Moin zusammen,
Mich würde mal interessieren wie euer Trainings plan für LGA aussieht.
Mir fällt es schwer einen zu erstellen
Danke für eure Hilfe
Moin zusammen,
Mich würde mal interessieren wie euer Trainings plan für LGA aussieht.
Mir fällt es schwer einen zu erstellen
Danke für eure Hilfe
Hallo, ist genauso wenig schwierig wie freihändig.
Drei Impulse:
100 Schuss am Stück / 30 Schuss bei Monitor aus/ nach 10 Schuss den Stand verlassen und dann wieder 10 Schuss.
Da gibs sicherlich noch viele mehr. Mir bringt am meisten das 100 Schuss Programm.
Gruß
Holger
Und nicht immer nur eine 30er Wertung ..
Und wenn Wertung, nicht bei einem schlechten Schuß abbrechen und wieder von neuem beginnen.
Ich habe leider nie LG Freihand geschossen und komme eigentlich von LP und Spopi schießen.
Was macht ihr noch so ?
Moin zusammen,
Mich würde mal interessieren wie euer Trainings plan für LGA aussieht.
Mir fällt es schwer einen zu erstellen
Danke für eure Hilfe
Fast jeden Tag 2 x 30 Schuss zuzüglich Probe.
Für was beim LGA einen Trainingsplan. Meinst du mit einem Plan geht das wackeln weg ? 🤔
Fehler suchen - Fehler beseitigen. Das ist mein Plan 😉
Ich habe leider nie LG Freihand geschossen und komme eigentlich von LP und Spopi schießen.
Was macht ihr noch so ?
Stufentraining, geht auch für LG-Freihand. Du setzt Dir entsprechend Deinem Leistungsvermögen mehrere Ringzahlen in Zehntelwertung als Ziel, die Du mit 10 Schuss erreichen willst. Beispiel: Stufe 1: 103,0; Stufe 2: 103,5; Stufe 3: 104,0 usw. Kann je nach Leistungsstand angepasst werden, sodass ein Ansporn da ist, dass Ziel auch erreicht werden kann, aber eben nicht zu einfach. Jede Stufe muss erst erreicht werden, bevor die nächste begonnen wird. Dabei auf saubere Technik achten und mögliche Fehler analysieren. Abschließend eine 30er-Serie oder auch zwei, je nachdem, wie viel Schuss Du durch das Stufentraining schon "in den Knochen" hast. Die "Profis" streben im Schnitt sicher mindestens eine 105,0 (bzw. 10,5) oder höher an, was bei 30 Schuss dann mindestens 315,0 Ringe wären.
Fast jeden Tag 2 x 30 Schuss zuzüglich Probe.
Das ist mein Plan
Das alte Jahrtausend hat angerufen und will den "Trainingsplan" wieder zurück haben.
Das alte Jahrtausend hat angerufen und will den "Trainingsplan" wieder zurück haben.
Bester Kommentar bisher 🤣🤣🤣
Mein Tipp: Wenn die Technik passt, möglichst wettkampfnahes Training durchführen.
Und wenn Wertung, nicht bei einem schlechten Schuß abbrechen und wieder von neuem beginnen.
Das ist so ziemlich das Dümmste, dass man machen kann. Das sind dann die Trainingsweltmeister. Ging mit Scheiben noch besser, da wurde nach einem schlechten Schuss eine neue Serie angefangen. Im Wettkampf gabˋs dann oft eine Buchlandung.
Stufentraining, geht auch für LG-Freihand. Du setzt Dir entsprechend Deinem Leistungsvermögen mehrere Ringzahlen in Zehntelwertung als Ziel, die Du mit 10 Schuss erreichen willst. Beispiel: Stufe 1: 103,0; Stufe 2: 103,5; Stufe 3: 104,0 usw. Kann je nach Leistungsstand angepasst werden, sodass ein Ansporn da ist, dass Ziel auch erreicht werden kann, aber eben nicht zu einfach. Jede Stufe muss erst erreicht werden, bevor die nächste begonnen wird. Dabei auf saubere Technik achten und mögliche Fehler analysieren. Abschließend eine 30er-Serie oder auch zwei, je nachdem, wie viel Schuss Du durch das Stufentraining schon "in den Knochen" hast. Die "Profis" streben im Schnitt sicher mindestens eine 105,0 (bzw. 10,5) oder höher an, was bei 30 Schuss dann mindestens 315,0 Ringe wären.
