Beiträge von uodalrich

    So was es aber. Er hat regelmäßig geschossen (monatlich) nur im Sommer bzw. Juli nicht wegen Urlaub etc. und Sie hatten es abgelehnt weil im Juli nicht geschossen wurden.

    Wie Carcano ja auch geschrieben hat, ist genau das ja der Grund für die 18er Regelung. Wenn der Schütze jeden Monat schießt, reichen ja 12x. Erst recht wenn der dem Verband angeschlossene Verein nur einen Schießtermin im Monat hat - wie sollte da mit dieser seltsamen Gesetzesauslegung jemals jemand im Verein ein Bedürfnis erlangen?

    Trifft jetzt nur auf mich zu, aber mein Anspruch ist das nicht so hoch wie bei anderen. Mein Respekt für die Leistungen derjenigen, die sich das bis in kleinste Detail antrainieren 👍. Daher von mir nur die Beschreibung eines Breitensportlers der sich nicht auf eine Disziplin beschränken mag.

    Sportwissenschaftlich kann ich es überhaupt nicht beschreiben und mein Körper wird schon wissen welchen Muskel er für welche Bewegung benutzen muss.

    Ich habe aufgehört nach DER idealen Position zu suchen. 10, 30, 45° hat sich schnell erledigt, wenn man auf unterschiedlichen Ständen mit unterschiedlichen Brüstungshöhen und -breiten schießen muss. 45 geht immer, 10 bei den wenigsten und so liegt meine Fertighaltung irgendwo dazwischen (so dass es sich gut anfühlt) und richtet sich nach dem jeweiligen Stand des entsprechenden Vereins. Wir haben im RWK leider einige Stände die mir nicht wirklich passen.

    Haltung relativ entspannt und komplett ohne das angesprochene Federgefühl. Der Ablauf geht bei mir über die Atmung, zwei ruhige Züge passen genau und mit dem dritten geht der Arm in einer langsamen Bewegung direkt in den Halteraum zum Schuss, kurzes Nachhalten und in so in etwa der gleichen Geschwindigkeit wieder nach unten bis zum Entspannungspunkt. Entspannungspunkt für mich deshalb, da außer dem Gegenwirken gegen die Schwerkraft keine weitere Muskelspannung aufgebaut wird.

    Ich hatte vor ein paar Jahren eine Phase, wo ich fast wie in der Präzissionsserie komplett über die Scheibe gezogen bin um von dort aus in den Raum zu senken an dem ich den Abzug ziehe. Waren seinerzeit sehr gute Ergebnisse, aber das Timing bekomme ich körperlich nicht mehr hin. Mit den wohl nicht mehr verschwindende Schmerzen in Ellenbogen und Schulter haut das einfach nicht mehr hin, aber aufhören ist keine Option :combative:.

    Ganz sicher ist nichts davon etwas, das man jemanden fürs Training empfehlen würde, aber der Themenstarter wollte ja wissen wie es andere handhaben :saint:.

    PS. Für die Duell stelle ich die Visierung nicht um, sondern habe den gleichen Haltepunkt wie bei Präzision. Klingt komisch, ist aber so

    sigges Ich denke ich habe ausreichend erklärt, dass der Reinigungszustand keinen Grund zur Beanstandung gibt. Also Verschmutzung und daraus folgende Probleme schließe ich nach dem Gesehenen aus. Er hat mir auch versichert, dass sie nie aussieht wie meine 😉😂.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass ein - warum auch immer - geschrotteter Puffer auch zu dem führen kann was Du vermutest? Es dürfte einen guten Grund geben, dass der verstellbare vo. Walther durch eine deutlich simplere Version ersetzt wurde

    Aber ich bin weiterhin dankbar für zusätzliche Testszenarios. Versuch macht kluch 🙂

    Hallo Billy, dann habe ich die Aussage mißverstanden. Gut, daß Du es geradegerückt hast. Federn sollten aus Federstahl bestehen. Alluminium geht hier gar nicht. Der Hammer únd die Schlagstange sollten aus bruchfestem Stahl sein.

    Den alten Puffer zu ersetzen, ist eine gute Idee. Ich vermute jedoch, daß er nicht die Ursache für das Doppeln ist. Der Puffer mindert lediglich den Aufschlag des Verschlusses auf das Gehäuse. Ein verschlissener Puffer hat eine geringere Dämpfung und sorgt damit für einen etwas schnelleren Verschlußrücklauf.

