Beiträge von Hansaxel

    Der Zusammenhang ist offenkundig, aber dennoch bemühe ich mich gerne, ihn auch noch einmal breitzutreten ;)

    Es geht um die menschlichste und gleichzeitig ekelhafteste aller menschlichen Eigenschaften, nämlich DUMMHEIT in Verbindung mit Selbst- und Fremdschädigung.
    Hauptzweck eines Schützenvereins ist i.d.R. der Betrieb des Schießsports. Den zu reduzieren, um vielleicht insgesamt 5 Euro in den Wintermonaten zu sparen - denn man muss für diese Vereinsklitsche ja kein Atomkraftwerk hochfahren, oder Pumpspeicherkraftwerk anwerfen - ist so etwas von blöde, borniert und selbstschädigend, das fasst man gar nicht.

    Nun zur kontrastierenden Bierkühlung: die meisten Vereine haben auch eine Theke und in diesem Zusammenhang einen Getränkekühlschrank. Dieser Kühlschrank ist in den meisten Vereinen Tag und Nacht eingestöpselt und brummt vor sich hin, ich kenne es nirgendwo anders. Und so alt wie dieses Gebrauchtgerät meistens ist (25 Jahre ist noch eher jung!), zieht der enorm viel Strom. Rund um die Uhr, jeden Tag. Nicht nur während des Trainings.

    Carcano

    Und um das zu regeln braucht man einen Dachverband?

    Das haben bei uns die Vereine bisher ohne Weisung des obersten Präsidiums lösen können.

    Interessant ist die Kommentierung auf der DSB-Seite bzgl. des parteiübergreifenden Charakters dieses Kreises:

    "...dass es ein Gremium über die Parteigrenzen hinaus ist, ca. 50 Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU, SPD, Grünen und der FDP sind bereits Mitglied...". Ich zähle da jetzt nur vier von sechs im BT vertretenen Parteien... Sind die anderen auch gefragt worden? Überhaupt würde mich mal die Verteilung der Zugehörigkeiten zu den Parteien innerhalb dieses Kreises interessieren. Kennt jemand die Mitgliederliste bzw. hat einen Link dazu gefunden?

    Bei anderen Sportarten würde man sich freuen dass die eigene Sportart dort vertreten ist, der Schütze sieht nur Probleme.

    Für mich unverständlich, da keinerlei neue Stände oder ähnliches gebaut werden müssten.

    Jeder besserer Schützenverein verfügt über 25 Meter Stände.

    Warum machst Du es nicht wie andere Sportler auch, machst einfach dein Ding,, suchst Dir Leute die mitmachen, so attraktiv wie das ist kann das ja kein Problem sein und wenn Ihr dann so viele Teilnehmer habt wie andere Disziplinen kommen die Verbände auch?

    Die Mountainbiker haben das in rund 20 Jahren zur Olympiateilnahme geschafft!

    Es werden gefühlt auch keine neuen Mitglieder für den ZF-Sport geworben - oder doch?

    Da darf jeder fühlen wie er will, blasen und leuchten wird ja auch was die Auswirkungen auf die Mitgliederzahlen betrifft verschieden gesehen.

    Sicher wird eine neue Disziplin mehr die älteren Schützen ansprechen, wie beim KK auch. Ein Verband mit über 1 Mio. Mitgliedern darf auch dem Bestand was bieten und muss sich nicht nur auf Werbung spezialisieren.

    Welche zusätzlichen Kosten fallen für den ZF-Schützen an?

    Da gibt es sicher den Profi der das ZF und Montage für unter 200 € bei den üblichen Quellen ersteigert und den Perfektionisten der zu dem vierstelligen Betrag für die Optik noch ein eigens abgestimmtes Gewehr anschaffen kann, das wird sich kaum vom KK unterscheiden.

    Das spricht jetzt aber wirklich nicht für die bisherige Führung wenn der Vertreter so weit vom Geschehen ferngehalten wurde.

    Es wäre schon interessant zu erfahren um was es geht?

