Beiträge von Enomis

    Hallo Lupo,

    ich verfolge mal deine Suche- ich stehe nämlich vor dem gleichen Problem. Wobei ich früher Lupi geschossen habe und dabei gewisse Vorlieben entwickelt habe. Ich würde am liebsten auf der Stelle wieder eine Steyr kaufen (da ich immer noch meiner LP 1 nachtrauere)- da ich aber nicht weiß, wie sich die Technik in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, werde auch ich zunächst ein paar Waffen ausprobieren gehen. Bis vor 4 Wochen habe ich z. B. nichtmal gewusst, dass es eine Tesro gibt....

    Es ist einfach so, dass einem manche Waffen einfach nicht liegen, irgendwie passt da die Ergonomie nicht- mir hat z.B. früher die Walther überhaupt nicht gelegen. Ich persönlich bin daher der Meinung, man sollte das nicht zwangsläufig am Preis festmachen. Das ist wie mit gutem Werkzeug- wer billig kauft, kauft zweimal. Lieber darauf achten, dass dir die Waffe von Beginn an gut in der Hand liegt, du quasi schon in der Grundeinstellung gut zurechtkommst, da die Verstellmöglichkeiten ja durchaus eingeschränkt sind. Ich vergleiche das gerne mit guten Wanderstiefeln: die muss man zwar auch einlaufen, quasi an sich anpassen, aber wenn die Dinger von Beginn an drücken, lässt man sie ja auch im Geschäft....;)

    Viel Spaß bei der Suche, halt uns mal auf dem Laufenden.

    Hi,

    ich danke allen für die netten Worte. Ich hatte gestern sogar ein richtig geiles Erfolgserlebnis: nach den 322 Ringen von letzter Woche eine Steigerung auf 353!8|

    Schön zu sehen, dass ich doch nicht alles verlernt habe, es ist alles noch da, muss nur wieder bissl trainiert werden.

    Freudige Grüße!

    Ich melde mich hiermit für den Workshop an.

    Gleichzeitig biete ich mich als Mitfahrgelegenheit an, ich fahre die A81 ab Donaueschingen hoch. Falls also jemand mitmöchte- auf der Strecke hats ja genügend P&R-Plätze.

    Mfsg.

    Grundsätzlich empfinde ich die Druckerhöhung am einfachsten, wenn ich von oben ins Ziel gehe. Soll heißen : ich atme ein, hebe (zügig, aber nicht ruckartig) die Waffe bis oberhalb der Scheibe, lasse dann langsam absinken bis zum Haltepunkt und verstärke dabei den Druck.

    Ich bilde mir ein, dass es beim absenken einfacher ist, weil die Arm- und Handmuskeln hier eine andere Spannung haben als beim anheben.

    Wenn man das immer und immer wieder trainiert, dann geht das irgendwann in Fleisch und Blut über.

    Mfsg

    Hallo,

    ich möchte nochmal betonen, es geht mir nicht darum, wer von uns Recht hat oder nicht.

    Es geht darum, sich korrekt zu verhalten, um keine Angriffsfläche zu bieten. Panikmache und Behördenbashing hilft dabei aber auch keinem, die Unsicherheit wird dadurch nur noch größer.

    Aus dem Grund habe ich auch die Tatbestandsmerkmale so eindeutig herausgestellt, die sich übrigens im Gesetz befinden und NICHT in der VwV- wieso wir jetzt in eine Diskussion über die Außenwirkung einer VwV abgeschweift sind, weiß ich gerade auch nicht, ist doch irgendwie am Thema vorbei... :/

    Les dir einfach mal das durch (unter Ziffer 3) https://www.anwalt24.de/lexikon/verwaltungsvorschrift

    Übrigens:

    Liest man das unter obigem Link geschriebene bis ganz zum Schluss, kommen nämlich die Ausnahmen von der Regel und auch die weitergehenden sehr guten Erläuterungen. Erster Grundsatz im Umgang mit Gesetzen: immer bis ganz zum Ende lesen ;)

    Aber ich verstehe glaube ich, was du meinst. Außenwirkung der VwV hin oder her- wenn der Bürger der Meinung ist, er wäre benachteiligt, er dann Widerspruch einlegt und auch die nächsthöhere Instanz nicht abhilft, dann hat er unter Umständen vor Gericht sauschlechte Karten, weil die Gerichte sich (anders als die Verwaltung) nicht auf die VwV beziehen darf (bis auf ein paar Ausnahmen, die TA-Lärm ist so ein Fall).

    Mfsg.

    Hallo Enomis,

    die Verwaltungsvorschrift ist weder Gesetz noch Verordnung.

    Das ist so nicht ganz korrekt. Wenn in einem Gesetz steht, dass eine Verordnungsermächtigung erteilt wird, und von diesem Recht gebrauch gemacht wird, dann muss sich die Verwaltung auch daran halten. Eine Bundes- VwV wird immer durch die Innenministerien der Länder zur Umsetzung empfohlen, was per internen Schreiben an die zuständigen unteren Verwaltungsbehörden geschieht. Und die müssens sehr wohl umsetzen.

    Die Rechtsprechungen sind übrigens immer Einzelfallentscheidungen, dabei kommt es auch immer drauf an, worum es im jeweiligen Fall geht, kein Fall gleicht sich.

    Mfg


    Edit: eine VwV darf eh nur mit dem Gesetz benutzt werden, weshalb ich ja auch beides in Kontext gebracht habe, und mich nicht "nur" auf die VwV bezog. Die VwV soll den Behörden die Handhabung erleichtern und Verwaltungshandeln vereinheitlichen. So habe ich es jedenfalls mal gelernt.

