Ja es ist so, die meisten haben das, von euch beschriebene, Problem. Es ist/wird umso größer, je mehr man aufs Ergebnis schaut, jeweniger Wettkampferfahrung man hat. Mein Erfahrungswert, beim ersten Mal gehts eigentlich immer schief, man bleibt unter seinen Möglichkeiten.
Nach ein paar Mal wird es besser. Also Kopf hoch und weitermachen. Nicht vergessen, man wächst an den Niederlagen, nicht an den Erfolgen.
Beiträge von jomei
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Wir sind halt zum nicht die Schweiz und der DSB nun mal ein reiner Sportschützenverband. Der möchte nicht mal im Ansatz mit irgendwas wie Militär in Verbindung gebracht werden - was ich zwar in der Ausprägung übertrieben finde, es aber nachvollziehen kann.
Btw: noch nicht mal der Reservistenverband ist da mit sich im reinen. Da kann ich das allerdings überhaupt nicht nachvollziehen

Es liest sich jetzt so als wäre jede Verbindung zum Militär anrüchig. Denken wir mal zurück, was sind den die Wurzeln der Schützenvereine.
Es geht auch darum den ganzen Komplex „Schießen“ der Allgemeinheit näher zu bringen. Stärker an die Öffentlichkeit zu treten. -
Wenn der DSB das machen würde käme ja wieder der Vorwurf der DSB würde den alternativen Verbänden was wegnehmen wollen...
Würde auch die wehrpolitische Lage der Schweiz jetzt nicht auf Deutschland ummünzen. Ihr habt ja keine Wehrpflicht. Warum also sollen hier Schützenvereine am Sturmgewehr ausbilden?
Es geht ja nicht unbedingt ums Stgw., sicher würde das vielen auch mal Spaß machen. Zuerst ist mir das Alter der Schützen aufgefallen, da sind einige dabei, die dürften bei uns kein Großkaliber schießen. Gerade Großkaliberstände sind bei uns Mangelware,
Die Wehrpflicht holt bei uns vermutlich viele schneller vom Sofa runter, als denen lieb ist. Ich gehe davon aus da tut sich die nächsten Jahre was.Bei uns wurden übers G3 immer Gruselgeschichten erzählt, das Gewehr würde nicht schießen, geradezu um die Ecke schießen. Meine Erkenntnis, das Problem war hinter dem Schaft. Ich hatte schon einige Jahre Sportschießen hinter mir, wusste wie man zielt und abzieht und hatte keine Probleme mit treffen.
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Ich muss das Thema aus der Versenkung holen.
Für mich unverständlich, dass der DSB da nicht offen herangeht. Viele Vereine kommen doch über 10 m nicht groß raus, warum nicht zusammenarbeiten.Die Schweizer sind da nicht so verklemmt. So läuft es bei den Eidgenossen, ich hoffe mal das Video zerstört keinen ideologischen Unterbau 😉 https://youtu.be/gel71AtNiuA?si=EeQSeM4Ihb7aFM_y
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Wenn der gemeine Schütze aber schon an 20 anderen Stellen ob seiner geballten Kompetenz der Meinung ist ich benötige das nicht, jenes nicht und anderes auch nicht, ich muss es noch nicht mal verstehen, dann ist das eben so. Man kann auch in Birkenstock Schießschuhen oder Badelatschen Schießschuhen seinen Sport betreiben.😂😂😂 Schön auf den Punkt gebracht.
Kombiniert mit maximaler Resistenz gegenüber Ratschlägen und dem beharren darauf, dass man es schon immer so (falsch) macht. Ergibt das Schützen die man überall findet.
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Es geht um diesen Höcker am Griff an den Suhlern 150ern.
Jetzt die Frage der Fragen.
Wenn das erlaubt wäre, warum finde ich diesen Höcker an keinem der neuen KK Griffe??????
Das wäre eine sehr große Hilfe, da wird die Abzugshand extrem entlastet.
Das war ja auch meine Frage, was ist da Stand? In der Sportordnung finde ich nix, seitens der Hersteller wird sowas nicht geliefert.
Vom LG kenn ich das, muss so Ende 70er Jahre gewesen sein. Bei den 300er Feinwerkbau konnte man den Griffabschluss tauschen. Bei Anschütz musste man mit der Feile ran. -
WM-Shot ist viel besser wie die Mitbewerber!
Leider konnte ich mich damals beim Kauf von DISAG nicht durchsetzen, dass wir WM-Shot weiter verwenden sollten.
Da hast du recht, bei WM-Shot merkte man einfach, da wusste jemand um was es geht und hat es gut umgesetzt. Wir hatten es zusammen mit der Auswertemaschine im Einsatz.
