Neu hier. Und welche Waffe als die Erste wählen?

  • ok, dann kein Wort mehr zu Walther….


    was Steyr angeht, laut Anleitung

    Ladehebel auch links möglich, aber muss dann ein entsprechendes System sein; umbauen wie bei Feinwerkbau mit einfachen Mitteln und entsprechender Feder scheint nicht möglich

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Hallo Peter,


    nur wegen der Ladenut das Walther ausschließen würde ich nicht. Bei uns im Verein haben wir nur Feinwerkbau Vereinsgewehre. Im Sommer haben sich jedoch zwei Nachwuchschützen ein Walther gekauft (bestes Preis / Leistungsverhältnis meiner Meinung nach). Die ersten Male war das Laden für sie auch ungewohnt. Aber man gewöhnt sich schnell dran,

    Vorallem wenns ein gebrauchtes Gewehr sein soll, wirst du hauptsächlich auf FWB und Walther in den einschlägigen Marktplätzen treffen.

  • In meiner Mannschaft (Rheinlandliga) sind 2 Walther lg500itec, 3 Steyr ChallengeE und 1 FWB 900. Ich für meinen Teil, werde wohl die nächsten Jahre noch Walther schießen, allerdings wäre das Steyr für mich interessanter als ein FWB, auf Grund vom E-Abzug. Ich würde nichts anderes mehr schießen wollen.
    Die Lademulde ist tatsächlich kein Problem beim Walther. Das nur mal am Rand. Ich habe die letzten 6 Jahre knapp 60000 Schuss mit FWB 800x, monotec E und Itec gemacht. Also knapp 50000 mit Walther und keine Probleme mit falschem Laden gehabt. Mir ist es wohl mal passiert, das ich doppelt geladen habe (eigene Blödheit wg. Unkonzentriertheit im Training), aber diese Probleme, dass sich ein Diabolo dreht, hatte ich nicht.
    Man muss die Gewehre in die Hand nehmen, dann weiß man was zu einem passt.
    Wie Eingangs schon erwähnt wurde, billig bezahlt man 2x. Was Du jetzt sparst, wirst Du in Zubehör investieren und im Endeffekt mehr ausgeben.

    Gruß Mike

    ohne Training kein Vorankommen ;)

    Erfolg muss man sich erarbeiten, Neid kommt von allein :)

    KK 500 E Auflage, LG500itec E Auflage :)

  • Ich finde die Ladenut von Walther richtig gut. Ich mag das reinpfrimeln nicht. So ist jeder unterschiedlich, wenn man die Diabolos unsauber reinfallen lässt, kommt es schon Mal vor, dass sie gedreht drin liegen, aber ein kurzer stups und schon ist er richtig herum. Für mich kein Problem, aber sowas kann man nur entscheiden, wenn man es selber Mal probiert hat.

    Never give up. With zero you still can reach 390.8)

  • Für mich kein Problem, aber sowas kann man nur entscheiden, wenn man es selber Mal probiert hat.

    Und das Auge es scharf sieht, dass der Stups zu erfolgen hat. Das ist im Alter oft das Problem, kannte ich von Bekannten bei der Hämmerli AR50 damals, ich hab's mit geschlossenen Augen gesehen und das betagte Auge hatte da schon seine Probleme mit.

  • Und das Auge es scharf sieht

    Da gebe ich Dir recht, aber dass Problem besteht ja auch bei allen anderen Gewehren, wenn er nicht mehr sieht, ob da eine delle ist oder nicht. Legt man die Diabolos richtig ein passen sie sowohl beim einen als auch beim anderen Gewehr

    Never give up. With zero you still can reach 390.8)

  • Laden, also bei mir ist das schon lange ein automatisierter Vorgang. Da fühle ich mehr als ich schaue.
    Ich würde da nicht soviel Aufhebens machen. Wird schnell zur Gewohnheit.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Servus miteinander,

    ok ok, dann gebe ich Walther auch eine Chance 😉

    Ich denke, dass es grundsätzlich eine Gewöhnungssache ist.

    Es müssen einfach viele Faktoren zusammenpassen.

    Was meinen Fortschritt angeht, kann man aktuell wohl eher von einem Rückschritt sprechen.

