Beiträge von Wilhelm

    Spendenbereitschaft für den NWDSB steigt!

    Angesichts der prekären Finanzsituation des NWDSB und der vorhandenen Risikopotenziale im Zusammenhang mit dem Landesleistungszentrum in Bassum gibt es auch etwas Positives hinsichtlich Anteilnahme und Unterstützung des Verbandes aufzuzeigen.

    Die NWDSB-Jugend hat auf dem Landesschützenball 2012 in Stade mit einer Verlosung 1785 Euro eingenommen und diese dem NWDSB in Form von Sachspenden zur Verfügung gestellt.
    http://www.nwdsb.de/index.php?id=aktuelle_details0&tx_ttnews[tt_news]=1346&tx_ttnews[backPid]=57&cHash=b2b97be9193c8f5c7612fa9fb1b09c66

    Ein weiteres positives Beispiel für die finanzielle Unterstützung des NWDSB ist eine Bausteinspende über 1500 Euro. Der Spender/die Spenderin möchte allerdings anonym bleiben.

    http://www.nwdsb.de/index.php?id=aktuelle_details&tx_ttnews[tt_news]=1354&tx_ttnews[backPid]=12&cHash=670d3b0a41845a08a8f85798e8b52575

    Worüber schreiben wir hier eigentlich noch?

    Ist das LLZ nicht schon "komplett fertig gestellt"?

    Protokoll der Bezirks – Delegiertentagung am 16. März 2013 in der Gaststätte Hartje in Varrel
    Tagesordnung
    1. Begrüßung und Fahneneinmarsch
    2. Ehrung der Verstorbenen
    3. Grußworte der Gäste

    zu Punkt 3:...
    Josef Rolfes als Vertreter des NWDSB und in seiner Eigenschaft als Präsident des Verbandes Oldenburg überbringt herzliche Grüße vom Präsidenten Jonny Otten, der sich in diesem Moment in Wiesbaden befindet. Er hebt hervor, dass wir Schützenschwestern und Schützenbrüder eine große Familie darstellen. Wir wollen gemeinsam versuchen neue Mitglieder zu gewinnen. Dabei war der NWDSB die Nummer Eins innerhalb der Verbände des DSB. Er stellt fest, dass Sportwaffen keine Mordwaffen sind, sondern Sportgeräte. Weiterhin führt er aus, dass das Landesleistungszentrum in Bassum nun komplett fertig gestellt ist. Zu Abschluss verabschiedet er sich von den Delegierten, da er im nächsten Jahr die Altersgrenze erreicht und aus diesem Grund aus dem Vorstand desNWDSB ausscheidet. ...

    http://www.bezirks-schuetzenverband-diepholz.de/delegiertentag.html

    6. Hallenbiathlon für jedermann in Bleckede war nach Startschwierigkeiten wieder ein voller Erfolg – Premiere für Staffellauf in abgewandelter Form

    Sw Bleckede. Mit 103 Einzel-Anmeldungen und 30 Staffeln war der 6. Bleckeder Hallenbiathlon wieder gut besucht. Erfreulich war auch die wieder voll besetzte Tribüne, was darauf schließen lässt, dass das Bleckeder Hallenspektakel auch als kleiner Familienausflug gestaltet wurde.
    Die in der Durchführung doch sehr personalintensive Hallenbiathlonveranstaltung (10 Schiedsrichter, Betreuer für die Übungsanlagen, Aufsichten für die Spielangebote auf der Aktionsfläche, Schreiber, Kasse, Cafeteria, Auswertung …) startete mit etlichen kurzfristigen Absagen und Krankheitsfällen unter eher schlechten Voraussetzungen.

    Die tolle Wettkampfstimmung die sich zwischen Wettkampfanlage und Tribüne sowie von Wettkampf zu Wettkampf steigerte, sorgte schließlich auch bei den Organisatoren von der Schützengilde Bleckede und dem Schützenkreis Bleckede für eine positive und motivierende Verfassung.