    Ich vermute die Ursache des Doppeln bei den üblichen Verdächtigen. Das wäre zunächst die Abzugsstange - auch Unterbrecher genannt. Sie wird nach dem Schuß normalerweise durch den Verschluß runtergedrückt. Damit wird die Verbindung zum Abzugsstollen unterbrochen. Dies Abzugsstange sollte dafür genügend Spiel haben. Wird die Verbindung zum Abzugsstollen nicht gekappt, gibt es u.U. einen Feuerstoß.

    Der zweite Verdächtigte ist der Abzugsstollen. Er muß den vom Verschluß nach dem Schuß niedergedrückten Hammer auffangen, damit er die erneute Reise zum Schlagbolzen nicht sofort wiederantritt. Ansonsten gibt es einen Doppler. Der Rastenübergriff stimmt ja mittlerweile. Die Feder des Abzugsstollens sollte aber genügend Spannung haben, daß der Abzugsstollen sein Aufgabe rasant schnell erfüllen kann.

    Die Abzüge der alten Pistolenmodelle hatten keine bzw. nur sehr beschränkte Möglichkeiten zur Regulierung des Abzuges. Damit waren sie sozusagen "idiotensicher". Die Abzüge der modernen Sportpistolen (GSP, Hämmerli, Pardini usw.) geben den Schützen etliche Möglichkeiten, den Abzug nach ihrem individuellen Geschmack einzustellen. Daduch ergeben sich automatisch Fehlerquellen. Ich würde den Abzug nach der Bedienungsanleitung auf die Grundeinstellung zurückführen. So wie ich die Bedienungsanleitung verstehe - soll dadurch ein sicheres Funktionieren des Abzugsmechanismus herbeigeführt werden. Davon ausgehend könnten anschließend kleine Änderungen vorgenommen werden.

    Grundeinstellung ist ja erledigt und passt - so wie ich das aus meiner 280 sehr gut kenne. Wenn der alte, noch schraubbare Puffer von Walther schon durch eine andere Variante ersetzt wurde, wird das sicher gut Gründe haben. Insofern ist der Tausch sicherlich sinnvoll.

    Nächster Test wird es sein die Abzüge zu tauschen. Soll heißen, den der SP20 in meine 280 und andersrum wenn es grundlegend geht. Der der SP20 wird ja noch durch einen Stiften vorne gehalten, bei der 280 wird der nur von oben ins Gehäuse geschoben und durch die Griffschraube fixiert.

    Es bleibt (ungewollt) spannend =O

    Möglicherweise liegt eine starke Verschmutzung des Mechanismus vor. Ich öle den Schlagbolzen und die Ausszieherkralle der Pistolen leicht mit einem Nähmaschinenöl ein. Damit kann der Schmutz zwar nicht ferngehalten werden, es wird aber eine Krustenbildung verhindert. Auf die Rasten des Hammers, des Abzugsstollens und der Abzugsstange trage ich dünn Molkote oder das Gun Grease von Abbey auf, welches als Festschmierstoff ebenfalls Molybdändisulfid enthält. Damit soll die gleichmäßge Gleitung unterstützt werden.

    Daß das Abzugsgehäuse der letzten Version der Hämmerli SP 20 aus Aluminium besteht, halte ich für möglich, nicht dagegen der Hammer, die Schlagstange und die Feder.

    Wir hatten heute kurz die Gelegenheit den Schlagbolzen auszubauen. "Leider" nix gefunden. Alles sauber, der Bolzen läuft geschmeidig und ist auch an keiner Stelle rauh, was auf mangelnde Schmierung hindeuten würde.Feder auch iO. Abzug selber, sowie der Verschluss insgesamt ist weder trocken, noch sifft er vor Öl. Reinigjngszustand wärde ich als gut bewerten. Passt also auch.

    Ich traue aber irgendwie dem Puffer nicht und lasse ihn den auch mal ausbauen und durchsehen.

    Er hat aber schon durchklingen lassen, dass er sein Weihnachtsgeld bei der Gattin mal für ne Neuanschaffung reserviert hat ;)

    danke für deine Ausführungen. Eingedampft also auf das obige Triggerwort.

    Binnen eines satzes wäre das thema also erledigt. Das würde sich so lesen: Hiermit erlässt der Bundesminister für Bundeswehrangelegenheiten, dass alle Einrichtungen von Y-Reisen aus den Umweltschutzvorgaben ausgenommen

    Es nur auf den Lärmschutz zu reduzieren wäre dann doch etwas zu einfach - das ist nur mit der größte Kostentreiber. Eher: Für die Inübunghaltung zu wenige Anlagen, und die mit gehörig Investitionsstau.

