Beiträge von jomei

    Hallo zusammen,

    so kurz vor dem Jahreswechsel mal ein paar Fragen an die Leute mit einer Feinwerkbau P70 Alu?

    Wie ist so die Meinung zu der P70?

    Weiß jemand ob man den Aluschaft noch irgendwo bekommt?

    Ich wünsche euch allen einen guten Übergang :)

    Ich hab eines, bin seit 25 Jahren top zufrieden. Eine Vereinskammeradin, die hat mit einem gleich alten P70 erst vor einigen Wochen 390 im Wettkampf geschossen. Ob Feinwerkbau noch Aluschäfte dazu liefert kann ich dir leider nicht sagen.

    Beiträge, sind immer eine kontroverses Thema. Ich hab die Überzeugung, Fixkosten plus X müssen aus den Beiträgen kommen. Den Verein aus Einnahmen des Wirtschaftsbetriebs und Veranstaltungen zu finanzieren, ist kein solides Fundament.

    Bei florierendem Betrieb kommt man allzu schnell in die Versuchung die Beiträge nicht anzupassen. Das kann zum finanziellen Ausbluten führen, langsam aber doch. Wenn es dann ein einen Beitragssprung gibt, dann hagelt es Kündigungen von der passiven Seite. Die Beiträge für die oberen Ebenen sind da nicht das Problem.

    Der Betrieb eines Schützenhauses kostet Geld. Die Schießanlagen müssen in Stand gehalten und immer mal modernisiert werden. Da heißt es mit Eigenleistung am Ball bleiben, Rücklagen bilden und die Fähigkeit haben größere Investitionen stemmen zu können.

    Ohne diese Herangehensweise verharrt man auf dem Status Quo und es geht nichts mehr voran.

    Man darf auch nicht vergessen, dass man was für seine Beiträge bekommt. Als Gastschütze legt man schnell mal 50€ für die angefangen Stunde Standnutzung auf den Tisch. Da ist der Mitgliedsbeitrag mit ein/zwei Stunden weg. Wenn ich sehe dass ich für meinen Beitrag LG, KK 50 m, KK/GK 100 m so oft schießen kann wie ich will, dann hab ich da keine Probleme mit dem Beitrag. Im Gegenteil, dass Geld ist gut angelegt.

    Liegend, 60 Schuss mit dem Karabiner wird schon sportlich. Der Gewehrriemen ist ja nur bedingt brauchbar, Kimme/Korn gegen Dioptervisierung. Der Kollege mit Matchbüchse, Schießriemen etc. hat da schon deutliche Vorteile.

    In Bayern geht es da inzwischen auf Landesebene los. Früher wurde unterhalb der BM ein Halbprogramm auf 100 m geschossen. Auf eine entsprechend reduzierte Scheibe.

    aber eher die Ausnahme und wohl überwiegend in großen Vereinen so vorbildlich. Wenn ich mir nur die Schießstände anschaue, so ist doch zu erkennen, dass die Finanzlage überwiegend eng ist. Dagegen ist es in der Schweitz bedingt dadurch, dass die Schießanlagen oft vom Heer genutzt werden und verteilt übber die Fläche etwas wohlhabender ist.

    Gruß Max319

    Ich hab in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Vereine die Kurve kriegen. Da haben welche den Zenit überschritten, die Zukunft sieht auf wackeligen Füßen. Einzelne sind der Auflösung näher als dem Fortbestehen.

    Es krankt meist nicht so sehr am Geld, mehr am Nachwuchs und daran Leute für die Vereinsarbeit zu finden. Wenn die Führungsriege gut ist, zusammenarbeitet und unterstützt wird, dann wird es ein Selbstläufer, man muss trotzdem immer am Ball bleiben.

    ich dachte mit dem EU Waffenpass sei es ganz einfach, habe aber keine Erfahrung. Der bekannte der nach Frankreich und Italien geht meinte es sei stressfrei

    Ja, der erleichtert das, man muss halt das Procedere einhalten. Aber man braucht immer eine Einladung. Folgendes steht auf der Seite der fedpol:

    „Auch für die vorübergehende Einfuhr von Feuerwaffen im Rahmen einer Reise brauchen Sie eine Bewilligung. Reisende aus Schengen-Staaten erhalten sie nur, wenn sie im Europäischen Feuerwaffenpass eingetragen sind.

