflicht des Leiters einer Jugendschiessabteilung bei einem Fußballtunier? Was hat eine JuBaLi mit einem Fußballtunier zu tun? Fußballspielen hat ja auch entfernt was mit 'Schießen' zu tun, fällt m.W. aber (noch?) nicht unter das WaffG.

    Ich denke, es geht hier eher um allgemeine Fragen zur Aufsichtspflicht und Haftung, wie sie sich jedem Verein und Betreuer stellen?!

    Willkommen bei den Meisterschützen!

    1. Wie viele Ringe sollte man denn mindestens schießen (Luftpistole) um in der niedrigsten Liga nicht allzu negativ aufzufallen?


    Mit 320 müsstest Du Dich bei uns in der Kreisklasse B oder A nicht schämen. Das ist im Übrigen schon ein respektabler Wert für einen Neueinsteiger und Autodidakten.

    2. Kann man das Wackeln irgendwie wegtrainieren?


    Ja :D. Suche Dir einen Verein, der Dir gefällt und wo man bereit ist, es Dir beizubringen.

    Ich habe Verständnis dafür, wenn jemand nicht ins Ausland versenden möchte. Alleine das Besorgen der erorderlichen Informationen erzeugt einen zusätzlichen Aufwand, der monetarisiert ggf. den Ertrag gewaltig schmälern kann. Wenn da noch zusätzliche formale Angelegenheiten und ggf. Risiken dazu kommen, kann das sicher ganz schön belastend werden.

    Als ich mein altes LG über eGun verkauft habe, hat es ein Niederländer ersteigert, obwohl ich auschließlich persönliche Übergabe angegeben hatte. Ich habe daher im ersten Moment ähnlich reagiert wie wayne. Allerdings hat sich die Situation seinerzeit völlig entschärft - da kam die ganze Familie angereist und die 14-jährige Tochter erfuhr in meinem Wohnzimmer, dass sie von Ihren Eltern gerade ein LG geschenkt bekam. Letztlich also ein sehr angenehmes Erlebnis. @wayne: Stell doch mal die Frage nach Abholung.

    Waffen versenden ist im Übrigen ein anderes Thema. Zumindest nach deutschem Recht muss man als Versender sicher stellen, dass die Waffe nur an einen Berechtigten ausgeliefert wird. Nach meiner Kenntnis gibt es nur sehr wenige Versandunternehmen (oder gar nur ein einziges?), welche diese Anforderung wirklich erfüllen.

    Es gibt wie häufig unterschiedliche Auffassungen über die 'richtige' Methode. Nach meinen Beobachtungen wird überwiegend gelehrt, im (normal) ausgeatmetem Zustand auszulösen. Hintergrund ist - wie beim Präzisions-Gewehrschießen - dass im normal ausgeatmeten Zustand das Spannungsniveau minimal ist. 'normal ausgeatmet' bedeutet ein Rest-Luftvolumen von 20-30% in der Lunge, mithin keine Press-Ausatmung! Mit mehr Luft in der Lunge neigt der Körper häufig zu einem leichten Vibrieren.

    Aus der Feder eines Pistolentrainers, dem i.d.R. nicht gerade Unkenntnis bescheinigt wird:

    Zitat von Geronimo

    Das gelungene ... Buch ... von Elfe Stauch

    - kann ich nur bestätigen. Formal ein Buch einer Pistolenschützin für Pistolenschützen, aber sehr viele Inhalte sind auch auf das (Präzisions-)Gewehrschießen bzw. -training übertragbar. Letzten November hatte Elfe Stauch in Bassum einen Lehrgang abgehalten. Ich hätte sie äußerst gerne mal kennen gelernt, aber >500km waren mir dann doch zu weit. Ich hoffe, ich bekomme noch eine weitere Chance.

    Als ich bei meinem alten Verein die Hoempage betreute, war diese ebenfalls 'created with notepad'. Mir (und ich hoffte auch der damit anvisierten Zielgruppe) erschienen interessante Inhalte wichtiger als übertriebenes Klickibunti. Leider beschränkte sich der Informationsfluss aus dem Verein an mich als Webmaster nahezu ausschließlich auf Wettkampfergebnisse (die auf anderen Websites - z.B. beim Kreis oder Bezirk - natürlich auch schon veröffentlicht waren). DAS war aus meiner Sicht keine geeignete Öffentlichkeitsarbeit, um Außenstehende für den Verein und den Sport zu interessieren. Aus diesem Grund habe ich die Homepage außer Betrieb genommen.

    Weißt Du, was inzwischen daraus geworden ist?


    Als einfaches Mitglied habe ich nur eine eingeschränkte Sicht auf die Situation. Persönlich bin ich nicht davon überzeugt, dass ein Verbandswechsel die erstrebte Wirkung bringt.
    Zum aktuellen Sachstand, soweit er sich mir erschließt (letzte Informationen habe ich am letzten Sonntag erhalten), sind - ein einziger Verein ausgenommen - zwei Kreise endgültig zum Wechsel entschlossen, Kündigungen bei RSB wurden wohl auch schon eingereicht.

    Zitat von Geronimo

    Wie kann man ausschließen, dass der Monitor in die Schusslinie, also bei Rechtsschützen nach rechts und bei Linksschützen nach links, geschwenkt wird?


    Ich denke, diese Frage ging an mich?!

    Es gibt keine technische Sicherheitsmaßnahmen. 'Du darfst nur auf den kleinen Spiegel da vorne und nicht auf den großen neben Dir schießen!' ist eine Grundregel, die jeder Schütze beherzigen muss. Die meisten Schützen haben den Monitor übrigens auf der Seite stehen, auf der sich auch das Gewehr befindet. Ansonsten schießt die überwiegende Mehrheit mit Stativ. Wenn ich selbst das Gewehr auf dem Tisch ablege, dann liegt es ungeladen zwischen mir und dem Monitor, geladen wird auf dem Stativ.

    Zitat von Murmelchen

    Apropos, hat eigentlich schon mal irgendwo jemand so einen Monitor "erschossen"?


    Das soll u.a. bei einem Lehrgang in der Dortmunder Olympiahalle im Jahr 2009 passiert sein, wurde mir dort im letzten Jahr erzählt.