    Sich einfach mal für Nichtbetroffen im Sinne des Emissionsschutzgesetzes zu erklären, würde bei jedem Anwohner ganz sicher auf vollstes Verständnis stoßen :/. Zumal es auch gar nicht geht.

    Ich wollte nur der Idee den Wind aus den Segeln nehmen, die Entscheidungen der Bw wären hinsichtlich Mitnutzung politisch motiviert. Mehr wollte ich auch gar nicht sagen, fand es aber notwendig die Hintergründe etwas weiter auszuführen.

    Zumal es ja nicht Aufgabe der Bw/ Sicherheitsbehörden ist, mit ihren Kräften, Mitteln und Zeit Privatvergnügen zu unterstützen und zu fördern. Damit sollten wir es belassen, da das zu weit vom eigentlichen Thema weg ist.

    Kurzer Zwischenstand, da Zeit derzeit ein rares Gut ist.

    Die beiden Abzüge haben wir auch schon verglichen, nur noch nicht getauscht. Machen wir aber noch. Wir gehen die einzelnen Punkte Schritt für Schritt durch, da er durch Schichtarbeit, junge Familie und Hausbau auch sehr eingeschränkt ist.

    Der Abzug war auf jeden Fall schon mal komplett verstellt und der Übergriff, der von Hämmerli mit 0,02 bis max. 0,5mm angegeben ist war so gut wie nicht erfüllt. Da lag Hans48 schon mal ziemlich richtig.

    Schussprobe gemacht, 2,3,4 Serien ohne Doppler und ich war auch schon innerlich am feiern. Bis zum tatack :sobbing:.

    Wir werden das nächste mal den Verschluss zerlegen um zu sehen wie der Schlagbolzen und die Feder aussehen. Nicht dass der Bolzen manchmal hängt und direkt beim schließen des Verschlusses auf die Hülse schlägt. Das könnte mE auch ein Indiz sein, dass stärkere Munition durch den härteren Impuls diesen "Klemmer" direkt löst, wodurch es hier eher nicht zur Störung kommt.

    Wir sind dran. Ich werde weiter berichten.

    Ja, ein Thema ist insbesondere der Umweltaspekt bei der Übernahme behördlicher und/oder militärischer Anlagen.

    Ich sprach aber weniger von einer Übernahme solcher Stände, wobei das im Fall des BDMP in zwei Fällen erfolgt ist. Im Fall von Trügleben aber, mit erheblichen Nacharbeiten verbunden. ich sprach tatsächlich eher von der Mitnutzung militärischer und/oder behördlicher Anlagen, gegen entsprechendes Entgeld.

    Soweit mir bekannt, unterliegen gerade auch die polizeilichen Schießanlagen genauso den Schießanlagen, wie zivil genutzte.
    In meinen Augen ist es aber politisch nicht gewünscht, dass Zivilisten auf behördlichen Anlagen trainieren. Umgekehrt hingegen aber schon. Wie erwähnt, in Bad Soden Neuenhain, Alsfeld (BDMP Anlage), RSA Heusenstamm, Butzbach, uvm. werden die Stände an Polizei, Zoll und teilweise an Sondereinheiten vermietet.

    Ein bisschen OT, aber ich möchte hier ein paar Punkte erläutern.

    Um einen politisch veranlasste Versagung der Mitnutzung geht es da gar nicht. Die Bw hat im Zuge ihrer Stationierungsentscheidungen 2010/2011 einen großen Teil ihrer Stände aufgegeben ohne ihren echten Bedarf zu kennen. Der hat in dieser Zeit des totalen Friedens aber auch niemanden i teressiert. Ich hole erst mal etwas aus und bitte den Exkurs zu entschuldigen.

    Da damals nur noch Einsatzarmee, war schießen nur noch für die Einsatzvorbereitung und Ableisten der jährlich erforderlichen Mindestvorgaben erforderlich. Kampftruppe und die Unterstützungsteile, die erhöhten Bedarf hatten, haben das aufgrund der erweiterten Möglichkeiten eh auf dem Truppenübungsplatz durchgeführt. Insofern stehen in Summe nun wesentlich weniger Stände für das dienstliche Schießen zur Verfügung als zu der Zeit, als nahezu jeder Standort seine Anlage hatte, ich kurz beim Schießbahnwärter ein freies Zeitfenster erfragt hatte und zwei Tage später gemütlich mit meinem Zug zu Fuß zum Schießen marschiert bin. Mittlerweile läuft die Schießplanung in vielen Standorten ein Jahr im voraus und Anmarschstrecken von 100 km + sind nicht selten.

