Beiträge von Grumpy

    Guckst Du meinen erst Post zu dem Thema….ging zwar nicht auf das Budget, sollte aber aufzeigen wie diese Diskussionen meist verlaufen……


    Wer wird mit 5“ nicht glücklich ?

    Der, der Spass am Schiessen hat und 360/400 als ein adäquates Ergebnis ansieht oder der, der gefordert ist an der letzten Schraube zu drehen, um seine Performance >380 weiter zu optimieren ?

    Ich finde solche Pauschalaussagen nicht sinnvoll wenn man die Ambitionen des Fragestellers nicht genau kennt.

    Ist dennoch eine sehr pauschale Aussage, die aber leider all zu typisch unter den deutschen Sportschützen ist.

    Kann schon sein, dass mit einem 6“ System das letzt Fünkchen herausgekitzelt werden kann, aber eine solche Aussage zu tätigen, wenn sich jemand mit Freude für eine Waffe entschieden hat, empfinde ich als sehr überheblich, demotivierend und irreführend.

    Ich habe mich für die Sig Sauer X-Five Performance entschieden.

    Glückwunsch. Wird sicherlich Deinen Vorstellungen entsprechen und Dir auch Freude bereiten.

    Tipp…..geh raus und teste verschiedene Pistolen/Revolver und nimm das, womit Du am besten zurecht kommst.

    Ist es eine Shadow 2, tausch den Leuchteinsatz aus in einen weißen und schieß sie, ist es eine TS nimm sie, ist es eine Raptor aus dem Hause Zindel mit einem 62 Upper, nimm sie.

    Keiner kann Dir die Entscheidung abnehmen, was Du nehmen sollst. Dazu musst Du Testen, Testen, Testen, sorry.

    Alles andere macht wenig Sinn, der eine sagt ne Les Bear Premier 2, der nächste sagt eine Schmeisser Hugo, der nächste sagt S&W 686 6“, usw., usf.

    Wir machen bei Bedarf auch "Gästeschießen" zu Betriebsfeiern, Jugendweihe etc. - die Gruppen bestellen bei unserem Wirt den Tisch und gastronomische Dienstleistungen (Buffet oder a la carte) und buchen beim Verein "für x Personen 1/2 Stunde Großkaliber oder Kleinkaliber oder ..." Da braucht man einen oder zwei verantwortliche Aufsichtspersonen, die auch mit Menschen umgehen können, Leihwaffen, Munition, Scheiben oder - sehr bliebt - Fallscheiben. Die Kalkulation ist i.d.R. etwas mehr als kostendeckend, der Hauptbenefit ist jedoch nicht das eingenommene Geld, sondern die Außenwirkung: a) es macht höllisch Spaß b) ist ja doch nicht so einfach c) das sind ja ganz sympathische Leute und d) die passen auf, dass nichts Schlimmes passiert (Sicherheit!). D.h., wenn man es richtig macht, läßt man sich die Public Relations von der Zielgruppe bezahlen.

    Wenn wir im Prinzip das Gleiche als "Sporttag" für die ortsansässigen Schulen machen (natürlich nur Licht und Luft und in Kooperation mit dem Bogenverein), dann ist unser Marketing ein reiner Kostenfaktor, aber eine Investition in neue junge Mitglieder. Wenn wir dafür (Förder-)Geld bekommen könnten, würden wir das natürlich mit Kußhand nehmen.

    Dazu braucht es halt ein funktionierenden Verein, Mitglieder die bereit sind hierbei zu unterstützen und Vorstände, die bereit sind das mitumachen.

    Und genau hierbei scheitert es vielerorts leider. Nicht überall, aber in vielen Vereinen.

    Das ist wohl leider nur allzu wahr! Und genau deshalb finde ich es umso wichtiger, klar zu äußern, dass wir gerade von den öffentlich-rechtlichen Medien wirklich unabhängigen Journalismus erwarten dürfen, der sachlich statt reißerisch auf der Basis von in allen Richtungen gut recherchierten Fakten und nicht auf der von gerade salonfähigen Meinungen informiert.

    Leider wird man darauf lange warten können, auch wenn die ÖRM aktuell in der öffentlichen Kritik stehen, so richtet sich diese nicht gegen das Programm, sondern gegen die Leitung.

    .

    Was der Beitrag bei über den Schießsport bisher nicht vertieft informierten Menschen erreicht haben dürfte, ist eine weitere Schürung von Vorurteilen gegenüber Sportschützen in der Öffentlichkeit. Die Art und Weise, wie über die Einwände von Schützen in Bezug auf einige angedachte Punkte zur Verschärfung des Waffenrechts gesprochen wurde, ist ebenfalls alles andere als neutral. Da werden Aktenberge gezeigt und Sportschützen als breite, mächtige Lobby dargestellt, statt auch nur einen einziges der Details, um die es dabei geht, herauszugreifen und sachlich zu untersuchen. Sportschützen oder einer der Sportschützenverbände kommen interessanterweise gar nie zu Wort!