    Bei meinem ersten Schießen (insgesamt hatte ich bisher 5× Schießtraining) war meine Schussgüte bisher am besten. Der Hintergrund ist, dass ich mich im Vorfeld intensiv auf YouTube über das Thema Schießen informiert habe – dort allerdings ausschließlich Videos zum Luftgewehrschießen frei. geschaut habe. Dementsprechend habe ich mich auch genau so hingestellt.

    An sich scheint das gewehrtechnisch gar nicht so schlecht gepasst zu haben, da beim Vereinsgewehr der Diopter nicht nach hinten gelegt ist und auch die Schaftbacke nicht wirklich passt. Bei der Fußstellung beim Auflageschießen denke ich allerdings, dass dadurch einfach zu viel Spannung aufgebaut wird.

    Das führt dazu, dass ich zwar einige 10,2–10,8er Schüsse habe, aber immer wieder horizontal wegschwenke – bis runter zur 8,0.

    Das ist natürlich nicht der Hit.

    Eigentlich gilt ja: so entspannt wie möglich stehen, abgesehen von der gesunden Grundspannung in den Beinen usw., um Ruhe reinzubringen und sauber nachzuführen.

    Jetzt meine Fragen an euch:

    • Was sagt ihr generell zu diesem Thema?
    • Wie lange habt ihr gebraucht, um eure optimale Haltung zu finden?
    • Schießjacke oder Weste – was würdet ihr fürs Auflageschießen empfehlen?
    • Ist eure Fußstellung parallel (90° zum Gewehr) oder eher leicht versetzt?
    • Wie lange schießt ihr pro Training bzw. wie viele Schuss macht ihr?

    Gruß
    Peter
    Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps!

    • Was sagt ihr generell zu diesem Thema?

      ich liebe schießen :) :D


    • Wie lange habt ihr gebraucht, um eure optimale Haltung zu finden?

      puh, ich schieße seit mehr als 2 Jahren wieder "aktiv" und das Auflage; gefühlt finde ich noch immer Punkte die meine Haltung angehen, wo ich mich/was verbessern kann, aber im Grunde seit dem Sommer diesen Jahres und einer Trainingseinheit bei einem Vereins- / Mannschaftskollegen, der auch Seminare abhält


    • Schießjacke oder Weste – was würdet ihr fürs Auflageschießen empfehlen?

      Jacke! habe mit Weste angefangen, dann zur einfachen Jacke gegriffen und seit kurzem mit einer Maß-Jacke von Capapie; das brachte je Schritt ein gutes Plus an Sicherheit. nicht immer hat man dann x Ringe mehr, es geht einfach um ein bessere "Gefühl". und Schuhe nicht vergessen, weil die helfen mir persönlich sehr dabei, einen festen Nullpunkt zu haben und eine gute Fußstellung


    • Ist eure Fußstellung parallel (90° zum Gewehr) oder eher leicht versetzt?

      ich stehe mit beiden Füßen fast parallel zur Scheibe ;)


    • Wie lange schießt ihr pro Training bzw. wie viele Schuss macht ihr?

      manchmal schieße ich einfach nur 10er Serien, gehe dann vom Stand, wechsle manchmal sogar auf einen anderen; dann gibt es Tage, wo ich eine, vielleicht auch mal zwei 30er "Wettkampf-Serien" schieße, aber oftmals schieße ich einfach mal bis zu 100 Schuss so vor mich hin, dann mit Augenmerk auf Ablauf, Anschlag und austesten von Änderungen, ohne aufs Ergebnis zu schauen -> dazu muss ich auch sagen, dass ich 2 mal die Woche für ca. 2 Stunden auf dem historischen Stand kann und einmal pro Woche für mehrere Stunden (meist sind es am Ende so 2-3 Stunden im Sportverein

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Meine kleine Anmerkung zu #128, Frage zwei.

    Solange man mit dem LG im Anschlag „aufgelegt“, egal ob sitzend oder im stehenden Anschlag, bedingt von der Altersklasse abhängig, nicht mehr wie 327,0 Ringe bei 30 Schuss erzielt , gibt es immer wieder veränderungen.
    Es ist ja das Schöne am schießen, dass es nicht nur von der optimalen Haltung abhängig ist.

    Man sollte schon seine 7 Sinne beisammen haben, damit man dem Maximalziel immer näher kommt. Daher reichen die bekanntlich umfassenden 5 Sinne auch nicht aus.

