Beiträge von Miraculix

    Hallo Hundoggo,
    ich kann Deine Situation gut nachvollziehen, weil es mir beim Einstieg vor gut sieben Jahren ähnlich ergangen ist. Vereinsgewehre oftmals nicht zugänglich, immer auf andere angewiesen und daher auch das Bedürfnis nach einem eigenen LG gehabt. Habe mit einer gebrauchten FWB 601 für 312,- € und einer Anschütz SuperAir 2002 für 468,- € begonnen (beides Vorkomprimierer), wobei letztere als Schulungsgewehr gedacht und kaum benutzt worden war. Habe allerdings mit LG-Auflage begonnen und daher zunächst nur mit Jeansjacke und -hose sowie Treckingstiefeln geschossen. Als ich später auch mit Freihand begonnen habe, kamen Handschuh, Schießjacke ("von der Stange") und -stiefel dazu. Schieße heute noch gelegentlich mit den Vorkomprimierern und es funktioniert auch ganz gut. Freilich kannst Du ein moderneres Pressluft-LG besser auf Deine Bedürfnisse einstellen und sparst Kraft durch den Entfall des Spannens. Habe mir dann später auch noch je ein Pressluft-LG für Auflage (FWB 700) und Freihand (Anschütz 8002 bzw. nachfolgend Anschütz 9015) zugelegt, ebenfalls gebraucht. Das 9015 war allerdings neuwertig, hatte jemand bei einem Preisschießen gewonnen, der schon ein LG besaß.

    Gruß, André

    Moin zusammen,
    bei uns in Thüringen läuft alles über die Software "David21". Der Landesverband hat die Nutzung durch die Schützenkreise für die Meldungen zur Landesmeisterschaft vorgegeben und stellt den Kreissportleitern eine Basisdatei mit den Daten aller Schützen zur Verfügung (Altersklasse usw.). Wenn man sich zur KM meldet, kann der Kreissportleiter die Daten aus "David21" mit dem Schützen- und Wettkampfpass leicht abgleichen. Manchmal muss er die Basisdaten sogar aktualisieren. Nach den KM meldet der Kreissportleiter zum vorgegebenen Stichtag die Teilnehmer an der Landesmeisterschaft mit dem Protokoll der KM per "David21"-Datei. Schützenbezirke haben auch wir nicht dazwischen. Die Vereine haben insofern keinen großen Aufwand bei der Meldung der Schützen zur KM. Das Programm "David21" ist meiner Ansicht nach allerdings nicht sehr benutzerfreundlich, es sind oftmals Mehrfacheingaben notwendig. Andrere Verbände sollen über nutzerfreundlichere Software verfügen, z. B. "ChampionShot", Mann-Soft oder ProtoS.

    Gruß, André

    Ich habe aber die Techniker auf das Festziehen der Kartusche angesprochen. Die sagten niemals mit dem Schlüssel, fest mit der Hand muss reichen. Der Schlüssel ist nur zum lockern von festen Kartuschen.

    Hallo Ronny,
    ja, das steht als Empfehlung auch so in den Handbüchern, ebenso bei Anschütz. Ich hatte ebenfalls gute Erfahrungen mit dem technischen Service von FWB, wenn auch nur per E-Mailaustausch. Das bekommen die schon hin, denke ich. Vielleicht verhält es sich ja so, wie @AndreasJ meint. Den Schießkünsten Deiner Tochter scheint es ja dennoch nicht abträglich zu sein ! ;) Hut ab ! Kommt nach Ihrem Vater...:)

    Hallo Ronny, bist Du schon mit dem LG bzw. der Kartusche Deiner Tochter weiter gekommen ? Probiere doch ansonsten mal aus, ob das Schussverhalten auch mit einer anderen FWB-Kartusche auftritt. Wenn nicht, scheint es womöglich doch am Gewehr zu liegen.