    Nach Einführung des nSAK hat sich die Schießausbildung insgesamt vom gewohnten 0815 Schulschießen in eine mehr taktisch orientierte Schießausbildung gewandelt. Diese Anforderungen erfüllen die üblichen, alten A- und D-Stände eh schon schwerlich da schon die Schusszahlen der Übungen ein altes Schulschießen deutlich übersteigen. Die Geschossfänge auf den Ständen sind meist Sandfänge, die Umstellung auf Kunststoffgranulat geht schleppend, da (zumindest bis vor ein paar Jahren noch) nur zwei Hersteller entsprechend zertifiziert sind. Teuer ist es eh.

    Aufgrund der Vollauslastung (oder auch Überlastung) der Anlagen durch die eigenen Teile, Vorgabe von Gesamtjahresschusszahlen aus dem Lärmschutz und allem was daraus folgt, ist es schlicht und ergreifend nicht umsetzbar zusätzlich noch private Vereine auf den Anlagen schießen zu lassen. Dies würdemzu einer Reduzierung der eigenen möglichen Schießen führen. Zudem hier gern auch Kaliber Anwendung finden die über die üblichen mil Kaliber deutlich hinausgehen und durch die durch das sportliche Schießen erhöhte Verdichtung im Sandgeschossfang muss dieser auch öfter gelockert und ausgetauscht werden. Das führte zum entsprechenden Erlass der zivile Mitnutzer ausschließt. In den Anfangszeiten des Erlasses wurde sogar anderen Behörden die Mitnutzung verwehrt.

    Perversion des umzusetzenden Lärmschutzes ist es, dass 300m Stände aus Gründen des Schallschutzes teilweise mit Kassettendecken versehen wurden, welche dann nachträglich mit einer Belüftung versehen werden mussten, da der ganze Dunst unter der Decke stehen blieb und teilweise wieder zum Schützen zurück gewandert ist. Teuer ohne Ende, unpraktikabel und als Lehrgeld abzuschreiben.

    Kosten Sandtausch Geschossfang einen A-Stand ca. 50k (Stand 2018) . Sanierungskosten eines in die Jahre gekommenen und abgenutzen A-Standes ca. 1,5 - 2 Mio. Erforderliche Sanierungskosten (und Sanierungsbedürftig sind die meisten) für eine komplette Standortschießanlage je nach Größe und Ausprägung zw 20 und 40 Mio. Die Planungen über Hallenschießanlagen laufen seit fast 10 Jahren ohne merklichen Fortschritt. Die Pilotanlage Bad Reichenhall läuft kostentechnisch komplett aus dem Ruder und man muss sehen wo die Reise hingeht.

    Ich hoffe, das erklärt ein wenig warum die Mitnutzung - zumindest von Bw-Anlagen - deutlich eingestampft wurde.

    Oberflächlich wie immer in der Pirsch. Immerhin konnte ich hier in BW jetzt in der Hinsicht etwas erreichen und die Spitzen kappen. Natürlich nicht über die CDU, sondern (wer hätte das gedacht? nun, jeder der die *hiesigen* politischen Verhältnisse kennt) über die Grünen. 🤗🫡

    :peaceful: In der Tat überraschend, aber im Ergebnis dann anscheinend doch sehr positiv. Passt :)

    ....Was verbessert das an deiner Situation.

    Auf die Sportschützen kann die Gesellschaft verzichten, auf Jäger auch?

    ....

    Hab ich mich über meine Situation beschwert? Du solltest aufhören Dinge zu lesen die nirgends stehen, mehr lesen was da wirklich steht wird und weniger interpretieren. Oder einfach nur nett fragen wenn was unklar ist. Schaffen alle anderen doch auch.

    Natürlich kann man sich fragen, warum ausgerechnet Jäger mehr als 10 Langwaffen brauchen. Für jedes Reh ne eigene Büchse?

    Jetzt hab ich ganz klar zu verstehen gegeben dass ich in Sachen Jäger nicht auf Stand bin - und sogar das wird jetzt von Dir kritisiert? Da kann ich jetzt auch nicht mehr helfen :rolleyes:

    Danke hiermit auch an walthergsp und Erzwo. Ich nehme die Prüfpunkte mal mit und gehe die mit ihm durch :thumbup:

    Die typische SP-Krankheit mit dem gebrochenen Verschluss ist schon gefixt.

