Beiträge von necologne

    Ich habe in diesem Onlineshop ein Paar Schießschuhe bestellt, die als verfügbar angezeigt wurden. Die angegebene Lieferzeit lag bei 7 bis 14 Tagen. Nachdem die Bestellung selbst nach Ablauf dieser Frist keinerlei Fortschritt zeigte, habe ich telefonisch nachgefragt. Bereits die Begrüßung war ungewöhnlich unfreundlich und der gesamte Gesprächsverlauf setzte diesen Ton leider fort.

    Auf meine Frage, weshalb sich der Bestellstatus über eine ganze Woche hinweg nicht verändert hatte und dann plötzlich der Hinweis erschien, dass der Artikel nicht auf Lager sei, erhielt ich lediglich eine patzige Reaktion. Mir wurde erklärt, es gebe allgemein Lieferprobleme. Als ich anmerkte, dass dies bei anderen Händlern offenbar nicht der Fall sei, wurde ich sofort scharf abgewiesen mit der Aussage, auf solche Hinweise wolle man gar nicht erst eingehen.

    Ich teilte daraufhin mit, dass ich meine Bestellung stornieren möchte. Statt einer sachlichen Reaktion bekam ich nur den Hinweis, ich müsse dies schriftlich tun. Der Hörer wurde unmittelbar darauf aufgelegt. Es war wohlgemerkt mein erster Kontakt mit diesem Händler und die Art der Kommunikation war durchgehend unangemessen und respektlos.

    Auf Grundlage meiner Erfahrung kann ich nur empfehlen, von diesem Shop Abstand zu nehmen. Der Umgang mit Kunden ist aus meiner Sicht völlig unprofessionell und die Angaben zur Verfügbarkeit des Artikels waren in meinem Fall nicht zuverlässig.

    Auch wenn manche Shops es vielleicht nicht wahrhaben wollen. Die Rechtslage ist da sehr eindeutig. Wenns keine Sonderanfertigung o.ä. ist, hat man bei Onlinekauf oder Telefonbestellung das ganz normale Fernabsatz-Widerrufsrecht bis 2 Wochen nach Erhalt der Ware. Das kann man natürlich auch zu jedem Zeitpunkt VOR Erhalt schon ausüben. Das Geld muss dann sofort erstattet werden, falls man schon gezahlt hatte.

    Ok danke allen, bin jetzt auch im Club. Sehr schöner Nussbaumgriff, schönes Sportgerät. Werd ich zeitnah testen.


    Ist dieses Schussbild normal? Klar, besser als jeder Schütze, aber auf den ersten Blick etwas enttäuschend, wenn man Loch in Loch gewohnt ist. Würde aber zur Feinwerkbau Aussage mit min. 10,6 Präzision passen (im Vergleich zu 10,8+ bei einschüssigen aktuellen Modellen).

    Ich bin bei der Einzelschuss-LuPi von der LP 10 zu Evo 10 E umgestiegen und muss sagen, es lohnt sich für mich schon für das sehr einfache Trockentraining mit dem E Abzug. Man kann z.B. auch gut schnelle Schussserien trainieren (nutze die Accurize Laserzielscheibe), im Sitzen einfach einhändig mal Abzugstraining machen oder wenn man wenig Zeit hat häufiger schießen in derselben Zeit, weil der Ladehebel nicht betätigt werden muss (auch wenn es natürlich mit Betätigen des Hebels und Simulieren des Diabololadens praxisnäher ist). Die weiteren möglichen Vorteile kann ich bedingt durch mein Erfahrungslevel noch nicht einschätzen und trage ich gerne nach.

    Servus,

    ich hab mir die auch zugelegt, und muss sagen das macht schon Laune. :love:

    Nur mit dem Abzug, und mit dem abziehen als solches, gerade bei den dynamischen Disziplinen hadere ich noch ein wenig.

    Was da schon mal geholfen hat, ist das ich mir Lottes Putter dran geschraubt habe. Der macht das abziehen schon mal ein wenig leichter.

    Und was noch auffällt... Mein extrem hoher Munitionsverbrauch seit dem ich die P85 habe8o

    Für die dynamischen Disziplinen den blauen Lottes SE? Oder den normalen orangen?

    Ich steh kurz vor dem Kauf einer P85. Frage mich nur, ob sich die Langlauf oder Kurzlauf Version eher empfiehlt. Kurzlauf ist nirgends vorrätig, scheint weniger gefragt zu sein. Ist die nicht für die dynamischen Diszplinen mit der mehrschüssigen LP besser geeignet aufgrund des geringeren Gewichts und der kurzen Visierlinie? (Für Präzision würde ich eine andere LP verwenden.)

    Vorteil der Langlaufversion wäre hingegen wohl die bessere Eignung für Präzision. Sehe ich das richtig?

