Beiträge von jomei

    Das hat/wird mehrere Gründe haben:

    Generell hat der Schießsport viel mehr Disziplinen bei den Spielen als andere Sportarten.

    Luftdruck ist einfacher und billiger zu organisieren.

    Waffengesetze in anderen Ländern.

    Breitensportbereich ist im Luftdruck weit höher als wie bei KK

    Hast du hierzu Informationen von offizieller Seite, dass es da Planungen oder Überlegungen gibt und die konkrete Formen annehmen?

    Die Gesetzeslage kann für Olympia angepasst werden, den Sportlern werden Ausnahmegenehmigungen erteilt. Falls dies für KK überhaupt notwendig sein sollte.

    Für den Breitensport stimmt dies, zumindest in Deutschland. In der Schweiz könnte das schon anders aussehen.

    Fragt sich nur, wer hier irgendwas zusammenfabuliert.

    "Es geht um eure Vereinskameraden, die gefährdet und möglicherweise verletzt werden". Noch mehr übertreiben kannst du nicht mehr oder? Du weißt nichts daruber, in welchem Zustand sich die Kartuschen befinden. Du hängst dich jetzt mit deiner Rhetorik rein an den 10 Jahren auf. Vor deinem Standnachbar, der seine Kartusche erst drei Jahre hat, dem sie aber schon 8x auf den Steinboden geknallt ist, hast du keine Angst......du weißt es schließlich nicht. Wer glaubt in Sicherheit zu sein, weil sich alle an irgendwelche Regeln halten, hat den Schuss noch nicht gehört.

    Zieh mal den Stöpsel aus dem Allerwertesten, nicht das du noch platzt.

    Deine Argumentation ist nur noch abstrus und hanebüchen.

    Ihr erinnert euch aber schon über den Auslöser für die Aushänge und die Kontrollen der Kartuschen?

    Es gab einen schweren Unfall mit einer explodierenden Kartusche. M. W. wurden auch nebenstehende Personen verletzt.

    Die Aushänge dienen dazu als Verein nicht haften zu müssen, falls was passiert und die Aufsicht die betreffende Kartusche nicht kontrolliert hat. Was sie mit dem Aushang nicht muss. Der Zeitraum von 10 Jahren gilt auch für Pressluftflaschen, im privaten Bereich. Für gewerbliche Nutzung und Atemluftflaschen ist die Frist kürzer.

    Keiner dokumentiert, gerichtsfest die Anzahl der Füllvorgänge, keiner kann hier im Schadensfall was beweisen. Wenn etwas passiert dann muss der Besitzer der Kartusche viel Glück haben. Wenn niemanden was passiert kräht vermutlich kein Hahn danach. Wenn was passiert wird es halt teuer und vermutlich zahlt keine Versicherung. Da seid ihr schnell im Bereich grob fahrlässig, oder gar vorsätzlich. Wenn wegen abgelaufener Kartusche mit einem Vereisgewehr was passiert, dann ist der Schützenmeister und/oder der Verantwortliche dran.

    Alles was hier zusammenfabuliert wird, wie blinder Gehorsam usw. ist völliger Unsinn. Es geht um eure Vereinskameraden, die gefährdet und möglicherweise verletzt werden. Wenn nur der Besitzer einer abgelaufenen Kartusche verletzt wird, dann ist mir das egal und ich habe kein großes Mitleid. Wer Kraft eigener Arroganz glaubt, er müsse sich nicht an Regeln halten, der sollte nur alleine schießen.

    Renquist

    Eine seriöse Empfehlung kann dir keiner geben. Jeder hat seine Vorlieben. Ich bin in der Feinwerkbauwelt zu Hause. Mein P70 mit Aluschaft ist seit rund 25 Jahren in Betrieb. Mit 0 Werkstattaufenthalten und einer Schussleistung wie am ersten Tag. Dabei hab ich viel geschossen, gerade zu Bezirksligazeiten. Eine Vereinskameradin hat mit dem gleichen Model, auch rund 25 Jahre alt erst vor ein paar Wochen 390 stehen frei geschossen. Die Dinger funktionieren einfach. Andere schwören auf eine andere Marke. Wobei, die schenken sich nichts.

    Die Entscheidung musst du selbst treffen. Das kann dir keiner abnehmen. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Versuche einfach mit den für dich in Frage kommenden Gewehren ein paar Schuß zu machen. Achtung, nicht die zufällig beste Ringzahl ist entscheidend, sondern ob du grundsätzlich ein gutes Gefühl hast. Dabei im Kopf behalten, das Gewehr musst du auf dich einstellen.

