Beiträge von Wilhelm

    Also möchte man den Verein noch retten, bleibt eigentlich nur ein sauberer Schnitt: Eine vollständig neue geschlossen kandidierende Vorstandschaft. So groß wie nötig, aber so klein wie möglich. Die alte Vorstandschaft bekommt einen Händedruck und vielleicht einen Geschenkkorb. Keine falsche Rücksicht auf alte Gepflogenheiten. Sonst fährt man den Verein gleich wieder gegen die Wand.

    1993, bei der ersten Krise und drohenden Vereinsauflösung wurde genau dein Vorschlag umgesetzt. Aufgrund der Fragebogenauswertung gab es zudem für jedes Mitglied eine klare Perspektive und Struktur. Dazu gehörte auch der Bau eines Vereinsheimes für die alte Holzbaracke. 100 Euro pro erwachsenem Mitglied Einmalbeitrag und 100 Euro Arbeitseinsatz (20 Stunden) waren den Mitgliedern neben einer Kreitfinanzierung und diversen Zuschussquellen 2006 zu viel um die zwischenzeitlichen Anstieg der Mitgliederzahl auf 167, weit über die Grenzen des Bezirkes beliebte und wirtschaftlich erfolgreiche Veranstaltungen einzigartiges Firmenpokalschießen (in der Spitze mit 118 Dreier-Teams), Forest-Party (mit über 1000 jungen Besuchern/innen), Feuerwehr-Pokalschießen, Patenschaft Tsunamie-Hilfe, Kinderschützenfeste mit Rekordbeteiligungen) zu verstetigen.

    Auch die einmalige Nutzung des Schützenhauses als "Dankeschön für eine Privatveranstaltung" war Bestandteil des Konzeptes. Ich habe leider übersehen, dass neben uninformierten Bedenkenträgern, vor allem den älteren Mitgliedern die Phantasie fehlte, dass nach Ihnen auch noch jüngere Mitglieder sich ein attraktives Vereinsleben vorstellen konnten. Wobei die neu gewonnenen Mitglieder natürlich jünger waren und nicht unbedingt aus den drei Ortschaften des Dorfvereins kamen.

    Da ich meine Arbeit und meine Ideen nicht für absehbare Fehlentwicklungen verschenke, habe ich meine Aufgaben als Schatzmeister danach aufgegeben.

    Alle Mitglieder haben gewusst, dass ohne sinnvolle Investition in die Zukunft, der Verein am Ende verlieren wird.

    Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Vielleicht gibt es auch dieses Mal Mitglieder, denen der Verein mit seinen Angeboten doch etwas bedeutet, sie sich für Vorstandsaufgaben bereiterklären.

    Hallo Gerhard,

    einige Erläuterungen gibt der Bericht aus dem Ärzteblatt:

    COVID-19-Pandemie: Historisch niedrige Bettenauslastung (aerzteblatt.de)

    Eine echte Belastung des Gesundheitswesen hat es nicht gegeben, Die Panikmache des Herrn Lauterbach und des ehemaligen Auszubildenden eines Bankinstituts ist zudem der untaugliche Versuch, die Fehler der Polititk bei der Finanzierung des Gesundheitswesens - vor allem bei der Bezahlung "systemrelevanter Fachkräfte - zu vertuschen. Beide sog. Gesundheitsminister kümmern sich in Wahrheit mehr um die Gesundung der Bilanzen der zunehmenden Anzahl privatwirtschaftlicher Anbieter von Gesundheitsleistungen. Angst als Werbeträger für eine Impfaktion, in der viele ursprüngliche Versprechungen wieder klammheimlich einkassiert wurden.

    Erstaunlich ist auch, dass es zu wesentlichen Entwicklungen keine Ausarbeitungen gibt: Fehlende, nicht ausreichende Datenlage.

    Beipackzettel für die Impfstoffe? - Fehlanzeige!

    Schadensersatz bei Impfschädigungen? - Ausgeschlossen!

    Corona: 9.000 Intensivbetten weniger als noch 2020: Warum sie häufiger „gesperrt“ werden, ist alarmierend | Welt (merkur.de)

    Das wird denke ich anders sein…..beim DSB werden alle Mehrfachmitglieder auch gezählt…..real schätze ich den DSB auf weniger als 1 Mio. wirkliche Mitglieder.


    Da idR für weitere Mitgliedschaften auch der volle Beitrag von den natürlichen Personen für alle Mehrfachmitgliedschaften bezahlt werden muss wird es verbandsseitig keine Bemühungen geben, die echte Zahl der natürlichen Personenim Schützenwesen geben.

    Darüber hinaus solltest du dich mal mit der Impfstoffentwicklung etwas genauer beschäftigen. Da gibt es eine Reihe Faktoren, die eine deutliche Beschleunigung des Verfahrens erklären können. Mag sein, nicht alles, aber doch einiges.

