Beiträge von Gerd59

    Da hatte ich doch plötzlich folgenden Fall...

    Ich habe mir die Gehmann Optik 0,0 mit Farbfilter zum testen an mein Diopter BR geschraubt und wollte die Trefferhöhe nach oben korrigieren, etwas über 10 Klicks dann Schluss, Ende das reichte nicht. War ich doch am Anschlag der Verstellmöglichkeit angelangt. Mit anderen Worten, die Einstellung der Visierlinienerhöhung mit den kleinen Beilegröllchen war nicht sauber unterfüttert.

    Zuerst wollte ich nun wissen wie viele Umdrehungen das Spy BR von ganz unten bis ganz oben hat, es sind genau 17 Umdrehungen!

    Dann habe ich 8,5 Umdrehungen wieder zurück gedreht, damit ich nach oben und unten genügend Spielraum für künftige Korrekturen habe.

    Danach habe ich in mehreren kleinen 1mm Schritten die Höhe der Diopter Visierlinienerhöhung erhöht bis ich mit meinen Schüssen wieder auf Höhe der 10 war. Angefangen war ich bei sehr tiefen Treffern in die Pappe. Dann noch am Diopter den Rest mit ein paar Klicks die Feineinstellung gemacht und nun ist alles wieder gut.

    Tolle Sache diese Gehmann Optik 0,0 absolut klares Zielbild eingestellt bekommen.

    Gruß, Gerd

    Ich hatte exakt den gleichen Fall, über Nacht waren 70bar weg. Allerdings bei einer FWB Kartusche, die wurde anstandslos getauscht.

    Die neue verlor auch wieder etwas Luft, mir wurde dann gesagt ich solle die volle Kartusche mit dem Adapter einmal komplett entleeren. Habe ich gemacht und danach war Ruhe. Es müsste sich erst die Dichtung vernünftig setzen.

    Viel Erfolg!


    Gruß Gerd

    Hallo Gerd,

    da bist Du bei meinem Freund gut aufgehoben. Manfred und Sohn verstehen ihr Handwerk. Fachwissen gepaart mit Service, da ist die Waffe, ob lang oder kurz, in guten Händen.

    Gruß Max 319

    Ja die beiden sind spitze! Ich sage es immer wieder, bei den beiden wird man nicht dümmer, die erklären dir alles und du kannst dabei zusehen. Es ist immer sehr nett dort😎👍

    Also auf 20000 komme ich auch locker, nehme die aber auch nicht alle auf einmal mit. Ich habe das Glück das ich zu den Brennekes nur 75 Minuten fahre und in 8000er Häppchen mitnehme. Fahre dort auch hin wenn mir mein Bauchgefühl sagt das etwas nicht stimmt, und lasse die V0 überprüfen (die V0 hatte sich tatsächlich verändert und mir ist eine Veränderung beim Schussbild/Streukreis aufgefallen)

    Erst danach suche ich wie oben bereits von Max beschrieben nach anderen Fehlermöglichkeiten.

    Beim Muni Test geht jeder Schuss durch die V0 Messung und der Absorber wird geprüft.

    Allerdings würde ich auch mehr mitnehmen wenn ich dafür viel weiter fahren müsste und hätte dann schon längst diese V0 Messung zu Hause 😎

    Gruß Gerd

    ging halt um die Frage... macht ein 2. Druckminderer Sinn...

    Das habe ich auch so verstanden, wollte nur darauf hinweisen das man für diesen Test aus unserem Einzugsbereich nicht weit fahren muss. (Kann ja mal wichtig für andere sein ohne das die Waffe wochenlang unterwegs ist) Wie schon oben von jemandem erwähnt, würde man eine Fehlfunktion des Druckminderers schon bei der Überprüfung der V0 bemerken. Dies sei aber nur kurz am Rande erwähnt. Bin gespannt ob und wie sich so ein zusätzlicher Druckminderer auswirkt...

    Also ich verstehe es so...

    Egal was du dir als Schränkungsersatz einbaust, die äußerste Kante der Schaftkappe darf von der Laufachse gemessen die 70mm nicht überschreiten.

    Hättest dir heute bei mir in Schneverdingen ansehen können👍

    Hallo Gerd
    Was wurde aus dem Versuch mit Buche? Hattest du mehr "Haftung"?

    Moin, nein noch nicht, habe nicht das passende Maß bekommen.