    Schießen lebt, wie ich meine, von der Entwicklung. Nach nunmehr 55 Sportjahren im Gewehrschießen wechsle ich vom Adlerauge 0,75 zurück auf 0,6 Dioptrien. Nicht weil mein Auge besser wurde, nein, das schwarze ist nicht mehr schwarz sondern grau. Ich warte nur noch auf das neue Brillenglas für dass zielende Auge und bin zuversichtlich, dass einige meiner Sinne richtig entschieden haben. Wobei ich sehr auf die Qualität des Adlerauge geachtet habe. Entschieden durch mein Wissen, allerdings nicht in den 5 Sinnen enthalten. Daher ja 7!!!

    Gruß Max 319

  • Meine kleine Anmerkung zu #128, Frage zwei.

    Solange man mit dem LG im Anschlag „aufgelegt“, egal ob sitzend oder im stehenden Anschlag, bedingt von der Altersklasse abhängig, nicht mehr wie 327,0 Ringe bei 30 Schuss erzielt , gibt es immer wieder veränderungen.
    Es ist ja das Schöne am schießen, dass es nicht nur von der optimalen Haltung abhängig ist.

    Hallo Max.

    Dir ist schon klar, daß man die 327 nur erreichen kann, wenn man 30 mal eine 10,9 schießt! Und das hintereinander ?

    Ein solches Ergebnis ist nicht möglich! Da es einfach eine Multiplikation der 10,9 ist. Also ein rein rechnerischer Wert!

    Schon beim Munitest sieht man sehr deutlich, dass es einen Streukreis gibt. Und das mit einem fixierten Gewehr! Meine Steyer hat einen Streukreis von lediglich 5,5 mm erreicht! Und das mit regulären Diabolos von RWS.

    Unter dieser Prämisse kann man ein solch hohes Ergebis in der realen Welt niemals erreichen!!

    Steyr Challenge E (Hier bei mir im Westen fast schon ein Exot!)

    Centra Spy long (24 Klick), Centra Katamaran, 0,5 Adlerauge, verstellb. Ringkorn 5 - 7 mm

    "Kommen sie zu uns in den Schützenverein! Schießen lernen, Leute treffen!"

    Meine Sucht? Mich selbst immer weiter verbessern zu wollen. Mal schauen wie weit ich komme. Bin ja erst fortgeschrittener Anfänger.:saint:

  • Hallo Bromfiets,

    das war mir mit Sicherheit jede Sekunde bewusst. Ich wollte nur einmal überspitzt zum Ausdruck bringen dass Veränderungen in Material so wie im innerem und beim äußerem Anschlag unabdingbar zur Verbesserung der Leistung und dem Ergebnis dazu gehören.

    Mit sportlichem Schützengruß

    Max319

  • Fortschritt im Schießen, dass verläuft nicht linear sondern wellenförmig. Veränderungen im Anschlag, am Gewehr können erstmal schlechtere Ergebnisse bringen. Man muss sich auf die Änderungen konzentrieren. Erst wenn die Änderungen gelernt sind, geht’s nach oben. Entscheidend ist, wohin geht der Trend. Fünfmal Training reicht da eher nicht für eine belastbare Aussage.

    Wobei der sture Blick auf das Ergebnis kontraproduktiv ist. Wichtig sind Anschlag, Nullstellung, sauberes Abziehen. Mit der Technik werden die Grundlagen für gute Ergebnisse geschaffen. Der DSB hat einen Kanal mit diversen Tutorials, m. W. ist da auch was für Auflage dabei.

    Ein Schuss ist gut, wenn er da ist wo du ihn beim Nachzielen gesehen hast. Kurz, eine gewackelte 10 ist auch Murks.

    Optimale Haltung, die suche ich seit 50 Jahren 😉, das bleibt nicht gleich, der Körper verändert sich. Man probiert neues aus. Der Anschlag verändert sich schleichend, unmerklich. Da reicht manchmal schon eine Pause von 2 - 3 Wochen damit man wieder auf den Ausgangsanschlag kommt. Manchmal muss man auch bewusst ändern.

    Schuss pro Training, ganz verschieden, je nachdem auf was der Fokus liegt. Es können schon mal 2 - 3 Stunden werden. Das muss man flexibel handhaben.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^