wie viele Stufen setzt man sich den so in der Regel, bist du die Serie Schießt? Frage für ein Freund ![]()
wie viele Stufen setzt man sich den so in der Regel, bist du die Serie Schießt? Frage für ein Freund
Meist schieße ich drei Stufen, je nachdem, wie lange es dauert, die einzelnen Stufen zu "knacken". Wenn man einen schlechten Tag hat, ist ansonsten die verbleibende Trainingszeit der limitierende Faktor, sodass ich wenigstens noch eine 30er Serie schieße. Man kann auch die Versuche pro Stufe begrenzen, z. B. pro Stufe drei Versuche, sonst "isch over". Kommt auch auf den Schwierigkeitsgrad der Stufe an. Wenn man schon an seinem Limit schießt, wird es natürlich schwieriger und man könnte sich mehr Versuche "gönnen". Soll ja auch noch Spaß machen und keine "Schinderei" werden. Wichtiger noch als die Stufen zu schaffen ist es, mögliche Fehler zu analysieren und abzustellen, wie schon von poolbaucenter geschrieben. ![]()
Was mir am meisten gebracht hat, war dass mein Trainer (Günter Sterzer Gott habe ihn selig) mehr oder weniger vor mir saß und den Bildschirm zu sich gedreht hatte, und mich nach jedem Schuss gefragt hat, wo der Schuss hingegangen ist (re.-lks.-hoch-tief) und wie lange ich gezielt habe. Er hat mich daraufhin trainiert, dass ich nach 3 Sekunden abdrücke. Nicht nach 1 oder 2 oder 4 oder 5 sondern nach 3 Sekunden. Seine Aussage war "sonst verarscht dich dein Auge". Die 3 Sekunden beginnen ab dem Zeitpunkt, wenn du beim Ausatmen ins Ziel kommst.
Er holte mit meiner DM in LGa 2022 seine 137igste und letzte Goldmedaille als Trainer mit seinen Schützlingen und war erfolgreichster Trainer vom DSB und ich vermisse ihn schmerzlich
.
mivo1965 herzlichen Dank... heute mal die 3 Sekunden getestet... das ist ein Baustein... der mir gefehlt hat... teilweise das Abziehen verzögert weil ich unsicher im Zentrum war... mit der 3 Sekunden Regel... macht man sich keine Gedanke... kann ich... kann ich nicht... kann ich... zu spät... zack 9.4...runter zählen... schuss... fertig...
mivo1965 herzlichen Dank... heute mal die 3 Sekunden getestet... das ist ein Baustein... der mir gefehlt hat... teilweise das Abziehen verzögert weil ich unsicher im Zentrum war... mit der 3 Sekunden Regel... macht man sich keine Gedanke... kann ich... kann ich nicht... kann ich... zu spät... zack 9.4...runter zählen... schuss... fertig...
Das mit den 3 Sekunden kann aber nicht jeder.
Ich benötige zum zentrieren des Ziels in der Regel 5-10 Sekunden.
Wenn das nicht ausreicht absetzen und neu anvisieren.
poolbaucenter mir hat es beim ersten Test heute sehr geholfen... ich hatte teilweise beim abdrücken eine kurze Blockade... unsicherheit über den Zielpunkt... dann verzögerte sich die Schußabgabe... es machte gefühlt Klick im Kopf... kurzer aussetzer... 70% ging es gut... 30% daneben...
Mit den 3 Sekunden... fängt der Kopf erst gar nicht an zu grübeln... runter zählen... Schuss... mündete auf Anhieb heute in einer 314,8... ich denke mit dem entsprechenden Training... Potential für mehr...
seitdem ich jetzt 3 mal die Woche trainiere... stabilisieren sich die Serie extrem... im Schnitt liege ich jetzt im Training zwischen 314,5 bis 315,5... wobei ich meine Messlatte von 316 am Sonntag mit 316,3 das erste mal gerissen habe...
nächste Ziel ist jetzt die 318... und Wettkämpfe bis der Arzt kommt... um die Routine und Nerven im Wettkampfmodus zu stählen...
zum Trainingsplan, den ich so im Grunde bis heute nicht habe, komme ich später, aber erstmal der Weg dahin
....