    Auch bei älteren Gewehren hast du eine Top Schussleistung, den Punkt kannst du abhaken. Bei Aluschäften kannst du alles Mögliche einstellen. Was mit Sicherheit nicht funktioniert, ständig, nach jedem schlechten Schuss rumschrauben. Da kann man sich schnell vergaloppieren.

    Was für dich sinnvoll ist, dass kann keiner beurteilen, keiner kennt deine Ambitionen.

    Wenn ich mir ein neues Gewehr kaufen müsste, vermutlich würde es ein Anschütz werden. Warum? Weil mir das Design gefällt, ansonsten sehe ich keinen nennenswerten Vor- oder Nachteil zu den anderen. Ich würde es aber trotzdem erstmal in Hand nehmen einen Anschlag aufbauen und ein paar Schuss mit dem Ding machen, schon um zu sehen ob es mir liegt.

    Sicher ein Vereinsgewehr ist nie die optimale Lösung. Aber, lass dir ruhig Zeit mit dem Kauf, je mehr Erfahrung du sammelst um so sicherer kannst du entscheiden. Je nachdem wo du wohnst, die Bayrische und Deutsche Meisterschaft sind gute Gelegenheiten Gewehre der verschiedenen Hersteller anzusehen und in die Hand zu nehmen.

    iwoasnix

    Eigentlich muss man das Thema von einer anderen Seite betrachten. Das rechtlich Vorgeschriebene muss man einhalten. Da kommt man nicht drum herum.

    Daher sollte man einfach schauen welchen Nutzen kann man daraus ziehen. Vereinsübungsleiter, Jubali das vermittelt auch Wissen. Dies ist notwendig um eine Grundausbildung hinzubekommen. Ich hab jetzt keine Ahnung wie ihr von der Trainerseite her ausgestattet seid.

    Einer der größten Unterschiede zwischen dem von hier genannten TSV und den meisten Schützenvereinen ist, neben Wertschätzung für Ehrenamtler, dass diese dort im Rahmen des Übungsleiterfreibetrags Geld bekommen. Bei Schützenvereinen muss der Trainer oft noch Geld mitbringen. Da wird dann erwartet, dass der Jugendtrainer mit dem eigenen Auto die Kids zu Wettkämpfen fährt. Mit etwas Glück gibt's einen Spritkostenzuschuss.

    Die Realität ist, dass viele Schützenvereine geistig noch in den 1970ern hängen und sich nicht als Sportverein begreifen. Kann man so machen, darf sich dann aber nicht beschweren, wenn dieser Verein dann über kurz oder lang ausstirbt.

    Leider liegst du damit nicht weit daneben. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

    Ich hab genügend Sitzungen auf Kreisebene mitgemacht, bei denen mehr oder weniger unterschwellig Stimmung gegen den Bezirkskader gemacht wurde. Es wurde von einem Teil der Funktionäre nicht annähernd bis zum Tellerrand gedacht. Da wurde sich hinter vorgehaltener Hand drüber mokiert, dass der Schütze dann für den Kader startet und nicht mehr SV Kleinkleckersbach dabeisteht. Unterschwellig war auch die Angst dabei, der oder diejenige könnte abwandern. Nur, was hat der Verein davon? Es kommt kein Wissen in den Verein und man bleibt stehen. Wenn es ein Schütze schafft, Landes- oder Bundesliga zu schießen, dann sollte man sich darüber freuen. Auch wenn er dazu zu einem anderen Verein gehen muss. Ohne Schützen, nach oben herausstechen und als Leuchttürme fungieren hat man es schwerer. Es gibt ihn halt, den Boris Becker Effekt. Gefühlt fing damals ganz Deutschland das Tennisspielen an.

    Unter dem Strich kann man festhalten, die Vereine die offen für Kreis-, vor allem Bezirkskader waren sind erfolgreich unterwegs. Die Vereine die nacheiferten und offen für eine gute Ausbildung waren wurden es. Andere stagnieren, sind auf dem absteigenden Ast oder gar am Verschwinden. Da schlägt Darwins Survival of the fittest gnadenlos zu.

    Manche sind halt noch jung und erinnern sich nicht mehr an die Zeiten als die Tour de France täglich mehrere Stunden live übertragen wurde.