    Hallo zusammen,

    gerade, weil ja hier wegen der Schießstätte immer auf den § 27 WaffG verwiesen wird:

    Die VwV sagt dazu doch folgendes:

    Zu § 27: Schießstätten, Schießen durch Minderjährige auf Schießstätten

    Punkt 27.1.1 (letzter Absatz):

    Sofern für gelegentliches Schießen in befriedetem Besitztum nach § 12 Absatz 4 Satz 2 Nummer 1 Buchstabe a mit erlaubnisfreien Druckluft-, Federdruckwaffen, Armbrüste und Waffen, bei denen zum Antrieb der Geschosse kalte Treibgase Verwendung finden, vorübergehend eine besondere Herrichtung erfolgt und schießtechnische Einrichtungen vorgehalten werden, wird im Falle privater, nichtöffentlicher, also insbesondere nicht kommerzieller oder gewerblicher Nutzung, keine erlaubnispflichtige Schießstätte nach § 27 Absatz 1 betrieben.

    Damit wäre der Luftdruckschütze nach der Gesetzessymptomatik fein raus, sofern sich das Schießen exakt nach § 12 Absatz 4 Satz 2 Nummer 1 richtet.

    Folgende Tatbestände müssen demnach erfüllt sein:

    - man muss Inhaber des Hausrechts sein--> könnte schwierig werden, wenn man nur Mieter ist, beim Eigentümer aber auf jeden Fall

    - das schießen muss auf befriedetem Besitztum stattfinden --> auf eigenem Grundstück, im Keller ist das auch gegeben

    - die benutzten Schusswaffen dürfen nicht mehr als 7,5 Joule haben oder wenn sie sind nach §7 Beschussgesetz zugelassen --> Passt für Luftdruckwaffen

    - die Geschosse können das Besitztum nicht verlassen --> ist im Keller definitiv gegeben)

    So gesehen dürfte man auf der sicheren Seite sein.

    Mfsg EnomiS


    ob auswurf oder nicht, im Moment des abziehens ist man ja in knall-erwartung. Und wenn es mordsmäßig am Schießeisen reißt, ohne Peng zu machen, kann mans ja nur selbst gewesen sein, nich?

    kenn ich leider von meiner FP auch, also von mir

    mfsg daniel

    Richtig, so meinte ich das.

    Natürlich muss man manuell repetieren, sobald es nur klick gemacht hat, um die nächste Patrone zuzuführen.

    Aber es zählt ja nur der Moment des Auslösevorgangs, um zu prüfen, was bei dir das Problem ist.

    Also weiße Scheibe aufziehen, und nur auf den Abzug konzentrieren.

    In deinem speziellen Fall könnte es sogar eher Sinn machen, eine scharfe Patrone zwischen lauter Dummys zu laden statt umgekehrt....

    Oh und die Pufferpatronen gibts beim großen Fluss oder in der Bucht.

    Grüßle!

    Hallo,

    ich weiß nicht, wie das hier sonst so gehandhabt wird, aber ich möchte mich kurz vorstellen:

    Simone, 40 Jahre alt, ich schieße seit meinem 12. Lebensjahr.

    Allerdings habe ich das sportliche Schießen mit 20 aufgegeben, da ich beruflich zu eingespannt war. Als Berufswaffenträger habe ich dann auch einen anderen Bezug zu Waffen gehabt, das möchte ich hier aber nicht weiter vertiefen.

    Ich schieße regelmäßig 9mm, aber auch Kaliber 5,56 und 7,62 mm.

    Nach über 20 Jahren ohne Luftdruckwaffen hatte dann vor 3 Wochen zum ersten Mal wieder eine Lupi in der Hand- eine FWB Mod 65 des Vereins.

    Was soll ich sagen - ich bin wieder angefixt, was ich nie gedacht hätte.

    Dann habe ich mich dazu hinreißen lassen, tatsächlich mit dieser Vereins 65er die Vereinsmeisterschaften zu schießen - heraus kamen 322 Ringe. Ok, das ist etwas beschämend, aber mir hat es einen Riesenspaß gemacht.

    Als Jugendliche/ Junior habe ich bis zu 4mal die Woche trainiert, pers. Bestleistung waren 385 bei einem Rundenwettkampf, mein größter Erfolg war der 1. Platz bei den DM 1996 (glaube ich) mit der mehrschüssigen Lupi.

    Da werde ich wohl nicht mehr dran anküpfen können, aber solange es Spaß macht, spricht ja nichts dagegen, es zu versuchen. ^^

    Jedenfalls bin ich auf der Suche nach einer gebrauchten LP auf das Forum hier gestoßen- und habe mich gleich angemeldet.

    Ich freue mich auf regen Austausch und auf viele wertvolle Tipps hier.

    Gruß Simone

    Hi,

    hört sich jetzt vielleicht etwas seltsam an, aber hast du vielleicht Pufferpatronen zur Verfügung? Wenn ja, lass dir doch von einem Schützenkameraden ein gemischtes Magazin laden, so weißt du nicht, wann es nur klick macht, und wann der scharfe Schuss bricht.

    So kannst du zumindest klar ausschließen, dass es doch eine Kopfsache ist.

    Ich habe bei mir auf diese Weise ein fieses Abzugreißen aufgedeckt, welches beim Trockentraining logischerweise nie zum Vorschein kam.

    Und der Kopf kann uns Schützen manchmal verdammt im Weg sein...

    Das mit dem Abzug kannst du ja immer noch testen, wenn sich nichts ergibt. Aber wie ich gelesen habe, hast du ja auch nur beim scharfen Schuss das Elefantenproblem....

    Gruß EnomiS