    Ich war aber letztens als Gastschütze in einem anderen Landkreis zum Training, dort wird auf blankem Metall aufgelegt. Zum Glück hatte ich meine Kiefer Stäbchen dabei und fix unter den Auflagekeil geschraubt. Die Haftung mit Holz auf Metall war deutlich angenehmer als Metall auf Metall.

    Probieren ist immer gut. Nur ist das „Schwimmen“ als Fehler nicht eher im Anschlag zu suchen? Bei Holz auf Holz mag es eventuell bessere Haftung ergeben.

    Ich vermute eher einen leichten Druck auf die Schaftkappe. Bei ordentlicher Ausrichtung der Waffe, Nullstelung , Körperspannung und sauberes Auslösen sind der Schlüssel, wie ich meine.
    Meine Auflage besteht aus gefrästem Aluminium und bringt mit etwa 500g Gewicht auf die Auflage. Die größten Gefahren sehe ich im entscheidenden Moment beim Auslösen.


    Gruß Max 319

    Ich kann dir nur zustimmen!

    Meine Aluminiumauflage am FWB verzeiht viel eher kleine Fehler auf Holz im Anschlag, das ich aber welche mache bemerke ich naürlich! Um diese Fehler zu ermitteln habe ich es mit meiner Auflage und dem Polyamid Auflageständer versucht zu ermitteln. Diese Variante zeigt einem ganz deutlich wo die Anschlagsfehler liegen. Kleinste Bewegungen bewirken ein seitliches verrutschen nach links, ich vermute durch den links eingehängten Arm/Hand in den Untergriff. Auch der Griff an den Ladehebel links angebracht erzeugt dieses verrutschen. Also, Alu auf Polyamid, nicht gut, es muss doch eine Möglichkeit geben dieses Rutschen wenigstens ein wenig zu eliminieren. Darum dieser Versuch mit Holz, den ich aber heute auf unseren Holzauflagen im Verein gemacht habe, Holz auf Holz rutscht auch ordentlich, nicht so wie mit Polyamid aber es rutscht, der Test auf Polyamid steht noch aus. Danach bleibt nur ein Test mit trockenen nicht "öligen" Hölzern. Wie gesagt, alles nur ein Versuch, normal liegen meine Ergebnisse mit der Alu Auflage am Gewehr und eine Holzauflage im zufriedenen Bereich, aber man ist ja neugierig. 😁

    Gerd59 wo ich bedenken hätte... bei dem Gewehrgewicht... und der schmalen Auflagenfläche durch Runde- oder Halbrunde Auflage... in kombination mit dem Weichholz... mit der Zeit Dellenbildung.. da du ja versucht bist.. das Gewehr immer an der gleichen Stelle der Auflagenschiene zu positionieren...

    Hallo Michael, an Dellenbildung habe ich noch überhaupt nicht gedacht. Heute habe ich bei dem angeschraubten Kiefer oder Fichtenholz festgestellt das es auf unseren Holzauflagen ebenso schmiert. Nächster Versuch mit Buche.

    OK. Aber Vorsicht. Ein Kampfrichter könnte die Schrauben bemängeln. Obwohl diese auch versenkt sind.

    Diesen Gedanken hatte ich auch, aber dadurch das die Schrauben nicht mit der Oberfläche bündig sind und links und rechts das Holz durchgängig ist bin ich eben der Meinung das es keinerlei Einfluss hat.

    Benötigt wird es eh nur in Dortmund und dort wo auf Polyamid aufgelegt wird, auf Holz ist mein originaler Keil tadellos.

    Letztendlich ist es ja auch nur ein Test ob ich mit den Holzleisten auf Polyamid immer noch so schwimme oder ich ein anderes Holz benötige. Bei der Anbauart ist da noch Spielraum...

    By the way, wie sind denn die originalen Holzkeile an den Gewehren befestigt, doch sicher auch von unten geschraubt?

    Also mal abwarten was do eventuell bemängelt werden könnte 🤔

    Gerd59

    und? konntest du schon testen und hast was zu berichten?

    Nein noch kein weiterer Fortschritt, testen kommt noch... Werde wohl erst beim nächsten Munitionstest sehen ob es überhaupt Auswirkungen hat, ob Gewicht auf der Tube oder direkt am Auflagepunkt.

    Z.Zt. beschäftige ich mich nebenbei noch mit der Modifikation meines Auflagekeils in dem ich schmale flache Holzstreifen unter den Auflagekeil befestige, um zu sehen wie ich mit dem seitlichen Rutschen auf sehr glatten Auflagestangen klar komme.