Beiträge von Jack Ryan

    Hallo,

    mein Verein hat vom LSB eine Förderung von 1.000 € für eine Luftpistole Auflage erhalten.

    Ich bin am schauen, welche geeignet wäre. Allerdings kenne ich mich mit den Auflageadaptern nicht so gut aus.

    Wichtig ist, dass die LP neu sein muss und das Budget von 1.100 € nicht überschritten werden soll. Dann soll es die Eierlegendewollmichsau werden, sprich sie sollte nicht zu schwer sein (klar das dies für Auflage nicht optimal ist), da die LP auch für Freihand (Frauen und Jugendliche) eingesetzt werden soll. Primär liegt der Einsatzbereich aber bei Auflage.

    Zur Auswahl stehen:

    • Hämmerli AP20 Pro mit Auflageadapter "Horizont" (ist der überhaupt für die Pro geeignet???)
    • Tesro PA10-2 Basic Auflage
    • Gehmann GP-1 mit Auflageadapter

    Die Tesro macht in meinen Augen den rundesten Eindruck, da die Auflageplatte direkt ab Werk adaptiert ist. Allerdings ist die Aufnahme des Züngels für kleine Hände eher suboptimal (lässt sich nicht soweit nach hinten schieben) bzw. dieses Modell ist nicht flexibel genug. Bei den anderen ist dies nicht der Fall, allerdings müsste man dort die Adapter aus dem Zubehör nachkaufen. Und hier beginnt mein Dilemma.

    Sind diese (Universal)Auflagenadapter (ernsthaft) brauchbar?

    Ich habe mir nach einigen hin und her eine USP-Elite von Heckler und Koch im Kaliber 9mm gegönnt.

    Meinen Glückwunsch:thumbup:.

    Hat vielleicht schon jemand hier im Forum seine Erfahrungen mit dieser Pistole und entsprechenden Munitionssorten gemacht?

    Leider nicht. Wie du meiner Signatur entnehmen kann, schiesse ich die P10 (mit größter Begeisterung:)). Da das Prinzip beider Pistolen ähnlich ist, möchte ich dennoch etwas zur Munition schreiben.

    Vorab mit der S+B hast du keinen Fehler gemacht. Ich schiesse diese auch. Plastikpistolen scheinen (im Gegensatz zu den hochgezüchteten Sportpistolen) nicht besonders tolerant bei der Munitionsauswahl zu sein. Die Streukreise haben doch ziemliche Unterschiede (jedenfalls zeigen das diverse Munitionstests in Visier & Co). Theoretisch würde sich also hier ein Munitionstest definitiv lohnen! THEORETISCH, denn wie Califax schrieb ist der Abzug für viele Disziplinen suboptimal (ich denke, dass war dir bestimmt auch schon vorher bewusst). Sprich du musst dich intensiv mit der Charakteristik beschäftigen. Also üben, üben und nochmals üben. Da macht die S+B am meisten Sinn, alles andere ist "Perlen vor die Säue". Ich selber habe an Fabrikmunition abgesehen von der S+B auch schon die Hexagon getestet. Einen wirklichen Unterscheid habe ich nicht erkennen können. Des Weiteren hat sich ein Schützenkollege mit dem Thema mehr beschäftigt und spezielle Munition für Glock gefertigt. Seiner Meinung nach sollte die Geschosse leicht ( kleiner gleich 100 grains) und HP sein (diverse Tests und Forenbeiträge scheinen dies zu bestätigen). Auch diese habe ich getestet. Da ich einige andere Baustellen habe, konnte ich auch hier keine wirklichen Vorteile erkennen bzw. Nutzen ziehen. Ich werde erst mal mit der S+B weiterschießen. Günstiger kann man den scharfen Schuss nicht üben.

    Aber leider - und das ist das Allerschlimmste - muß ich eine extreme Corona-Lethargie feststellen. Und das hat uns der LockDown eingebracht: Eine never-ending-Pandemie, Kids, die nur noch vor der Glotze sitzen oder e-Sports betreiben und Erwachsene, die oftmals zu nichts mehr Lust als auf Ihre Couch haben. Zudem leidet gerade die gesellschaftlichen Veranstaltungen sehr unter der Situation.