    Die Vereine, die erstmalig dabei waren, vorher nur von den Hallenbiathlon-Events gelesen hatten, waren ebenfalls sehr zufrieden und bestätigten, dass man mit den Lichtpunktgewehren auch Biathlonveranstaltungen mit größerem Interesse in der Bevölkerung durchführen kann und damit junge Mitglieder für die Nachwuchsarbeit gewinnen kann. Der Schützenverein Neuhaus-Carrenzien und der KKSV Wendisch Evern sind dafür vorzeigbare Beispiele. In ihren Nachwuchsabteilungen herrscht mit 40 bis 50 Kindern Hochbetrieb.

    Wenn die Staffelwettbewerbe stattfinden, nimmt der Geräuschpegel unter den lautstarken Anfeuerungsrufen von Zuschauern und Wettkämpfern noch einmal deutlich zu. In diesem Jahr wurde erstmalig der Versuch unternommen, den Staffellauf in abgewandelter Form, noch spannender zu gestalten.

    Die Staffelläufer hatten die Aufgabe nacheinander nach jeder Laufrunde im Liegendanschlag nur einen Schuss auf die fünf elektronischen Ziele abzugeben. Nach der Schussabgabe wurde der nächste Staffelläufer auf die 90 Meter-Lauf- und Schießbahn geschickt. Wer nach dem fünften Treffer noch eine Zielrunde absolviert hatte, für den wurde die Wettkampfzeit ermittelt. Eine zeitliche Begrenzung der Staffelläufe erfolgte dadurch, dass nach dem vierten Lauf des dritten Staffelmitgliedes der Wettkampf mit der Abbruchzeit (und jeweils 30 Strafsekunden pro nicht getroffenen Zielen) beendet wurde.

    Es gab – wie so oft bei Neuerungen – Kritik aber auch Anerkennung für diese Staffelform. Eine genaue Auswertung steht noch aus.

    Die 4. Hallenbiathlonserie im nordöstlichen Niedersachsen wird am kommenden Sonnabend (29.3.) mit dem Finale in Winsen (WinArena) beendet.

    Mehr als nur Sport

    Bleckeder Schützen laden ein

    Biathlonsport für jedermann zum 6. Mal in Bleckede


    Sw Bleckede. Die Bleckeder Dreifeldhalle an der
    Lüneburger Straße ist am kommenden Sonntag, 16.03.2014 ab 12 Uhr, wieder
    Schauplatz für den 6. Bleckeder Hallenbiathlon, einer Veranstaltung der
    Schützengilde Bleckede mit Unterstützung des Schützenkreises Bleckede. Die
    bundesweit einzigartigen Hallenbiathlon-Veranstaltungen, in denen es für
    Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2007 bis 1995 um Konzentrationsfähigkeit,
    Laufschnelligkeit und Körperbeherrschung geht, gleicht den Abläufen im Winter-
    und Sommerbiathlon – eben nur in der Halle, mit Sprintdistanzen und Lasergewehren.
    Dramatik im Wettkampfverlauf, Begeisterung und Lärmkulisse durch die
    Zuschauer stehen den Originalen in nichts nach.

    An der Veranstaltung kann jedermann teilnehmen, ohne in
    einem Verein organisiert zu sein, um die besondere Herausforderung des
    Biathlonsports einmal kennen zu lernen. Besonderen Wert legen die Veranstalter
    darauf, dass für die „Schnupperbiathleten/innen“ in den ausgeschrieben sechs
    unterschiedlichen Altersklassen eigene, gesonderte Wertungen stattfinden
    und dafür auch besondere Medaillen und Urkunden zu gewinnen sind.

    Bisher liegen schon über 80 Anmeldungen vor. Die letzte
    spontane Anmeldung wird am Sonntag auch noch um 12.45 Uhr angenommen. Denn um
    13 Uhr fällt der erste Startschuss für die Einzelläufe mit jeweils drei
    Lauf- und zwei Schießrunden auf die fünf elektronischen Ziele. Nicht getroffene
    Ziele erhöhen die erreichte Laufzeit um jeweils 5 Sekunden.

