Beiträge von Pesca

    Ich kann mir schon vorstellen, daß die Sache wirklich so oder so ähnlich abgelaufen ist.
    Hat sich jemand mal den Schützenausmarsch in Hannover angesehen? Ich war echt baff, daß es sowas gibt (und daß sowas im Programm der ARD übertragen wird), aber das scheint eben in Niedersachsen zur Kultur zu gehören. Jedem Tierchen sein Pläsierchen ...

    Ja, er zeichnet ein düsteres Bild, aber: wer von uns war dabei, kann Aussagen machen darüber, was tatsächlich passiert ist?
    Das mit dem Bier mag überzogen dargestellt sein, aber mal umgekehrt gefragt: kennt Ihr einen Schützenverein, der keine Bewirtung hat?
    "Verrückte" Stories über unsachgemäßen Umgang mit Waffen auf dem Schießstand kenne ich auch, wenn auch nur aus dritter Hand.
    Ich würde solche Sachen nicht weitererzählen.

    Letztlich geht man ja aber immer davon aus, daß auch die anderen um einen herum erwachsene Menschen sind. Und schaut dann doch ggf. weg, wenn der Bekannte mit ca. 2 Promille ins Auto steigt, um heimzufahren, weil Reden eben doch nicht hilft. (Ja, ich habe so einen Fall im Bekanntenkreis. Nein, er ist kein Schütze.)

    Ich weiß ja nicht, wie stark es bei Dir ausgeprägt ist.
    Eine Indikation für eine krankengymnastische Behandlung gibt es, wenn der Hauptbogen mehr als 10° abweicht (die meisten Skoliosen sind drei- oder vierbogig). Ab etwa 50° im Jugendalter besteht eine Indikation zur Korsettversorgung. Bei starker Progredienz, wenn 60° überschritten werden, kann man auch über eine OP nachdenken, da dann in der Regel innere Organe deutlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei einer OP wird der Hauptbogen korrigiert und versteift.
    Leider wird das Thema nicht von vielen Ärzten in Deutschland ernstgenommen, zumal auch viele verschiedene Faktoren zur Entstehung einer Skoliose beitragen können: genetische Veranlagung, Haltungsschwächen, psychische Probleme ... deshalb spricht man in der Regel von idiopathischen Skoliosen.

    Wenn Du in der Nähe eine Krankengymnastikpraxis hast, die Schroth-Therapie (eine Spezialgymnastik gegen Skoliosen; die Erfinderin war selbst Patientin) anbietet, laß Dich dort mal beraten.

    Es gibt im Web auch ein Selbsthilfeforum für Skoliosepatienten.

    So, hier isser, der neue Thread ... nun hoffe ich auf zahlreiche Antworten. 8)

    Wo würdet Ihr die Grenze ziehen, bei welchen körperlichen Einschränkungen oder Besonderheiten würdet Ihr Anfängern (egal welchen Alters) von der Ausübung des Schießsportes nach den Gepflogenheiten für Nichtbehinderte abraten und warum?

    Ich mach außer schießen nichts...


    Ich möcht ja nicht unhöflich sein oder sowas, aber mir ist mal eine Geschichte erzählt worden von einem Mädel, daß in etwa Deinem Alter auch außer Schießen nichts gemacht hat. Ihr wurde mit 19 oder 20 das Schießen ärztlich komplett untersagt, weil ihr Rücken so kaputt war.

    Ich kann nachvollziehen, daß Dir Gymnastik keinen Spaß macht (ich hatte mit 15 KG, habe das auch nicht ernst genommen; hätte ich es getan, wäre ich meine Skoliose vielleicht losgeworden, wer weiß?). Aber ich denke auch, daß Du wirklich Gefahr läufst, Dich für das ganze Leben zu ruinieren.

    Ich glaub, ich mach mal einen neuen Thread auf, bin hier genug abgeschweift ...

    Was ich mir für Jugendliche auch gut vorstellen kann, sind diese DDR-Matten (DDR = Dance Dance Revolution); man muß die zufällig markierten Felder mit den Füßen treffen, während ein Lied abgespielt wird. Ich finde das netter als Wii, es ist aber meines Wissens nicht besonders preiswert.