    Es war dann nur länger langweilig….., auch mit stundenlangen Tennismatches konnte ich nix anfangen. Formel 1 ist da auch nicht viel besser. Für einen Fan, sicher was großartiges und jedem gegönnt.

    Heute gibt es aber viele Möglichkeiten an die Öffentlichkeit zu gehen. Wenn ich mir die Schützenkanäle auf YouTube ansehe, dann sehe ich viel Aufwand und leider wenig Reichweite.

    Beispiel https://www.youtube.com/live/KbW8zExLP9M?si=bR0yIICZCiUvVnx1, die Virnsberger Schützen machen das gut. Ich mach mal Werbung, Anschauen, Abo und Like da lassen, die haben es verdient😀.

    Renquist

    Frag 3 Schützen und man wird dir mindestens 5 verschiedene Gewehre als die jeweils absolut beste Waffe empfehlen. Also beim Gewehrkauf musst du irgendeinen Tod sterben, du kannst frei wählen. Entweder du kaufst eine gebrauchte Waffe, die ist günstig. Als Anfänger sind Diopter und Korn der Serie ausreichend. Du brauchst ggf. einen Auflagekeil und eine Rückverlagerung für den Diopter. Verlängerungen für Schaftbacke und -kappe kann man selber machen. Da kommst du mit den 2.000€ hin. Wenn es ein neues Gewehr sein soll, dann bist du schnell bei 4.000€, du kannst aber locker mehr ausgeben. Da brauchst du mindesten noch eine Irisblende dazu und ggf. Sonstiges. Da wurde ja einiges geschrieben und eigentlich alles gesagt.

    Aber die Entscheidung ist dir alleine überlassen, die nimmt dir keiner ab. Du musst hinterher damit leben.

    Vorgeschrieben ist eine Ausbildung bei den Anderen aber nicht.

    Wenn ich mir ansehe, was beim Training a la unserer Altvorden rauskommt, dann kann ich meist nur den Kopf schütteln. Von der Seite her ist es gut, dass hier wenigstens eine Grundausbildung der Übungsleiter gefordert ist.

    Hinstellen und zusehen wie die Kids vor sich hinmurksen und nur Try and Error bei oft maximaler Hilflosigkeit betreiben, dass kann nicht das Ziel sein.

    Fortschritt im Schießen, dass verläuft nicht linear sondern wellenförmig. Veränderungen im Anschlag, am Gewehr können erstmal schlechtere Ergebnisse bringen. Man muss sich auf die Änderungen konzentrieren. Erst wenn die Änderungen gelernt sind, geht’s nach oben. Entscheidend ist, wohin geht der Trend. Fünfmal Training reicht da eher nicht für eine belastbare Aussage.

    Wobei der sture Blick auf das Ergebnis kontraproduktiv ist. Wichtig sind Anschlag, Nullstellung, sauberes Abziehen. Mit der Technik werden die Grundlagen für gute Ergebnisse geschaffen. Der DSB hat einen Kanal mit diversen Tutorials, m. W. ist da auch was für Auflage dabei.

    Ein Schuss ist gut, wenn er da ist wo du ihn beim Nachzielen gesehen hast. Kurz, eine gewackelte 10 ist auch Murks.

    Optimale Haltung, die suche ich seit 50 Jahren 😉, das bleibt nicht gleich, der Körper verändert sich. Man probiert neues aus. Der Anschlag verändert sich schleichend, unmerklich. Da reicht manchmal schon eine Pause von 2 - 3 Wochen damit man wieder auf den Ausgangsanschlag kommt. Manchmal muss man auch bewusst ändern.

    Schuss pro Training, ganz verschieden, je nachdem auf was der Fokus liegt. Es können schon mal 2 - 3 Stunden werden. Das muss man flexibel handhaben.

    Falls hier einer von der TK anwesend ist kann er mir dann bitte erklären warum die Jury in der Lage sein muss das Auge des Athleten zu sehen?

    Ich versuche nicht nur Regeln zu lesen und umzusetzen sondern auch die Hintergründe zu verstehen - in einer Sportordnung aus Sportlicher und nicht Politischer oder Medialer Sicht.

    Ich bin zwar nicht von der TK, die Regelung wurde ja von der ISSF übernommen. Ich erkläre mir das so, die zulässigen Seitenblenden dürfen nich zu weit vorne angebracht sein. Der Sinn und Zweck ist vermutlich, wie bei vielen anderen Regeln, nie erklärt worden. Da geht es halt auf der Basis, so ist die Regel, die muss eingehalten werden, hinterfragen ist meist zwecklos.