    Die Staffelläufe der Dreier-Teams beginnen um 15 Uhr mit
    einer Novation. Erstmalig werden die Staffelläufer pro Laufrunde nur einen
    Wertungsschuss abgeben. Die Zeitnahme erfolgt nachdem der Teilnehmer das
    letzte, fünfte Ziel getroffen hat und danach noch eine Zielrunde läuft. Dieser
    neue Modus verspricht noch mehr Spannung, da die keine Strafzeiten
    hinzugerechnet werden müssen und Athleten und Zuschauer einen direkten
    Vergleich des Wettkampfverlaufes haben.


    Die Siegerehrungen finden ab 16.30 Uhr sofort im Anschluss
    an die Staffelläufe statt.


    Für die jungen Biathleten /innen, die sich für die
    fünfstaffelige HeideCup-Serie mit Finale am 29.3. in der Winsener WinArena
    angemeldet haben, ist die Teilnahme am Bleckeder Hallenbiathlon von
    besonderer Bedeutung für die Gesamtwertung, die aufgrund der mittlerweile
    erreichten Leistungsdichte nicht spannender sein kann. Die Teilnehmerzahlen
    steigen ebenso wie das Einzugsgebiet, welches von Metzingen bis Buchholz
    reicht.


    Mit einem großen Spieleangebot zwischen den Starts und für
    Geschwisterkinder sowie einer reichhaltigen Cafeteria haben die Bleckeder
    Organisatoren dafür gesorgt, dass die Veranstaltung für jung und alt etwas
    bietet – einen kleinen Familienausflug. Das beliebte Mouse-Schießen von
    Hans-Joachim Musall, Bienebüttel, wird dabei auch nicht fehlen.


    Wilhelm Schwaberau

    Referent für

    Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit

    Im Schützenkreis Bleckede


    Tel. 0175 593 88 82

    Hallo Adlerauge 05,

    die aktuelle Situation unseres Landesverbandes ist nicht nur dem wie auch immer gearteten Führungsverhalten anzulasten sondern in letzter Konsequenz der fehlenden Einsicht, dass die Arbeiten/Arbeitsergebnisse den Mitgliedern geschuldet sind. Die letzten Arbeitsergebnisse der Verbandsführung sind mehr als mangelhaft. Ein weiterer Beleg dafür ist die FF-Version des Finanzberichtes 2013/Haushaltsentwurf 2014. Wenn diese Unterlagen der Bank vorgelegt werden sollten, wird sich die Situation weiter verschlimmern. Ich kann nur hoffen, dass sich jemand mal in Ruhe damit befasst, vielleicht auch meine Anmerkungen aus früheren Tagen dazu liest.

    Hallo dododogge,

    welche Phantasien haben Dich denn überfallen? Wie bereits geschrieben, wollte ich nur wissen, welcher BSV am vergangenen WE seine Delegiertentagung veranstaltet hat? Von "Hose runterlassen" war meinerseits nie die Rede.
    Informationen über mich kannst du hier in diesem Forum und bei den Netzathleten - siehe Fusszeile - relativ einfach erhalten. Noch einfacher: Wilhelm Schwaberau, wd.schwaberau@t-online.de oder 0175 593 88 82.

    Ich finde es gut, dass Du der Forengemeinde hier Deine positive Meinung zum Auftritt von Jürgen Wintjen auf eurer Delegiertentagung mitteilst, ja sogar mutig, weil doch die Mehrheit hier J. Wintjen bewusst - auch an der Sache vorbei - negativ beschreibt.

    Wie ist denn der aus meiner Sicht wichtigste Punkt der Delegiertentagung ausgegangen - die Wahl der Delegierten für den kommenden Nwdsb-Delegiertentag im April? Ist aufgrund der Wahlen zu erwarten, dass dort Delegierte auftreten werden, die die Situation des Nwdsb/LLZ kritischer hinterfragen?

