- Das nächste ist die Frage, nach welchem Kriterien oder Leistungserwartungen die einzelnen SportlerInnen ausgewählt werden, die auf Kosten anderer hinfliegen und teilnehmen "dürfen" und dann natürlich auch müssen (im Schießsport: i.d.R. auf Kosten der allgemeinen Öffentlichkeit, worauf Lanfear hingewiesen hat, denn eigene Verbandshaushaltsmittel aus Mitgliedsbeiträgen scheinen zumindest im DSB nur sehr restriktiv verwendet zu werden - was völlig falsch ist, aber das ist noch einmal ein anderer auch von ihm angeschnittener Kritikpunkt).
Ohne das zu bewerten ist das Vorgehen auch bei einer Reihe von anderen Sportverbanden übliche Praxis.
Man muss sich auch fragen dürfen warum, gerade der Sportler der in weiteren Verbänden einen ein vielfaches des DSB Beitrags zahlen kann nicht in der Lage ist hier einen angemessenen Beitrag zu leisten.
Das es nicht funktioniert hat ja die Vergangenheit gezeigt. Ich erinnere da an die Austritte und Neugründung im Norden vor einigen Jahren.
Und zur Öffentlichkeit gehören neben den Medien auch die Parlamentarier im Sportausschuss und die Ministerialbeamten im IM, also diejenigen, an denen die Sportförderung hängt.
Da hast Du uns in der Vergangenheit ja schon oft genug dargelegt dass sogar der Erzfeind der Waffenbesitzer (Grünen Politiker) in der Lage ist den Sachverhalt realistisch zu betrachten.
Der Zeitungsleser wird weiterhin wie der Forenuser, sowieso jeden Vorgang so bewerten wie es ihm gerade passt und nicht wie er tatsächlich existiert.
Die Frage, ob engagierte SportlerInnen daneben auch auf eigene Kosten als SupernumerarierInnen
mitreisen und antreten dürfen, ist dann noch einmal eine weitere und m.E. besondes wichtige. Die sollte vielleicht auch noch besonders ausgeführt werden.
An welche Persönlichkeiten hast Du da gedacht? Sollen die dann bei int. Wettkämfen und Reisen in die reguläre Delegation eingebunden werden oder dürfen die sich dann frei entfalten?
- Das vierte Element ist dann die seltsame und, wie jeder hier weiß, letztlich törichte und unsachliche Unterscheidung im Schießsport zwischen olympischen und nichtolympischen Disziplinen. Der DSB insbesondere macht das so reflexmäßig und eingewurzelt, dass er aus dieser (emotionalen, nicht sachlichen) Schiene überhaupt nicht mehr herauskommt oder herauskommen will.
Vor allem daher kommt dann das Heulen und Jaulen, wenn das IOC den KK-Liegendkampf und die Freie Pistole aus dem olympischen Programm streicht - und zwar aus durchaus guten, fairen und wohlerwogenen Gründen.
Volle Zustimmung, nur muss man wie in anderen Sportarten auch eine Reihung finden und da stehen nun mal die olympischen Sportarten vor dem nicht mehr olympischen Tauziehen.
Ach ja, und den Biathlon mit der 6,3x53 R.
Als hätte Schütze keine anderen Probleme, nein er muss sich noch um die anderen Verbände kümmern.