    Es ist schön, wenn sich Journalismus auch bei schwierigen Themen um Aufklärung bemüht, aber dazu gehört dann eben auch, gerade bei - wie immer wieder betont wurde - umfangreicher und zeitaufwändiger Recherche, auf breiterer Basis nachzuforschen und die eigene, persönliche oder auch politische Meinung, hintenanzustellen, um wirklich Neutralität zu gewährleisten. Zumindest in dieser Hinsicht ist der Beitrag der erforderlichen Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen, sondern hat die Macht der Bilder und gezielt ausgewählter Kommentare dazu genutzt, Vorurteile zu schüren, die, wenn sie auf den entsprechenden Nährboden fallen, letztendlich zu Hass führen können. Eine realistische und entsprechend deutlich differenziertere Darstellung der Situation in Deutschland hätte anders ausgesehen. Schade!

    Ds ist auch das Ziel gewesen.

    In verschiedenen Sendungen des ARD kamen Beiträge zu dem Thema, sei es das Thema der zu wenigen Kontrollen, sei es Report Mainz, vollkommen egal.

    Faeser will das WaffG verschärfen und bedient sich jetzt den ÖR um eine negative Grundstimmung in der Bevölkerung zu erzeugen

    Es wird schon nicht so schlimm werden, ich könnte mir vorstellen, dass es nur für Feuerwaffen gelten wird. Ich denke nicht, dass Waffen mit kalte Gasen betroffen sein werden. Außerdem könnt ihr ja weiterhin Licht für eure Gäste anbieten. Im Kampf gegen Rechts müssen auch von euch Opfer gebracht werden.

    Du laberst echt einen Stuß, dass es schon weh tut.

    Allen voran sieht man, dass Du von der Materie Null Ahnung hast.

    Es gibt deutlich mehr rechtsradikale im Fußballsport, wo sich keine Sau kümmert, dass mit Feuerwerk andere Menschen gefährdet werden, als es im Schießsport gibt.

    Die Politik hat sich nur auf den Schießsport eingeschossen, weil sie es sich nicht vollenends mit der Bevölkerung verscherzen will.

    Es spielt keine Rolle, ob eine solche Kontrolle nur auf Feuerwaffen angewendet werden würde oder auf alle. Es würde den Schießsport zunichte machen und das damitverbundene Ehrenamt zerstören, denn die se Verantwortung die dann in den Händen der Vereinsvorstände und Schießleiter liegen würde, würde kaum einer noch übernehmen wollen. Die Gefahr hier öffentlich an den Pranger gestellt zu werden, wäre viel zu groß.

    Aber das ist in meinen Augen auch Dein Ziel. Die Zerstörung des Schießsports.

    Das aktuelle Waffengesetz bietet bereits seit Jahren alle erforderlichen Werkzeuge um Waffen aus den Händen von Extremisten, egal aus welcher Richtung, zu halten.

    Nennt sich Zuverlässigkeitsprüfung!

    Nur, wenn die die Behörden weder personell noch technisch so ausgestattet sind, um dies auch vollziehen zu können, werden sie es auch mit neuen Gesetzen nicht können.

    Die Überprüfung durch den Verfassungsschutz sollte zusätzlich dazu beitragen, Waffen aus den Händen extremistischer Personengruppen zu halten, wenn die Verfassungsschutzbehörden die Informationen auch bereitstellen würden. Machen sie aber nicht, um laufende Ermittlungen nicht zu gefährden. Auch hier hilft das beste und restriktivste Gesetz nichts.

    Eine Überprüfung von Gastschützen sollte wie erfolgen? Ausweiskontrollen vor dem Zutritt des Standes? Was soll das bringen? Im Perso steht nicht die politische Gesinnung.

    Somit bliebe nur eine vorab Überprüfung der Zuverlässigkeit durch die Waffenbehörden. Dies dauert allerdings durchaus mal mehrere Wochen, was dazu führen würde, dass Gäste das Interesse verlieren werden, sich den Sport anzuschauen und ggf. Mitglied zu werden.

    Klar, das wäre das Ziel, denn dann könnte der Schießsport sukzessive aussterben, ohne ein Verbot aussprechen zu müssen. Leuchtet ein.

    Die Reportage war einseitig und hetzerisch. Keine sachlichen Lösungsvorschläge, nur Hetze und Polemik.

    Wichtig sind diese Beiträge, welche die öffentliche Meinung bilden, um bei politischen Verhandlungen darauf zu referenzieren. Wenn man sich vor dem Kampf gegen Rechts versteckt, muss man mit den Konsequenzen leben. Ich bin optimistisch, dass einige dieser Missstände noch in dieser Legislaturperiode abgestellt werden können.

    Wundere Dich aber nicht, wenn kein Nachwuchs mehr kommt, da sie alle erst mal Wochenlang von den Behörden überprüft werden müssen und dann entnervt aufgeben.

    Habe es mit gerade in der Mediathek fast bis zum Ende angeschaut.