    Jäger und Sportschützen benötigen zusätzlich zum Europäischen Feuerwaffenpass keine Bewilligung, wenn sie eine Einladung für einen entsprechenden Anlass vorweisen können.“

    Wenn ihr tatsächlich Mangel habt, wir teilen :D

    Ca. 1.5h ab der Grenze, das heisst die aus Baden können kaum klagen, 2008 wären's 40Euro gewesen, nun sind es 80 die Stunde.

    Brutal, Halbierung des Werts

    Nun ja, Anfahrt, Waffe und Munition über die Grenze bringen, die Munitionspreise sind mittlerweile auch nicht ohne, Standgebühr etc. pp. - da überlegt man es sich.

    Aber trotzdem vielen Dank für die Hilfestellung.

    Leachimsachet

    Na ja, irgendwann sind die Läufe mal ausgeschossen, wir reden da von Antiquitäten, mit durchaus über 100 Jahren auf dem Buckel.

    Tracht hat nun mal einen ausgeprägten regionalen Charakter. Wenn das vereinheitlicht wird, dann ist man schnell bei der Landhausmode, oder den Oktoberfestkostümen.

    Ich hatte ja die Bekleidungsvorgaben kopiert.

    Es muss ja keiner mitmachen.

    Wie meinst du "verstehen wollen"? Es gibt im DACH-Raum seit Jahrzehnten Traditionsschießen mit Zimmer- und Feuerstutzen. Dort ist "normale" Schießbekleidung verboten. Einige Teilnehmer romantisieren das, weil das Schießen so viel natürlicher sei und es sich eben zeige, wer ein guter Schütze ist - ohne Ritterrüstung.

    Und welcher Effekt zeigt sich in diesem Regelwerk, das Schießkleidung und Tracht vorschreibt? Einzelne Teilnehmer suchen nach Möglichkeiten mehr Stabilität zu bekommen und tunen dann ihre Tracht - zB 20 cm breite Gürtel, Lederjoppen und haben so einen Vorteil gegenüber dem Schützen, der in Bauerhemd schießt.

    Übertragen wir das auf die Diskussion um die Schießklamotten hier. Aktuell ist alles klar geregelt und überprüfbar durch entsprechende Messvorrichtungen. Alle haben die gleichen Chancen. Verbiete Schießbekleidung und es gibt Wildwuchs, der unkontrollierbar ist.

    Die Gürtel, auch Ranzen genannt, dass sind aufwendig bestickte Gürtel. Die gehören zur Tracht und sind kein Tuning. Lederjacken sind eher untypisch, da ist eher Loden im Einsatz. Du stellst da schon ein paar falsche Behauptungen auf. Bei den Traditionsschießen ist die Bekleidung auch reglementiert.

    Hier ein Auszug von der Feuerbixlerseite (feuerbixler.de)


    Beim Schießen ist Trachtenkleidung, Schützenanzug oder historischer Anzug (ggf. mit Weste) zu tragen. Die jeweils heimische Tracht ist erwünscht. Straßen- und Freizeitkleidung sowie Jeans, Sportkappen und Militärkleidung (auch historische Militäruniformen) sind nicht zulässig.

    Der Hut ist ein Muss bei allen Schützenkameraden. Allen Schützenfrauen steht das Tragen des Hutes frei. Beim Liegendschießen mit dem Wehrmanngewehr kann der Hut abgenommen werden.

    Lederjacken und Bergschuhe gibt es in keiner Tracht, deshalb sind solche nicht zugelassen. Hochgeschäftete Stiefel dürfen nur dann getragen werden, wenn sie Bestandteil einer althergebrachten Tracht sind, beispielsweise Fuhrmannstracht oder ländliche Bauerntracht.

    Nur in Hemd bzw. Bluse darf nicht an den Stand getreten werden, Jacke oder Joppe ist Pflicht – Regelung nach altem bayerischen Schützenbrauch! Jeglicher Lederbesatz an der Jacke (Joppe) ist verboten.

    Der Federkielgurt (ebenso Ranzen, Gurt, Fatschen oder Geldkatze) ist Bestandteil der Tracht und kann getragen werden, sofern er nicht im Sinne eines Hilfsmittels gebraucht wird.