    Bin ja noch erwachsene Anfängerin beim LG, also:
    - angefangen mit Auflage und LP-Scheiben
    - beim dritten oder vierten Mal ohne Auflage geschossen (mit 5er- oder 10er-Scheiben)
    - insgesamt ca. 12x trainiert bisher (mit wechselnder Frequenz auf 10 Monate verteilt) 8)
    - davon geschätzt 8x mit Handschuh und 3x mit Jacke und Handschuh

    Mit der Kraft ist das bei mir so eine Sache, obwohl ich nicht gerade zierlich bin.
    Mit Getränkekästen hab ich weniger Probleme. 8)

    Ich bin gerade unsicher, ob ich zu einer Bildprojektion von den Anfängen raten soll oder nicht.
    Du weißt vermutlich besser, ob das gut ankommt.

    Man könnte aber auf jeden Fall einen Artikel mit einem alten Bild für die Regionalpresse schreiben (evtl. mit Einladung zum Fest).

    Ich finde Paintball und KK bzw Scharf schiessen hat nicht wirklich was miteinander zu tun und wenn ich eingefleischter Paintballer wäre, dann würde mir die Kombination in einem Bericht auch zutiefst aufstosssen.


    Ich denke, die Unterschiede sind einigermassen gut herausgearbeitet worden.
    In einen Topf geworfen werden beide Hobbys von anderen als den Redakteuren der Sendung.

    Okay, ich dann auch mal: bin 31, habe vor einem Dreivierteljahr das erste Mal überhaupt ein Gewehr in der Hand gehabt, bin auch nicht vorbelastet, und mache das Ganze (erstmal) nur aus Entspannungsgründen. So, wie andere das Bogenschießen betreiben, was im Erwachsenenbereich ja gerade sehr boomt.
    Ich habe einige Leute in meinem Bekanntenkreis, die über den Bogen zum Sportschießen gekommen und inzwischen bei Gewehr oder Pistole gelandet sind. Die sind auch etwa in meinem Alter oder älter.

    Die Diskussion um die geeignete Anfangszeit kommt mir aus dem tänzerischen Bereich sehr bekannt vor.
    In den USA gibt es für das, was ich mache, keine oder kaum Erwachsenenkurse, aber viele Angebote für Kinder; hier in Deutschland ist es teilweise umgekehrt. Da spielen auch regionale Unterschiede hinein.

    Generell denke ich, daß man halt immer wieder Angebote und Öffentlichkeitsarbeit machen muß, um sich im Gespräch zu halten. Dann kommt auch "Frischfleisch".
    Ich weiß, das ist leicht gesagt.

    Es gibt auch in der Schweiz sog. Schiesskurse fuer Kinder ab ca. 8 Jahren.
    Die schiessen dann z.B. liegend KK. Unter Aufsicht natuerlich.
    An Staenden, die nicht anders aussehen als bei uns.

    Ein Thema, das mich bzgl. der drei Jungs noch interessiert haette: wie gehen ihre Freunde damit um? Haben sie ueberhaupt welche?

    Gerhard, Du hast das oben falsch zitiert:

    Zitat

    Mindestens 12-monatige Mitgliedschaft in einem Schießsportverein, der einem anerkannten Schießsportverband angehört, sowie regelmäßige Ausübung des Schießsports. Als „regelmäßig“ wird in der Praxis vieler Behörden eine in der Regel 18-malige schießsportliche Betätigung im Jahr gefordert.

    Interessant finde ich ja diese zwei Absätze:

    Zitat

    Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres ist ein amts- oder fachärztliches oder fachpsychologisches Zeugnis über die geistige Eignung vorzulegen.


    (Man darf die Ausstellung dieses Zeugnisses übrigens selbst bezahlen.)

    Zitat

    Umstritten ist, ob und welche Altersbegrenzung für das Schießen mit der Armbrust gilt: Da mit der Armbrust nicht im Sinne des Gesetzes geschossen wird, aber der Schütze Umgang mit der Armbrust hat, ist in analoger Anwendung der oben genannten Altersregelung für Luftdruckwaffen das Schießen mit 12 Jahren zulässig.


    Ich wußte gar nicht, daß die Wirkung von Armbrust- und Luftdruckgeschossen vergleichbar ist.