Beiträge von Wilhelm

    Hallo Holgi,

    wenn ein Verein zur Finanzierung von Investitionen in Vereinsanlagen zinslose Darlehen von seinen Mitgliedern in Anspruch nimmt, können sich mehrere rechtliche, steuerliche und andere Gefahren ergeben. Der NWDSB könnte über seine Geschäftsführung dazu sicherlich auch seine Erfahrungen im Zusammenhang mit der Finanzierung und dem Bau des Landesleistungszentrums beisteuern.

    #1.673


    Wenn ich hier lese, dass „als Beispiel“ auch "zinslose Mitgliederdarlehen" zur Finanzierung von Vereinsanlagen genannt werden, möchte ich nur darauf aufmerksam machen:


    1. Juristische Gefahren


    a) Verstoß gegen das Vereinsrecht

    Gemeinnützigkeit: Wenn der Verein gemeinnützig ist, darf er keine unverhältnismäßigen Vorteile an Mitglieder gewähren. Die Darlehensverträge müssen daher marktüblich gestaltet sein, um den Verdacht einer verdeckten Gewinnausschüttung oder einer unangemessenen Vorteilsgewährung zu vermeiden.

    Kreditvergaberegelungen: Die Annahme von Darlehen sollte in der Satzung geregelt sein. Fehlt eine solche Regelung, kann es zu Streitigkeiten kommen.


    b) Vertragliche Gestaltung

    Mängel in der Ausgestaltung des Darlehensvertrags können rechtliche Unsicherheiten schaffen, etwa:

    • Unklare Rückzahlungsmodalitäten.

    • Keine klare Definition, ob es sich um ein echtes Darlehen oder eine Spende handelt.

    • Fehlende Sicherheiten.


    c) Haftung der Vereinsorgane

    Vorstandshaftung: Der Vorstand haftet für wirtschaftliche Entscheidungen, die den Verein gefährden. Wird ein Darlehen nicht sorgfältig geprüft, kann dies zu Schadensersatzforderungen gegen den Vorstand führen.


    2. Steuerliche Gefahren


    a) Gefährdung der Gemeinnützigkeit

    Verdeckte Vorteilsgewährung: Wenn die zinslose Darlehensannahme als Vorteil für das Mitglied gewertet wird (z. B. steuerlich unbegründet), kann dies die Gemeinnützigkeit gefährden.

    Verwendungszweck der Mittel: Die Mittel aus den Darlehen müssen für satzungsgemäße Zwecke eingesetzt werden. Ein Verstoß kann steuerliche Konsequenzen haben.


    b) Umsatzsteuer und Körperschaftsteuer

    Einnahmen aus Zinsen könnten steuerpflichtig sein, auch wenn diese entfallen (weil zinslos). Der Verein muss belegen können, dass die Konditionen marktüblich sind.


    c) Ertragssteuerliche Aspekte für Mitglieder

    Die Finanzbehörden könnten versuchen, den Zinsverzicht als geldwerten Vorteil für den Verein zu qualifizieren. In diesem Fall könnten steuerliche Nachforderungen drohen.


    3. Wettbewerbsrechtliche Gefahren

    Unlauterer Wettbewerb: Wenn der Verein durch die zinslose Finanzierung Wettbewerbsvorteile gegenüber kommerziellen Anbietern erlangt (z. B. wenn er gegen entgeltliche Sportanlagenbetreiber konkurriert), könnte dies wettbewerbsrechtlich bedenklich sein.

    Verstoß gegen das EU-Beihilferecht: Bei sehr großen Vereinen, die als wirtschaftliche Akteure auftreten, könnten Fragen des EU-Beihilferechts relevant werden.


    4. Andere Risiken


    a) Insolvenzrisiko

    Wenn der Verein die Darlehen nicht zurückzahlen kann, droht eine Insolvenz, die auch die persönliche Haftung des Vorstands nach sich ziehen kann.


    b) Konzessionsrisiken

    Bankenaufsicht: Bei wiederholten oder großen Darlehensaufnahmen könnten sich Fragen nach einer erlaubnispflichtigen Tätigkeit gemäß Kreditwesengesetz (KWG) stellen.


    c) Mitgliederkonflikte

    Unklare Kommunikation und fehlende Transparenz könnten zu Misstrauen oder Streitigkeiten unter den Mitgliedern führen.