    Aber über irgend etwas müssen wir ja unsere "Unzufriedenheit" mit dem Staat deutlich machen, leider ohne zu erkennen, dass es vielen Teilen der Welt DEUTLICH schlechter geht als uns.

    Ich vermute, dass Du mir - und anderen - zur aktuellen Impfstoffentwicklung ein paar hoffnungsvolle Entwicklungen mitteilen kannst.

    Was ist denn Deine Unzufriedenheit mit dem Staat bezüglich des Pandemie-Managements?

    Casus Knacksus, wenn man von der Wehrhaftigkeit einer Bevölkerung spricht - was de facto heisst, z.B. im Kriegsfall seine Waffe gegen Menschen (feindliche Soldaten) zu richten - aber schon Pappenheimer zu martialisch sind, kann's mit dem Bedürfnis nach Wehrhaftigkeit nicht so weit sein.

    Abgesehen davon finde ich die panische Angst vor einem etwas anders geformten Stück Karton höchst amüsant.

    Da gehen unsere Jugendlichen mit dem breiten Angebot von farbigen Kriegsspielen schon sehr selbstbewusst mit um. Die brauchen die Vorstellung vom durchlöcherten Pappkameraden:in nicht um sich spielerisch der Realität zu nähern.

    Es ist schwierig. Bei uns gab es damals auch eine kleine Gruppe bierseeliger Nörgler und notorischer Querulanten. Über drei Viertel des Vereins waren aber vernünftige Menschen. Ein neuer Vorstand hätte sich auch gefunden, aber die Bedingung war, dass die Aufrührer den Verein verlassen. Haben sie nicht getan und der Rest ist Geschichte.

    Leider sah die Satzung keinen Ausschluss wegen Doofheit und fehlender Manieren vor.

    Letztendlich hilft nur der Ausschluss. Meinethalben wegen Störung des Vereinsfriedens.

    Der Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein würde für mich die letzte Option darstellen. Dies wäre dann der Fall, wenn durch die Gruppe der Nörgler und Querulanten dem Verein ein echter Schaden entstünde. Auf sachliche Kritik gehe ich gerne ein, wenn sie dazu dient in einer Sache voran zu kommen, neue Wege zu gehen. Die Kritiker mit ihren Vorstellungen zur Arbeit zu bewegen, in gewisser Weise auch auf sie zuzugehen ist oft ein positiver Beitrag zur Gruppendynamik. Querulanten, die nur irgendwelche Forderungen stellen, ohne sich in der Sache selbst einzubringen, können gerne als Beitragszahler den Verein weiterhin unterstützen. Ignorieren und kassieren - so einfach.

    Bringen wir es auf einen Nenner wir haben den Virus, die Regierung hat nach besten Wissen und Gewissen reagiert. Also harren wir der Dinge die da kommen. Dem Virus ist es letzt endlich egal ob es einen Weltmeister oder Olympia Sieger erwischt oder Schütze A.... im dritten Glied. Hoffen wir das unsere Virulogien schnellstens ein Mittel finden und wir uns wieder frei bewegen können und unseren Sport nachgehen können.

    Die aus der Hüfte geschossenen Impfstoffe schützen leider nicht vor Ansteckungen und haben selbst das Potenzial mit den registrierten Nebenwirkungen tödlich zu wirken.

    Ich hätte mir ja immer einen "Hanseatischen Schützenbund" als weiteren Landesverband im DSB gewünscht, der Bremen, Hamburg und Lübeck (jeweils mit etwas Umland) hätte vereinen können.
    Das wird nun unter der neuen DSB-Abrede praktisch ausgeschlossen sein, schade.

    Carcano

    Wäre die Hansestadt Lüneburg mit seinem schönen Umland in deiner Vorstellung enthalten, hätte ich mich auch für Deinen historischen Vorschlag begeistern können.

    Historisch gesehen, entstehen genau dadurch i.d.R. Großmächte und Weltreiche. Makedonien, Preußen, als typische Beispiele.

    Es besteht also eine gewisse Gefahr, dass Wilhelms Verein noch Niedersachsen erobert... ;)

    Carcano

    Ich darf dich beruhigen. In seiner jetzigen und möglicherweise fusionierten Verfassung wird diese Zusammenführung von Menschen, die sich irgendwie dem Schützenwesen zugehörig fühlen, keine Gefahr mehr für etwaige territoriale Ansprüche darstellen.

    Was bleibt, sind die seit 2003 erfolgreichen Arbeiten, die Vorteile des Lichtpunktschießens in Niedersachsen und darüber hinaus durch eine Vielzahl von praktizierten Einsatzmöglichkeiten verbreitet zu haben.

    Die Corona-Pandemie hat auf alle Lebensbereiche erhebliche Auswirkungen gebracht.

    Im Forum gibt es vereinzelte Beiträge zum Umgang mit der Pandemie in Schützenvereinen.