    Exakt so ist es:thumbup:

    Es wäre mal interessant zu wissen welche Schreiber hier die schon die Auflösung ihrer Vereine vorschlagen überhaupt die Auflagen für den Betrieb kennen?

    Ich habe zwar nicht die Auflösung gefordert, dennoch möchte ich antworten. Bei mir im Verein liegt von den räumlichen Gegebenheiten der worst case (wie man auf Neudeutsch so schön sagt) vor. Dennoch waren wir (so weit mir bekannt) im Kreis der erste Schützenverein und unter den ersten Sportvereinen die geöffnet hatten. Ich muss aber sagen, dass unser Sportamt sehr unbürokratisch und schnell gehandelt hat.

    Hattest du die Möglichkeit für einen Miunitionstest?

    Hätte ich gehabt und zwar direkt bei SK. Ich hatte dazu letztens Jahr auf der DM Kontakt zu SK geknüpft. Für mich wäre es allerdings ein Tagesausflug. Nun habe ich die Munition einfach so gekauft. Die Streukreise sind mir relativ egal. So gut bin ich nicht, dass die für mich eine Rolle spielen würden. Ich gehe auch davon aus, dass die Qualität der SK Match Munition per se so gut ist, dass die Streukreise brauchbar sein werden. Man könnte jetzt sagen, wenn du dir die Streukreise egal sind, warum nimmst du nicht die SK Standard. Diese hatte ich vor der RWS Club, die ich teilweise jetzt noch schiesse. Die Standard hat mir nicht so gut gefallen, wie die Pistol Match.

    Ich war die Tage gezwungen Munition zu kaufen. Und habe mir nochmal die Ergebnisse von HdR angesehen und mir dann sowohl SK Rifle Match als auch Pistol Match gekauft. Da ich gerne preiswerte Munition schiesse, hat es mich schon etwas Überwindung gekostet das Geld auszugeben. Beide Sorten konnte ich gestern testen. Ich bin restlos begeistert! Bisher hatte ich keine Munition (und ich habe schon das komplette RWS Angebot ausprobiert), die sich so gut schiessen lässt. Die Waffe bleibt sehr ruhig und gut kontrollierbar. Wobei mir die Pistol Match einen Ticken besser gefällt. MMn. sollte sie in 50m Pistol Match umbenannt werden;), weil ich mir bei der weichen Charakteristik nicht vorstellen kann, dass mit ihr Halbautomaten zuverlässig funktionieren.

    Ein anständiger Vorstand müsste gewählt werden wenn sich die Leute zur Verfügung stellen und es müsste den Mitgliedern ein klares Konzept vorgelegt werden wie es laufen soll.

    Ja, ich gebe dir Recht, aber wie sieht es in der Realität aus? Wenn der Vorstand die Arbeit niederlegt und fragt, wer das Ruder übernehmen will, schauen doch alle auf den Boden und hoffen nicht angesprochen zu werden. Wenn dann einer den Arm hebt, atmen die anderen erleichtert durch. Dies ist in allen Vereinen in denen ich Mitglied bin oder war so. Da fragt doch keiner nach einem Konzept.

    So sieht es aus. Wie schon geschrieben wurde, wird der Sportverein wie ein kommerzielles Fitnessstudio gesehen. Motto: "Ich zahle meinen Beitrag und erwarte, dass alles tiptop ist und ich bespaßt werde". Wenn man dann nach Hilfe fragt, sind dann bestimmte Leute immer im Urlaub, im Dienst, beruflich unterwegs oder die Oma hat Geburtstag. Traurig aber war. Ist aber zum Glück nicht spezifisch für uns Schützen, sondern in allen Bereichen so. Uns geht es da noch relativ gut, weil gerade der WBK-Inhaber/Waffenbesitzer etwas stärker an den Verein gebunden wird, als der Tennisspieler oder der Schwimmer.