    Gruß, André

    Laut neuen TK Zettel 140mm 😀

    Hallo Ronny und Bruchpilot75, stimmt, neuerdings 140mm. Da gabe es, wie poolbaucenter richtig sagt, einen TK-Zettel vor fast exakt einem Jahr. Ist auch in die DSB-SO 2024 aufgenommen worden. Sorry, hatte noch in der 2023er nachgesehen und den vorhandenen TK-Zettel übersehen. Bei den ständigen TK-Zetteln und Ausnahmen von den Ausnahmen kommt man allmählich auch durcheinander !:)

    Hallo "Bruchpilot75", gemäß DSB-SO Regel 1.5.4 darf die Schafttiefe beim Luftgewehr und GK-Standardgewehr maximal 120mm betragen. 90mm war die vorherige, veraltete Regelung. In Teil 9 (Auflageschießen) wird sich hinsichtlich der Gewehrabmessungen auf diese Regel in Teil 1 bezogen. Lediglich die Auflagenlänge bzw. Auflagepunkt und -breite sind in Regel 9.7.1 (Schäftung) gesondert geregelt.

    Gruß, André

    Nein, man hört nichts. Die Kartusche scheint fest, aber irgendwann treten dann unvermittelt die Tiefschüsse auf. Da ich das natürlich inzwischen kenne, drehe ich nach ca. 10 Probeschüssen nach oder versuche, sie gleich ganz fest zu bekommen. Für Wettkämpfe nehme ich inzwischen aber vorsichtshalber lieber die Zweitkartusche.

    Hallo Ronny,
    habe kein identisches, aber vielleicht ein vergleichbares Problem mit der Originalkartusche meiner FWB 700: Wenn ich sie einschraube, scheint sie fest am Anschlag zu sein, löst sich aber etwas später wieder, z. B. nach dem Probeschießen. Dann gibt es Tiefschüsse und man kann sie noch einmal deutlich weiter einschrauben. Man muss die Kartusche richtig "festknallen". Mangels Kartuschenschlüssel ziehe ich manchmal meinen Schießhandschuh an, um mehr Grip zum Drehen zu bekommen.

    Da ich das LG gebraucht erworben habe vermute ich, dass der Vorbesitzer das Gewinde "vergewaltigt" hat. Mit meiner neueren Zweitkartusche von Prelutech habe ich das Problem nicht. Aber bei einem neuen Gewehr ? Bist Du sicher, die Kartusche jedesmal wirklich bis zum Anschlag eingedreht zu haben ? Gruß, André

    Hallo Ronny,
    habe gerade mal in der DSB-SO 2024 online nachgeschaut. In Teil 9 in der Tabelle auf S. 8 steht für LGA (1.11) zwar noch die 60mm-Regelung, in der Tabelle auf S. 7 wird dagegen Bezug genommen auf Tabelle 1.5.4 und dort stehen 80mm ab Laufmitte. Vermutlich hat man mal wieder vergessen, das anzugeichen. Jedenfalls hättest Du dann auch einen Nachweis in der aktuellen DSB-SO.

    Das mit der Gehmann-Optik O,O habe ich beim DSB bislang nicht finden können, meine aber, es dort schon einmal irgendwo gesehen zu haben, vielleicht auch bei der TK. Aber Gehmann selbst und sämtliche Händler werben damit, dass sie nach DSB und ISSF zugelassen ist und auch in Verbindung mit Kornoptiken.

    Gruß, André

    Bin im vergangenen Jahr aus ähnlichen Gründen wie "Onkel Peter" beim KK vom Diopter auf ZFG umgestiegen und verwende das Simalux KK50 3-12×44. Zwar bewege ich mich ergebnistechnisch nicht in Euren Sphären, aber ich hatte festgestellt, dass meine Ergebnisse mit Diopter, insbesondere bei diffusem Licht, trotz Adlerauge stark schwankten. Komme mit dem Simalux gut zurecht und hatte auf Anhieb deutlich höhere Resultate als mit Diopter. Schieße mit 8-facher Vergrößerung und verfüge zusätzlich über einen Graufilter für das Glas.

    Freilich bleibt das Kontrollweiß über alle Vergrößerungen konstant, was man als nachteilig empfinden kann. Mich stört es bislang nicht. Andererseits lässt sich bei dem "einfachen" Simalux "nur die Vergrößerung von 7x bis 9x benutzen", wie der Hersteller auf seiner Homepage selbst angibt.