    Hallo,

    wir können hier soviel diskutieren wie wir wollen. Es wird doch leider immer deutlicher, dass immer mehr Vereine über Alternativen nachdenken bzw. schon alternative Wege gegangen sind. Wenn man die Kostenaufstellungen von Wilhelm sich so ansieht (ein Punkt fehlt meiner Meinung noch - der bereits ausgezahlte Kredit muss ja auch noch zurückgezahlt werden) rollt auf den NWDSB und die Vereine eine Kostenlawine zu, die mit den 1,50€ bei weitem nicht gedeckt werden kann. Der Kostenbeitrag der einzelnen Mitglieder wird deutlich höher liegen müssen, um das LLZ in absehbarer Zeit fertigstellen zu können. Werden diese Mittel nicht von den Mitgliedern zur Verfügung gestellt, wird das LLZ zum "Flughafen Berlin" des Nordens - Fertigstellung im Jahr 20??.

    Wollen die Mitglieder den Weg der höheren Beiträgen aber auch mitgehen??

    Leider haben die Damen und Herren aus Bassum es versäumt, die Mitglieder rechtzeitig, durch ausreichende Informationen, mit auf den Weg zu nehmen. Jetzt scheint es leider schon fast zu spät zu sein, um eventuell noch etwas zu retten. Aber wie hier zu lesen ist, wird ja in dem einen oder anderen Bezirk, auch sehr sparsam mit den Informationen zum NWDSB /LLZ für die Mitglieder umgegangen. Soll dadurch etwa die Meinung der Mitglieder in die eine oder andere Richtung beeinflusst werden? Egal wie der Delegiertentag in Aurich ausgehen wird - eins ist auf jeden Fall schon so gut wie sicher, ob mit oder ohne LLZ, es wird teurer werden für die verbleibenden Mitglieder.

    Gruß
    Adlerauge 05

    Hallo Adlerauge 05,
    natürlich hast Du Recht. Durch die zunehmenden Abwanderungs- und Abspaltungsaktivitäten im gesamten NWDSB-Gebiet steigt selbst das Risiko, die aktuellen Zins- und Tilgungsleistungen nicht mehr durch die verbleibenden Mitglieder abzudecken.


    @AxelA
    Gegen die Abspaltungsbestrebungen der eher traditionell aufgestellten Vereine spricht m. E.
    a) Aufgabe des Ideals "sportliches Schießen",
    b) Verlust der Gemeinnützigkeit,
    c) Schwächung der gesellschaftlichen und sportpolitischen Positionierung sowohl des Nwdsb als auch des "neuen Vereins/Verbandes,
    d) Aufgabe alter Traditionen im Nwdsb
    e) hektische Reaktion auf die Pannenserie der NWDSB-Spitze
    f) mangelnde Solidarität gegenüber den Vereinen, Mitgliedern, die im NWDSB verbleiben wollen.

    Das große PRO-Austritt-Argument - welches ebenso meine volle Zustimmung erhält - ist die aktive Neuausrichtung der Vereine, die sich nicht mit der negativen Entwicklungsaussicht des Nwdsb abfinden wollen und eine freie, demokratische Selbstbestimmung zum Wohle ihrer Mitglieder anstreben.

    Hallo Karl,
    wegen der beispielhaft auf deinen Verein bezogenen Modellrechnung "Beitragserhöhung 10 Euro pro Mitglied /Austrittswelle 20%" empfehle ich Dir zur Ausräumung von Irrtümern ein ruhiges Gespräch mit Deinem Schatzmeister.

    @Urtica
    Es gibt nicht so viele gute Schützen, die 300 Ringe schießen. Ich habe nichts gegen die Verwendung von Kunstnamen. Hätte mich nur gefreut, eine Info direkt zu bekommen.