:::
was man so als "Autodidakt" im Training halt so macht...
einen "Wettkampf" nach dem anderen im Training schießen
bei anderen abgucken
ausprobieren
rumbasteln
dann im echten Wettkampf "verkacken", weil man nervös ist und dann oh wie plötzlich nicht auf dem Heimstand schießt
frustriert sein, aber dann mit etwas Selbstreflexion schon darüber nachdenken, dass man etwas ändern muss
sich parallel einem Verein anschließen, mit höherem Niveau (ich habe historisch angefangen und bin dann "rüber" zur Schießsportgemeinschaft) und dann wieder das obige wieder von vorn und dann mal wirklich analysieren, woran es liegen könnte....
sich Tipps geben lassen von erfahrenen Schützen
weiter jeden möglichen Wettkampf mitnehmen, Erfolge feiern, aber auch Frust tolerieren und versuchen, weiter Fehler selbstkritisch zu analysieren
irgendwann ergab es sich, dass wir als Verein/Mannschaft die Möglichkeit hatten, zusammen mit einem DSB Trainer zu trainieren und in den Wettkampf zu ziehen, Tipps bekommen, auch nochmal etwas an der Ausrüstung "optimiert" und gesehen, dass es wirkt!
dann weitere Analyse und irgendwann war ich an dem Punkt, wo mir etwas auffiel, was durch ein youtube Video im Grunde bestätigt wurde und wo mir sofort klar war, dass ich das in den Griff bekommen muss , um auch im Wettkampf zu liefern, nämlich, dass ich die Nervosität in den Griff zu bekommen muss....
Das Video: https://www.youtube.com/watch?v=-jokYGikJv0
und dann lese ich natürlich auch hier im Forum auch mal in anderen Rubriken und habe für mich die Punkte verbunden....
ich kann nur sagen, dass mich viele Punkte als Gewehrschütze hier in diesem Thread haben aufhorchen lassen und ich habe daher in den letzten Wochenzusätzlich zudem hier erklärten ganz bewusst auf Ratschläge eines Mannschaftskollegen gehört, der zusätzlich zu unserer LG-A Mannschaft noch LP schießt und was soll ich sagen.... DAS hat mich wirklich gut voran gebracht!!!
daher auch ein Dank von mir, an alle (insb. no.limits ) , die dir hier Tipps geben!
und wenn du sie nicht mitnimmst, ich nehme sie dankend an!!!!!
kleiner Exkurs: was die "Schuss-Technik" und Ausrüstung angeht, war bzw bin ich mir meiner sicher ![]()
(Selbst-)Vertrauen ist einfach ungemein wichtig, quasi eine gewisse Form der "Arroganz".
Dazu sei auch gesagt, dass mir der aktive Schießsport mittlerweile auch im beruflichen Alltag sehr hilft und umgekehrt, weil ich mir ziemlich sicher bin, dadurch an mentaler Stärke gewonnen zu haben!!!
dann mein Plan:
ich habe meinen Ablauf analysiert, notiert, das wiederum auf den zwei Ständen (historisch & SSG) nachvollzogen
so habe ich herausgefunden, dass ich vom einlegen des Diabolo bis zum Schuss im Grunde 10 Schritte habe
diese Schritte habe ich dann immer weiter verinnerlicht und mittlerweile ist das nach wenigen Wochen schon eine Art "Mantra" geworden
damit ist auch sichergestellt, dass sobald ich beim Zielen unruhig werde und es zittrig wird, gehe ich sofort zurück zu meinem Punkt "vier"
mittlerweile schieße ich selbst in stressigen Wettkämpfen (fluchende Schützen, verzweifelte Mannschaftskollegen, unbekannte Stände, etc) auf einem für mich guten Niveau von 314 - 316,6/316,8 und meist im vollen 300er Bereich, 9er Fehler passieren, sind aber wirklich selten geworden
was ich damit sagen will, ich glaube, es gibt keinen "einen" Plan, der Plan muss individuell erarbeitet werden;
es gibt Schützen, die schon ausreichend "coolness" haben, im Wettkampf zu bestehen und bei denen es an Technik scheitert, wiederum andere sind technisch auf Top Niveau unterwegs, aber im Wettkampf spielt das Nervenkostüm nicht mit und daher wäre mein erster Schritt mittlerweile die "Selbstanalyse"
Im Grunde geht es doch nur noch hauptsächlich die Wettkampfnervösität weg zu bekommen.
Ich habe diese Atemtechnik noch nicht benötigt, soll aber helfen
Wer Instagram hat, kann es anschauen
Im Grunde geht es doch nur noch hauptsächlich die Wettkampfnervösität weg zu bekommen.
Das ist bei vielen tatsächlich ein großes Problem - wenn auch nicht das Einzige. Ich nenne es auch gern das "Roter-Knopf-Syndrom" ![]()
In der Probe ist noch alles fein und kaum schaltet man auf Wertung um...