Bei Meyton merkte man einfach der oder die Programierer waren keine Schützen bzw. Schießleiter, die sich mit Auswerten und Preisschießen auskannten. -
Es ist immer die Frage, wie gut stehst du in deinen Schuhen. Ich bin bei Pistole nicht so weit drin im Thema. Aber ich würde sagen fahr zu einem Händler, der Auswahl hat und probiere die Schuhe an. Da merkt man den Unterschied und wie groß dieser ist. Ich selbst bin mit dem Gewehr aktiv, da gibt es einen deutlichen Unterschied.
Die Notwendigkeit beurteilt jeder anders. Einen Überblick kannst du dir ja bei den üblichen Verdächtigen verschaffen. Buinger, Stelljes, Allermann, Holme usw. -
Das ist peinlich und erschreckend zugleich. Im übrigen hatten auffällig viele Teilnehmer aus BY/WT solche "Erlebnisse".

Da muss ich aber dazusagen, die Waffenkontrolle bei der BM war etwas großzügig. Mein GK ging auf der Bayrischen glatt durch. Auf der Deutschen wurden die Vorderschaftgewichte beanstandet und ich musste die abschrauben. Hier hatten sich die zulässigen Maße geändert.
Könnte ein Teil der Erklärung sein.
Bei welcher Waffe hatte er ne Handballenauflage dran? -
Viel Spaß und Erfolg mit dem neuen Spielzeug. 😃
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Und jetzt noch was.
Wenn Handballenauflagen beim KK Gewehr Auflage erlaubt wären, dann würde ich sofort eine dranschrauben.
Dass würde die Abzugshand extrem entlasten.
Das kann ich mir aber nicht vorstellen , sonst wären schon lange welche auf dem Markt

Das ist jetzt etwas mysteriös, ich kenne die Handballenauflagen von früher, an den Freigewehren, i. d. R. verstellbar. Ich hab auch zwei bei denen sowas drangeschraubt werden kann. Jetzt mal nur für KK.
In der Sportordnung finde ich nichts, dass die verboten sind.Im Zubehör gibt es die anscheinend auch nicht mehr, die Griffe haben keine und auch keine Befestigungsmöglichkeit.
Hat sich da eine Lücke aufgetan und die blieb unbemerkt?
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Jetzt fehlen nur noch Diabolos mit 10,9 Suchkopf 😃
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Dann Bedarf es aber noch ganz viel Klärungsbedarf bei zumindest den Ausrichtern vom Niedersächsischen Landesverband, deren Kampfrichtern und Waffenkontrolleuren. Oijoijoi😁
Vielleicht berichtet hier ja irgendwann mal jemand von ähnlichen Erfahrung bei der Kontrolle wie ich sie am letzten Freitag in Hannover gemacht habe. Da ich mit meiner Einstellung gut klar komme warte ich nun erst einmal ab und ändere nichts.
Nach meiner Erfahrung muss man eines im Hinterkopf behalten, Nachfragen. Zeigenlassen wo das in der Sportordnung steht was gerade behauptet wird. Ich sage das es eindeutig ist, es wird am Korntonnel gemessen, für den gibt es eine Vorgabe. Für den Diopter gibt es keine, da hat sich einer was aus den Fingern gesaugt.
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Mal so allgemein. Beim Schießen verliert man immer gegen sich selbst. Die äußeren Umstände sind nicht schuld, die anderen schießen am selben Stand. Es fällt nichts vom Himmel.
Ich gehörte noch nie zu den Überfliegern, was anderen leicht/leichter von der Hand ging musste ich mir erarbeiten, dabei Jahrzehnte alte Fehler abtrainieren. Nach einem absoluten Tiefpunkt, so Anfang 30, da habe ich quasi von vorne begonnen. Die Belohnung war 1. Mannschaft und mit 45 das erste Mal die Quali für die Bayrische zu schaffen. Das waren damals 383 Ringe. Da lagen ein paar intensive Jahre davor. Mit dem Schießen im Bundesligamodus wurden die Nerven auch deutlich besser. Man gewöhnt sich daran auf selbigen herumzulaufen 😃. Das Fundament beim Gewehr (ich traue mich zu sagen auch bei der Pistole) ist der Anschlag und die Nullstellung. Beides muss sitzen, vor jedem Schießen absolut sauber eingerichtet werden. Bei während des Probeschießens weitere Nullpunktkontrollen, die Muskulatur wird warm, es muss ggf. korrigiert werden. Vor jedem Schuß, den Körper auf Verspannungen und Muskelanspannungen abfühlen. Man bekommt schnell die Achillesfersen raus. Stimmt was nicht, absetzen von vorne, gerade als Anfänger tut man sich oft schwer im Anschlag zu korrigieren. Kommen ein paar schlechte Schüsse hintereinander, läuft es einfach nicht, raus aus dem Stand und komplett neu einrichten. Es kann nicht schlechter, es kann nur besser werden. Nach jedem Schuss darüber nachdenken was habe ich gut oder schlecht gemacht, liegt der Schuss dort wo ich ihn im Nachzielen gesehen habe.Zum Schussablauf haben der Pistolenprofis ausführlich geschrieben. Dein Job ist es, die ganzen Ratschläge zu sortieren und die Schwerpunkte zu setzen. Was gehst du wie, in welcher Reihenfolge an. Überlegungen, wenn ich lt. Scatt einen Ticken schneller Abziehe habe ich ein paar Ringe mehr, helfen m. E. nicht weiter. Da machst du eine nutzlose Baustelle auf.
