...es wäre doch schön, wenn wir als Bürger vielleicht manchmal nicht so viel gegen -letztlich unseren- Staat klagen würden und es mehr Vertrauen auch in Entscheidungen und Abwägungen gibt. Da dieses fehlt, zerfransen sich unsere Behörden in immer mehr "klein-klein-Vorschriften" und wir als Bürger denken dann oft "was machen die denn". Dabei arbeiten dort durchaus auch Menschen mit gesundem Menschenverstand, denen aber von außen oft eben dieser abgesprochen wird und daher alles bis ins Detail "gerichtsfest" sein muss und sich Behörden immer mehr an Wortlaute klammern (müssen).
Der Sinn von Luftdruckwaffen ist a) Sport und b) Freizeit (wie es hier irgendwo auch schon stand: die vielen "nicht-Matchgewehre", die einfach auf dem Land als "große-Jungs-Spielzeug" zum Dosenschießen etc. gemacht sind. Für DIESE Intention hat uns Erwachsenen der Gesetzgeber diese Waffen frei gegeben. Nicht mal zur Kleinsttierjagd, wie in GB. Es ist also ganz eindeutig, dass die Freiheit des Erwerbs sich auf der Idee gründet, nichts und niemanden damit verletzen zu wollen. In KEINER Situation.
Das ist jetzt Deine Interpretation die vielen hier auf die Füße fallen kann.
J. S. hat ja in der Schützenwelt keine kleine Fangemeinde und es ist ja nicht so daß er bisher nur unbedenkliche Sachen die einen tatsächlichen Nutzen haben verkauft hat. Haben wollen ist ja für viele auch schon ein legitimer Grund.
Das ausnutzen von (vermeintlichen) Gesetzeslücken ist doch für viele schon ein Wert an sich. Das beschränkt sich nicht nur auf Waffen.
Kann eine Werbeaussage wenn sie so offensichtlich falsch ist, wie bei vielen Produkten des Anbieters, überhaupt Entscheidungsbasis sein?
Es ist ja teilweise der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn der viele der verzichtbaren Vorschriften provoziert.