    Und kann sonst noch wer von Vorteilen und Nachteilen der einen oder anderen Version berichten? Wieso habt ihr Euch für Eure Laufversion entschieden?

    Also ich nutze auch die Adidas Powerlift 5 Gewichtheberschuhe (um die 70€ bezahlt, fallen klein aus) und die sind auf jeden Fall ganz ok. Schwankungen bleiben natürlich nicht aus, die zulässigen Schuhe decken ja nur einen winzigen Bruchteil der Ursachen für Schwankungen des Körpers ab, man sollte da natürlich nicht zu viel erwarten.

    Hatte vorher flache Volleyballschuhe, einen nennenswerten Unterschied hab ich bisher nicht festgestellt. Vielleicht merkt man das aber auch erst auf Top-Niveau.

    Werde als nächstes mal meine Barfußschuhe beim Schießen testen und dann gerne berichten. Gibt ja gar nicht so wenige, die auch mit solchen antreten. Wahrscheinlich wie so vieles einfach Typsache. Wir werden sehen.

    Hallo miteinander,

    ich bin bisher nur ein stiller Mitleser gewesen, doch heute möchte ich mich einmal zu Wort melden.
    Als Anfänger ohne Trainer ist Hawkeyes Trainingstagebuch für mich ein wahrer Schatz. Er beschreibt darin nicht nur die Schwierigkeiten, sondern auch seine Lösungsansätze und das Ergebnis, das daraus entsteht. Am Ende jedes Eintrags steht immer eine Erkenntnis, etwas Echtes, das man mitfühlen kann.

    Letztlich gibt es kein festes Rezept. Jeder Mensch ist anders, bringt andere Voraussetzungen mit. Die Grundlagen mögen für viele gleich sein, doch ab einem gewissen Punkt zählt die Individualität, sie macht den Unterschied, sie formt den Weg.

    Was mich und sicher viele andere Anfänger hier besonders inspiriert, ist sein Ehrgeiz, seine harte Arbeit und der unerschütterliche Wille, sich stetig zu verbessern. Er lebt genau das nach, was er im Logo hat. Das Japanisches Wort für Kaizen, Verbessern durch verändern.

    Vielleicht haben einige hier mehr Erfahrung, sind die besseren Schützen, das mag sein.
    doch seid großzügig mit eurer Erfahrung, teilt euer Wissen mit Respekt.

    Lasst ihn seine Reise weitergehen. Denn genau daraus wächst Inspiration, für uns (die vielen Anfängern & passiven Mitlesern).

    Kann ich so unterschreiben. Und die ganzen echten Profis dürfen ja gerne auch einen Leitfaden hier schreiben, der dann sicherlich auch sehr positiv aufgenommen wird.

    Bis dahin sind die Anfänger froh, dass die Fortgeschrittenen ihre Erfahrungen hier teilen. :peaceful:

    Schön, dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst! Ich finde das immer unglaublich wertvoll. Hawkeye hat da glaube ich den Anfang gemacht und das hat was sehr gutes ins Rollen gebracht :clapping:

    Sobald ich noch ein paar Erfahrungen gesammelt habe, werd ich mich auch anschließen, wenn auch nicht mit einem eigenen Thread.

    Dann sehen wir uns in 2 Wochen in Wiesbaden, bis dann :tea:

    Hat eigentlich mal jemand ne P85 gebraucht zum Verkauf bei Egun, gunfinder, im Verein oder so gesehen? Wenn ja, was war der Preis?

    Ich gehe mal davon aus, dass es aufgrund des noch nicht so weit zurückliegenden Release keinen Sinn macht, auf Gebrauchtangebote zu warten oder?

    Ich habe mir ebenfalls Schießschuhe gekauft, ziehe sie aber nur im Wettkampf an.

    Ob ich wirklich besser drin stehe, keine Ahnung, vielleicht ist es auch nur Einbildung und es hilft mental. Aber Hauptsache es hilft ;).

    Hier mal ein prominentes Gegenbeispiel: Markus Blass. Hat auf der DM in Hannover vor 3 Wochen kräftig abgeräumt. Meister mit Spopi und Vize mit LP und Freie. Schaut euch mal seine Schuhe an!

    Wieso Gegenbeispiel? ;) Diese extrem breite Sohle sollte einen ziemlich stabilen Stand geben. Ich frage mich nur, wie das mit der Sportordnung zu vereinbaren ist, wenn die Sohle so weit über den Fuß hinaussteht. Das sieht doch zumindest hinten nach mehr als 5mm aus.