    Geht es hier um eine Brotzeit für den Arbeitsdienst oder haben die alleinigen Zugriff auf besondere Ausrüstung oder Waffen?

    Faktisch macht es aber keinen Sinn, wenn die noch verbliebenen natürlichen Personen, ein neu gewählter Schriftführer und der stellvertretende Kommandeur, sich in nicht beschlussfähigen Sitzungen über den schlechten Zustand des Vereins beklagen. Da der ebenfalls zurückgetretene und per 31.12.2022 aus dem Verein ausscheidende Sportleiter nicht zur Aufrechterhaltung des Schießsports zur Verfügung steht, muss m. E. auch der Schießbetrieb eingestellt werden.

    Nach dem beschlossenen Austritt aus dem Verband sollte sich ein Verein sowieso überlegen auf welcher Basis er einen Schießbetrieb weiter anbieten will.


    Unter TOP 5 b. „Zahl der Mitglieder, die der Auflösung widersprochen haben (§ 17 Nr. 2) gemäß beigefügter Anlage“. Warum an dieser Stelle die Mitglieder genannt werden sollen, die der Vereinsauflösung widersprechen und damit quasi vergattert werden Vorstandsaufgaben anzunehmen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Sollte es wider Erwarten solche Mitglieder geben, sollte ihr Interesse unter TOP 4 Wahlen behandelt werden.

    Das ist nun mal keine Verpflichtung sondern ein Apell an die Mitglieder sich auch selbst einzubringen und nicht nur zu fordern.

    Da anscheinend auch noch Ansprüche der Stadt auf Rückbau der Anlage bestehen müsste doch überprüft werden ob der Verein nicht insolvent ist?

    Wenn diese Satzung nicht die beim zuständigen Gericht eingereichte ist, ist sie nicht gültig und den Wahlen kann widersprochen werden.

    Grundlage kann und darf nur die Satzung sein, die beim Gericht liegt, denn diese wurde vom Gericht auch genehmigt

    Oft findet in derartigen Fällen auch einfach die gesetzliche Regelung Anwendung.

    Machen eure Vorstände wirklich ein Geheimnis aus der aktuell gültigen Satzung?

    Nachdem die Satzung bei vielen Vereinen auf der Webseite verlinkt ist dürfte sich das wirklich auf Einzelfälle beschränken.

    Und warum lasst ihr euch das gefallen?

    Niemand muss sich das gefallen lassen, aber die meisten wird es soviel interessieren wie die AGB bei einer Onlinebestellung.

    Stimmt. Da stehen sich § 10 Abs. 5 („Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist und die Versammlung ordnungsgemäß eingeladen wurde.“) und § 17 Abs. 1 („Die Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufene außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.“) im Weg.

    Demnach bleibt also nur noch der Notvorstand der den Verein dann relativ schnell in die Insolvenz führen kann, dann braucht es für die Auflösung keine Mitgliederbeteiligung mehr.

    Das Ende vom Lied ist dann, es muss für teuer Geld ein Hausmeister eingekauft werden, der sich um all das kümmert, was sonst von den Mitgliedern erledigt wurde, Rasenmähen, Blumenbete pflegen, Reparaturen an den Zuganlagen, tauschen der Filtereinsätze für die Absaugung, Kugelfang aussieben, usw. usf.

    Nun solange unsere Mitglieder solche Probleme haben: Verzögerung WBK durch Behörde, was bedeutet dies für 2 Waffen pro 6 Monate sollte der Gegenwert einer Schachtel Munition doch nicht gegen den Verein sprechen.

    Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen

    Eine hervorragende Basis für eine zielführende Diskussion.


    Hier geht es um einen Verein bei dem sich kein Vorstand findet und der deswegen gem. Satzung aufgelöst werden soll.

    Warum jetzt von bisher nicht so aktiven Mitgliedern (den Begriff Karteileiche hat ein anderer genannt) das anscheinend verhindert werden soll muss ich nicht verstehen.

    Bei der ganzen Diskussion sollte man aber nicht vergessen dass für einen derartigen Verein von Amtswegen ein Notvorstand bestellt werden kann.