    Musste vergangenes Jahr notgedrungen bei 100m Auflage auch mal mit einem Norinco-ZFG 6x (fix) und Fadenkreuz schießen, da sich durch einen Bedienfehler meinerseits der Turm des Simalux nicht mehr in der Höhe verstellen ließ und auf die 50m eingestellt blieb. Da man nur schwer erkennen kann, ob sich der Kreuzpunkt im Zentrum des Schwarzen befindet, habe ich dabei den Spiegel auf der Querlinie des Fadenkreuzes "aufsitzen" lassen, wie beim Pistolenschießen. Funktionierte prächtig, aber da ich so gut wie ausschließlich DSB-Disziplinen schieße, kommt mir das Ringabsehen des Simalux-ZFG schon entgegen. Diopter schieße ich nur noch, wenn nach TSB-SO geschossen wird, wo Diopter vorgeschrieben ist. Gilt aber nur noch beim Senioren-Pokal LGA & KKA Kombi. Bei allen anderen KKA-Wettkämpfen besteht Wahlfreiheit gemäß DSB-SO.

    Gruß,
    André


    Findest du?

    Ferrobell hat eine Ersparnis von 65€ geschrieben. Bei einer Nutzungsdauer von 10 Jahren wäre dies also eine Ersparnis von 6,50€ pro Jahr. Also Ca. 55 Cent pro Monat...
    Insbesondere auf die Nutzungsdauer heruntergerechnet finde ich, dass hier keine Ersparnis vorliegt...

    So gesehen hast Du recht, aber ich wollte es auch einmal probieren und habe es prinzipiell auch nicht bereut. Das kleine Zischen am Ende des Füllvorgangs bei der Anschütznachbildung ist nicht wirklich ein Problem, da die Kartusche dennoch voll aufgeladen wird und ihren Dienst tut.

    Das spricht aber nicht gerade für den technischen Service von FWB daß die nicht mal ein Gewinde auf Maßhaltigkeit prüfen können.

    Finde es aber unabhängig davon sehr schade, dass FWB sich nicht um dein Problem mit der Kartusche gekümmert hat. Es wäre meines Erachtens doch kein Problem für FWB, einfach die Kartusche gleichwertig auszutauschen...

    Hallo, um Missverständnissen vorzubeugen: Ich hatte die vermutlich von dem Vorbesitzer "ramponierte" Original-Kartusche nicht an FWB eingeschickt, sondern das Problem lediglich per E-Mail geschildert. Da ja die Original-Kartusche zusammen mit dem gebrauchten Gewehr gekauft wurde, hat FWB auch keine Veranlassung, für eine mutmaßlich unsachgemäße Behandlung des Vorbesitzers eine Ersatzleistung anzubieten. Ansonsten bin ich mit dem Support von FWB per Mail sehr zufrieden.

    Moin zusammen,
    zusätzlich zu meinen Originalkartuschen an meiner FWB 700 und Anschütz 9015, nutze ich für beide Gewehre auch Kartuschen von Prelutec. Hatte die FWB gebraucht erworben und vermute, dass der Vorbesitzer einmal das Gewinde der Originalkartusche "vergewaltigt" hat. Sie lässt sich per Hand nur sehr schwer festschrauben. Obwohl sie dem Gefühl nach fest bis zum Anschlag eingedreht ist, löst sie sich nach einigen Schüssen wieder, sodass ich am Anfang immer mal Tiefschüsse hatte. Ich bin dann dazu übergegangen, die Kartusche jeweils nach Abschluss der Probeschüsse "nachzuziehen", was auch funktioniert. Der technische Service von FWB, der mir schon anderweitig sehr behilflich war, wusste hierzu allerdings auch keinen Rat. Es tritt offenbar eher das Problem auf, dass Kartuschen zu fest eingeschraubt werden und nicht wieder gelöst werden können.
    Weil mich das Problem freilich "genervt" hat, man im Wettkampf nicht sicher sein konnte, ob die Kartusche nun wirklich fest sitzt und außerdem bei der Originalkartusche auch schon die halbe Nutzungsdauer abgelaufen war, habe ich mir zusätzlich die Prelutec zugelegt, die einwandfrei funktioniert und leichtgängig einzuschrauben ist.

    Anders verhält es sich mit der Prelutec-Karusche für meine Anschütz. Hier kann ich das von Matze1965 geschilderte Problem mit den mangelhaft passenden Dichtungen bzw. Gewinden bestätigen. Kurz bevor die Kartusche ganz voll geladen ist, entweicht die Pressluft in der Nähe der Dichtung am Füllstutzen, nachdem das Nachfüllen bis dahin tadellos funktioniert. Habe probeweise andere Dichtungsringe probiert, aber ohne Erfolg. Zudem habe ich den Eindruck gewonnen, dass das Gewinde nicht so gut auf den Füllstutzen passt, wie bei der Original Anschütz-Kartusche.