    Klingt für mich so, als würde der Druckminderer nicht mehr ganz einwandfrei funktionieren. Auch bei eingespanntem Gewehr könnte es möglich sein, dass man beim Abziehen einen Impuls überträgt.

    Je nachdem wie alt die Waffe ist, könnte es vorteilhaft sein, diese durchprüfen zu lassen und zumindest die Dichtungen zu tauschen. Die geben meist zuerst nach.

    Das könnte dann ja auch bedeuten dass Schützen, dann wenn es der Betrieb erfordert sich drauf einstellt und sogr auf eine Wettkampfteilnahme verzichtet?

    Wenn dir der Urlaub nicht genehmigt wird, dann ist das so. Ob sowas passiert, dass kann ich nicht sagen. Den einen Tag bekommt man eigentlich immer. Halt keinen Sonderurlaub. Aber es besteht kein Zwang, dass der Urlaub genehmigt werden muss.

    Was soll denn diese "engagiert" genau sein?

    Ich habe einen klar definierten und wir haben regelmäßig Deadlines, bis zu denen Projekte oder Teilprojekte fertig sein müssen und es auch sind. Soll ich mir jetzt in der Nachbarabteilung zusätzliche Aufgaben suchen oder soll sich ich regelmäßig die Spülmaschine ausräumen?

    Ist denn dann dein Arbeitgeber auch engagiert und überweist dir zwischendurch mal 100 Euro zusätzlich oder schreibt deinem Zeitkonto fünf Stunden zusätzlich gut? Oder ist dein Arbeitgeber mehr von der unengagierten Sorte "vertraglich vereinbartes Gehalt wird pünktlich gezahlt "?

    Es macht halt einen Unterschied ob man im Wesentlichen eigenverantwortlich tätig ist , oder ob man eher fremdbestimmt Aufgaben abarbeiten muss. Das ist auch von der Mentalität des Einzelnen abhängig.

    Oh mein Gott - die 1980er haben angerufen und wollen ihre Vorurteile wieder haben.

    Was genau ist an Dienst nach Vorschrift schlecht oder falsch? Im Arbeitsvertrag stehen Rechte und Pflichten beider Parteien. Arbeitgeber lassen sich bzw werden gefeiert, wenn sie das vertraglich vereinbarte Gehalt pünktlich zahlen.

    Arbeitnehmer sollen am besten unentgeltlich Überstunden leisten, 247 erreichbar sein, trotz Krankheit arbeiten und dankbar sein, dass sie überhaup arbeiten dürfen.

    Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Wenn mein Arbeitgeber möchte, dass ich bei ihm arbeite, dann muss er auch etwas bieten und mir entsprende Freiräume gewähren. Macht er das nicht, soll er die Stelle neu ausschreiben und sich jemand Neues suchen.

    Es ist deine Einstellung, du musst mit den Konsequenzen leben. Es steht jedem frei.

    Ich nehme mal an, du hast keine Ahnung, was für Hungerlöhne im öffentlichen Dienst in den unteren Lohngruppen bezahlt werden. Das grenzt an Ausbeutung und kann niemandem als Motivation dienen! Vielleicht mal vorher informieren, bevor solche Sprüche rausgehauen werden.

    Na dann, hast du mal geschaut was in der Wirtschaft bezahlt wird? Nicht bei Firmen die einen Haustarif wie VW oder in der Metallbranche haben? Sondern bei den kleinen, ohne Tarifvertrag. In der Tankstelle, beim Bäcker um die Ecke, beim Packetdienst ist der Mindestlohn die Messlatte. Bei der Einführung des Mindestlohns sagte mir der Vertiebler einer sehr großen Spedition, im Osten bedeutet das eine Lohnkostensteigerung von bis zu 30%.

    Im ÖD wird immer so getan, als ob nur Mindestlohn bezahlt werden würde. Dabei liegt dieser in der Spannbreite der gezahlten Löhne. Nachzulesen im Spiegel, der Bericht ist von etwa 2023.

    Nicht vergessen darf man, dass der ÖD die transparenteste Gehaltsstruktur hat. Jeder kann nachsehen was er bekommt und danach entscheiden. Gleichzeitig darf man nicht außer acht lassen, Kündigungswellen wegen schlechter Konjunktur und Insolvenz sind so gut wie ausgeschlossen.