    - Das nächste ist die Frage, nach welchem Kriterien oder Leistungserwartungen die einzelnen SportlerInnen ausgewählt werden, die auf Kosten anderer hinfliegen und teilnehmen "dürfen" und dann natürlich auch müssen (im Schießsport: i.d.R. auf Kosten der allgemeinen Öffentlichkeit, worauf Lanfear hingewiesen hat, denn eigene Verbandshaushaltsmittel aus Mitgliedsbeiträgen scheinen zumindest im DSB nur sehr restriktiv verwendet zu werden - was völlig falsch ist, aber das ist noch einmal ein anderer auch von ihm angeschnittener Kritikpunkt).

    Ohne das zu bewerten ist das Vorgehen auch bei einer Reihe von anderen Sportverbanden übliche Praxis.

    Man muss sich auch fragen dürfen warum, gerade der Sportler der in weiteren Verbänden einen ein vielfaches des DSB Beitrags zahlen kann nicht in der Lage ist hier einen angemessenen Beitrag zu leisten.

    Das es nicht funktioniert hat ja die Vergangenheit gezeigt. Ich erinnere da an die Austritte und Neugründung im Norden vor einigen Jahren.

    Und zur Öffentlichkeit gehören neben den Medien auch die Parlamentarier im Sportausschuss und die Ministerialbeamten im IM, also diejenigen, an denen die Sportförderung hängt.

    Da hast Du uns in der Vergangenheit ja schon oft genug dargelegt dass sogar der Erzfeind der Waffenbesitzer (Grünen Politiker) in der Lage ist den Sachverhalt realistisch zu betrachten.

    Der Zeitungsleser wird weiterhin wie der Forenuser, sowieso jeden Vorgang so bewerten wie es ihm gerade passt und nicht wie er tatsächlich existiert.

    Die Frage, ob engagierte SportlerInnen daneben auch auf eigene Kosten als SupernumerarierInnen ;) mitreisen und antreten dürfen, ist dann noch einmal eine weitere und m.E. besondes wichtige. Die sollte vielleicht auch noch besonders ausgeführt werden.

    An welche Persönlichkeiten hast Du da gedacht? Sollen die dann bei int. Wettkämfen und Reisen in die reguläre Delegation eingebunden werden oder dürfen die sich dann frei entfalten?

    - Das vierte Element ist dann die seltsame und, wie jeder hier weiß, letztlich törichte und unsachliche Unterscheidung im Schießsport zwischen olympischen und nichtolympischen Disziplinen. Der DSB insbesondere macht das so reflexmäßig und eingewurzelt, dass er aus dieser (emotionalen, nicht sachlichen) Schiene überhaupt nicht mehr herauskommt oder herauskommen will.
    Vor allem daher kommt dann das Heulen und Jaulen, wenn das IOC den KK-Liegendkampf und die Freie Pistole aus dem olympischen Programm streicht - und zwar aus durchaus guten, fairen und wohlerwogenen Gründen.

    Volle Zustimmung, nur muss man wie in anderen Sportarten auch eine Reihung finden und da stehen nun mal die olympischen Sportarten vor dem nicht mehr olympischen Tauziehen.

    Ach ja, und den Biathlon mit der 6,3x53 R.

    Als hätte Schütze keine anderen Probleme, nein er muss sich noch um die anderen Verbände kümmern.

    aber wir sind zu meist keine Profis die jeden Tag auf dem Stand sind, sondern wir sind Hobby Schützen die ein oder zweimal in der Woche auf den Stand kommen und dann auch noch unterschiedliche Disziplinen trainieren. Zudem sind wir auch meist etwas Älter als die aktuellen Olmpia oder WM Teilnehmer und da tut der Fuß schonmal eher weh

    Finde den Fehler! Das Thema lautet WM und nicht die maximale Bespaßung der Hobbyschützen.

    Wenn wir darüber diskutieren wollen ob und wie weit nach unten wir nach internationalem Regelwerk und höchstentwickelter Technik Breitensport betreiben wollen wäre das sicher ein eigener Thread wert.