    Hallo Claus-Dieter,

    jeder soll das tun, was er für richtig hält. Wenn Du uns nicht mitteilen möchtest, zu welchem Verband du gehörst, frage ich mich nur warum? Was und warum soll es verborgen werden?

    Ich nehme an, dass Du zum Verband Elbe-Weser gehörst, denn der hatte seine Delegiertenversammlung am WE. Die fortgesetzte Geheimniskrämerei auch in Bezug zum LLZ "Klärung der Finanzlage"; macht keinen Sinn! Es geht darum die Mitglieder an der Basis aufzuklären - nicht nur die Delegierten des Landesdelegiertentages.

    Es ist immer gut, wenn man sich aktiv Gedanken um die Zukunft eines Vereins macht und sich nicht irgendwie von dem was um den Verein herum passiert treiben lässt Vereine wachen jetzt, da es um Beitragszahlungen der Mitglieder zur Finanzierung des Vereins und des Verbandes geht, auf. Ich bezweifle sehr stark, dass in der heutigen Zeit Alleingänge oder Separierungen organisatorisch und finanziell langfristig gedacht sinnvoll sind. Im Gegenteil, im Schützenwesen beschleunigen sie deren Untergang. Ich hoffe dabei, dass im Verlauf derartiger Separierungsvorstellungen die Mitglieder wirklichen mit allen Pro- und Kontra-Argumenten ausgestattet werden.

    Dazu gehört auch, dass man sich mit Beitragsanpassungen beschäftigt, die nicht davon abhängig gemacht werden dürfen, ob Mitglieder noch Beitragsverpflichtungen aus anderen Mitgliedschaften nachkommen müssen. Im Zweifel muss sich das einzelne Mitglied halt entscheiden. Dabei wird sicherlich die Frage beantwortet werden, wo, bzw. in welchem Verein das Mitglied subjektiv das bessere Angebot sieht.

    Muss eine Frage mit Antwort nicht auch lauten:
    Was unternehmen die Verantwortlichen des Landesverbandes um Schaden vom NWDSB abzuwenden?

    Im BSV Lüneburg, der am kommenden Sonntag seine Delegiertenversammlung abhält, ist
    bisher nur wenig vom Umfang der Probleme um das LLZ und die Gefahr vom Auseinanderbrechen des NWDSB bekannt.

    Zu welchem BSV gehört denn dododogge?

    @ Sarah,
    gibt es schon Informationen zum neu gegründeten Verband? Wann hat der denn seine Gründungsversammlung durchgeführt?

    <p>

    </p>

    <p>&nbsp;</p>

    <p>Hallo dododogge,</p>

    <p>deine Frage ob du unter der dargestellten Situation - der Blick in einen Gewehrlauf - als Verlierer oder Gewinner hervorgehst , h&auml;ngt von deinen Zielen ab, die du damit verfolgst.</p>

    <p>Mitunter muss man sich die Ziele erarbeiten, angefangen mit Fragen, &Uuml;berlegungen zu Chancen und Risiken, Festlegung/Vereinbarung derselben.</p>

    <p>In der Entscheidungsphase zum Erwerb der Industriehallen haben die Verantwortlichen dar&uuml;ber nachgedacht das LLZ betriebswirtschaftlich zu nutzen, deshalb auch die Nutzungspassage mit der Stadt Bassum.</p>

    <p>M.W. hat der Bezirk Hoya die Anlagen bereits f&uuml;r zwei K&ouml;nigsb&auml;lle genutzt, ebenso hat dort ein Landesdelegiertentag stattgefunden. F&uuml;r die Ausrichtung des letzten a.o. DelTages haben Infrastruktur und Logistik im LLZ wohl nicht gereicht, um dort zu Tagen.</p>

    <p>Fazit f&uuml;r mich ist, dass auch hier &nbsp; &quot;halbherzig und unstrukturiert gearbeitet&quot; wurde, wahrscheinlich weil es zu schwierig wurde ( z. B. Gr&uuml;ndung einer Betreibergesellschaft, Hinzuziehung eines Steuerberaters oder WP.-Unternehmens) sich konzeptionell zwischen Sport und betriebswirtschaftlicher Nutzung abzusprechen.</p>

