Vielleicht einfach mal den Veranstalter fragen anstatt hier in die Glaskugel zu schauen ![]()
Beiträge von scherge
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... jetzt hab ich aktuell ein 3,7mm Korndurchmesser, ist der dann noch zu groß?
wurde hier schon mal ausführlich diskutiert
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Soweit mir bekannt, ist die Visierlänge bei LG frei nicht reglementiert.
Jo, die Reglementierung steht nur im Teil 9 der SpO, Regeln für das Auflageschießen.
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Für mich ist es jetzt gut und wichtig zu wissen, dass die Visierlänge 1050mm betragen darf.
Wobei die 1050mm auch nur in der Zusammensetzung der beiden Einzelmaße Systemlänge max.850mm + Visierrückverlagerung max.200mm gelten
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Naja, die ISSF-Regeln sind auch nicht immer deckungsgleich mit den DSB-Regeln, da müsste es doch ein eigenes Regelwerk in der Schweiz für die Auflage geben oder klar auf ein anderes verwiesen werden. Wobei ich hier gerade lese, dass diese Disziplinen in der Schweiz wohl gerade erst am Wachsen und Gedeihen sind. Klare Regeln sollte es ja schon geben, wie detailliert sie letztendlich auch sind. Was sind das unterhalb des Gewehres für Abmessungen, entstammen die dem ISSF-Regelwerk, da blättere ich selten durch?
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Auf Heinz Reinkemeiers Homepage kann man diese Zeichnung herunterladen. Dort kann (hoffentlich) man die Systemlänge beim LG besser erkennen, es geht vom vordersten Teil der Laufhülse bis zu dem hintersten im Schaft eingelassenen Teil.
Bei LG-Auflage ist die Visierlinie seit dem Sportjahr 2018 ebenfalls begrenzt. Der hinterste Teil des Diopters inkl. Optik/Irisblende darf nur noch 200mm vom Systemende entfernt sein, also auch maximal 10050mm vom Systemanfang entfernt. Findest Du in der SpO im Teil 9 auf Seite 10.
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Die komplette SpO Stand 01.01.2019 ist nun auch abrufbar.
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Nun wird die internationale Schützenwelt aber wohl nicht nur von 2 Zubehörherstellern abhängig sein. Gibt es noch weitere bekannte Hersteller hochwertiger Kartuschen?
Auf den Anschützkartuschen ab Werk ist (oder war zumindest) die Walter Henrich GmbH als Hersteller auf der Kartusche verewigt.
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Ich hab die SpO mal überflogen, in den Wettbewerbstabellen im Teil 0 ist die Visierung bei den Auflagewettbewerben mit Diopter/Korn definiert, dazu dürfte ein frei befestigtes Teil dazwischen nicht gehören. Das Duplex ist mit in nem Schreiben der TK-Kommission als "Zubehör-Element wie eine Irisblende, das an einem Diopter adaptiert werden kann, und somit ein Teil des Diopters ist" definiert, ist somit also SpO-konform. Müsstest das Ganze also am Korntunnel, dann mit den Längenbegrenzungen, oder am Diopter befestigen. Wobei ich dem Diopter wegen der Darstellung der Zielfehler beim Durchschauen des Diopters den Vorzug geben würde.
PS: Solche Kornscheiben gibt es schon, nur nicht im erlaubten Rahmen des DSB-Regelwerks.
https://www.scherrer-mechanik.ch/produkte/optik…orn-korntunnel/
Welche meinst Du denn, die ich da jetzt sehe gibt´s doch schon länger und sind vom Durchmesser her auch mit der SpO vereinbar, gibt´s auch hier oder hier. Sind auch schon länger verfügbar.
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Ist es nicht ratsamer, diesen Ring zur Zentrierhilfe wie das Duplex so weit wie möglich zum Diopter hin zu verlagern? Kurz vorm Korntunnel sind die sichtbaren Auswirkungen von Zielfehlern doch kaum wahrzunehmen.
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Entweder hängt hier Leistungsfeld mit Intelligenz zusammen (wie scherge und carcano jetzt befürworten würden)
Ich tendiere da eher zur Vernunft! Die Intelligenz ist eher die Ursache für solch wirre Zeile, die letztendlich keiner richtig zu deuten weis

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Ich hab sie immer seitlich geschnürt, so saß man im Kniendanschlag nicht auf dem Knoten und er Schleife. Damit man´s nicht vergisst hab ich sie halt immer so geschnürt.