    Schließlich verwende ich an meiner FWB P34 noch problemlos eine 10punkt9-Kartusche.

    Ähnlich wie Ferrobell finde ich die Kartuschenpreise der Originalhersteller z. T. schon etwas überzogen, selbst wenn man sie im Verhältnis zur Nutzungsdauer von 10 Jahren betrachtet. Allerdings habe ich meine Sportgeräte auch allesamt gebraucht erworben und keine 5.000 € pro Stück dafür hingelegt. Nur meine Anschütz 9015 konnte ich quasi neu, aber deutlich unter Neupreis erwerben, weil es sich dabei um einen weiterveräußerten Wettkampfpreis gehandelt hat.

    Gruß, André

    Mein neues Itec wurde mit 4,50 geschossen. Das zu dem Thema, was man so liest oder hört 😉😊

    In meine neue feinwerkbau 900 fallen die 4,49mm zu locker in den Lauf. Dass schaft wenig Vertrauen.

    Okay, das überzeugt mich vom Gegenteil ! Vorteilhaft ist es natürlich, wenn man die Informationen zu den Kopfgrößen "seines" Sportgerätes vorliegen hat. Da kann man sich wenigstens hinsichtlich der Kopfgrößen das Herumprobieren sparen. Hatte kurz nach meinem Einstieg in den Schießsport, als ich mich zur Orientierung über Luftdruckwaffen, Kaliber und Kopfgrößen informiert habe, in einem Forum gelesen, dass man eine dem Lauf entsprechende oder geringfügig darüber liegende Kopfgröße wählen sollte, damit sich die Diabolos besser in die Züge drücken. Zu groß führt zur Deformierung, zu klein zu dem von poolbaucenter beschriebenen Phänomen, wurde gesagt. Geht Ihr da mit ?

    Moin zusammen,
    hatte mir 2020 mal je eine Palette à acht Dosen Qiang Yuan-Dias Training Grade in 4,49 sowie 4,50 gekauft, da sie günstig für 65,– pro Palette angeboten wurden. Damals war ich nocht nicht so lange im "Geschäft" und schieße auch bis heute nicht auf Eurem Niveau, sodass es nicht so sehr darauf ankam.
    Habe etwa die gleichen Resultate erzielt, wie mit H&N Finale Match Heavy, wobei ich den Eindruck hatte, dass meine FWB 700 besser mit den 4,50 und meine Anschütz 9015 besser mit den 4,49 klar kam. Beiden Gewehren lag leider nicht bei, womit das Schussbild ab Werk erstellt worden war. Habe aber irgendwo gelesen oder gehört, dass wohl die neueren Sportgeräte bzw.Läufe ab Werk eher auf 4,49er Muni ausgerichtet sein sollen. Weiß jemand etwas darüber ?

    Ein paar Dosen zum Probieren finde ich nicht falsch, man muss ja nicht gleich einen wichtigen Wettkampf damit bestreiten.

    Gruß,
    André

    Der KK Stand in Saalfeld ist so bescheiden, darüber zu reden macht keinen Sinn.

    Das blöde ist nur, da unser Thüringer Landessportleiter in dem Verein Sportwart ist, werden dort auch Landespokale ausgeschossen.

    Als ich noch Gewehrreferent war, habe ich auf diesem Stand keine Landeswettkämpfe zugelassen.

    Genau damit hadere ich auch jedes Jahr. Entweder man beißt auf die Zähne und ärgert sich dann doch jedes Mal wieder oder man lässt die zwei Wettkämpfe "sausen". Mein erster TLP in diesen beiden Disziplinen fand 2017 noch in Elxleben statt und hat mich zu diesem Verein gebracht. Als Anfänger habe ich gleich den dritten Platz belegt, ringgleich mit dem Zweiten. Leider war meine letzte Serie schlechter.

    Ja genau, mit dem Licht habe ich dort auch Probleme. Haben schon mehrere geäußert, auch "alte Hasen". Kennst Du den KK-Stand dort ? Den finde ich noch katastrophaler, wegen der "Schießscharten" bzw. "Altbaufenster" durch die man hindurch schießt. Total eng, man weiß nicht, wo man seine Sachen aufbauen bzw. ablegen soll.

    Wie hast Du denn trotzdem die 315 Ringe geschafft ? Hast Du einen Filter in der Iris oder im Korntunnel verwendet ?