    Kurz: bei Darlehensfinanzierungen würde ich in Jedem Fall Risiken minimieren durch professionelle Unterstützung/Beratung:


    Juristische Prüfung: Erstellung klarer und rechtskonformer Darlehensverträge.

    Satzungsregelung: Festlegung der Möglichkeiten der Darlehensaufnahme in der Satzung.

    Steuerberatung: Einschaltung eines Steuerberaters zur Vermeidung von steuerlichen Risiken.

    Transparenz: Klare Kommunikation der Finanzierung gegenüber den Mitgliedern.


    Ein Aufruf zu einer Spendenaktion birgt m. E. weniger Risiken, gerade auch dann, wenn es kein großer Betrag ist, der zur Finanzierung fehlt.

    Hallo zusammen,

    vorab möchte ich allen Forum-Usern und deren Lieben frohe und besinnliche, weihnachtliche Festtage wünschen. Ebenso wünsche ich Euch einen guten Rusch ins neue - hoffentlich gesunde und erfolgreiche Jahr 2025.

    Ich bin gerade mit dem Einpacken unserer Geschenke für die Enkelkinder fertig geworden. Ich habe mich gefragt, ob es wohl unter euch gleichaltrigen „Opas/Omas“ bzw. jüngeren Eltern Geschenke für die Enkelkinder/Kinder gibt, die direkt der Nachwuchsförderung im Schiessport dienen, gibt?

    @ Carcano

    "Und da fängt schon das Problem damit an, dass die Verbände selber überhaupt nicht wissen was sie wollen, oder dass sie dasjenige, was eigentlich wollen, nicht schaffen."

    Stimmt absolut! "Einfach mal machen" geht in der heutigen Zeit m. E. nicht mehr.

    Wer Öffentlichkeitsarbeit betreibt, sollte vorab seine Situation durch eine Ist-Analyse feststellen. Nach Abwägung von möglichen Chancen und Risiken kann dann mit einem Soll-Konzept das Ziel/die Ziele eines gemeinsamen Projektes bestimmt werden. Wer macht in welchen Zeitfenstern was, mit welchen möglichen Maßnahmen?

    Bedenkenträger und Selbstdarsteller sollten in einem Projektteam vermieden werden. Es werden für das Projektteam Fackelträger gesucht, die die Fackel auch in den Wind halten.

    Reinsehen kann man immer noch, die Knochen liegen drin (siehe "Ziel im Visier").

    Carcano

    Anmeldung | Ziel im Visier

    Ganz so dramatisch schlecht wie Carcano es darstellt war es m. E. nicht. Die Unterstützung vom DOSB bei der Analyse, und Durchführung von Aktionen war nicht schlecht. Die Arbeitshilfen für die Vereine sind in der Praxis auch anwendbar.

    Es waren m. E. nicht die richtigen Personen in der Arbeitsgruppe (DSB-Funktionäre und EX-NWDSB-Präsident als AG-Leiter) und die fehlende Umsetzung ab Landesebene.

    Ziel dieser Aktion "Ziel im Visier" war die Mitgliedergewinnung.

    Wilhelm - irgendwie fehlt mir jetzt ein Stück Faden, deine Antworten zu verstehen.

    Aber das Thema Öffentlichkeitsarbeit ist im Allgemeinen nicht so einfach.

    Ich möchte hier auf das altbekannte AIDA-Schema verweisen - Aufmerksamkeit erregen, Interesse wecken, Verlangen (desire) erzeugen und dann ACTION (also in unserem Falle aktives Mitglied werden). Das beherrscht leider jeder Hinterhofdealer besser als wir.

    Oh, das fehlende "Stück Faden" (Link zum Podcast) wurde von le_petit_Dibow wohl entfernt.

    HEISSE EISEN Silvana und Oliver Katic - Apple Podcasts

    1. Okt. 2023 · In diesem Podcast erzählen Oliver und Silvana von ihrem Hobby als Sportschützen. Es geht um den Weg zur Waffenbesitzkarte und alles, was davor kommen muss und danach …


    Ich bin mit meinem Beitrag wohl etwas kurz angebunden gewesen.

    Der Impressum-Ausdruck war für Le_petit_Dibow gedacht, mit dem Hinweis, sich Informationen zur Öffentlichkeitsarbeit auch von "Nicht-DSBlern" zu holen, die m. E. mit Podcasts "Heisse Eisen" erfolgreich unterwegs sind.