Auch wenn du viel schießt, es dauert, gib dir Zeit, da reden wir nicht von Wochen sondern von Monaten und Jahren. Zwischendrin ist es auch mal gut eine Schießpause zu machen. Meine Erfahrung, konsequentes Training ist unersetzlich, das kann man nicht ersetzen. Da muss jeder durch.
Also, Kopf nicht hängen lassen, Krone richten, weitermachen. -
Ganz normale Lasersimulatoren, auch ohne Codierung. Ein Laserpointer tuts auch. Wir nehmen unsere gewohnten Lichtpistolen.
Danke
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War jetzt ein Fall von „Dachte“, ich hab da noch nie getestet. 😃
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Ich tippe da auf zwei Möglichkeiten, entweder wird nicht genügend Druck aufgebaut, oder irgendwo nicht ganz abgedichtet. Wobei letzteres eher dauerhaft wäre. Da ist der Büchsenmacher gefragt.
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Und wenn Wertung, nicht bei einem schlechten Schuß abbrechen und wieder von neuem beginnen.
Das ist so ziemlich das Dümmste, dass man machen kann. Das sind dann die Trainingsweltmeister. Ging mit Scheiben noch besser, da wurde nach einem schlechten Schuss eine neue Serie angefangen. Im Wettkampf gabˋs dann oft eine Buchlandung.
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Wieso testet man eigentlich nicht auf Meisterschaften auch auf einem elektronischen Schießstand?
RWS ist in München, auf der BM immer vertreten und testet KK Munition.
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Es ist mir eigentlich egal, ob ich auf Papier oder Elektronik schieße. Hat beides seine speziellen Vor- und Nachteile.
Aber richtig SPASS macht das Schießen auf reaktive Ziele - und das ist eben kein Papier. Das sind z.B. "Tontauben" (Wurfscheiben), die zerplatzen. Das können auch Stahlplatten sein, die umfallen. Oder Tonröhrchen wie auf dem Rummel.
Hatte heute wieder Training mit sechs meiner Lichtpistolenschützen. Nach der ersten 20-Schuß "ganz-sauber-nach-Technik-schießen-Runde" habe ich zwei reaktive Laserziele (frisch geliefert von Ali Express) auf die Schießbahn gestellt. Das eine steht einfach rum und wenn man es trifft, fällt die Scheibe kurz nach hinten, während der Lautsprecher einen Treffer auf Stahl simuliert. Das zweite Ziel fuhr auf einer Schiene hin und her und fiel ebenfalls lautstark um, wenn man es ziemlich genau in der Mitte traf.
Die Kinder waren derart begeistert, mit ihren Lichtpistolen darauf zu schießen - sie wollten gar nicht wieder aufhören.
Es hatte etwas von einem Westernfilm: Sie kauerten sich hinter die Schützenline und versuchten gemeinsam, die Ziele möglichst schnell zum Kippen zu bekommen. Ich musste ihnen nach etwa 5 Minuten fast mit Gewalt das Spielzeug wieder wegnehmen - und versprechen, beim nächsten Training ...Ja, ich weiß, das ist nicht wirklich förderlich, die Kinder zum ERNSTHAFTEN Schießsport zu erziehen
- Aber sie hatten einen riesen Spaß.Das Putzige ist, in der nächsten Serie haben fast alle bessere Ergebnisse geschossen als vorher.
Spaß muss auch sein. Wenn immer nur alles todernst ist, dann wird es ggf. auch langweilig.
Wird da mit dem normalen Lichtgewehr drauf geschossen und man braucht nur das Ziel?