    „Die Schuhsohle muss der äußeren Krümmung des Schuhs folgen und darf an keiner Stelle mehr als 5,0 mm über die äußeren Maße des Schuhs hinausragen. Zehen- oder Fersenteil dürfen nicht quadratisch oder flach zugeschnitten sein.“

    Deine Fortschritte sind beeindruckend und eine Motivation für jeden Anfänger und Fortgeschrittenen, sich intensiv diesem Sport zu widmen und die Früchte harten Trainings zu ernten. Danke und weiter so!

    Der Bundesligarekord liegt bei fabelhafen 399 Ringen. Da geht noch was :D

    Habe übrigens im Zuge einer Frage zu meiner 100er eine Frage bezüglich Unterschied der Präzision von P8X vs. P85 gefragt. Feinwerkbau sagt dazu:

    "Die Präzision ist bei einer halbautomatischen Waffe nicht ganz so gut wie bei einer Einzellader - LP, da die Diabolos systembedingt nicht sorgfältig in den Laufkonus angesetzt, sondern aus dem Magazin hineingeschossen werden. Waffenseitig sind mit Qualitätsdiabolos Schüsse nicht schlechter als 10,6 erreichbar."

    Das ist mal ne gute Info. Meine alte Steyr LP 10 (keine Evo) schafft mit China Diabolos im Munitionstest 10,84 (7mm Streukreis auf 10m). Also schon ein nennenswerter Unterschied, für die meisten Schützen aber wahrscheinlich nicht relevant.

    Hallo zusammen. Ich wollte jetzt keinen neuen Thread aufmachen, da meine Fragestellung ähnlich ist:

    Ich möchte eine mehrschüssige LuPi kaufen und schwanke zwischen diesen 2(3) Modellen.

    Steyr LP 50 (RF) oder Feinwerkbau P85.


    Verwendungszweck sind LP Mehrkampf und LP Standard auf 10m im Wettkampf (bei uns gibt es im Verein aber gar keine richtige Möglichkeit, das auf 10m zu trainieren) und Training für Olympisches Schnellfeuer auf 25m (das geht bei uns). Falls die in etwa genau so gut wie eine LP10 (oder P8X) in Präzision sein sollten, würde ich die mit entsprechendem Magazin auch als Einzellader benutzen und meine Einzelschuss LP verkaufen.

    Da ich selbst mit meiner LP 10 auf 25m ein sehr gutes Trefferbild habe, sollte eigentlich von der Power her sowohl die LP 50 und P85 als auch erst recht die LP 50 RF von der Power auf 25m ausreichen.


    Da es ein neues Modell ist und keine bekannten Kinderkrankheiten zu haben scheint, erscheint die FWB P85 wohl als die bessere Wahl, richtig? Hab nicht viel gefunden, aber hier und in anderen Threads wird der Abzug gelobt. Bei Steyr hingegen soll Service und Reparatur besser und günstiger sein. In der Elite soll ebenfalls die LP 50 immer noch dominieren.

    Welche der beiden (bzw. 3) würdet Ihr empfehlen? Und sollte es für meine Zwecke die RF Version sein, falls LP 50? (Ich meine schon)

    Vielleicht wäre ggf. auch eine auf Pressluft umgebaute LP5 (ursprünglich CO2) eine ernsthafte Budget Alternative.

    Zitat:

    "Hersteller verlangen gem. der für alle öffentlich einsehbaren Endverbraucher Preislisten Stornogebühren bei Stornierungen von Bestellungen.

    Diese Gebühren obliegen nicht RB-Shooting sondern werden vom Hersteller erhoben."

    Dieser Laden ist halt einfach nur.... :D

    Es gibt ein gesetzliches Widerrufsrecht. Da das keine Sonderanfertigung ist, liegt auch kein Ausschluss vor. Widerruf erklären und die müssen jeden Cent sofort erstatten.

    Komplette Vorauszahlung bei so langer Lieferzeit ist ja auch schon unverschämt. Du trägst dadurch deren Insolvenzrisiko. Quasi zinsloses Darlehen. Läuft bei denen...

    Bis auf ein paar anfängliche Probleme mit der Schwergängigkeit des Ladehebels sind mir keine Probleme mit der K12 bekannt.
    Ich kenne in meinem Umfeld einige K12-Schützen. Auch da bisher keine Probleme. Handfeste Gründe, warum man keine K12 nehmen will, fallen mir nur wenige ein.