    Jader35 Wie gesagt ist er LP/LG Sch0tze und schießt zu selten damit als dass es für ihn bisher als unbedingt schnellst zu behebendes Problem gesehen wurde. Da liegt der Schwerpunkt nun mal auf den anderen Disziplinen. Das Thema ploppt jetzt vor allem deswegen auf, weil er im RWK aushelfen wird und wir ihn so auch auf keinem Wettkampf aufstellen werden. Bevor das Teil zum Büchser geht wollen wir auf jeden Fall erst mal die bisherigen Erfahrungen anderer Nutzer auswerten und abarbeiten. Da sind die Beiträge oben schon mal super.

    Mir ging es um das „Brauchen“ an sich.

    Es geht nicht um individuelle Bedürfnisse, ob jemand eine oder X Waffen auf der Karte hat, darf eigentlich keine Rolle spielen. Vor allem da es Mengenbegrenzungen mal wieder nur exklusiv für Sportschützen gibt.

    Was mich hier wundert, anscheinend sind viele dem Stand der Dinge zufrieden. Wenn man sich über das Waffengesetz unterhält, dann wird laut gemeckert. Gut, LG/LP-Fraktion betrachtet es meist als für sie nicht relevant.

    Aber Du dichtest mir jetzt kein schlechtes Gewissen an, weil ich mit den gültigen Regelungen (relativ) zufrieden bin ;). Aber ich gehe durchaus mit, dass es komisch wäre, wenn es bei Jägern diese Begrenzung nicht gäbe (Konjunktiv weil ich bei Jägern komplett offen bin).

    Und ich bin zu 0% LP/LG Schütze.

    Merci Hans48 , damit kann ich was anfangen und hab ich ihm auch empfohlen. Stützt auch meine Vermutung. Ist bei Hämmerli eigentlich sehr gut beschrieben wie man auf die Grundeinstellung kommt um von da die individuellen Anpassungen vorzunehmen. Er ist hauptsächlich LP und LG Schütze und daher liegt sein Schwerpunkt wohl auch in der "Fürsorge" nicht so sehr auf der SpoPi ;). Da er mittlerweile Ersatz im RWK ist, ist das Verhalten seiner SP20 auch für uns nicht tragbar.

    Ich hatte mich auch deshalb gewundert, weil die Abzugseinheit ähnlich meiner 280 sein dürfte und ich ein derartiges Verhalten auch bei der wildesten Einstellung nie festgestellt hatte.

    Servus ins Forum,

    einer meiner Vereinskollegen schießt eine SpoPi SP20 aus zweiter Hand. Die Pistole hat die Angewohnheit immer wieder mal (vielleicht alle 20-30 Schuss) Dubletten abzugeben. Interessanterweise macht sie das mit härter geladener Mun wie zB RWS PM eher nicht, sondern eher mit den softeren wie zB einer SK PM. Die Puffereinstellschraube war vom Vorbesitzer verhunzt und wurde aber ersetzt. Verschiedene Puffereinstellungen haben nichts geändert wobei ich mir nicht vorstellen kann dass das Fehlerbild durch den Puffer erzeugt wird. Ich tippe eher auf ein Problem im Abzug.

    Kennt jemand ein derartiges Verhalten und hat eine Erklärung oder Problemlösung parat? Danke vorab.

    Obacht !

    Unabhängig deiner durchaus berechtigten Frage könnte es sein daß ,wenn ihr eine gelbe WBK ausgestellt wird, diese vom Amt möglicherweise widerrufen wird falls in einem adäqutem Zeitraum keine Waffe erworben wird.

    Bei uns sind das 12 Monate und wenn eine bestimmte Waffe zB bestellt und in der Zeit nicht lieferbar ist, kann der Zeitraum auf Antrag verlängert werden. Natürlich nicht wenn die Waffe erst einen Monat vor Ablauf bestellt wird ;).

    Aber das Thema kann ja durch einen proforma Übertrag einer seinen Waffen auf seine Frau problemlos gelöst werden.

    Moin Wolfgang,

    grundsätzlich geht der Erteilung einer WBK ja ein Bedürfnis voraus, aus dem sich dann der Erwerb einer Waffe ableitet. Hier ist in den Anträgen die ich kenne auch anzugeben wie die Waffe verwahrt wird. Also für Erst-WBK Erwerber die derzeit vorgeschriebene Mindestsicherheitsstufe.