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Internationale Koryphäen, also Bundes Kaderschützen müssen die unteren Meisterschützen nicht mitschießen und BM und LM quasi überspringen. Auf Antrag können diese zur DM gesetzt werden.
Es reichen schon regionale Koryphäen aus um Lamettasammlern das Leben schwer zu machen und ungerecht erscheinen zu lassen.
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Nicht wirklich.
Ich fände es gut daß jeder eine Meisterschaft auf Ebene X mitschießen könnte, falls er/sie die ggfs. nötige Qualifikationsringzahl bringt, ggfs. auf Meisterschaften niedrigerer Ebene, die dann aber wirklich "nur zur Qualifikation" mitgeschossen wird (so wie jetzt schon beim Vorschießen), d.h. der Schütze wird nur in der höchsten Meisterschaft an der er/sie teilnimmt wirklich gewertet.
Aber vielleicht geht das auch so und ich habe eben "das System" noch nicht verstanden - kann gut sein...
Man muss nur akzeptieren, dass andere besser sind und man sich sein Lametta woanders zusammenschießen muss. Da gibt´s genügend Möglichkeiten, wenn man es denn unbedingt braucht. Der eine ist halt zufrieden wenn er nen Ergebnis von 365 bei LP40 schießt und auf der Kreismeisterschaft damit 7. geworden ist, ein anderer freut sich wie ein Schneekönig wenn er mit 340 Kreismeister geworden ist, die Leute sind halt unterschiedlich. Das jetzige System ist schon gerecht und findet im Sport ja nicht nur beim Schießen Anwendung.
Der Deutsche Mannschaftsmeister LP und LG wird übrigens so wie bei Deinem Beispiel, Bayern München, auch innerhalb der Bundesliga ausgeschossen.
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Der Deutsche Sportschütze muss also das Geld verdienen das eines der größten Rüstungsunternehmen in den Sand setzt. Das nenne ich selbstbewusst.
Nööö, das waren Scheißhausparolen. Denn Umarex besitzt "nur" die Lizenzrechte für freie Waffen der Firma Heckler und Koch, andersherum ist da goar nüscht.
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... ab wann wird bei Euch im Ligensystem mit Setzliste geschossen? Da würde der Schnitt des Vorjahres herangezogen werden.
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vom anbieter solcher systeme erwarte ich auch eine gewisse langlebigkeit, vor allem, wo es um technik geht, die nicht jeder fernsehelektriker reparieren kann. Disag ist schon ein paar jahrzehnte im geschäft, meyton auch. Ebenso wie Sius, polytronic, um ein paar zu nennen.
Wie hier schon ein paar mal erwähnt wurde, diese Technik wird auch nicht länger halten als ein Fernseher heutzutage. Die Auswertemaschinen von Disag waren Industrieware, heute wird großteils Consumertechnik verwendet. Die Messrahmen überleben keine Jahrzehnte, sie werden auch nicht so lange halten wie Seilzuganlagen es getan haben. Es schon Anlagen wo die Messrahmen ausgetauscht wurden.
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mir stellt sich immer die Frage warum kann man sich nicht einfach an ein bestehendes Regelwerk halten (wohlgemerkt ich rede vom DSB) wem das nicht passt der soll doch nicht zum Wettkampf kommen!
Aber das liegt wohl in der Natur einiger Menschen dass alles hinterfragt und schlechtgemacht werden muss.
Das liegt halt am Regelwerk selber, wenn es klar schwarz und weiß definieren würde gebe es kein Problem. In den Regeln werden aber oft auch Nuancen dazwischen definiert und das weiß nicht nur ich aus den all den Jahren als Schütze und mittlerweile auch als verantwortlicher Kampfrichter.
Aber das liegt wohl in der Natur einiger Menschen dass alles hinterfragt und schlechtgemacht werden muss.
Es liegt auch an der Natur des Menschen, ob sie es hinterfragen können. Ob sie es dann schlechtreden müssen oder nicht, das ist dann wieder ein anderes Thema.
