Aber wir wissen auch wie Politik funktioniert. Wir werfen eine Maximale Forderung in den Ring und finden einen Kompromiss.
Maximale Forderung könnte sein: "Sportschützen eignen sich hervorragend als Reservepolizei, weil sie im sicheren Umgang mit der Waffe geübt sind!"
Mitglieder von Motorsportvereinen eignen sich besonders als Fahrer von Einsatzfahrzeugen bei der Freiwilligen Feuerwehr oder den ehrenamtlichen Hilfsdiensten!
Ist das eine listige Strategie dem DSB die Mitglieder abspenstig zu machen, wer Streife geht kann nicht mehr zum Schützenverein?
Dass das für die anderen Verbände kein Thema ist hast Du ja schon geschrieben.
Warum sollen Leute die sich bei der Bundeswehr abgemeldet haben Interesse an einer andern waffentragenden Organisation anheuern?
Im verlaufe des politischen Diskurs und der politischen Debatte findet sich der Kompromiss: "Mit entsprechender Zusatzausbildung und Training (z.B. Verteidigungsschießen) können Sportschützen und sonstige Legalwaffenbesitzer für eine Reservepolizei, Wachpolizei, o.ä. bevorzugt berücksichtigt werden!"
Solange es zu wenig Bewerber gibt braucht niemand bevorzugt werden.
Bayern hätte z.B das größte Kontinent an Schützen aber kein Interesse an waffentragenden Hilfskräften, die Diskussion darüber war schon lange vor der Erfindung der AfD durch.
In Deutschland verwenden Polizisten, egal in welchem Dienst, keine private Waffen, sondern erhalten Dienstwaffen, die sie im Regelfall vor Dienstbeginn in der Dienststelle abholen und nach Dienstende wieder abgeben müssen.
Damit reduziert sich das Interesse doch stark, wer will schon mit Schrott, zumindest minderwertigen Waffen ausrücken, wenn er besseres im Tresor hat oder kaufen würde. (Meine sicher falsche Folgerung aus Forenbeiträgen in den letzten Jahren)