    Ich hatte es ja schon geschrieben, für den Anfang ein festes Ringkorn. Da kannst du so von 3,8, ohne Adlerauge ausgehen.

    Diopter, wenn du was bekommst mit 20er Klick, dann sollte das für den Anfang völlig ausreichen, auch ein 10er Klick funktioniert. Alles über 20er Klick, schlägt mit 500/600 € Neupreis zu Buche.

    Rückverlegung und Auflagekeil/-gabel brauchst du, sofern nicht dabei.

    Visierlinienerhöhung sind bei den moderneren Gewehren meist integriert. Hier das maximale Maß der Sportordnung beachten. Die notwendige/sinnvolle Erhöhung hängt auch von deinem Körperbau ab.

    Dioptrienausgleich, Adlerauge usw. kommt drauf an, ob du mehr als Adler oder als Maulwurf unterwegs bist. Der Übergang ist fließend habe ich festgestellt. (Erfahrungswert) Mit Adlerauge siehst du das Wackeln deutlicher, je höher die Vergrößerung um so stärker. Du brauchst dann auch ein größeres Ringkorn. Hier auch die Vorgaben der Sportordnung beachten.

    Schießbrille, bei Müller kannst du dich ins Thema einlesen. https://www.mueller-manching.de/schiessbrillen/

    Eine breite Auswahl hat auch Buinger https://buinger.com/Schiessbrillen

    Zu Nr. 89

    Moin Max319. Das mit der "Feinwerkbaumafia" wird bei uns schon seit vielen Jahren scherzhaft gesagt, da fast alle eine FWB haben. Früher haben dich manche sogar ein wenig schräg angesehen, wenn du eine abweichende Meinung hattest. FWB und sonst gar nix, hieß es bei vielen. In den Nachbarvereinen gilt in meiner Gegend das gleiche Motto. Mit meiner Steyr bin ich nun so ein "Ketzer" und Exot. Macht aber nix. Hauptsache ich bin mit meiner pew-pew zufrieden.

    Also, alles nicht so ernst nehmen!

    Woher kommt das? Als ich vor 50 Jahren angefangen habe, gab es Anschütz, Feinwerkbau und Diana. Diana war schon auf dem Weg weg vom Sportschießen. Walther hatte damals schon das erste Gewehr mit vorkomprimierter Luft am Start. Allerdings gab es öfters Probleme mit den Dichtungen. Als dann Anfang/Mitte der 80er Jahre die Ära Vorkomprimiert begann war FWB als erster am Markt. Anschütz verschob die Auslieferung einige Male und Diana versuchte auch wieder Fuß zu fassen. Walther war irgendwie vom Markt verschwunden.

    Bei den Pressluftgewehren hinkte Anschütz auch wieder hinterher und Walther war wieder da. Walther hat ordentlich Geld in die Hand genommen und hat sich an die Spitze gesetzt. Im KK-Bereich hat Anschütz seine dominierende Position verloren. Heute haben wir ein sehr viel breiteres Angebot. Vorne dran sind Walther und Feinwerkbau, den Rest des Marktes teilen sich Anschütz, Tesro, Steyer.

    In der Schussleistung schenken die sich nichts. Die Auswahl wird bestimmt vom Geschmack - Design und welchen Anspruch habe ich. Wobei ich mal behaupte der schwierigste Part ist der die Ansprüche mit der Leistungsfähigkeit des Geldbeutels in Einklang zu bringen. Wenn man im Premiumbereich einkauft und eine Komplettausstattung kauft, dann sind da schon mal 7 - 8.000 € auf den Ladentisch zu legen.

    Die Anschaffung ist langlebig, selbst mit den zwei Ersatzkartuschen hat mich mein P70 nur etwa 70 €/Jahr gekostet. Bei einem aktuellen Topgewehr wären es ca. so 200,- €/Jahr. Restliche Ausrüstung kommt dann dazu, ist halt davon abhängig, wie schnell man da herauswächst. Von der Seite aus betrachtet, muss man schon überlegen ob eine etwas höhere Anfangsinvestition auf Dauer nicht günstiger sein könnte.

    Ja - und das macht es für einen Anfänger extrem schwierig. Denn wenn ein Anfänger sagt "das fühlt sich gut an", heißt das erstmal noch gar nichts.

    Das ist gar nicht mal so falsch. Mit einem einfachen Gerät lernt man erstmal die Basics - und findet dann Schritt für Schritt heraus, was einen beim Weiterkommen hemmt.