    Vielleicht helfen Umfragen zu einigen wichtigen Bereichen im Sport allgemein und insbesondere für unseren Sport die Situation allgemein zu beschreiben, ggf. daraus Handlungen für die Zukunft zu entwickeln. M. E. wird uns das Thema auch in Zukunft beschäftigen. Ich gehe davon aus, dass es auch vermehrt zu Vereinsauflösungen oder Fusionen kommen wird.


    Die Fragen für den Zeitraum vom 1.1.2020 bis 31.12.2021 sind abgewandelt aus Fragebögen des Bundesinstitut für Sportwissenschaft entnommen und sollen ein Meinungsbild abgeben, ohne wissenschaftlichen Anspruch – ganz im Sinne von Karl, der vielleicht als Gast mitliest. Die Beantwortung der Fragen erfolgt anonym.

    Es sind folgende Frageblöcke vorgesehen:

    A Allgemeine Fragen (Durchnummerierung A01, A02, usw …)

    B Probleme des Vereins

    C Finanzen

    Da stellt sich die Frage ob mit der Fusion von Not und Elend etwas sinnvolles entstehen kann?

    1993, als mein Verein erstmalig vor der Vereinsauflösung von Amtswegen stand, war die Fusion kein Thema. Heute ist sie aufgrund des benachbarten Vereins (2 Kilometer Luftlinie entfernt) der seine Anlagen verloren hat, schon eine Option.

    Ob es eine echte langwirkende Option ist, hängt m. E. entscheidend von den Zukunftsaussichten der Akteure ab. Sie sollten sich somit dringlichst und ernsthaft über ihren eigenen Zeithorizont hinaus mit der Frage von @Hubertoni befassen.

    Für uns ging es in diesem Fall ja konkret um Berlin und Brandenburg. Nach der ersten Fassung, einer Ansammlung von Postleitzahlen am Rand von Berlin hätte der Schützenverband Berlin-Brandenburg rein faktisch keine Vereine mehr aus Brandenburg aufnehmen dürfen.

    Das hätte sich der Brandenburgische Schützenverband eigentlich auch so gewünscht, hätte aber das Brandenburg in unserem Verbandsnamen überflüssig gemacht, auch wenn die brandenburgischen Vereine, die dem SVBB bisher angehörten, weiterhin Bestandsschutz gehabt hätten.

    Wir konnten hier eine Einigung finden, dass Brandenburgische Vereine zwar priorisiert dem BSB angehören müssen, bei Vereinen, die ein begründetes Interesse besteht beim SVBB Mitglied zu werden die Präsidien beider Verbände tagen und den Fall besprechen.

    Wird in unserer Gegend wahrscheinlich eher selten vorkommen, war auch vorher nie wirklich ein Problem und wenn das dann wirklich mal auftritt, dann bin ich gespannt, wie da die Verhandlungsbereitschaft aussieht.

    Aber ich kann verstehen, dass es in anderen Verbänden, schon ganz anders aussieht. Dennoch wurde das auf der Gesamtvorstandssitzung des DSB einstimmig beschlossen.

    Dann sind im Falle von Brandenburg und Berlin also nicht die Verhältnisse zur Gründungszeit des DSB sondern neuzeitliche Verhältnisse für eine Grenzziehung zur Anwendung gekommen? Für zukünftig mögliche "Grenzfälle" liegt es dann an der "Verhandlungsbereitschaft" der Akteure?

    Was ist das denn jetzt schon wieder für eine Panikmache.

    Aktuell stehen wir Sportschützen/innen doch gar nicht auf der Fahndungsliste für Waffenentzug. Das betrifft aktuell doch nur Personen, die durch eine Pro-Russland-Haltung auffällig werden, sowie die Impfverweigerer unter Ausnahme von Clan-Mitgliedern.

    Nach Einzug der Waffen durch Tante Faeser werden diese geprüft und unserer neuen Verteidigungsministerin Frau Lambrecht zur Hilfeleistung an die Ukraine weitergeleitet. Anders als mit Lindners Alleingang mit der Rabatt-Bon-Aktion, demonstrieren die beiden Ministerinnen ganz im Sinne von Papa Scholz ampelhafte Geschlossenheit.

    Besser wäre ins Vereinsleben integrieren, aber manchmal gelingt das eben nicht. Diese Erkenntnis ist vermutlich nicht sehr christlich, aber heilsam für das Miteinander der Restbesatzung.

    Eine auf Krawall gebürstete Schattenregierung zermürbt auf Dauer jeden noch so engagierten Vorstand. Und nicht jeder hat die psychologische Ausbildung, mit charakterlichen Totalausfällen umgehen zu können :)

    Es gab zwar am Anfang der Rettungsaktion von einigen wenigen ehemaligen Vorständlern der Hinweis "Das wird ja sowieso nichts", der sich jedoch in dem Moment in Wohlgefallen auflöste, als wir tatsächlich einige Kritiker zum mitmachen bewegen konnten. Sie waren am Ende alle Teil des Erfolges geworden.