Aber generell muss man sagen, dass im Schießsport (ganz besonders bei Auflage) ganz viele "Autodidakten" unterwegs sind, oftmals mangels (guter) Trainer. Dadurch gehen die meisten auch nicht optimal an die Sache ran und schießen einfach munter drauf los - hauptsächlich "Wettkampfserien" - das vielerorts praktizierte "betreute Schießen". Hat mit "echtem" Training eigentlich nicht viel zu tun. Es "funktioniert" erstaunlicherweise oftmals bis zu einem gewissen Niveau recht gut, aber irgendwann ist dann halt Schluss. Das Problem ist dann, dass viele mögliche Fehler, die sich bis dahin eingeschlichen haben, nur schwer wieder ausgemerzt werden können und wenn, dann mit viel mehr Aufwand, Frust und Mühe als wenn man es gleich richtig gelernt hätte.
Am Anfang sollte immer das Erlernen der richtigen Technik bzw. der Technikelemente stehen. Was nützt es, wenn einer zwar "kalt wie Hundeschnauze" im Wettkampf ist, aber eine grottige Technik hat und Schüsse durch z.B. falsches Abziehen verreißt oder Zielfehler hat?
Es muss jedes einzelne Technikelement sauber sitzen und möglichst automatisch und jederzeit funktionieren (Stichwort: variable Verfügbarkeit). Dieses ausschließliche und stupide "Ringe jagen" ist da wenig hilfreich. Auch die richtige Einstellung bzw. Anpassung des jeweiligen Sportgerätes auf den Schützen ist ein wichtiger Faktor, der gerade am Anfang oftmals komplett außer acht gelassen wird (speziell bei Vereinswaffen).
Einen Trainingsplan zu erstellen, ist auch gar nicht so schwierig wie manche denken. Dieser sollte aber von oder mit einem Trainer erstellt werden und nicht allein vom Schützen, der u.U. seine Defizite gar nicht erkennt bzw. erkennen kann. Und ja, der muss individuell auf den Schützen ausgelegt sein. Jeder hat nun mal seine eigene Auffassungsgabe und Fähigkeit der Umsetzung. Bei dem einen geht das eine etwas schneller als bei dem anderen und umgekehrt. Somit kann es den Plan gar nicht geben.
...und mich nach jedem Schuss gefragt hat, wo der Schuss hingegangen ist (re.-lks.-hoch-tief)...
Die klassische Abkommensanalyse. Eine sehr gute Trainingsmethode! Ganz nebenbei wird man damit auch zum Nachzielen gezwungen.
Das beste daran ist, dass kann man sogar allein und ohne Hilfe machen. Nach jedem Schuss notieren und hinterher auswerten.
Auch das Schießen ohne Monitor ist hilfreich. Da kommt man weg vom "Ringe jagen". Am Ende ist das Trefferbild entscheidend.
daher wäre mein erster Schritt mittlerweile die "Selbstanalyse"
Guter Ansatz, aber m.M.n. nicht ausreichend. Ich würde mir nicht anmaßen, wirklich alle meine Fehler komplett und zu 100% selber zu sehen oder zu merken. Es sei denn, du hast einen kompletten Analyse-Schießstand mit Kameras auf äußeren Anschlag, Auge, Abzugsfinger, Kopfhaltung usw. plus Scatt-System, was dir dann in Summe alle deine gemachten Fehler komplett offenbart. Hier wäre aber schon die Analyse durch einen Dritten (Trainer) enorm hilfreich. Beim Wettkampf ist es nochmal eine andere Herausforderung, da wird es richtig schwer analytisch zu arbeiten.
Ich habe z.B. letzten Sonntag in Dortmund so richtig "verkackt" und kann dir nicht auf Anhieb sagen, warum eigentlich. Außer vielleicht mangelndes Nachzielen und zu wenig Schüsse abgesetzt. Ansonsten war ich ruhig, null Wettkampfnervosität (hat mich selbst überrascht), hatte einen guten Stand, Auflage hat auch gepasst und abgezogen habe ich auch sauber. Denke ich jedenfalls. Habe dann nach den ersten beiden Serien von "Hand im Untergriff" auf "Hand auf die Waffe" gewechselt und dann ging es plötzlich. Da war der Drops aber schon gelutscht. Also irgendetwas muss bei meinem vorherigen Anschlag doch nicht gepasst haben, trotz "gutem Gefühl" - soviel zum Thema "Selbstanalyse".