    Insofern würde ich direkt mit Deiner zuständigen Behörde klären ob die Mitnutzung gem AWaffV 13 auch im Bestandsschrank zulässig ist, oder nicht. Denn daran hängt ob sie Deiner Frau überhaupt eine WBK ausstellen.

    Das wäre meine Bewertung, aber in Sachen Waffenrecht gibt's hier durchaus einige Nutzer die da belastbarer im Saft stehen. Interessante Frage und ich bin auf die weiteren Antworten gespannt :)

    RSB proklamiert, das für die Schlüsselaufbewahrung ein "abgeschlossener Schrank oder Raum" reiche, soso:

    https://youtu.be/Q8oVVu0-iPg?t=150

    (ab 2:30)

    Wo wird dann der Schlüssel für den abgeschlossenen Schrank oder Raum verwahrt? Endlosschleife NRW 8o
    Er meint ja auch dass in vielen (!) Bundesländern Zahlen- oder biometrische Schlösser vorgeschrieben seien. Auch soso....

    Ein Glück dass seine "vielen" Bundesländer eher nur eines ist - hoffe ich zumindest. Meine zuständige Waffenbehörde (BY) hat auf einem Vortrag dem Schlüsselwahnsinn wegen Unsinnigkeit direkt eine Absage erteilt. Danke dafür :coffee:

    Egal was, im Prinzip braucht man eigentlich nichts davon. Wir könnten auch Schwarzer Peter spielen. Es ist Hobby. Unter Verschlechterung fällt alles was Einschränkungen mit sich bringt, Regelungen die keinen Sicherheitsgewinn haben, bestenfalls einen theoretischen usw.

    So als Beispiele fallen mir, auf die Schnelle ein, Erwerbsstreckung, Beschränkung auf 10 Waffen auf gelbe WBK, Magazinkapazität max. 10/20 Schuss, incl. Problematik bei Dual Use Magazinen. A/B Schränke nicht mehr zulässig, deutlich höhere Kosten, Altersgrenzen, bürokratischer Aufwand für Bedürfnisse, Ungleichbehandlung der verschiedenen Waffenbesitzer Jäger vs. Sportschützen.

    Naja, doch. Auch wenn es "nur" ein Hobby ist, brauche ich bestimmte Sportgeräte um den Sport auszuüben.
    Natürlich brauche ich meine Trapflinte für´s Wurfscheibenschießen - aber halt eben keine 3-5 davon. Das wäre dann halt haben wollen (wenn das leisten können dazu passen würde) ;).

    Wenn ich pro WBK 10 Plätze haben sollte - dann wären es ja 20 :successful: Einmal gelb alt und einmal neu.

    Vom Trap bis zu Ordonanzgewehren verschiedener Kaliber und KK schieße ich eigentlich quer Beet und komme mit 10 Langwaffen locker aus. Mit manchen schieße ich recht intensiv, andere kommen eher selten zum Einsatz (die habe ich weil ich will, nicht weil ich sie wirklich brauchen würde).
    Kann sein dass es durchaus Schützen gibt die so viele Disziplinen beackern, dass sie mit 10 Plätzen nicht auskommen. Aber das dürfte ein recht kleiner Teil sein. Da mag ich mich aber vielleicht auch täuschen - ich kenne zumindest niemanden dem das zu wenige sind.

    Der Rest hat ja jetzt mit der gelben WBK wenig zu tun und wurde ja bereits ausgiebig diskutiert. Manches sehe ich genauso, manches halt auch nicht. Aber das liegt in der Natur der Sache und ist ja auch ok.

    Daher sollten Blenden auch nicht unbedingt schwarz sein sondern nicht so stark von der Helligkeit des zielenden Auges abweichen. Helle Grautöne sind da sehr gut damit der Unterschied beider Augen nicht so hoch ist wie quasi schwarz/weiß. .

    Da hatte mir ein Optiker mal empfohlen bei Nutzung einer Irisblende am zielenden Auge, eine schwarze Blende am nicht zielenden Auge zu verwenden. Wenn man mit der Irisblende dem zielenden Auge Licht wegnimmt, sollte das nichtzielende auch entsprechend abgedunkelt sein.

    Da wir aber auf den ganzen SpoPi-Auswärtsständen starke Unterschiede in der Ausleuchtung am Stand haben, war mir die schwarze aber meist zu dunkel. Bei der Dynamic vom Müller ist die Blende eh nur eine relativ kleine, komplett lichtundurchlässige Scheibe welche rundherum genug Licht ans Auge lässt.