    <p>dododogge, wenn du die Frage stellen w&uuml;rdest, ob der Nwdsb in Sachen LLZ Verlierer oder Gewinner ist, k&ouml;nnte ich dir dazu eine Antwort geben.</p>

    Hallo dododogge,
    keine Sorge wegen der Kritik, schon gar nicht wenn sie sachlich fundiert ist, deine persönliche Meinung darstellt und helfen kann, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

    M. W. wurde ursprünglich daran gedacht und kaufvertraglich vereinbart, dass die Stadt Bassum bestimmte Hallen plus Außengelände für max. fünf Veranstaltungen an maximal 15 Tagen im Jahr im Bereich von Kultur, Wirtschaft und Sport zu nutzen. Das eingesetzte Kapital sollte nutzbringend sein und mit besonderen Veranstaltungen zur Kostendeckung beitragen - deshalb die Vorstellung, dass dafür noch Investitionen notwendig sind.

    Das wird im Endeffekt ein Eigentor für alle , was die Zukünftigen Kosten und die Starts im Sportschießen anbelangt. Es ist doch noch keine Alternative geschaffen, außer für die Vereine die sich einem anderen Landesverband anschließen. Wenn so viele den Verband verlassen, können die verbleibenden Vereine die auf sie zu kommenden Kosten nicht stemmen. Na warten wir ab, ob noch eine zufriedene Lösung für alle gefunden wird.

    Ja, Kogge,
    das LLZ wird für alle ein Eigentor - nur mit welchen Konsequenzen? Um noch die Möglichkeiten herauszufinden, die außer "auseinander laufen" bestehen, sollten wir jedoch nicht abwarten und uns auf die mittlerweile zu befürchtenden Abstimmungsergebnisse der nächsten Landesdelegiertentagung verlassen. Die Wahrheiten müssen vorher auf den Tisch:
    z.B.
    Beseitigung der seit Jahren schon bestehenden Unterfinanzierung des "Sparhaushaltes", die eine bessere Eigenkapitalausstattung bei der Entscheidung für ein neues LLZ verhindert hat und keine Akzente für eine projektbezogene Verbandsarbeit unterstützt.
    Zusammenstelung der finanziellen Risiken hier mit beispielhaften Schätzwerten (vllt. kann jemand detailliertere Angaben machen) :

    a) 800 T€ für die "Fertigstellung nach bisherigem Konzept ("finanziert" durch zurückbehaltene Darlehensauszahlung 150 T€ und aktuelle DarlehensANFRAGE über 620 T€
    b) 300 T€ Tilgung des Darlehens Stadt Bassum (je 100 ´T€ von 2014 bis 2016) finanziert über den "laufenden Beitrag"
    c) 400 T€ Abtrag Asbestdach und Neueindeckung ca. 600 qm? - bisher nicht finanziert evt. Photovolt-Anl.
    d) 25 T€ Fußbodensanierung - bisher nicht finanziert
    e) 200 T€ Verbesserung der Energiesituation - bisher nicht finanziert
    f) 200 T€ Behindertengerechte Nutzung der Gebäudetele - bisher nicht finanziert
    g) 120 T€ Um- und Einbauten für eine öffentliche, wirtschaftliche Nutzung der Immobilien außerhalb der Schießveranstaltungen- bisher ohne nachhaltiges Konzept und nicht finanziert
    h) 30 T€ Bestuhlung, Garderobe, Theken usw. für Großveranstaltungen für X? Personen) - bisher nicht finanziert