    Mir fallen zwei grundsätzliche Richtungen hier bei den Kurzwaffen auf:

    Meine Schlußfolgerung daraus: Die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung des Schießsports und der jeweiligen Sportgeräte bestimmen wesentlich, ob es Interessenten gibt und wohin sie streben. Man kann sich im Verein bemühen und das Angebot optimieren. Ob es aber angenommen wird, hängt von der Nachfrage in der breiten Gesellschaft ab. Die bestimmt sich aus den gesellschaftlichen Massentrends, die weder der einzelne Schützenverein noch ein Schützenbund wirklich nachhaltig beeinflussen kann. Man muß sich darauf beschränken, negative Vorurteile zu überwinden, was schon viel bringt.

    Hallo CoolMint

    Ich würde auch hier nicht von negativen Inhalten ausgehen um Nachfragewirksamkeit /Interesse am Schützenwesen allgemein in der Gesellschaft zu erreichen. Denke und agiere integrierend, positiv, sei von dem überzeugt, was Du tust, auf welcher Ebene auch immer (Sportler/Funktionär – Verein -Verband), Alt oder Jung, GK oder Lichtpunkt, Blasrohr oder Sommerbiathlon …

    Deshalb - um das gesellschaftliche Bild von Schützenvereinen und dem Schießsport positiv zu beeinflussen, sollten Imagefilme strategisch und zielgruppenorientiert gestaltet sein. Der Schwerpunkt sollte darauf liegen, die verschiedenen Facetten des Schützenwesens insgesamt hervorzuheben und zugleich eine moderne, integrative und sympathische Botschaft zu vermitteln. Eine ausgewogene Mischung aus allgemeinen und spezifischen Aspekten des Schützenwesens ist ideal.

    1. Allgemeine Inhalte: Das Image der Schützenvereine modernisieren

    Tradition und Moderne: Zeigen, wie Schützenvereine Traditionen bewahren, aber gleichzeitig offen für Innovationen und junge Mitglieder sind.

    Gemeinschaft: Betonen, dass Schützenvereine soziale Begegnungsstätten sind, die Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe zusammenbringen.

    Sportlicher Charakter: Den Fokus auf den sportlichen Aspekt legen und verdeutlichen, dass Schießsport Konzentration, Disziplin und Fairness fördert.

    Diversität: Frauen, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen einbeziehen, um den inklusiven Charakter der Vereine zu betonen.

    Nachhaltigkeit und Sicherheit: Die umweltbewusste und sicherheitsorientierte Praxis des Schießsports hervorheben.


    2. Spezifische Facetten des Schützenwesens

    Brauchtum und Feste: Volksfeste und Schützenfeste als Teil des kulturellen Erbes darstellen, aber ohne zu sehr auf Klischees wie übermäßigen Alkoholkonsum einzugehen.

    Wettkampfsport: Die Präzision, Technik und Leidenschaft des Schießsports in den Vordergrund rücken, um professionelle Aspekte zu beleuchten.

    Jugendarbeit: Programme für die Nachwuchsförderung vorstellen, um das Engagement für die Jugend hervorzuheben.

    Ehrenamtliche Arbeit: Die Rolle der Mitglieder im gesellschaftlichen Engagement und der Vereinsführung würdigen.

    Gesundheitliche Aspekte: sh Thread zum Einsatz von Podcasts RE: Podcasts, eine weitere Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit


    3. Stilistische Gestaltung

    Visuelle Modernität: Hochwertige und zeitgemäße Bilder, um Verstaubtheit zu vermeiden.

    Emotionale Ansprache: Persönliche Geschichten von Mitgliedern, die ihre Motivation und Freude am Schützenwesen teilen.

    Dynamik: Sportliche Szenen in Zeitlupe, fröhliche Gemeinschaftsmomente und Feierlichkeiten, um Vielfalt und Lebendigkeit zu zeigen.

    Leichte Ansprache: Lockerer, moderner Ton, um potenzielle Vorurteile zu brechen und neue Zielgruppen anzusprechen.


    4. Zielgruppenorientierung

    Junge Menschen: Fokus auf Gemeinschaft, Abenteuer und sportliche Aspekte.

    Familien: Den familienfreundlichen Charakter der Vereine und deren Werte betonen.

    Gesellschaftskritiker: Transparenz zeigen, etwa durch Interviews mit Mitgliedern, die sich zu Themen wie Sicherheit und Tradition äußern.