    Wir haben auch erstmal mit einem einfachen Fahrrad ohne Gangschaltung das Gleichgewicht halten gelernt - oder?

    Dazu müßten die Vereinskameraden erstmal selber in der Lage sein, wirklich gute Tipps zu geben. In meinem Verein könnte das für Gewehr genau einer. Und das bin nicht ich.

    Anfänger und Gefühl, da gebe ich dir recht.

    Ja, die Phase ist aber das Schießen mit dem Vereinsgewehr. Da lernt man ja die Grundlagen.

    Ansonsten bin ich kein Freund von der Herangehensweise alles auf einmal anzuschaffen. Vieles kann man, nichts muss man.

    Wichtigste Anschaffung ein Gewehr, dass sollte bei Auflage kein Anfängermodell sein. Es muss aber auch nicht das aktuelle Topmodell der jeweiligen Hersteller sein. Bei einem gebrauchten Gewehr, kommt ggf. noch was dazu, abhängig ob es ein Auflagegewehr ist oder nicht. Ich betrachte folgende Grundausstattung als ausreichend: Gewehr, (ggf. noch Auflagekeil, Visierrückverlagerung) Irisblende, ein paar Lochkorne. Gut wäre ein Diopter mit 20er Klick. Klamotten, möglicherweise hat ja der Verein ja Schießjacken. Gerade wenn man den angegeben Rahmen von ca. 2500€ nimmt, ist man damit schon knapp dran.

    Den ganzen anderen Kram kann man problemlos nachrüsten. Vieles liegt bei Vereinskameraden ungenützt in einer Kiste. Da kann man vor einem Kauf mal testen.

    Adlerauge, Optiken etc., dass hängt stark vom individuellen Sehvermögen ab. Hier kann man nur schwer Tipps geben, ohne den Schützen zu kennen.

    Farbfilter, beim Luftgewehr m. E. nicht erforderlich.

    Diopter mit feinster Verstellbarkeit, Duplex, 0,0 Optik etc. meiner Einschätzung nach was wenn die 10,5 im Schnitt geschossen werden und es benötigt wird. Davor kommen die Klamotten.

    Ich bin der Überzeugung, es muss eine vernünftige Grundausstattung sein, aber es nützt nichts, alles zu verbauen was der Markt hergibt um dann festzustellen man hat sich vergaloppiert.

    Jemand Erfahrung mit Disag oder Meyton auf offenen Kleinkaliberständen!

    Feuchtigkeit u.Umwelteinflüsse?

    Frag am besten mal die Anbieter, was die dazu sagen.

    Hier spielt ja Feuchtigkeit eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Nicht nur Regen oder Schnee, vor allem Kondenswasser kann die Elektronik schädigen. Meyton hatte bei den alten Messrahmen eine Variante für den im Einsatz im Freien. Die waren beheizt um trocken zu bleiben. Das lief m. W. Über das Netzteil. Alternativ kann man die aber auch abbaubar installieren. Dann können die während längerer Pausen trocken gelagert werden.

    Das sehe ich anders.

    Klar lassen sich die Gewehre in allen möglich Parametern verstellen. Aber das "handling" in der Einstellbarkeit unterscheidet sich erheblich.

    Brauche ich zum verstellen Werkzeug, kann ich direkt im Anschlag eine Einstellung ändern, können sich unbeabsichtigte Einstellungen ergeben, z.B. das Kugelgelenk beim Walther Griff, will ich da nur in in eine Richtung verstellen muss man extrem vorsichtig sein sonst ändert dieser sich auch in eine andere Richtung,

    Oder bei FWB, wird in einer nach unten geschwenkten Schaftkappeneinstellung (siehe bei Q AndiG`s LG) die Schaftlänge verstellt, ändert sich auch die Höheneinstellung der Schaftkappe und somit die Anlage des Kopfes an den Schaft.


    Ein Neueinsteiger ist damit überfordert.

    Aus dieser Sichtweise raus müsste er mit nem Knicklaufgewehr anfangen, da konnte man so gut wie nichts verstellen. 😉.

    Ich unterstelle mal, dass sich ein Schütze selbst mit der Materie auseinandersetzt, sich schlau macht und bei seinen Vereinskameraden fragt.

    Bei allen Gewehren beeinflussen sich manche Einstellungen gegenseitig. Auch das experimentieren und ausprobieren gehört dazu.