    Hat mit neutralemJournalismus nichts zu tun. Bedienen sich weitestgehend nur ausländischer Szenarien.

    Der Eventveranstalter gehört behördlich überprüft, für das was er da von sich gegeben hatte.

    Der Polizeigewerkschafter sollte sich nach einem anderen Job umsehen, wenn er nicht mal weiß, dass es in den sozialen Medien Menschen gibt, auch in und aus Deutschland, die sich mit dem Thema legaler Waffenbesitz befassen.

    Ich würde mir hier wünschen, dass die IG`s und die Verbände geschlossen gegen die Redakteure vorgehen, da es nichts mit neutraler Berichterstattung zu tun hat, sondern reine Hetze ist.

    Er hat keine "Tatsachen aufgezählt", wie du fälschlich mutmaßt, sondern aus einer subjektiv verzerrten Wahnblase gesprochen, die mit der Außenwelt der normalen Menschen da draußen im Lande kaum noch irgend etwas zu tun hat.

    Eher von meinem persönlichen Erleben in den Vereinen, nicht nur Schützenvereinen….

    Das kostet Geld.

    Will man Fördertöpfe anstechen, geht das fast nur über Leistungssport. Das muss man einfach verstehen. Just for fun ohne Querfinanzierung durch Leistungssport müssen die Schützen dann auch selber bezahlen. Oder man bleibt auch spaßtechnisch auf Niveau 1970.

    Das eine schließt das Andere allerdings nicht aus. Der Schützensport in jedem Verein besteht nicht nur aus Leistungssport, sondern auch aus dem Breitensport und das tangiert nicht das Anzapfen der Fördertöpfe.

    Würde es im Schießsport nur Leistungsschützen geben, wären wir vermutlich sehr, sehr wenoge Schützen.

    Überlege als erstes, was du wirklich willst.

    Dann wirst du das machen, was dazu führt, dass du es bekommst. (Du wirst damit zumindest die Chancen dazu erhöhen)

    Ich persönlich möchte, dass ich mein Hobby - das Schießen mit erlaubnispflichtigen Waffen - möglichst lange noch ausüben kann und dass dies auch meine Kinder, ebenfalls Sportschützen, auch tun können.

    Darum werde ich alles versuchen, den Schützensport mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen zu fördern. Da z.B. das Lichtschießen dazu führt, junge Menschen an den Schießsport heranzuführen, unterstütze ich das. Auch der Leistungssport ist diesem Ziel zuträglich. Wir bringen jungen Menschen bei, wie interessant und vielfältig der Schießsport ist und dass er Spaß macht und auch die sog. "Soft Skills" fördert. Jeder einzelne Sportschütze mit eigener WBK mehr sichert unser längerfristiges Überleben.

    Wenn wir nur noch mit Laser (oder Blasrohr) "schießen" dürfen, bin ich definitiv raus. Nicht mein Spiel.

    Volle Zustimmung, nur wollen das viele leider nicht ganz verstehen.

    Es gibt kaum eine andere Sportart, die vielseitiger ist, als der Schießsport, es gibt kaum eine andere Sportart, die so viele unterschiedliche Disziplinen anbietet, wie der Schießsport. Nur muss das auch akzeptiert werden. Mir persönlich ist es 100% egal ob jemand mit Druckluft schießt, Licht, KK oder GK, Bogen oder Armbrust, IPSC, BDMP, DSU, VdRBW oder DSB, so lange nicht negativ überf andere Verbände und Disziplinen öffentlich gemeckert wird.

    Ich gehe leidenschaftlich gerne auf den 3D Bogen Parcours, kann aber mit klassischen FITA nichts wirklich viel anfangen. Ist einfach nicht meine Welt. Deswegen stänkere ich aber nicht gegen die FITA Schützen und so erwarte ich auch, dass Vereinsvorstände von Traditionsvereinen nicht über den BDMP, den BDS mit IPSC oder sonst was hetzen, wie es manchmal in den Medien gezeigt wurde.

    Wenn wir unseren Sport erhalten wollen, ihn weitere Jahre nachgehen wollen, dann müssen alle an einem Strang ziehen, sonst sind wir wie bisher ein sehr leichtes Ziel.

    Aber genau hier sehe ich vielerorts genau das Problem.

    Erklär mal, wie Du das meinst. Versteh ich nicht. Warum sollte derBegriff des EHRENamts falsch und nicht mehr tauglich sein?

    Ist die Ehre so aus der Mode gekommen?

    Nein, die Ehre ist nicht aus der Mode gekommen, unentgeltliches Arbeiten hingegen schon, zumindest in den Köpfen der jetzigen Generation.

    Und Ehrenamt bedeutet nun mal Arbeiten, ohne dafür ein fürstliches Gehalt zu bekommen, sondern viel eher, viele Stunden der kostbaren Freizeit für andere Menschen aufwenden.

    Was ein schönes Konzept ist, funktioniert in der heutigen Zeit mit der heutigen Generation nicht mehr überall.