    5. Meine Konkrete Handlungsempfehlung ist deshalb:


    Ein Hauptfilm könnte einen Überblick über das Schützenwesen geben, während Kurzfilme einzelne Themen wie Jugendförderung, Wettkämpfe oder Tradition beleuchten. Eine gezielte Verbreitung über Social Media kann dabei helfen, neue Zielgruppen zu erreichen und Vorurteile abzubauen.


    Nachsatz:

    Es reicht also nicht, nur einen Image-Film zu erstellen. Es würde auch nicht reichen, wenn die Erstellung der Filme und das strukturierte Konzept die alleinige Aufgabe der amtierenden Schützenkönigin ist.

    Hallo Grumpy,

    Ich glaube, mit „Blasen-Theorien“ und der ständigen Auflistung und Wiederholung von „was nicht geht“ kommen wir nicht weiter. Wir kommen bei der Darstellung des Schützenwesens auch nicht mit der Abgrenzung zwischen Tradition und Sport (und im Sport: wer denn den saubersten Schießsport betreibt) überhaupt nicht weiter. Reine Ressourcenverschwendung, wenn es darum, geht in der Gesellschaft einen positiven Stellenwert zu erreichen.


    Für den Transport der positiven Elemente des Schießsports kommt es auf eine vielfältige Kommunikation aus unterschiedlichen Ebenen (Mensch-Verein-Verband) an.

    Podcasts stellen dabei eine brauchbare Kommunikationsebene dar.


    Wenn es z. B. um das Thema Schießsport und Gesundheit geht, könnten folgende Themen mit Podcasts vorgestellt werden.

    Der Schießsport bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile für Menschen aller Altersgruppen. Diese Aspekte können gezielt dargestellt werden, um den Sport positiv und gesundheitsfördernd zu präsentieren.

    Wesentlichen Punkte, die in der Kommunikation an Kinder, Erwachsene und ältere Menschen vermittelt werden sollten:


    1. Kinder und Jugendliche

    Für Kinder (Lichtpunktschießen, Blasrohrschießen z.B.) und Jugendliche kann der Schießsport als eine Aktivität dargestellt werden, die körperliche und geistige Fähigkeiten auf spielerische und sichere Weise fördert.

    Förderung von Konzentration: Schießsport erfordert hohe Aufmerksamkeit und verbessert die Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe zu fokussieren, was auch im schulischen Bereich hilft.

    Verbesserung der Hand-Augen-Koordination: Die präzisen Bewegungen beim Zielen und Schießen trainieren motorische Fähigkeiten und fördern die Feinmotorik.

    Stressabbau: Der Sport bietet eine Gelegenheit, Stress und Druck aus Schule oder Alltag durch eine ruhige, kontrollierte Aktivität abzubauen.

    Selbstvertrauen und Verantwortung: Der Umgang mit dem Sportgerät stärkt das Selbstbewusstsein, gleichzeitig wird ein bewusster Umgang mit Regeln und Sicherheit vermittelt.

    Förderung von Disziplin: Durch regelmäßiges Training lernen Kinder und Jugendliche, sich auf langfristige Ziele zu konzentrieren und kontinuierlich daran zu arbeiten.


    2. Erwachsene

    Für Erwachsene kann der Schießsport als ein Ausgleich zum stressigen Alltag und eine Möglichkeit zur körperlichen und geistigen Ertüchtigung präsentiert werden.

    Stressreduktion: Das Fokussieren auf den Zielvorgang wirkt meditativ und hilft, mentale Anspannung abzubauen.

    Verbesserung der Haltung und Atmung: Beim Schießen ist eine kontrollierte Atmung und stabile Körperhaltung entscheidend, was langfristig Haltungsschäden vorbeugen kann.

    Kognitive Fitness: Das stetige Training von Präzision, Reaktionsschnelligkeit und Geduld fördert geistige Beweglichkeit und Stressbewältigung.

    Soziale Kontakte: Der Vereinscharakter schafft ein Umfeld, das soziale Bindungen stärkt und so auch das psychische Wohlbefinden fördert.

    Förderung der Ausdauer: Wettkämpfe und kontinuierliches Training fördern Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen.


    3. Ältere Menschen

    Für ältere Menschen kann der Schießsport als eine Aktivität dargestellt werden, die sowohl körperlich als auch geistig fit hält und zugleich soziale Integration fördert.