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Da ist der "Aufruhr" natürlich in der Öffentlichkeit deutlich geringer, als wenn von einer Kartuschenregelung gefühlt direkt 10.000de betroffen sind, weil sie der Meinung sind, dass da möglicherweise was anderes hintersteckt als wie kommuniziert wird.
Falsch, gefühlt fühlt sich nur einer betroffen, deshalb macht es mich auch tendenziell weniger bis gar nicht betroffen.
Deine Diskussionskultur hat was feminines an sich

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Das wage ich zu bezweifeln und daneben wird es eine Beweisfrage sein. Ich würde behaupten, dass du in jedem Fall disqualifiziert wirst, egal was die Waffenkontrolle gesagt hat, sofern sie überhaupt was gesagt hat. Problem 1 ist, dass natürlich jeder zwischen Waffenkontrolle und Wettkampf die Kartusche wechseln kann und da die WK gar nix für kann, wenn mit abgelaufener Kartusche beim Wettkampf geschossen wird. Voraussetzung wäre also zumindest, dass man die WK ausdrücklich fragt, ob auch mit abgelaufener Kartusche geschossen werden darf und diese JA sagt. Und das Ganze müsste auch noch unter Zeugen passieren. Wenn dann nach dem Wettkampf bei einer Überprüfung raus kommt, dass die Kartusche abgelaufen ist, bleibt es ein Verstoß gegen 0.5.1.1, den auch schlichtere Gemüter klar lesen können.
Für mich stellt sich die Frage, warum ein Schütze, der mit einer nicht zugelassenen Waffe schießt, disqualifiziert wird ? Geschieht dieses (einfach), weil er einen Regelverstoß begangen hat oder, weil er sich durch diese Veränderung der Waffe und die Nutzung nicht zugelassener Teile einen unmittelbaren gegenüber anderen Sportlern verschafft hat ? Ist letzteres der Fall, so wäre aus meiner Sicht der Fall der Verwendung einer nicht zugelassenen Kartusche zwar nicht rechtens gewesen und zu sanktionieren, jedoch besteht aus meiner Sicht kein unmittelbarer Vorteil gegenüber anderen Sportlern und die mögliche Gefährdung der anderen und sich selbst durch diese abgelaufene Kartusche ist ebenfalls schon vorüber, weshalb aus meiner Sicht nicht zwingend ein Ausschlussgrund besteht. Die SpO sieht ja durchaus unterschiedliche Möglichkeiten der Sanktionierung vor.
Maßgeblich wäre hier wohl 0.9.8.2 SpO
" ... Bei einer offenkundigen Regelverletzung (Waffen, Bekleidung, Stellung, Schießfolge usw.) muss zuerst eine Warnung (Gelbe Karte) ausgesprochen werden, und zwar möglichst während des Trainings oder der Probeschüsse. Korrigiert der Schütze den Fehler nicht, vor dem nächsten Schuss muss er mit Abzug von zwei Ringen (einem Treffer beim Flintenschießen/10 m Mehrschüssige Luftpistole) vom Resultat der ersten Wettkampfserie bestraft werden. Wenn der Schütze auch dann den Fehler nicht korrigiert, muss er disqualiiziert werden.
Nicht gestattete Anschlagsformen sowie der Gebrauch unerlaubter Hilfsmittel ziehen eine Disqualiikation nach sich...."
Ich würde den Sachverhalt unter den Satz 1 subsummieren und sehe die Verwendung der abgelaufenen Kartusche nicht als unerlaubtes Hilfsmittel, (Anm.: dessen Verwendung (an der Waffe) dem Schützen möglicherweise einen unmittelbaren Vorteil verschaffen würde) was einzig die Disqualifikation begründen würde.
Also wenn bei einem Wettkampf Diskussionen dieser Art geführt werden würden, würde ich als nichtbetroffener Aktiver freiwillig das Feld räumen und nicht antreten.
Sollten dieses häufiger passieren würde ich mir ggf. auch ne andere Sportart suchen. Ich will Spaß haben und mich nicht mit Problemen anderer beschäftigen oder ggf. sogar live miterleben wie jemand Lösungen präsentiert für Probleme, die bis dahin noch gar nicht bestanden haben.