    • Kein verstellbarer Griff. Ist für mich kein Kriterium. Kann man anpassen.
    • Kimme in Laufrichtung nicht verstellbar. Ist für mich aufgrund der doch recht langen Visierlinie von ca. 390mm auch eher irrelevant

    Die LP400 von Walther hatte von Anfang an massive Probleme mit der Einstellbarkeit des Abzugs. Das ist nach mehreren Überarbeitungen zwar besser geworden, aber meiner Meinung nach immer noch nicht gut. Der Abzug lässt sich einfach sehr bescheiden einstellen und die Wunschkonfiguration ist da nicht immer möglich. Dass der Abzug dann auch so bleibt, wie er eingestellt war, ist auch nicht immer gegeben.
    Der Abzug von der Walther LP500 ist um Welten besser zu konfigurieren. Ich finde es zwar immer noch schlecht, dass man zum Einstellen des Abzugs das Abzugszüngel entfernen oder zumindest beiseite tun muss. Ist aber auch bei Steyr nicht besser. Dass es besser geht, zeigt Feinwerkbau und Pardini.
    Die AP20 ist meines Wissens nach baugleich mit der LP400. Also kein Unterschied nach meiner Wahrnehmung.

    Die Tesro PA10 basiert - wieder nur meinem Wissen nach - auf der Konstruktion der Walther LP300. Ich habe gehört, dass Peter Römer (Chef von Tesro) an der Konstruktion der LP300 bei Walther wesentlich beteiligt gewesen sein soll . Ist aber nur Hörensagen.
    Ich würde Tesro auf jeden Fall vor einer gebrauchten LP300 bevorzugen. Die Tesro gibt es als Neuware mit voller Ersatzteilversorgung.
    Bei der LP300 wäre ich mir ob der Ersatzteilversorgung nicht so sicher. Ob eine LP300 als Ersatzteillager für eine Tesro PA10 taugt? Gute Frage, weiß ich aber nicht.

    Bevor ich eine Tesro PA10 kaufen würde, würde ich immer schauen, ob ich gebraucht eine Premium-LP bekommen kann.

    Gerade gesehen: Bei eGun gibt es die LP500 als Basismodell für 1.385 EUR. Sicherlich auch eine Option Budget-Bereich.

    Wenns die LP 500 (Blue Angel) neu sein soll, würde ich zu dem Frankonia Angebot für 1.314 € mit Gutschein APP200 greifen (200€ Rabatt ab 1.500€), wenn Größe M passt. Ist nochmal knapp unter Offinger bei Egun.

    https://www.frankonia.de/p/walther/matc…ery=Lp+500+blue

    In dieser Situation habe ich mich vor Kurzem auch befunden. Da im Verein fast jeder Walther LP 500 Expert schießt, hatte ich auch kaum Gelegenheit, was zu testen. Der einzige Laden in der Nähe (RB Shooting) war dafür auch nicht geeignet, weil man dort am besten ungesehen kaufen soll, aber bloß nichts anfassen. In Süddeutschland siehts da aber schon besser aus mit Alternativen. In welcher Region bist Du denn?

    Ich bin dann einfach dazu übergegangen, gebraucht zu kaufen, zu testen, und mich dann zu entscheiden. Denn gebraucht wird man die meist auch ohne Verlust wieder los.

    Die Hämmerli AP 20 Pro habe ich auch getestet und finde ich durchaus für einen Einsteiger ideal, weil sie ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis hat. Ist vergleichbar mit einer leicht abgespeckten Walther LP 400. Quasi das passende Budget-Modell mit Griff- und Teilekompatibilität. Gibt auch gute Tests zu der im Netz.

    Gegen die hier genannte FWB P44 spricht sicher auch nichts (hab ich aber noch nicht getestet), außer halt der Preis, der nur sehr knapp unter Steyr LP10 Niveau liegen dürfte.

    Wenn man etwas mehr als für die Hämmerli AP 20 Pro investieren kann, kommt auch eine Steyr LP10 in Betracht (hab ich derzeit u.a. in Nutzung, Streukreis eingespannt beim Munitionstest mit guter Munition 7mm= Durchschnitt eingespannt: 10,84). Sehr gut und beliebt. Service soll auch sehr gut sein. Aber man zahlt halt auch etwa die Hälfte des Neupreises eines Top-Modells.

    Es gibt auch schon einen älteren Thread zu diesem Thema, der weiterhin aktuell ist.

    Wie ist es eigentlich mit Kartuschen, die kein TÜV Zeichen tragen? Z.B. meine Gehmann AP609 mit blauer Kartusche ohne Manometer hat keinen TÜV Stempel. Muss man dann zwingend eine neue kaufen oder genießt die Bestandsschutz oder so, weil die damaligen Kartuschen quasi für die Ewigkeit gebaut wurden? ;)

    Neu kostet die Kartusche knapp 200€, das lohnt sich kaum noch bei so einem alten Modell.

    Zusatz:

    Sportordnung 0.5.1.1.:

    "Druckluftkartuschen bzw. Druckgaskartuschen mit abgelaufener Nutzungsdauer dürfen nicht verwendet werden."


    Das lässt aus meiner Sicht viel Interpretationsspielraum. Meine hat ja anscheinend keine eingeschränkte Nutzungsdauer.