    Erhaltung der Feinmotorik: Der präzise Umgang mit Sportgeräten trainiert die motorischen Fähigkeiten und verzögert deren Abbau.

    Geistige Aktivität: Schießen erfordert hohe Konzentration und fördert geistige Fitness, was dazu beiträgt, dem kognitiven Abbau im Alter vorzubeugen.

    Körperliche Stabilität: Der Sport unterstützt eine stabile Haltung und Balance, was insbesondere im Alter von großer Bedeutung ist.

    Gemeinschaft: Der Schießsport bietet ein Umfeld, in dem ältere Menschen Kontakte knüpfen und sozial eingebunden bleiben können.

    Stressabbau: Der ruhige und kontrollierte Ablauf wirkt beruhigend und hilft, innere Ausgeglichenheit zu fördern.


    Zusammenfassend: Gesundheit als zentrale Botschaft

    In der Darstellung sollte betont werden, dass der Schießsport:

    • ein ganzheitliches Training für Körper und Geist ist,

    • für jede Altersgruppe gesundheitliche Vorteile bringt,

    • und zugleich sicher, kontrolliert und familienfreundlich praktiziert wird.


    Die gesundheitlichen Vorteile können visuell unterstützt werden, etwa durch kurze Clips, die Trainingsszenen oder persönliche Erfahrungen der Mitglieder aus verschiedenen Altersgruppen zeigen. Dies schafft einen positiven Eindruck und lädt Interessierte ein, selbst die Vorzüge des Schießsports zu entdecken.

    Wer mit Kindern nicht umgehen kann, sollte auch nicht dazu aufgefordert werden, Nachwuchsarbeit zu betreiben. Es gibt m. E. viel zu viele negative Beispiele, die auch bei gut gemeinter Absicht, abschreckend auf die Kinder und Außenwelt wirken - das negative Image der Schützenvereine verstärken.

    Wer mit Kindern nicht umgehen will, sollte dazu natürlich auch nicht gezwungen werden.

    Wenn Du keine Berührungsängste hast und Du dich als Verantwortlicher für Nachwuchsarbeit fühlst, und die Arbeit von Oliver Katic positiv findest, solltest Du mal bei der scheinbar erfolgreichen Schützenkonkurrenz anfragen.

    Impressum

    Oliver Katic
    Charlottenburger Chaussee 67
    13597 Berlin

    Mail: heisseeisen.berlin@gmail.com

    Volltreffer finde ich auch nicht schlecht. Allerdings muss gefragt werden, welche Wirkung hat das Format?

    Die Überalterung vieler DSB Vereine ist doch schon lange zu beobachten. Auch anhand valieder Zahlen. Nur wollen das einige der Altvorderen nicht verstehen.

    Bezogen auf die Überschrift "Neue Wege gehen" bedeutet das was?

    Einige . . .

    a) bleiben stehen,

    b) sind verwirrt,

    c) wünschen sich die Kaiserzeit zurück?

    Durch Zufall bin ich dazu gekommen ein Buch über 50 Jahre Dorf- und Spielplatzfest meines Wohnortes zu schreiben, besser zu organisieren. Im Team mit einer Verlegerin und einem Buchautor sind 100 Seiten Dokumentation mit Texten, Bildern, Zitaten und PODCASTS entstanden. Vor 25 Jahren, als ich selber zu den Organisatoren dieser Veranstaltung gehörte und zusammen mit meiner Frau und Helfern ein Kochbuch zum 25jährigem Jubiläum erstellt habe, war die Aktion schon ein großer Erfolg. Die aktuellen Macher fragten, ob das auch für die 50 Jahr-Feier 2024 ganz nett wäre. Nein, es wäre nur eine billige Kopie.

    Für meinen mittlerweile erloschenen Verein hatte ich mir mal vorgestellt 2026 zum 100-jährigen Bestehen eine Festschrift u.a. mit Podcasts zu erstellen. Zeit- und Augenzeugen berichten in Interviews von besonderen Ereignissen - spart viel Tipp- und Erfassungsarbeit.

    Meine Antwort auf die Frage war also "Man könnte ja mal die Geschichte unseres Dorf- und Spielplatzfestes mit Podcasts nachvollziehen." Da ich natürlich dazu stehe, was ich sage, hatte ich mir in dem Moment viel Arbeit - aber auch Erfahrungen zum Thema Podcasts zugemutet. Ich bin davon überzeugt, dass Podcasts die Öffentlichkeitsarbeit der Schützenvereine bereichern werden. Vielleicht gibt es ja schon Vereine, die Podcasts einsetzen?