    zu a) was geschieht, wenn die CoBank keine weiteren Kredite auslegt? Können dann 130.000 Mitglieder x rund 6 Euro Soforthilfe leisten, damit die ursprüngliche Planungen und Bauten abgeschlossen werden können, keine Schießstände mehr für Meisterschaften angemietet werden brauchen?
    zu b) Vllt. kann mit der Stadt Bassum eine Streckung der Rückzahlung erreicht werden?
    zu c) da ja nicht mehr bestritten wird, dass Asbestmaterialien verwendet sind, ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann Veranstaltungen für die Öffentlichkeit unter diesen Bedingungen durchzuführen, müsste für eine wirtschaftliche Nutzung das gesundheitliche und behördliche Schließungsrisiko ausgeschlossen werden.
    zu d - e) um langfristig explodierende Energiekosten zu vermeiden, muss das Gebäude/müssen Gebäudeteile energietechnisch verbessert werden, Der Nwdsb würde damit auch seinem Satzungsanspruch gerecht werden, den Umweltschutz im Schützenwesen (§ 3 h)Zuständigkeiten) zu fördern. Er holt das nach, worauf beim Kaufvertrag verzichtet wurde (Energieausweis)
    zu f) den vielen Worten gute Taten folgen lassen, barrierefreie Zugänge für Sportler und Besucher schaffen
    zu g und h) Die Maßnahmen können m. E. erst nach Abarbeitung der v.g. Risiken und Anforderungen in Angriff genommen werden.

    Über allen Punkten steht jedoch die Mitgliederentwicklung des NWDSB, die sehr stark davon abhängen wird, inwieweit sich Sport- und Traditionsschützen von einem transparenten Konzept für die sportliche und wirtschaftliche Nutzung überzeugen lassen, dass begonnene Vorhaben umzusetzen. Erst mit dem Vertrauen in eine gangbare Zukunft wird sich zeigen, inwieweit im nächsten Schritt die Mitglieder bereit sind, durch weitere Sonderzahlungen, das Vorhaben LLZ tatsächlich mitzutragen.

    Nach den oben genannten, vorsichtig gewählten Ansätzen c-h) wären noch einmal 975 T€ von 125.000 Mitgliedern aufzubringen - also pro Mitglied aufgerundet ca. 8 Euro. Wäre das zumutbar? Schaffen es die bisher Verantwortlichen wieder das Vertrauen der Mitglieder an der Basis für eine gemeinsame Zukunft zu gewinnen?

    Hallo Nordwest,
    es wäre m.E noch nicht einmal "Tabula rasa" die Vorstellung von einem Landesverband Niedersachsen weiter zu entwickeln - notgedrungen Vernunft. Allerdings ist dafür Zeit notwendig, damit sich die Mitglieder und Vereine darüber klar werden! was sie tatsächlich und wie in Zukunft machen wollen.

    Gibt es ein regionales Konzept, bzw. Lässt es sich noch erarbeiten, in dem sowohl Sport- als auch Brauchtumsschützen eine gemeinsame Zukunft sehen?

    Hallo zusammen,
    die Anlage 1 zur Satzung und das neue LLZ haben für mich etwas gemeinsam. Beides ist aus guter Verbandssicht initiiert, jedoch ohne das geschlossene Votum der Basis wenig praxisnah - im Zweifel kaum zu realisieren.

    Wer Führungsverantwortung durch Diktate praktiziert, verliert in der heutigen Zeit schnell die Unterstützung der Basis, erst recht wenn dieser die Ziele nicht laufend mitgeteilt werden, Kontrollen und Sanktionen ausbleiben. Wer dann noch unglaubwürdig wird, weil er die Satzungsbestimmungen nicht anwendet, Investitionen ohne Konzept und Qualitätsanspruch von den nicht eingebundenen Mitgliedern bezahlen lassen will, schafft Distanz und Misstrauen.

    Ich hoffe, dass auch die in der kommenden Woche angesagte Kassenprüfung sachlich und fachlich fundiert von den zwei gewählten Kassenprüfern durchgeführt werden kann, die Kassenprüfer den Delegierten umfassend Auskünfte zur finanziellen Situation des NWDSB geben können.