Da hast du wohl wahr ...
„Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ (Karl Lagerfeld) - und offensichtlich auch über das gute Schießergebnis.
Die Gewehrschützen tragen Exoskelette, in denen sie kaum laufen können, aber dem sportlichen Pistolenschützen ist eine Jeans nicht sportlich genug (oder den Trainern oder Kampfrichtern).
Ich dagegen sage: Eine Hose aus festem, nicht elastischem Stoff, gehalten von einem festen ledernen Gürtel, ist der beste Garant, dass die Nichtschießhand keinen Blödsinn treibt.
Jetzt können die "echten Trainer" und "echten Sportschützen" über mich herfallen und weinen, dass "sportliche Kleidung" (= etwas anders aussehende Jogginghose) doch dem positiven Ansehen der Sportschützen zuträglicher wäre. Wunschtraum! Gerade korpulentere Sportler sehen in engen Stretchhosen aus wie die "Wurscht in der Pelle".
Wenn man aber aus bestimmten Gründen Vereinskleidung tragen muss, und dazu gehört meist die elastische Sporthose, dann kauft man sich einen ordentlichen Ledergürtel, den man einfach um den Bauch schnallt und an dem man seine Nichtschießhand festmacht. Der Nachteil ist natürlich, dass dieser freie Gürtel nicht in den Schlaufen der Hose gehalten und somit vor dem Verrutschen bewahrt wird. Also sorge dafür, dass der Gürtel durch Reibung nicht zu locker auf der Wurtstpelle sitzt. Machen meine Jungschützen auch so.
Was das für ein Gürtel ist, ist egal. Leder, nicht zu dünn, nicht zu schmal, passend für den eigenen Umfang. Man kann auch in ein preiswertes Modefachgeschäft gehen und dort mal an der Gürteltheke schauen, was die so haben, bevor man bei Genossen Xi bestellt.