    Podcasts können im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit von Schützenvereinen vielfältige Vorteile bieten, um ihre Zielgruppen zu erreichen, ihre Werte zu vermitteln und ihr Vereinsleben attraktiver zu gestalten. Hier einige zentrale Vorteile:


    1. Zielgerichtete Kommunikation

    • Direkte Ansprache: Podcasts ermöglichen es, gezielt Themen zu behandeln, die für Mitglieder, Interessierte oder die Öffentlichkeit relevant sind.

    • Emotionale Bindung: Eine persönliche Ansprache durch Stimmen und Geschichten stärkt die Identifikation mit dem Verein.


    2. Imagepflege und -aufbau

    • Tradition und Moderne verbinden: Podcasts zeigen, dass der Verein mit der Zeit geht, was insbesondere junge Zielgruppen anspricht.

    • Wertevermittlung: Schützenvereine können ihre Geschichte, Traditionen und Werte wie Gemeinschaft, Verantwortung und Heimatgefühl auf authentische Weise präsentieren.


    3. Mitgliedergewinnung und -bindung

    • Attraktiv für junge Menschen: Podcasts erreichen auch jüngere Zielgruppen, die oft Podcasts als Medium nutzen.

    • Engagement der Mitglieder fördern: Mitglieder können als Gäste oder Moderatoren aktiv eingebunden werden.


    4. Flexibilität und Reichweite

    • Zeitunabhängige Verfügbarkeit: Interessierte können Inhalte jederzeit und überall abrufen.

    • Einfaches Teilen: Podcasts lassen sich über Social Media, Vereinswebseiten und Newsletter leicht verbreiten.


    5. Geschichten erzählen und Einblicke geben • Einblicke ins Vereinsleben: Berichte über Veranstaltungen, Interviews mit Mitgliedern oder Rückblicke auf Traditionen geben Außenstehenden und Mitgliedern einen lebendigen Eindruck des Vereins.

    • Storytelling: Persönliche Geschichten von Mitgliedern schaffen eine emotionale Verbindung und machen den Verein greifbarer.


    6. Geringer technischer Aufwand und Kosten • Einfache Produktion: Mit einem Mikrofon und einer grundlegenden Bearbeitungssoftware können qualitativ hochwertige Podcasts erstellt werden.

    • Kosteneffizienz: Im Vergleich zu anderen PR-Formaten wie Videos sind Podcasts meist günstiger.


    7. Kooperationen und Netzwerke

    • Einbindung von Gästen: Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, lokalen Organisationen oder Experten schafft Synergien und stärkt Netzwerke.

    • Lokale Gemeinschaft ansprechen: Themen, die die Region betreffen, können Hörer aus dem Umfeld ansprechen.


    Beispiele für Inhalte:

    • Interviews mit langjährigen Mitgliedern über Traditionen.

    • Berichte über Schützenfeste oder soziale Projekte.

    • Diskussionen zu aktuellen Herausforderungen im Vereinsleben.

    • Tipps und Tricks für das Schießen oder andere Vereinsaktivitäten.


    Also mein Fazit:

    Mit Podcasts können Schützenvereine auf moderne, zugängliche Weise neue Mitglieder gewinnen, bestehende binden und ihr Image in der Öffentlichkeit positiv gestalten.

    Jede/r kann dazu beitragen - ein Imagefilm Sportschiessen vom WSB

    "Liebe Schützenvereine, wir arbeiten aktuell an einem spannenden Projekt, das den Württembergischen Schützenverband in seiner ganzen Vielfalt und Stärke repräsentieren soll: Ein Imagefilm, der unseren Sport und unser Miteinander in Szene setzt! Und dafür brauchen wir eure Unterstützung! Der Imagefilm wird dazu dienen, das Image des Verbandes weiter zu stärken und aufzuzeigen, wie vielfältig, dynamisch und gemeinschaftlich der Schießsport ist.

    Wir werden versuchen möglichst viele Vereine im fertigen Film zu vertreten, um diesen eine große Bühne zu geben. Um die vielen Facetten unseres Schießsports – den Leistungssport, den Breitensport bis hin zur Traditionspflege – authentisch abzubilden, möchten wir Videomaterial aus eurem Vereinsalltag sammeln. Was wir von euch benötigen: Videos aus eurem Vereinsleben Zeigt uns eure Trainings, Wettkämpfe, gesellige Momente und alles, was euren Verein ausmacht!

