Beiträge von jomei

    Ich muss jetzt mal „dumm“ fragen.

    Hier wird mit Hingabe über Verstellmöglichkeiten von 0,1 mm im Ziel diskutiert. Im DSB Webseminar mit Christian Bauer sagt dieser, das Auge kann bestenfalls 0,1 mm Zielungenauigkeit erkennen. Dazu noch die Streuung, ich behaupte mal +/-0,2 mm sind schon sehr, sehr gut. Dann sind doch alle Schüsse ab 10,5/10,6 im Toleranzbereich, bzw. das Drehen ist dann nur für den Kopf. Wirkliche Änderungen gibt es da doch nicht, bei einem Klick. Oder bin ich jetzt total auf dem Holzweg?

    Mein Gewehr ist besser als ich dessen bin ich mir sicher obwohl es nur ein P 70 aus dem letzen Jahrtausend ist.

    Das unterschreibe ich dir blind.

    Was inzwischen ein Nachteil ist, mit den gegebenen Verstellmöglichkeiten kann man das inzwischen Zulässige nicht ausnützen, da fängt das Gebastle an. Aber das sieht man selbst an neuen Waffen, da wird sofort optimiert, die wenigsten gute Schützen schießen „Serie“.

    Elysium

    Die Problematik ist mir bewusst. S. Schlusssatz.

    Sportklettern hat einige Jahre Zuschüsse bekommen, das ist beim DAV zu Hause, der DAV wurde mit Sicherheit weiter unterstützt. Die großen Verbände und die mit guter Lobbyarbeit werden weiter Zuschüsse bekommen. Die kleineren Verbände könnten sich schwerer tun.

    Den Medallienspiegel würde es höchstwahrscheinlich weiterhin geben, der wird dann eben in einer Sportredaktion erstellt.

    Ich habe noch eine Bruderschaft gefunden, die einen Ort weiter ist. Denke, dass ich dort jetzt zusätzlich trainieren werde. Die sind auch dem BDHS angeschlossen. Sollte also dann keine Probleme geben. Mich wundert aber der Antrag vom BDHS. Da kann ich nur eine WBK/bzw Waffe angeben und nicht gelb/grün gleichzeitig.

    Mach dich mal schlau ob es evtl. Zwei Anträge gibt. Beim BSSB gibt es getrennte Anträge für die grüne und die gelbe WBK. Beim Antrag für die gelbe WBK muss dort, keine Waffe angegeben werden. Evtl. Musst du zwei Anträge abgeben, frag mal deine Vereins-/Verbandshäuptlinge.

    Nationalgedöns, wer jetzt eine eng umrissene Definition erwartet, den muss ich enttäuschen. Für mich ist das immer der Fall wenn irgendwas, ob sportlicher, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Erfolg als Beleg für die die Größe, Überlegenheit oder Besonderheit eines Landes herhalten muss. Für mich ist die Bildschlagzeile „Wir sind Pabst“ ein Beleg für diesen Unsinn. Es fühlten sich gewiss nicht alle von diesem Pabst vertreten.

    Warum wird der Gedanke, bei Olympia die Nationalitäten in den Hintergrund zu schieben gleich mit dem Verlust von finanziellen Mitteln in Verbindung gebracht? Sicher, Olympia ist ein Pfund mit dem man wuchern kann. Aber doch nicht der einzige Grund für Zuschüsse. Sonst wäre die Liste von Lechimsachet deutlich kürzer.


    Die Ausgangsfrage war ja, wer darf, warum bei Olympia nicht dabei sein. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, Länder die andere überfallen haben bei Olympia nichts zu suchen. Dies stellt die nationale Politik über den Sport.

    Durchaus berechtigt ist die Sichtweise, die Sportler haben keinen großartigen Einfluss, sind aber am Ende die Leidtragenden.

    Daher mein Gedanke, warum stellt man den Sport nicht in den Vordergrund? Warum wird unter Nationalflaggen marschiert? Den Einmarsch der Nationen könnte man auch durch einen Einmarsch der jeweiligen Verbände ersetzen. Damit wäre es einfacher Sportler vor Verfehlungen ihrer Heimatländer zu schützen. Es wären eben die Reiter oder die Leichtathleten, die auftreten würden. Zugegeben, der Gedanke hätte an der Börse maximal spekulativen Wert.

    Ich war zehn Jahre in der Nationalmannschaft und habe an zahlreichen internationalen MQS-Wettkämpfen teilgenommen. MQS = Minimum Qualifikation Standard = Mindestnorm, die bei akkreditierten Wettbewerben erzielt werden muss, um bei Olympia theoretisch starten zu dürfen.

    Bei keinem dieser Wettkämpfen hat mir das IOC auch nur einen einzigen Cent gezahlt. Das war immer ein Nationaler Sportverband, der Mitglied beim NOC war. Der Nationale Sportverband bezog sein Geld vom BMI und privaten Sponsoren.

    Es geht nicht darum was oder wieviel ein Sportler bekommt.

    Es gibt ja genügend Berichte, die zeigen was die Ausrichtung usw. kostet. Welche Summen sich das IOC usw. einstecken. Viele Olympische Spiele erwiesen sich für die ausrichtenden Staaten als finanzielles Desaster. Inkl. hinterher verfallender Sportstätten.

    Also ich schieße hauptsächlich LG frei Leistungsstand zur Zeit so um die 380.


    Aufgelegt mach ich nur so nebenbei aus Spaß.

    Das es nach oben keine Grenze gibt habe ich mir schon gedacht 😉

    Nun ja, da reichte mir eine Schießbrille, Irisblende am Diopter und ein festes Ringkorn. Adlerauge schieße ich stehen frei, auf 100 m in der Stärke 0,3. Altersgrenze beachten. Alles andere ist m. E. nicht unbedingt erforderlich.

    Je nach Geschmack evtl. noch ein Farbfilter.

    no.limits

    Wir haben Meinungsfreiheit, daher kann, darf, sollte jeder sich seine bilden. Ob die meiner Meinung entspricht, ist nicht relevant.

    Nur ist es schon irritierend, dass der „Journalist“ genauso vorgeht wie er es der anderen Seite vorwirft. Alleine die Gegenüberstellung, bei einem 70jährigen Rentner taucht nächtens das SEK auf, weil er eine Waffe im Nachtkästchen statt im Tresor lagert, während der Verurteilte nur zu einer Geldstrafe verurteilt wird, suggeriert hier würde mit zweierlei Maß gemessen. Nur ist der das mit dem Rentner frei erfunden, P. Vogel´s Strafe wurde von der zweiten Instanz bestätigt. Nachdem er lt. Bild, von Stütze lebt, ist das ein guter Monatslohn.

    Insoweit halte ich gar nichts von solchen Artikeln. Ob der Rattenfänger aus der rechten, linken oder religiösen Ecke kommt ist egal. Es bleibt ein Rattenfänger, die brauchen wir nicht.

    Carcano hat ja die rechtliche Seite beleuchtet.