    Die Anforderungen an die Aufnahmen sind folgende:

    1. Qualität: o Mindestens HD-Auflösung (1920x1080). o Querformat (wichtig für eine professionelle Filmpräsentation). o Stabile Aufnahmen (keine verwackelten Videos, idealerweise Stativ oder ruhige Handführung – „Ihr seid ja Schützen“).

    2. Länge: o Einzelne Clips sollten maximal 10-30 Sekunden dauern. o Wichtige Details sollten klar erkennbar sein (z.B. Nahaufnahmen von Schützen oder Treffern).

    3. Motiv: o Keine Interviews oder persönliche Statements – der Fokus liegt auf der visuellen Darstellung. o Nur Situationen, die den Sport oder die Tradition repräsentieren. o Bei Aufnahmen mit Personen: Genehmigung der gefilmten Personen zur Verwendung des Materials sicherstellen.

    4. Ton: o Ton ist optional, da die Musik im finalen Film überwiegen werden. Jedoch sollte kein störender Hintergrundlärm vorhanden sein.

    5. Dateiformat: o Bitte als .mp4 oder .mov einreichen 6. Einhaltung Waffenrecht o Bitte achten sie in Bezug auf die jüngste Gesetzesänderung, dass alle Inhalte der Videos Gesetzeskonform sind. Besonders in Bezug auf die Prüfung der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit und persönlichen Eignung in §4 Abs. 5 und Abs.

    6. WaffG. Ladet euer Videomaterial bitte auf folgenden Dropbox-Link hoch und benennt die Datei mit eurer Vereinsnummer und -namen (Bsp. 9999_SVMusterhausen): https://www.dropbox.com/request/wP4IYIF0MjjsS8oOcVCW?oref=e Wir freuen uns auf eure Einsendungen und darauf, den Verband gemeinsam in einem neuen Licht erstrahlen zu lassen! Mit sportlichen Grüßen, Euer Team des Württembergischen Schützenverbandes"

    nach 2 Monaten hat sie wieder angefangen zu rauschen

    Ein interessantes Thema, zeigt es doch, dass sich Schützen auch weiterentwickeln können.

    Die Phrase „hat dann wieder angefangen zu rauschen“ könnte metaphorisch oder wörtlich gemeint sein. Der Kontext entscheidet über die genaue Bedeutung. Im Zusammenhang mit der Frau könnte es Folgendes bedeuten:

    1. Wörtlich: Wenn „rauschen“ sich auf ein tatsächliches Geräusch bezieht, könnte es sich um ein physisches Rauschen handeln, z. B. das Rauschen von Kleidung, Haaren, Wind, oder anderen Umgebungsgeräuschen, die von der Frau verursacht oder mit ihr verbunden sind.

    2. Metaphorisch: Es könnte eine Beschreibung ihres emotionalen oder geistigen Zustands sein. Vielleicht meint es, dass sie wieder unruhig, aufgewühlt oder in Gedanken verloren war. „Rauschen“ könnte auch andeuten, dass sie chaotisch oder unklar kommuniziert hat.

    So wie es scheint, hast Du die Situation im Griff, bzw. genügend Abstand um Dich erfolgreich dem Schießsport zu widmen.

    Hallo le_petit_Dibow,

    in einem vorherigen Beitrag hast du vom Ergebnis eines Treffens auf DSB-Ebene berichtet:

    1. "Einer der wichtigen Punkte war zum Beispiel auch, wie man die Basis besser erreichen und einbinden kann.

    Grundsätzlich haben alle Vertreter die Absicht, in Zukunft noch enger miteinander zu arbeiten und sich untereinander auszutauschen, um so gemeinsam stärker auftreten zu können und von den Stärken anderer Verbände profitieren zu können."


    2. "Gerade für einen kleinen Verband ist das Gold wert, wenn ich ehrenamtlich unterwegs bin und vom Know-how hauptamtlicher Mitarbeiter profitieren kann, das bringt uns schon deutlich vorwärts."

    Mich würde mal interessieren, welchen "Erfüllungsstand" Du für Dich nach rund 2 Jahren Wirkungszeit auf einer Skala von 1 bis 10 zu 1. und 2. feststellen und vielleicht auch beschreiben (Erreichbarkeit der Basis/Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Mitarbeitern) kannst?